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Warum gibt es kaum aktuelle Originalklausuren?
Gast
Unregistered
 
#11
06.10.2020, 17:34
Das Argument "Prüfungsanfechtung" leuchtet mir nicht so recht ein. Die Veröffentlichung von Aufgabenstellungen kann ja nicht zu einem Bewertungsfehler führen. Ebenso wenig verschafft sie jemandem, der gerade gegen die Prüfungsentscheidung vorgeht, neue Erkenntnisquellen, die er zu seinem Vorteil nutzen kann – denn derjenige hat ja ohnehin ein Akteneinsichtsrecht.
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Gast
Unregistered
 
#12
07.10.2020, 09:21
(06.10.2020, 13:45)Gasthesse schrieb:  Mir hat mal ein AG-Leiter erzählt, dass die gestellten Klausuren nach 3 Jahren oder so zum
größten Teil an die Klausurenkurse vor Ort gehen und auch jeweils ein paar an die normalen AGs. Ob die dann auch in der AG verwendet werden, oder der AG-Leiter lieber die alten, ihm bekannten Sachverhalte verwendet, für die er vielleicht schon eine Skizze erstellt hat, die er rausgibt, weil er die Original-Prüfervermerke nicht rausgeben darf, das entscheidet wohl jeder AG-Leiter für sich.

Ich hatte bei einer Klausur das Glück, dass sie bereits in der AG behandelt worden war. Dank Erinnerung war die dann auch zweistellig und deutlich besser als die anderen.

Ansonsten finde ich es ziemlich logisch, dass sich die Prüfer - die ja idR noch andere Jobs haben - nicht ständig neue Sachverhalte mit ausführlicher Lösung ausdenken wollen. Die haben mit Korrekturen und gelegentlich neuen Klausuren genug zu tun.
Ich hatte eben einen Glücksfall. Aber es macht schon einen Unterschied, ob man so etwas ausnahmsweise hat oder, wenn wg. großzügiger Verbreitung inkl. Lösung die Leute ggf. sogar 3-4 Klausuren samt Wunschlösung schon kennen. Das verzerrt total. Sollte eigentlich auch klar sein.

Ich habe mich im 1. und 2. ohne Ref. vorbereitet und sah die Anzahl der auffindbaren Klausuren trotzdem nicht als Problem. Manchmal bin ich wirklich erstaunt über die Anspruchshaltung und das Nörgeln hier. Auch beim Thread über den Verbesserungsversuch. Der wurde in manchen Bundesländern für das 2. Examen erst um 2010 eingeführt, während es den in anderen Ländern schon länger gab. Das war ungerecht, wenn man z.B. aus Noten-oder Privatgründen nicht in ein anderes Land kann. Aber, dass ein Verbesserungsversuch ein paar € kostet, ist wirklich kein Thema.
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Gast
Unregistered
 
#13
07.10.2020, 09:27
Wie kann man eine Klausur schreiben, die in der AG besprochen wurde? Wäre mir neu, dass Prüfungsämter alte friegegebene Klausuren recyclen...
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GastHE
Unregistered
 
#14
07.10.2020, 09:31
(07.10.2020, 09:27)Gast schrieb:  Wie kann man eine Klausur schreiben, die in der AG besprochen wurde? Wäre mir neu, dass Prüfungsämter alte friegegebene Klausuren recyclen...

Naja, ich bin nicht der Postersteller, aber es kann sich ja doch um eine sehr ähnliche Klausur gehandelt haben. Muss ja nicht identisch gewesen sein. 

Außerdem kann das gerade über den Ringtausch auch mal passieren. Ist tatsächlich schon vorgekommen, dass im Herbst die Klausur aus dem Frühjahr nochmal (nur leicht abgewandelt) gestellt wurde.
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Gast
Unregistered
 
#15
07.10.2020, 09:55
(07.10.2020, 09:31)GastHE schrieb:  
(07.10.2020, 09:27)Gast schrieb:  Wie kann man eine Klausur schreiben, die in der AG besprochen wurde? Wäre mir neu, dass Prüfungsämter alte friegegebene Klausuren recyclen...

