28.09.2021, 17:39
Ich finde es interessant, dass das in anderen Kanzleien ein Problem ist.
Bei uns ist Corona noch nicht vorbei und es gibt aktuell noch die Anweisung, möglichst von Zuhause aus zu arbeiten und das machen auch die meisten Anwälte so.
Auch vor Corona konnte man auch schon viel im Home Office sein, wenn ich auch niemanden kenne, der das vor Corona an ganzen 4 Tagen in der Woche gemacht hat. Ich selbst war vor Corona an 1-2 von meinen vier wöchentlichen Arbeitstagen Zuhause.
Die Berufsanfänger machen das auch nicht alle, was ich aus deren Perspektive auch verstehen kann, wobei andererseits sonst auch nicht so viele im Büro sind, mit denen man sich in Person austauschen könnte.
Vielleicht wäre für dich ja eine gangbare Option, perspektivisch viel Home Office zu machen, aber zum Einstieg anzubieten, für eine (fest definierte) Anfangszeit z.B. zumindest 2x/ Woche ins Büro zu gehen?
Bei uns ist Corona noch nicht vorbei und es gibt aktuell noch die Anweisung, möglichst von Zuhause aus zu arbeiten und das machen auch die meisten Anwälte so.
Auch vor Corona konnte man auch schon viel im Home Office sein, wenn ich auch niemanden kenne, der das vor Corona an ganzen 4 Tagen in der Woche gemacht hat. Ich selbst war vor Corona an 1-2 von meinen vier wöchentlichen Arbeitstagen Zuhause.
Die Berufsanfänger machen das auch nicht alle, was ich aus deren Perspektive auch verstehen kann, wobei andererseits sonst auch nicht so viele im Büro sind, mit denen man sich in Person austauschen könnte.
Vielleicht wäre für dich ja eine gangbare Option, perspektivisch viel Home Office zu machen, aber zum Einstieg anzubieten, für eine (fest definierte) Anfangszeit z.B. zumindest 2x/ Woche ins Büro zu gehen?
28.09.2021, 17:47
Naja, man wird halt sehen, wie viel man perspektivisch da machen kann, wenn einerseits 140k zum Einstieg aufgerufen werden aber einige Einsteiger das HO auch dazu nutzen werden/wollen, um eine Erreichbarkeit von 9 bis 18 Uhr zu etablieren mit ausgedehnten Mittagspausen und Co.
Wie der TE ja meinte, entspannt möglichst viel Geld mitnehmen, um sich dann in den öD oder so zu verabschieden. Darauf hat eigentlich keine GK Bock.
Wie der TE ja meinte, entspannt möglichst viel Geld mitnehmen, um sich dann in den öD oder so zu verabschieden. Darauf hat eigentlich keine GK Bock.
28.09.2021, 17:58
(28.09.2021, 17:47)Gast Gast schrieb: Naja, man wird halt sehen, wie viel man perspektivisch da machen kann, wenn einerseits 140k zum Einstieg aufgerufen werden aber einige Einsteiger das HO auch dazu nutzen werden/wollen, um eine Erreichbarkeit von 9 bis 18 Uhr zu etablieren mit ausgedehnten Mittagspausen und Co.
Wie der TE ja meinte, entspannt möglichst viel Geld mitnehmen, um sich dann in den öD oder so zu verabschieden. Darauf hat eigentlich keine GK Bock.
Hier TE. Hab ich irgendwas von öD oder "entspanntem" Arbeiten geredet? Es ging einfach nur um die Frage, ob die Möglichkeit besteht in einet GK remote tätig zu werden. Aber pauschal allen Leuten im HO "Faulenzertum" vorzuwerfen ist genau das Denken, das alternative Arbeitsmodelle verhindert. Wenn mans drauf anlegt kann ich auch in der Kanzlei Arbeitsvermeidung betreiben.
28.09.2021, 18:04
Witzige Idee: Den Einstief in den öD sowieso schon fest vor Augen haben, trotzdem für so einen 140k-Remotejob bewerben und diesen dann auch antreten. Einen Monat lang konsequent das "9 to 5" durchziehen und sich dann ganz zu verabschieden. Das schlechteste Arbeitszeugnis aller Zeiten wird durch fürstliche Zahlung kompensiert.
