04.04.2025, 16:57
Achso, ein Troll. Kann man das Ding schließen?
04.04.2025, 18:03
04.04.2025, 18:25
Hatte auch Bürgergeld vorm Ref. Dafür ist es da. Die meisten Arbeitgeber wollen einen nicht, wenn man nach paar Monaten wieder weg ist.
Gestern, 12:39
(03.04.2025, 07:39)JuraHassLiebe schrieb:(02.04.2025, 15:49)Sesselpupser schrieb:(02.04.2025, 14:50)REF.NRW schrieb:(02.04.2025, 14:05)ForumBenutzer schrieb:(02.04.2025, 11:03)Franky1996 schrieb: Ich bedanke mich für eure Nachrichten. Die Sache ist, dass ich mich sowohl auf den jeweiligen Plattformen bewerbe und auch selber durch die Stadt schlendere und persönlich Kanzleien (I.d.R. Kleine Kanzleien) anspreche. Zum Thema Geld sage ich auch immer, dass mir das nicht „so wichtig“ ist, sondern dass ich vor allem Berufserfahrung sammeln will. Mir wird im persönlichen Gespräch (noch kein Vorstellungsgespräch) dann immer Hoffnungen gemacht und dass sie sich bei mir melden werden. Darauffolgend hagelt es jedoch eine Absage, verstehe auch diese „falsche Nettigkeit“ nicht, dass die einen „geil“ machen und man gibt seine ganzen Unterlagen ab in der Hoffnung wenigstens für Mindestlohn(!!!) Erfahrungen zu sammeln, was die Kanzleien dennoch nicht wollen. Wenn man sogar mit einem der höchsten Abschlüsse in Deutschland nicht einmal zum Mindestlohn im Kanzleibüro mitarbeiten kann, dann läuft in diesem Land GEWALTIG was schief. Nun plagen einen auch der Gedanke, dass man wohl komplett umsonst studiert hat. Hätte ich mal lieber irgendwas mit Ingenieurswissenschaften studiert, dann hätte ich mich eventuell hier verpissen können.Der letzte Punkt verfolgt mich tatsächlich auch. Ich habe mich damals zu Beginn des Studiums sowas gar nicht gefragt und dachte "mit Jura kann man alles machen...In der Realität ist das jedoch bei weitem nicht so, zumal man sehr an Deutschland gebunden ist als Standort.. Selbst wenn man es schafft eine Kanzlei bspw. in Spanien von sich zu überzeugen, dann stellen diese ja einen nicht für den deutschen Lohn ein, sodass ein Leben dort auch weniger attraktiv wird wenn dort dann schlecht verdient.
Wenn du zB nach Spanien gehst verdienst du generell weniger als in Deutschland. Dafür muss man nicht Jurist sein.Dies ist auch dann der Fall wenn du Ingenieur oder Mediziner bist.
Man verdient eigentlich nur in der Schweiz, den USA oder Kanada mehr als hier.
Es soll noch andere als unmittelbar finanzielle Gründe für eine Auswanderung geben. Hätte ich bei Studienbeginn geahnt wie sich die politische, gesellschaftliche und Abgabenlasttechnische Situation im Land hin entwickelt, hätte ich auch etwas anderes studiert. Aber jetzt sitzt man als Jurist da und ist so abhängig vom Standort Deutschland wie kaum ein anderer Berufsstand.
Ich lese so oft von der Standortbezogenheit, dabei ist es mEn schlichtweg falsch. Wo ein Wille, da ein Weg.
Folgende beispielhafte Aufzählung, mit der Möglichkeiten im Ausland zu arbeiten:
1. Als deutscher Jurist mit deutscher Zulassung im/ aus dem Ausland beraten.
2. Per Anerekennungsverfahren die Zulassung in einem Staat der EU, des EWR oder der Schweiz bekommen.
3. Einen LL.M. in England machen und sich dort zulassen lassen.
4. Einen LL.M. in den USA machen und sich dort zulassen lassen.
5. Einen LL.M. in Australien machen und sich dort zulassen lassen.
6. In die freie Wirtschaft gehen und auf Auslandstellen bewerben.
7. Als Repetitor aus dem Ausland unterrichten.
8. Rechts-, Fortbildungsseminare anbieten.
9. IHK.
10. Als Autor, Journalist arbeiten.
11. International tätige Hilfsorganisationen.
12. Diplomat.
13. Inhousekarriere bei international tätigem Unternehmen.
14. Für die europäische Union arbeiten.
15. Für die europäische Staatsanwaltschaft arbeiten.
16. In die Schiedsgerichtbarkeit gehen.
Das sind lediglich Punkte die mir spontan einfallen, ich bin mir sicher man kann da noch viele Punkte ergänzen. Wieso wird das deutsche Staatsexamen regelmäßig als Last in Bezug auf einen internationalen Berufsweg deklariert?