Naja, ich bin nicht der Postersteller, aber es kann sich ja doch um eine sehr ähnliche Klausur gehandelt haben. Muss ja nicht identisch gewesen sein. 

Außerdem kann das gerade über den Ringtausch auch mal passieren. Ist tatsächlich schon vorgekommen, dass im Herbst die Klausur aus dem Frühjahr nochmal (nur leicht abgewandelt) gestellt wurde.
Es wird vermutlich der Ringtausch gewesen sein, aber ist auch egal. Ich weiß nicht mehr 100%, ob der Wortlaut identisch war, aber es war so offensichtlich, dass es sogar mir auffiel und ich die Lösungsskizze, soweit ich sie noch im Kopf hatte, runterschreiben konnte und es für 11 Punkte gereicht hat. 

Aber wenn man so etwas oft hat - sowohl hinsichtlich der Personenanzahl als auch der jeweiligen Klausuren- wäre das eben ein Problem. Wenn man statt 3-4 Klausuren, in denen man sonst 6-7 Punkte hat, auf einmal zweistellig ist, wäre das schon verzerrend. Erst recht, wenn das vielleicht 40-60% der Teilnehmer eines Durchgangs passieren würde.
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Gast
Unregistered
 
#16
07.10.2020, 12:51
(07.10.2020, 09:31)GastHE schrieb:  
(07.10.2020, 09:27)Gast schrieb:  Wie kann man eine Klausur schreiben, die in der AG besprochen wurde? Wäre mir neu, dass Prüfungsämter alte friegegebene Klausuren recyclen...

Naja, ich bin nicht der Postersteller, aber es kann sich ja doch um eine sehr ähnliche Klausur gehandelt haben. Muss ja nicht identisch gewesen sein. 

Außerdem kann das gerade über den Ringtausch auch mal passieren. Ist tatsächlich schon vorgekommen, dass im Herbst die Klausur aus dem Frühjahr nochmal (nur leicht abgewandelt) gestellt wurde.

Hatte schon jemand gesagt aber in nrw kommt sowas nicht vor.
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Gast
Unregistered
 
#17
07.10.2020, 14:19
(07.10.2020, 12:51)Gast schrieb:  
(07.10.2020, 09:31)GastHE schrieb:  
(07.10.2020, 09:27)Gast schrieb:  Wie kann man eine Klausur schreiben, die in der AG besprochen wurde? Wäre mir neu, dass Prüfungsämter alte friegegebene Klausuren recyclen...

Naja, ich bin nicht der Postersteller, aber es kann sich ja doch um eine sehr ähnliche Klausur gehandelt haben. Muss ja nicht identisch gewesen sein. 

Außerdem kann das gerade über den Ringtausch auch mal passieren. Ist tatsächlich schon vorgekommen, dass im Herbst die Klausur aus dem Frühjahr nochmal (nur leicht abgewandelt) gestellt wurde.

Hatte schon jemand gesagt aber in nrw kommt sowas nicht vor.
Süß, die kindliche Einfalt  :D .Du kannst das natürlich ausschließen, dass das mal passiert ist oder passieren könnte. Weil ja bei Behörden und im Examen immer alles so läuft, wie es sollte - sowohl in NRW als auch anderswo.

Nicht zu vergessen, dass man oft überhaupt nicht weiß, woher der AG-Leiter seine Klausuren bezieht. Was mit der Klausur vorher passiert ist oder künftig passieren könnte, kannst Du überhaupt nicht wissen. Und insbesondere bei aktuellen Fällen ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass die innerhalb von 1-3 Jahren auch ohne Ringtausch in unterschiedlichen Ländern ggf. mehrfach gestellt werden. Dass ein AG-Leiter auch aktuelle Themen bespricht, wenn sie thematisch passen, ist auch nicht so selten. 