Frage mich auch gerade, wie lange die brauchen, um einem richtigen "Arbeitszeitbetrüger" (um genau zu sein dürfte es kein Arbeitszeitbetrug sein, sondern allenfalls ein Eingehungsbetrug) zu entdecken. Gerade im ersten Monat und in einem großen Team könnte man sich da wohl eine Weile lang durchmogeln.
Ein Fass aufmachen werden diese Kanzleien anschließend nicht. Die Fälle mit den gefälschten Examenszeugnissen hben gezeigt, dass die lieber alles unter den Teppich kehren.
Vielleicht auch einer der Gründe, warum nicht jede Kanzlei Bock auf HO für Neulinge hat.
Frage mich auch gerade, wie lange die brauchen, um einem richtigen "Arbeitszeitbetrüger" (um genau zu sein dürfte es kein Arbeitszeitbetrug sein, sondern allenfalls ein Eingehungsbetrug) zu entdecken. Gerade im ersten Monat und in einem großen Team könnte man sich da wohl eine Weile lang durchmogeln.
Ein Fass aufmachen werden diese Kanzleien anschließend nicht. Die Fälle mit den gefälschten Examenszeugnissen hben gezeigt, dass die lieber alles unter den Teppich kehren.
Vielleicht auch einer der Gründe, warum nicht jede Kanzlei Bock auf HO für Neulinge hat.
28.09.2021, 18:14
(28.09.2021, 17:58)Gast schrieb:(28.09.2021, 17:47)Gast Gast schrieb: Naja, man wird halt sehen, wie viel man perspektivisch da machen kann, wenn einerseits 140k zum Einstieg aufgerufen werden aber einige Einsteiger das HO auch dazu nutzen werden/wollen, um eine Erreichbarkeit von 9 bis 18 Uhr zu etablieren mit ausgedehnten Mittagspausen und Co.
Wie der TE ja meinte, entspannt möglichst viel Geld mitnehmen, um sich dann in den öD oder so zu verabschieden. Darauf hat eigentlich keine GK Bock.
Hier TE. Hab ich irgendwas von öD oder "entspanntem" Arbeiten geredet? Es ging einfach nur um die Frage, ob die Möglichkeit besteht in einet GK remote tätig zu werden. Aber pauschal allen Leuten im HO "Faulenzertum" vorzuwerfen ist genau das Denken, das alternative Arbeitsmodelle verhindert. Wenn mans drauf anlegt kann ich auch in der Kanzlei Arbeitsvermeidung betreiben.
Naja, ich hatte oben mal geschrieben, mit möglichst wenig Aufwand ein gutes Gehalt mitnehmen und dann zeitnah in den öD/Unternehmen verabschieden, worauf du meintest "genauso und nicht anders".
Und da muss ich gerade bei Einsteigern, die noch keinen vollen Schreibtisch haben UND keine Karriereambitionen in der GK haben, schon sagen: Wer im Büro hockt, wird sich wahrscheinlich bei einem leeren Schreibtisch mehr um Arbeit bemühen wie jemand, der zuhause ist, und dann einfach in der Zeit ohne Arbeit etwas anderes machen kann.
28.09.2021, 18:22
(28.09.2021, 18:14)Gast Gast schrieb:Ok, sorry das war mir entgangen!(28.09.2021, 17:58)Gast schrieb:(28.09.2021, 17:47)Gast Gast schrieb: Naja, man wird halt sehen, wie viel man perspektivisch da machen kann, wenn einerseits 140k zum Einstieg aufgerufen werden aber einige Einsteiger das HO auch dazu nutzen werden/wollen, um eine Erreichbarkeit von 9 bis 18 Uhr zu etablieren mit ausgedehnten Mittagspausen und Co.
Wie der TE ja meinte, entspannt möglichst viel Geld mitnehmen, um sich dann in den öD oder so zu verabschieden. Darauf hat eigentlich keine GK Bock.
