28.07.2025, 15:26
Zu kurz gedacht. Seit Ki geben wir deutlich weniger an externe Kanzleien weiter, da die Ki kleine Rechtsfragen ausreichend gut beantwortet.
28.07.2025, 16:35
Die Konjunktur ist im Moment einfach abgekühlt. Unsicherheit am Markt führt dazu, dass aktuell weniger eingestellt wird. Ist in anderen Bereichen schon etwas länger so und wirkt sich jetzt auch bei uns aus.
Wird auch wieder anders kommen, aber so funktionieren Märkte eben. Es gibt Zyklen, die einander stetig abwechseln.
Außerdem ist das alles auch wieder eine Frage des Rechtsgebiets und der Region, in der man sich aufhält.
Die Vor- und Nachteile von AI muss man hier nicht diskutieren, auch weil ich glaube, dass das aktuell eher weniger der Grund für die Flaute auf dem Arbeitsmarkt ist. Der Generationenwechsel steht uns auch noch erstso richtig bevor. Aktuell arbeiten die Boomer ja noch überwiegend.
Wird auch wieder anders kommen, aber so funktionieren Märkte eben. Es gibt Zyklen, die einander stetig abwechseln.
Außerdem ist das alles auch wieder eine Frage des Rechtsgebiets und der Region, in der man sich aufhält.
Die Vor- und Nachteile von AI muss man hier nicht diskutieren, auch weil ich glaube, dass das aktuell eher weniger der Grund für die Flaute auf dem Arbeitsmarkt ist. Der Generationenwechsel steht uns auch noch erstso richtig bevor. Aktuell arbeiten die Boomer ja noch überwiegend.
28.07.2025, 16:55
(28.07.2025, 16:35)NDOL2024 schrieb: Die Konjunktur ist im Moment einfach abgekühlt. Unsicherheit am Markt führt dazu, dass aktuell weniger eingestellt wird. Ist in anderen Bereichen schon etwas länger so und wirkt sich jetzt auch bei uns aus.
Wird auch wieder anders kommen, aber so funktionieren Märkte eben. Es gibt Zyklen, die einander stetig abwechseln.
Außerdem ist das alles auch wieder eine Frage des Rechtsgebiets und der Region, in der man sich aufhält.
Die Vor- und Nachteile von AI muss man hier nicht diskutieren, auch weil ich glaube, dass das aktuell eher weniger der Grund für die Flaute auf dem Arbeitsmarkt ist. Der Generationenwechsel steht uns auch noch erstso richtig bevor. Aktuell arbeiten die Boomer ja noch überwiegend.
Die Frage ist, was man als Berufseinsteiger dann machen soll, wenn man Rechtsanwalt sein will. Außer jetzt sich selbstständig machen.
28.07.2025, 17:27
(28.07.2025, 16:55)GKSucher77 schrieb:(28.07.2025, 16:35)NDOL2024 schrieb: Die Konjunktur ist im Moment einfach abgekühlt. Unsicherheit am Markt führt dazu, dass aktuell weniger eingestellt wird. Ist in anderen Bereichen schon etwas länger so und wirkt sich jetzt auch bei uns aus.
Wird auch wieder anders kommen, aber so funktionieren Märkte eben. Es gibt Zyklen, die einander stetig abwechseln.
Außerdem ist das alles auch wieder eine Frage des Rechtsgebiets und der Region, in der man sich aufhält.
Die Vor- und Nachteile von AI muss man hier nicht diskutieren, auch weil ich glaube, dass das aktuell eher weniger der Grund für die Flaute auf dem Arbeitsmarkt ist. Der Generationenwechsel steht uns auch noch erstso richtig bevor. Aktuell arbeiten die Boomer ja noch überwiegend.
Die Frage ist, was man als Berufseinsteiger dann machen soll, wenn man Rechtsanwalt sein will. Außer jetzt sich selbstständig machen.
Initiativbewerbungen verschicken.
Kleine Wirtschaftskanzleien suchen zum Teil gar nicht aktiv, sondern haben ihre Vakanzen nur auf ihrer Webseite. Es gibt schon noch genügend Jobs, aber man muss wirklich aktiv suchen und dann vielleicht auch mal ein paar Jahre lang etwas machen, worauf man eigentlich eher weniger Lust hat.
Viele Jobs, die grad noch verfügbar sind, sind einfach mies bezahlt. Das ist aber ehrlicherweise auch nur relativ, wenn man das am Median bemisst.
28.07.2025, 19:15
(28.07.2025, 17:27)NDOL2024 schrieb:(28.07.2025, 16:55)GKSucher77 schrieb:(28.07.2025, 16:35)NDOL2024 schrieb: Die Konjunktur ist im Moment einfach abgekühlt. Unsicherheit am Markt führt dazu, dass aktuell weniger eingestellt wird. Ist in anderen Bereichen schon etwas länger so und wirkt sich jetzt auch bei uns aus.
Wird auch wieder anders kommen, aber so funktionieren Märkte eben. Es gibt Zyklen, die einander stetig abwechseln.
Außerdem ist das alles auch wieder eine Frage des Rechtsgebiets und der Region, in der man sich aufhält.
Die Vor- und Nachteile von AI muss man hier nicht diskutieren, auch weil ich glaube, dass das aktuell eher weniger der Grund für die Flaute auf dem Arbeitsmarkt ist. Der Generationenwechsel steht uns auch noch erstso richtig bevor. Aktuell arbeiten die Boomer ja noch überwiegend.