Jedenfalls ist es zum einen daher letztlich überall möglich, dass mal ein bekannter Fall dran kommt. Zum anderen ist das schon ein Grund, dass man die Klausuren nicht alle fleißig frei gibt, denn dann ist das Risiko, dass ein Großteil der Prüflinge Fall und Wunschlösung kennt, deutlich größer als wenn einzelne Personen durch Zufall mal einen ihn bekannten Fall haben.
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Gast
Unregistered
 
#18
08.10.2020, 00:11
(07.10.2020, 09:21)Gast schrieb:  
(06.10.2020, 13:45)Gasthesse schrieb:  Mir hat mal ein AG-Leiter erzählt, dass die gestellten Klausuren nach 3 Jahren oder so zum
größten Teil an die Klausurenkurse vor Ort gehen und auch jeweils ein paar an die normalen AGs. Ob die dann auch in der AG verwendet werden, oder der AG-Leiter lieber die alten, ihm bekannten Sachverhalte verwendet, für die er vielleicht schon eine Skizze erstellt hat, die er rausgibt, weil er die Original-Prüfervermerke nicht rausgeben darf, das entscheidet wohl jeder AG-Leiter für sich.

Ich hatte bei einer Klausur das Glück, dass sie bereits in der AG behandelt worden war. Dank Erinnerung war die dann auch zweistellig und deutlich besser als die anderen.

Ansonsten finde ich es ziemlich logisch, dass sich die Prüfer - die ja idR noch andere Jobs haben - nicht ständig neue Sachverhalte mit ausführlicher Lösung ausdenken wollen. Die haben mit Korrekturen und gelegentlich neuen Klausuren genug zu tun.
Ich hatte eben einen Glücksfall. Aber es macht schon einen Unterschied, ob man so etwas ausnahmsweise hat oder, wenn wg. großzügiger Verbreitung inkl. Lösung die Leute ggf. sogar 3-4 Klausuren samt Wunschlösung schon kennen. Das verzerrt total. Sollte eigentlich auch klar sein.

Ich habe mich im 1. und 2. ohne Ref. vorbereitet und sah die Anzahl der auffindbaren Klausuren trotzdem nicht als Problem. Manchmal bin ich wirklich erstaunt über die Anspruchshaltung und das Nörgeln hier. Auch beim Thread über den Verbesserungsversuch. Der wurde in manchen Bundesländern für das 2. Examen erst um 2010 eingeführt, während es den in anderen Ländern schon länger gab. Das war ungerecht, wenn man z.B. aus Noten-oder Privatgründen nicht in ein anderes Land kann. Aber, dass ein Verbesserungsversuch ein paar € kostet, ist wirklich kein Thema.


Stimmt, was für eine absurde Anspruchshaltung. Da wird man gezwungen 2 Jahre für einen Hungerlohn nach 5 Jahren Studium eine generalistische Ausbildung zu durchlaufen mit dem Argument, dass wir in Deutschland dadurch ach so toll ausgebildete Juristen hätten, während Juristen in anderen Ländern schon voll und zu vollem Gehalt arbeiten, und dann will man auch noch ... ausgebildet werden? 

Wenn die AG-Leiter überlastet sind, ist das doch nicht unsere Schuld. Dann müsste mal das Justizbudget erhöht werden, sodass die Leute dafür signifikant freigestellt werden sollen.

Aber solche Referendare wie du sind mir echt die liebsten. Die haben die "Das haben wir schon immer so gemacht"- Verwaltungshaltung schon verinnerlicht, bevor sie überhaupt in den Staatsdienst eingetreten sind. Was ist das denn für ein Argument, dass der Verbesserungsversuch teuer sein muss, weil es ihn ja früher nicht gab? Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.
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Gast
Unregistered
 
#19
08.10.2020, 07:34
(08.10.2020, 00:11)Gast schrieb:  
(07.10.2020, 09:21)Gast schrieb:  
(06.10.2020, 13:45)Gasthesse schrieb:  Mir hat mal ein AG-Leiter erzählt, dass die gestellten Klausuren nach 3 Jahren oder so zum
größten Teil an die Klausurenkurse vor Ort gehen und auch jeweils ein paar an die normalen AGs. Ob die dann auch in der AG verwendet werden, oder der AG-Leiter lieber die alten, ihm bekannten Sachverhalte verwendet, für die er vielleicht schon eine Skizze erstellt hat, die er rausgibt, weil er die Original-Prüfervermerke nicht rausgeben darf, das entscheidet wohl jeder AG-Leiter für sich.

