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Niedrigere Notenanforderungen - merkbarer Qualitätsabfall?
omnimodo
Senior Member
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Beiträge: 725
Themen: 6
Registriert seit: Apr 2021
#31
17.08.2022, 20:36
(17.08.2022, 13:44)Gast schrieb:  Wobei ich in die Debatte gerne noch einwerfen würde, dass - nach meinen Erfahrungen im Bekanntenkreis - gerade in ganz hohen Punkteregionen (11,5+) möglicherweise es auch wieder zu "Qualitätsverlust" kommt. Solche Noten sind nämlich eigentlich nur möglich, wenn man neben besonderer Intelligenz auch über besondere Sorgfalt verfügt. Bei auf Effizienz getrimmten Großkanzleien dürfte das aber häufig eher hinderlich sein. Viele Dinge müssen dort einfach nicht 100% perfekt sein. 

Aber ist nur eine Hypothese!


Oft sind die Leute ja so schlau und können das dann runterschrauben. Schwierig wird es wenn du so neurotische Persönlichkeiten hast, die vom Lernen und Examen dauerhaft geschädigt sind und aus solchen Verhaltensweisen wie Perfektionismus nicht mehr rauskommen.
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Gast
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#32
18.08.2022, 20:06
Ich bin so ein Kandidat, der nur dank Notenverfall in eine GK gekommen ist. Bin in Summe gerade so auf 16p gekommen und hatte dann auch noch Glück, dass ich mich in einer Zeit beworben habe, in der meine Kanzlei gerade relativ dringend Leute gebraucht hat. Ohne mich jetzt den ganzen Tag mit den anderen (zum Teil notenmäßig echt guten Associates) zu vergleichen, merke ich schon manchmal, dass die anderen nochmal ein anderes Niveau an den Tag legen.
Andererseits machen wir in der Regel auch kein Jura am Hochreck, sodass ich mir wiederrum denke, dass es im Ergebnis doch keinen spürbaren Unterschied macht.
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Graf Dracula
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#33
18.08.2022, 20:12
Oft hat man auch einfach nur das Gefühl, dass die anderen krasser unterwegs sind, als man selber. Die kochen dann meistens auch nur mit Wasser. Ging mir zumindest so.
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DonJuansohn
Member
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Beiträge: 242
Themen: 6
Registriert seit: Oct 2021
#34
18.08.2022, 20:57
Man merkt in der GK schon, dass unter den Seniors viele krass intelligente Leute mit sehr guten Noten gibt. Das intellektuelle Niveau auf der Junior-Ebene ist merklich geringer und es gibt viele, die die Notenanforderungen gerade so geschafft haben. 
Aber Juniors werden in der GK weniger an der Qualität der Arbeitsprodukte und schon gar an Intelligenz gemessen. 
Es geht fast ausschließlich um die billables!
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Gast
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#35
19.08.2022, 08:15
(18.08.2022, 20:06)Gast schrieb:  Ich bin so ein Kandidat, der nur dank Notenverfall in eine GK gekommen ist. Bin in Summe gerade so auf 16p gekommen und hatte dann auch noch Glück, dass ich mich in einer Zeit beworben habe, in der meine Kanzlei gerade relativ dringend Leute gebraucht hat. Ohne mich jetzt den ganzen Tag mit den anderen (zum Teil notenmäßig echt guten Associates) zu vergleichen, merke ich schon manchmal, dass die anderen nochmal ein anderes Niveau an den Tag legen.
Andererseits machen wir in der Regel auch kein Jura am Hochreck, sodass ich mir wiederrum denke, dass es im Ergebnis doch keinen spürbaren Unterschied macht.

Junge, mach dich mal gerade und leg nicht so ein Imposter-Syndrom an den Tag.
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Gast
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#36
19.08.2022, 11:21
Ich hab mal gelesen, dass der Berufserfolg nicht vom IQ abhängt, sondern von Motivation und Fleiß. 
Das sieht man am Beispiel billables, GK und Aquise.
Viele Hochintelligente sind faul oder wollen nur ihren eigenen Interessen folgen, Job ist nur für den Lebensunterhalt da. In der Freizeit dann anspruchsvolle Hobbies.
Deshalb gibt es im Hochbegabten Club auch unstudierte.
Den Ehrgeiz es zu etwas zu bringen haben oft durchschnittlich oder leicht überdurchschnittlich Begabte, keine mit IQ über 130.
Vor allem haben Leute mit intellektuellem Reichtum gerne mehr Zeit für Hobbies, studieren gar nicht erst zeitintensiv Jura und gehen in eine GK. Sie schätzen den Wert von viel Geld nicht so hoch.
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omnimodo
Senior Member
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Beiträge: 725
Themen: 6
Registriert seit: Apr 2021
#37
19.08.2022, 11:34
"Ich habe mal gelesen" ist echt nicht so der Satz mit dem man so steile Thesen aufstellen sollte. So was liest man doch in der Brigitte/ Mens Health.
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Gast
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#38
19.08.2022, 11:39
(18.08.2022, 20:57)DonJuansohn schrieb:  Man merkt in der GK schon, dass unter den Seniors viele krass intelligente Leute mit sehr guten Noten gibt. Das intellektuelle Niveau auf der Junior-Ebene ist merklich geringer und es gibt viele, die die Notenanforderungen gerade so geschafft haben. 
Aber Juniors werden in der GK weniger an der Qualität der Arbeitsprodukte und schon gar an Intelligenz gemessen. 
Es geht fast ausschließlich um die billables!

Ich sag mal so. Du bist nur so beeindruckt von deinem Job, dass du deine Kollegen mit mehr Berufserfahrung für intelligenter hältst als dich. Dein IQ und der von deinen Kollegen liegt wahrscheinlich zwischen 116 und 129.
Falls du einen krass intelligenten Kollegen (IQ ab 130) hättest, würdest du es wissen, weil der im Hochbegabten Club wäre und es jeden wissen lassen würde.
Deine Kollegen sind also nur normal überdurchschnittlich intelligent wie fast alle Akademiker.
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Gast
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#39
19.08.2022, 11:58
(19.08.2022, 11:39)Gast schrieb:  
(18.08.2022, 20:57)DonJuansohn schrieb:  Man merkt in der GK schon, dass unter den Seniors viele krass intelligente Leute mit sehr guten Noten gibt. Das intellektuelle Niveau auf der Junior-Ebene ist merklich geringer und es gibt viele, die die Notenanforderungen gerade so geschafft haben. 
Aber Juniors werden in der GK weniger an der Qualität der Arbeitsprodukte und schon gar an Intelligenz gemessen. 
Es geht fast ausschließlich um die billables!

Ich sag mal so. Du bist nur so beeindruckt von deinem Job, dass du deine Kollegen mit mehr Berufserfahrung für intelligenter hältst als dich. Dein IQ und der von deinen Kollegen liegt wahrscheinlich zwischen 116 und 129.
Falls du einen krass intelligenten Kollegen (IQ ab 130) hättest, würdest du es wissen, weil der im Hochbegabten Club wäre und es jeden wissen lassen würde.
Deine Kollegen sind also nur normal überdurchschnittlich intelligent wie fast alle Akademiker.

Das jeden wissen zu lassen wäre wohl eher kein Zeichen besonderer Intelligenz  Wink
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