01.07.2022, 07:28
(30.06.2022, 21:23)Kollegialiter schrieb:(30.06.2022, 20:44)Drin schrieb: Wie wollen die Leute hier Geld verdienen, wenn sie allen sagen, bloß keine wohl berechtigten Ansprüche geltend zu machen?
Hier geht’s um mögliche persönliche Nachteile für den Fragensteller und nicht um Ansprüche eines Mandanten bzw. Cash.
Der persönliche Nachteil kann auch darin bestehen, sich "geduckt" zu haben. Nicht unbedingt gut fürs Selbstbewusstsein.
Warum den Artikel nicht einfach woanders hochladen? Mit eigenem Namen natürlich. Interessiert ja eh niemanden und wenn es doch jemand bemerkt, reimt die person sich die Story schon zusammen.
01.07.2022, 09:23
(01.07.2022, 07:23)Drin schrieb:(30.06.2022, 22:04)Gast schrieb:(30.06.2022, 21:23)Kollegialiter schrieb:(30.06.2022, 20:44)Drin schrieb: Wie wollen die Leute hier Geld verdienen, wenn sie allen sagen, bloß keine wohl berechtigten Ansprüche geltend zu machen?
Hier geht’s um mögliche persönliche Nachteile für den Fragensteller und nicht um Ansprüche eines Mandanten bzw. Cash.
Und selbst dann berate ich meinen Mandanten doch Ergebnis orientiert. Die Denke "Du hast einen berechtigten Anspruch, also leg los" ist Studenten-Niveau.
In der Praxis macht man manchmal unberechtigte Ansprüche geltend, um dadurch einen Vorteil zu erlangen. Und lässt berechtigte Ansprüche links liegen, weil einem die Geltendmachung/Durchsetzung keinen wirklichen Vorteil bringt.
Das kann ich zwar nachvollziehen, aber es gab bisher noch keine tragfähige Begründung. Warum sollte der Typ zu einem anderen Typen gehen und sagen "hahahahaha heute hat mir so ein Lümmel eine freundliche Email geschrieben, dass ich doch bitte den von ihm geschriebenen Artikel entsprechend ausweisen oder runternehmen soll. Hilfst du mir, seine Karriere kaputt zu machen?"
Weil nicht er zu einem anderen geht, sondern der andere GK-Partner mit seinem GK-Partner befreundet ist, ihn aus dem Studium oder sonst woher kennt. Solche Situationen habe ich mehr als einmal erlebt und ungewöhnlich ist das gar nicht. Du hast vielleicht auch noch Kontakt zu deinen Ex-Kommilitonen.
Telefonat: "Euer Associate hat sich bei uns beworben, wursstest du das?"
Antwort: "Ach der. Ja, .... (Details warum man im Streit auseinander ging und dass man sich über den Artikel streitet. Allgemeine Belustigung)."
Selbst so erlebt bei einer Refa und nun seit mal nicht so naiv, dass das bei Anwälten nicht so läuft.
Zum Thema Anspruch nicht durchsetzen: Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Diesen Satz werdet ihr im Laufe eures Beruflebens dem ein oder anderen Mandanten erzählen müssen. Ich musste es bereits einige Male.
01.07.2022, 09:41
Hast du überhaupt sein Posting gelesen? Da ist bereits Streit. Wenn die Partner befreundet sind, dann kriegt er den neuen Job nicht, ganz unabhängig vom Artikel.
01.07.2022, 09:45
(01.07.2022, 09:41)guga schrieb: Hast du überhaupt sein Posting gelesen? Da ist bereits Streit. Wenn die Partner befreundet sind, dann kriegt er den neuen Job nicht, ganz unabhängig vom Artikel.
Das wollte ich auch gerade schreiben. Wenn das Verhältnis ohnehin bereits zerrüttet ist, wird der „Verzicht“ auf den Blog Beitrag es auch nicht wieder kitten
Der TE soll ja auch nicht als Querulant auftreten sondern sachlich professionell die (klare) Sachlage klären
01.07.2022, 09:51
(01.07.2022, 09:45)C8H10N4O2 schrieb:(01.07.2022, 09:41)guga schrieb: Hast du überhaupt sein Posting gelesen? Da ist bereits Streit. Wenn die Partner befreundet sind, dann kriegt er den neuen Job nicht, ganz unabhängig vom Artikel.
Das wollte ich auch gerade schreiben. Wenn das Verhältnis ohnehin bereits zerrüttet ist, wird der „Verzicht“ auf den Blog Beitrag es auch nicht wieder kitten
Der TE soll ja auch nicht als Querulant auftreten sondern sachlich professionell die (klare) Sachlage klären
Die Frage ist eben, wie sehr will man eine schon unschöne Situation noch eskalieren lassen, wobei es eben nur um einen Blog Eintrag geht. Ich finde, da sollte man seine Energie lieber auf was Neues konzentrieren.
01.07.2022, 13:10
(01.07.2022, 09:51)Gast schrieb:(01.07.2022, 09:45)C8H10N4O2 schrieb:(01.07.2022, 09:41)guga schrieb: Hast du überhaupt sein Posting gelesen? Da ist bereits Streit. Wenn die Partner befreundet sind, dann kriegt er den neuen Job nicht, ganz unabhängig vom Artikel.
Das wollte ich auch gerade schreiben. Wenn das Verhältnis ohnehin bereits zerrüttet ist, wird der „Verzicht“ auf den Blog Beitrag es auch nicht wieder kitten
Der TE soll ja auch nicht als Querulant auftreten sondern sachlich professionell die (klare) Sachlage klären
Die Frage ist eben, wie sehr will man eine schon unschöne Situation noch eskalieren lassen, wobei es eben nur um einen Blog Eintrag geht. Ich finde, da sollte man seine Energie lieber auf was Neues konzentrieren.
+ 1
02.07.2022, 14:21
(01.07.2022, 09:51)Gast schrieb:(01.07.2022, 09:45)C8H10N4O2 schrieb:(01.07.2022, 09:41)guga schrieb: Hast du überhaupt sein Posting gelesen? Da ist bereits Streit. Wenn die Partner befreundet sind, dann kriegt er den neuen Job nicht, ganz unabhängig vom Artikel.
Das wollte ich auch gerade schreiben. Wenn das Verhältnis ohnehin bereits zerrüttet ist, wird der „Verzicht“ auf den Blog Beitrag es auch nicht wieder kitten
Der TE soll ja auch nicht als Querulant auftreten sondern sachlich professionell die (klare) Sachlage klären
Die Frage ist eben, wie sehr will man eine schon unschöne Situation noch eskalieren lassen, wobei es eben nur um einen Blog Eintrag geht. Ich finde, da sollte man seine Energie lieber auf was Neues konzentrieren.
Genau das meine ich.
02.07.2022, 14:30
Ist ja auch verständlich. 1-2 Leute hier wollen das aber eben auf ein abstraktes „Wie wollt ihr dann Geld verdienen, wenn ihr Ansprüche nicht durchsetzen wollt?“ herunterbrechen. Der Ansatz geht hier in der Sache m.E. aber absolut fehl.
02.07.2022, 16:58
Es scheinen v.a. einige nicht zu wissen, wieviel Geld so ein Aufsatz (nicht) bringt.
02.07.2022, 17:17
Also bei einem Aufsatz würde ich den Unmut einigermaßen verstehen, bei einem Blog-Eintrag, welcher keine nennenswerte Reputation vermittelt und keinen interessiert, verstehe ich den Unmut deutlich weniger.