Ich hatte bei einer Klausur das Glück, dass sie bereits in der AG behandelt worden war. Dank Erinnerung war die dann auch zweistellig und deutlich besser als die anderen.

Ansonsten finde ich es ziemlich logisch, dass sich die Prüfer - die ja idR noch andere Jobs haben - nicht ständig neue Sachverhalte mit ausführlicher Lösung ausdenken wollen. Die haben mit Korrekturen und gelegentlich neuen Klausuren genug zu tun.
Ich hatte eben einen Glücksfall. Aber es macht schon einen Unterschied, ob man so etwas ausnahmsweise hat oder, wenn wg. großzügiger Verbreitung inkl. Lösung die Leute ggf. sogar 3-4 Klausuren samt Wunschlösung schon kennen. Das verzerrt total. Sollte eigentlich auch klar sein.

Ich habe mich im 1. und 2. ohne Ref. vorbereitet und sah die Anzahl der auffindbaren Klausuren trotzdem nicht als Problem. Manchmal bin ich wirklich erstaunt über die Anspruchshaltung und das Nörgeln hier. Auch beim Thread über den Verbesserungsversuch. Der wurde in manchen Bundesländern für das 2. Examen erst um 2010 eingeführt, während es den in anderen Ländern schon länger gab. Das war ungerecht, wenn man z.B. aus Noten-oder Privatgründen nicht in ein anderes Land kann. Aber, dass ein Verbesserungsversuch ein paar € kostet, ist wirklich kein Thema.


Stimmt, was für eine absurde Anspruchshaltung. Da wird man gezwungen 2 Jahre für einen Hungerlohn nach 5 Jahren Studium eine generalistische Ausbildung zu durchlaufen mit dem Argument, dass wir in Deutschland dadurch ach so toll ausgebildete Juristen hätten, während Juristen in anderen Ländern schon voll und zu vollem Gehalt arbeiten, und dann will man auch noch ... ausgebildet werden? 

Wenn die AG-Leiter überlastet sind, ist das doch nicht unsere Schuld. Dann müsste mal das Justizbudget erhöht werden, sodass die Leute dafür signifikant freigestellt werden sollen.

Aber solche Referendare wie du sind mir echt die liebsten. Die haben die "Das haben wir schon immer so gemacht"- Verwaltungshaltung schon verinnerlicht, bevor sie überhaupt in den Staatsdienst eingetreten sind. Was ist das denn für ein Argument, dass der Verbesserungsversuch teuer sein muss, weil es ihn ja früher nicht gab? Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.

Wozu immer diese unnötige, passiv-aggressive Art gegenüber anderen Postern? Wie wäre es stattdessen mal mit etwas mehr Sachlichkeit? 
Hier geht es nicht mal um den Verbesserungsversuch, sondern um (schwer zu bekommende) aktuelle Original-Klausuren und was für Gründe wahrscheinlich dahinter stecken. 
In dem Beitrag stand im Übrigen weder etwas davon, dass irgend etwas "schon immer so gemacht wurde", noch, dass der Verbesserungsversuch deswegen teuer sein muss...
Einfach mal nüchtern das lesen, was da steht. Ohne Frust und Emotionen.
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GastHE
Unregistered
 