Danke für den Post. Ich will perspektisxh auch ins Ausland und würde auch eine schlechtere Bezahlung in Kauf nehmen. Ich habe in letzter Zeit auch immer wieder juristische Jobs im Ausland gesehen - Legal Counsel für Tipico in Malta, für Saturn in Spanien oder neulich eine WiMi Stelle im Erbrecht in der BayArea in den USA.
Ich arbeite auch derzeit viel mit englischsprachigen Verträgen und hoffe, damit eine realistische Chance zu haben.
Gestern, 13:06
(Gestern, 12:39)Ariston schrieb:(03.04.2025, 07:39)JuraHassLiebe schrieb:(02.04.2025, 15:49)Sesselpupser schrieb:(02.04.2025, 14:50)REF.NRW schrieb:(02.04.2025, 14:05)ForumBenutzer schrieb: Der letzte Punkt verfolgt mich tatsächlich auch. Ich habe mich damals zu Beginn des Studiums sowas gar nicht gefragt und dachte "mit Jura kann man alles machen...In der Realität ist das jedoch bei weitem nicht so, zumal man sehr an Deutschland gebunden ist als Standort.. Selbst wenn man es schafft eine Kanzlei bspw. in Spanien von sich zu überzeugen, dann stellen diese ja einen nicht für den deutschen Lohn ein, sodass ein Leben dort auch weniger attraktiv wird wenn dort dann schlecht verdient.
Wenn du zB nach Spanien gehst verdienst du generell weniger als in Deutschland. Dafür muss man nicht Jurist sein.Dies ist auch dann der Fall wenn du Ingenieur oder Mediziner bist.
Man verdient eigentlich nur in der Schweiz, den USA oder Kanada mehr als hier.
Es soll noch andere als unmittelbar finanzielle Gründe für eine Auswanderung geben. Hätte ich bei Studienbeginn geahnt wie sich die politische, gesellschaftliche und Abgabenlasttechnische Situation im Land hin entwickelt, hätte ich auch etwas anderes studiert. Aber jetzt sitzt man als Jurist da und ist so abhängig vom Standort Deutschland wie kaum ein anderer Berufsstand.
Ich lese so oft von der Standortbezogenheit, dabei ist es mEn schlichtweg falsch. Wo ein Wille, da ein Weg.
Folgende beispielhafte Aufzählung, mit der Möglichkeiten im Ausland zu arbeiten:
1. Als deutscher Jurist mit deutscher Zulassung im/ aus dem Ausland beraten.
2. Per Anerekennungsverfahren die Zulassung in einem Staat der EU, des EWR oder der Schweiz bekommen.
3. Einen LL.M. in England machen und sich dort zulassen lassen.
4. Einen LL.M. in den USA machen und sich dort zulassen lassen.
5. Einen LL.M. in Australien machen und sich dort zulassen lassen.
6. In die freie Wirtschaft gehen und auf Auslandstellen bewerben.
7. Als Repetitor aus dem Ausland unterrichten.
8. Rechts-, Fortbildungsseminare anbieten.
9. IHK.
10. Als Autor, Journalist arbeiten.
11. International tätige Hilfsorganisationen.
12. Diplomat.
13. Inhousekarriere bei international tätigem Unternehmen.
14. Für die europäische Union arbeiten.
15. Für die europäische Staatsanwaltschaft arbeiten.
16. In die Schiedsgerichtbarkeit gehen.
Das sind lediglich Punkte die mir spontan einfallen, ich bin mir sicher man kann da noch viele Punkte ergänzen. Wieso wird das deutsche Staatsexamen regelmäßig als Last in Bezug auf einen internationalen Berufsweg deklariert?
Danke für den Post. Ich will perspektisxh auch ins Ausland und würde auch eine schlechtere Bezahlung in Kauf nehmen. Ich habe in letzter Zeit auch immer wieder juristische Jobs im Ausland gesehen - Legal Counsel für Tipico in Malta, für Saturn in Spanien oder neulich eine WiMi Stelle im Erbrecht in der BayArea in den USA.
Ich arbeite auch derzeit viel mit englischsprachigen Verträgen und hoffe, damit eine realistische Chance zu haben.