Hier TE. Hab ich irgendwas von öD oder "entspanntem" Arbeiten geredet? Es ging einfach nur um die Frage, ob die Möglichkeit besteht in einet GK remote tätig zu werden. Aber pauschal allen Leuten im HO "Faulenzertum" vorzuwerfen ist genau das Denken, das alternative Arbeitsmodelle verhindert. Wenn mans drauf anlegt kann ich auch in der Kanzlei Arbeitsvermeidung betreiben.
Naja, ich hatte oben mal geschrieben, mit möglichst wenig Aufwand ein gutes Gehalt mitnehmen und dann zeitnah in den öD/Unternehmen verabschieden, worauf du meintest "genauso und nicht anders".
Und da muss ich gerade bei Einsteigern, die noch keinen vollen Schreibtisch haben UND keine Karriereambitionen in der GK haben, schon sagen: Wer im Büro hockt, wird sich wahrscheinlich bei einem leeren Schreibtisch mehr um Arbeit bemühen wie jemand, der zuhause ist, und dann einfach in der Zeit ohne Arbeit etwas anderes machen kann.
Ne Quatsch, geb dir im Grunde Recht. Bin bloß kein Fan davon pauschal das HO zu verteufeln. Ich verstehe die Argumente die dagegen sprechen. Würde mir aber persönlich nur gerne ein Umdenken wünschen.
Und die Exit-Ambitionen haben doch viele und die Kanzleien wissen das auch. Warum man dann automatisch ein Low-Performer sein soll erschließt sich mir allerdings nicht :-)
28.09.2021, 19:13
(28.09.2021, 17:39)gastgastgastgast schrieb: Ich finde es interessant, dass das in anderen Kanzleien ein Problem ist.
Bei uns ist Corona noch nicht vorbei und es gibt aktuell noch die Anweisung, möglichst von Zuhause aus zu arbeiten und das machen auch die meisten Anwälte so.
Auch vor Corona konnte man auch schon viel im Home Office sein, wenn ich auch niemanden kenne, der das vor Corona an ganzen 4 Tagen in der Woche gemacht hat. Ich selbst war vor Corona an 1-2 von meinen vier wöchentlichen Arbeitstagen Zuhause.
Die Berufsanfänger machen das auch nicht alle, was ich aus deren Perspektive auch verstehen kann, wobei andererseits sonst auch nicht so viele im Büro sind, mit denen man sich in Person austauschen könnte.
Vielleicht wäre für dich ja eine gangbare Option, perspektivisch viel Home Office zu machen, aber zum Einstieg anzubieten, für eine (fest definierte) Anfangszeit z.B. zumindest 2x/ Woche ins Büro zu gehen?
Klingt ziemlich gut. In welcher GK bist du?
28.09.2021, 19:48
Ich bin in einer US-Kanzlei (den genauen Namen will ich hier im Forum nicht nennen).
Uns findest du jedenfalls (noch) unter den Top 10 der Einstiegsgehälter in der Azur-Liste und in den aktuellen Stellenausschreibungen bewerben wir (ernstgemeint) Remote Work und Teilzeitmodelle. Das sollte ausreichen, um uns zu finden ;)
Uns findest du jedenfalls (noch) unter den Top 10 der Einstiegsgehälter in der Azur-Liste und in den aktuellen Stellenausschreibungen bewerben wir (ernstgemeint) Remote Work und Teilzeitmodelle. Das sollte ausreichen, um uns zu finden ;)
28.09.2021, 19:54
Kann jemand was zu cms sagen? Die werben ja ausdrücklich mit new work.
28.09.2021, 20:36
(28.09.2021, 19:48)gastgastgastgast schrieb: Ich bin in einer US-Kanzlei (den genauen Namen will ich hier im Forum nicht nennen).
Uns findest du jedenfalls (noch) unter den Top 10 der Einstiegsgehälter in der Azur-Liste und in den aktuellen Stellenausschreibungen bewerben wir (ernstgemeint) Remote Work und Teilzeitmodelle. Das sollte ausreichen, um uns zu finden ;)
Konnte es bislang tatsächlich nicht finden ? Hat jemand einen Tipp?