#20
08.10.2020, 08:54
(08.10.2020, 00:11)Gast schrieb:  
(07.10.2020, 09:21)Gast schrieb:  
(06.10.2020, 13:45)Gasthesse schrieb:  Mir hat mal ein AG-Leiter erzählt, dass die gestellten Klausuren nach 3 Jahren oder so zum
größten Teil an die Klausurenkurse vor Ort gehen und auch jeweils ein paar an die normalen AGs. Ob die dann auch in der AG verwendet werden, oder der AG-Leiter lieber die alten, ihm bekannten Sachverhalte verwendet, für die er vielleicht schon eine Skizze erstellt hat, die er rausgibt, weil er die Original-Prüfervermerke nicht rausgeben darf, das entscheidet wohl jeder AG-Leiter für sich.

Ich hatte bei einer Klausur das Glück, dass sie bereits in der AG behandelt worden war. Dank Erinnerung war die dann auch zweistellig und deutlich besser als die anderen.

Ansonsten finde ich es ziemlich logisch, dass sich die Prüfer - die ja idR noch andere Jobs haben - nicht ständig neue Sachverhalte mit ausführlicher Lösung ausdenken wollen. Die haben mit Korrekturen und gelegentlich neuen Klausuren genug zu tun.
Ich hatte eben einen Glücksfall. Aber es macht schon einen Unterschied, ob man so etwas ausnahmsweise hat oder, wenn wg. großzügiger Verbreitung inkl. Lösung die Leute ggf. sogar 3-4 Klausuren samt Wunschlösung schon kennen. Das verzerrt total. Sollte eigentlich auch klar sein.

Ich habe mich im 1. und 2. ohne Ref. vorbereitet und sah die Anzahl der auffindbaren Klausuren trotzdem nicht als Problem. Manchmal bin ich wirklich erstaunt über die Anspruchshaltung und das Nörgeln hier. Auch beim Thread über den Verbesserungsversuch. Der wurde in manchen Bundesländern für das 2. Examen erst um 2010 eingeführt, während es den in anderen Ländern schon länger gab. Das war ungerecht, wenn man z.B. aus Noten-oder Privatgründen nicht in ein anderes Land kann. Aber, dass ein Verbesserungsversuch ein paar € kostet, ist wirklich kein Thema.


Stimmt, was für eine absurde Anspruchshaltung. Da wird man gezwungen 2 Jahre für einen Hungerlohn nach 5 Jahren Studium eine generalistische Ausbildung zu durchlaufen mit dem Argument, dass wir in Deutschland dadurch ach so toll ausgebildete Juristen hätten, während Juristen in anderen Ländern schon voll und zu vollem Gehalt arbeiten, und dann will man auch noch ... ausgebildet werden? 

Wenn die AG-Leiter überlastet sind, ist das doch nicht unsere Schuld. Dann müsste mal das Justizbudget erhöht werden, sodass die Leute dafür signifikant freigestellt werden sollen.

Aber solche Referendare wie du sind mir echt die liebsten. Die haben die "Das haben wir schon immer so gemacht"- Verwaltungshaltung schon verinnerlicht, bevor sie überhaupt in den Staatsdienst eingetreten sind. Was ist das denn für ein Argument, dass der Verbesserungsversuch teuer sein muss, weil es ihn ja früher nicht gab? Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.

Also das mit dem Hungerlohn halte ich auch für ein Gerücht. Das niedrigste sind ~1000 € in Hamburg. 

Klar ist das Gehalt nicht die Welt - aber dennoch in allen Bundesländern für die zu erbringende Leistung doch ganz okay. Da wo es fehlt kann man mit Wohngeld aufstocken. Und nebenbei zu arbeiten hat noch keinem geschadet. Wer sich Stationen sucht, die ihn derart zeitlich beanspruchen, dass ein Nebenjob nicht möglich ist, der ist selbst schuld, wenn er sich diese nicht vergüten lässt.

Ganz ehrlich, so viel Zeit nimmt die reguläre Ausbildung nicht in Anspruch. Dass sie (meist) nicht gut ist, das ist eine andere Sache.
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