Ist zwar Offtopic zum ursprünglichen Thema:
ich möchte mal Dublin in den Raum werfen. Da sitzen wie jeder weiß (aus steuerlichen Gründen) etliche Unternehmen aber auch Großkanzleien die man hier in Deutschland auch trifft. Daneben ein bunter Strauß an NGOs (bei letzteren ist die Bezahlung natürlich traditionell limitiert).
Durch die Zeitverschiebung von nur 1h und das Bestreben „im DACH Raum Business zu machen“ werden regelmäßig deutsche (Voll-)Juristen gesucht etwa DSGVO, M&A, Vertragsgestaltung, Compliance oder Arbitration.
Da ich das selbst gemacht habe nach dem LLM, stimmt die Standortbezogenheit so nicht.
Allerdings kann nicht jeder „Ich habe 2x7 Punkte und sonst nichts bin aber trotzdem der King“ Jurist auswandern. Der Lebenslauf, die „Story“ und natürlich die vorherigen Erfahrungen interessieren sehr. Ob ich nun 8, 9 oder 11 Punkte im Examen habe ist dafür (fast) egal.
Speziell für Dublin: ist halt nicht Süden was für Viele wahrscheinlich KO Kriterium ist :D
Was @Ariston schreibt, stimmt so auch global: man kann grundsätzlich, wenn man ein Mal „die deutsche Bubble“ verlassen hat, eine internationale Karriere (USA nochmal schwieriger und teurer, siehe LTO Artikel zu Leuten die diesen Weg gegangen sind) starten.
Will man das?
Macht der Partner das mit?(wenn man keinen hat, kein Problem)
Welchen Mehrwert - abseits der tollen Examensnoten - bringt man mit?
Lokale Zulassungsvoraussetzungen: EU unproblematisch, USA aufwändiger, Kanada auch, der Rest der Welt: abhängig vom Einzelfall.
Vor 11 Stunden
Ist es so abwegig, sich einen Kleinkredit zu nehmen?
Pro Monat 1500 Euro, also insgesamt ca. 5000€.
Den sollte man doch bekommen. Im Notfall mit Bürgschaft.
Dann braucht man keinen Job machen und Bürgergeld bezieht man auch nicht.
Später ist der zügig abbezahlt.
Pro Monat 1500 Euro, also insgesamt ca. 5000€.
Den sollte man doch bekommen. Im Notfall mit Bürgschaft.
Dann braucht man keinen Job machen und Bürgergeld bezieht man auch nicht.
Später ist der zügig abbezahlt.
Vor 11 Stunden
Warum soll ich mir einen sinnlosen Kredit an die Backe tackern und die 5000 Euro samt Zinsen zurückzahlen, wenn ich beim Bürgergeld nichts zurück zahlen muss? Was ist das für eine Logik? Ich bin durch das Bafög so schon verschuldet, soll ich mich dann noch weiter in die Schuldenspirale einziehen lassen?
Vor 11 Stunden
Kenne zudem auch einige, die wegen der Tilgungsrate des Kredits ihr Studium abbrechen mussten. Du siehst doch selber, dass sogar der staatliche Kredit eine reine Abzocke ist. Dann will ich mich aufjedenfall nicht irgendwelchen Halsabchneider Banken anbiedern.
Vor 11 Stunden
(Vor 11 Stunden)Fritz schrieb: Ist es so abwegig, sich einen Kleinkredit zu nehmen?
Pro Monat 1500 Euro, also insgesamt ca. 5000€.
Den sollte man doch bekommen. Im Notfall mit Bürgschaft.
Dann braucht man keinen Job machen und Bürgergeld bezieht man auch nicht.
Später ist der zügig abbezahlt.
Also bevor ich mich mit 5000 € verschulde, beziehe ich lieber Bürgergeld. Was findest daran denn so verwerflich?
Vor 11 Stunden
(Vor 11 Stunden)REF.NRW schrieb:Dass es einfach asozial (mit Verlaub!) ist, zu erwarten dass andere einen ernähren, obwohl man selbst arbeitsfähig ist? Wie weit ist es in einer Gesellschaft eigentlich verkommen um zu denken das gehöre sich so?(Vor 11 Stunden)Fritz schrieb: Ist es so abwegig, sich einen Kleinkredit zu nehmen?
Pro Monat 1500 Euro, also insgesamt ca. 5000€.
Den sollte man doch bekommen. Im Notfall mit Bürgschaft.
Dann braucht man keinen Job machen und Bürgergeld bezieht man auch nicht.
Später ist der zügig abbezahlt.
Also bevor ich mich mit 5000 € verschulde, beziehe ich lieber Bürgergeld. Was findest daran denn so verwerflich?