Die Frage ist, was man als Berufseinsteiger dann machen soll, wenn man Rechtsanwalt sein will. Außer jetzt sich selbstständig machen.
Initiativbewerbungen verschicken.
Kleine Wirtschaftskanzleien suchen zum Teil gar nicht aktiv, sondern haben ihre Vakanzen nur auf ihrer Webseite. Es gibt schon noch genügend Jobs, aber man muss wirklich aktiv suchen und dann vielleicht auch mal ein paar Jahre lang etwas machen, worauf man eigentlich eher weniger Lust hat.
Viele Jobs, die grad noch verfügbar sind, sind einfach mies bezahlt. Das ist aber ehrlicherweise auch nur relativ, wenn man das am Median bemisst.
Denkst du, man kann dann nach z.B. 2-3 Jahren „hoch“ wechseln in eine Großkanzlei, wenn die Wirtschaftslage sich wieder gebessert hat? Das ist nämlich ein Grund, der mich davon abhält, mich bei kleineren Kanzleien zu bewerben und ggf. da einzusteigen.
28.07.2025, 19:35
(25.07.2025, 14:49)gh97ych schrieb: Hallo zusammen,
ich bin aktuell auf Jobsuche und scrolle täglich durch die Stellenanzeigen.
Dabei ist mir aufgefallen, dass insgesamt ziemlich wenig Neues dazukommt – sowohl bei Großkanzleien als auch bei anderen juristischen Jobs.
Täuscht mein Eindruck oder ist der Bedarf gerade wirklich eher gering?
Kann das vielleicht an den bevorstehenden Sommerferien liegen und ist das zu dieser Jahreszeit eventuell ganz normal?
Würde mich über eure Einschätzungen freuen!
Viele Grüße
Ich habe mit einem Recruiter gestern gesprochen und er meinte es liegt an der wirtschaftlichen Lage. Außerdem werden kaum Berufsanfänger eingestellt, da vieles wie zB Dokumente sichten von KI übernommen wird was ursprünglich eher was für Berufsanfänger war.
29.07.2025, 09:28
Mich würde es wundern, wenn es sich die Zurückhaltung bei Neueinstellung bzw Entlassungswellen durch einen wirtschaftlichen Aufschwung umkehren lassen. Vielleicht ein Strohfeuer, aber der langfristige Trend wird in vielen Unternehmensbereichen eher im Personalabbau liegen. Dafür kann man bei white collar durch den richtigen/effektiven KI-Einsatz einfach zu stark die Prodkuvität steigern. Die FAZ und das HB haben hier regelmäßig sehr interessante Artikel zum KI-Einsatz in der Unternehmenswelt (und auch immer wieder zur Rechtsdienstleistungsbranche).
Gerade im englischsprachigen Raum gibt es viele seriöse Business- und Law-Zeitschriften, die eine größere Disruption sehen (jedenfalls für Berufseinsteiger). Amerikanische CEOs von großen Unternehmen (Technologie, Versicherungen, Gesundheit, Industrie, Banken und Finanzen, Telekommunikation) sprechen auch ganz offen über die Auswirkungen von KI auf den "white-collar" Markt (zuletzt CEO von Ford und JPMorgan). In den öffentlich übetragenen Hearings zu KI und Copyright bzw Wettlauf mit China gab es bspw im Senat auch immer wieder Nachfragen zur Auswirkung auf den Arbeitsmarkt. Das wird mit Sicherheit bald öfters auf der Agenda stehen.
Und die Pensionierungswelle im ÖD? Diese Karotte wird schon seit langem vor die Nase gehalten. Im Übrigen lassen sich gerade in der Verwaltung viele Stellen einsparen (und man könnte es sicherlich auch heute schon), zumal auch dort peu à peu KI einziehen wird (auch wenn es naturgemäß dort größeren Widerstand geben wird). Des Weiteren bin ich mir ziemlich sicher, dass zukünftig allein aus Kostengründen nur jede zweite Stelle nachbesetzt werden wird. Kostenproblem und die Möglichkeit der Effizienzsteigerung werden auch den ÖD mittelfristig nicht unberührt lassen.
Gerade im englischsprachigen Raum gibt es viele seriöse Business- und Law-Zeitschriften, die eine größere Disruption sehen (jedenfalls für Berufseinsteiger). Amerikanische CEOs von großen Unternehmen (Technologie, Versicherungen, Gesundheit, Industrie, Banken und Finanzen, Telekommunikation) sprechen auch ganz offen über die Auswirkungen von KI auf den "white-collar" Markt (zuletzt CEO von Ford und JPMorgan). In den öffentlich übetragenen Hearings zu KI und Copyright bzw Wettlauf mit China gab es bspw im Senat auch immer wieder Nachfragen zur Auswirkung auf den Arbeitsmarkt. Das wird mit Sicherheit bald öfters auf der Agenda stehen.
Und die Pensionierungswelle im ÖD? Diese Karotte wird schon seit langem vor die Nase gehalten. Im Übrigen lassen sich gerade in der Verwaltung viele Stellen einsparen (und man könnte es sicherlich auch heute schon), zumal auch dort peu à peu KI einziehen wird (auch wenn es naturgemäß dort größeren Widerstand geben wird). Des Weiteren bin ich mir ziemlich sicher, dass zukünftig allein aus Kostengründen nur jede zweite Stelle nachbesetzt werden wird. Kostenproblem und die Möglichkeit der Effizienzsteigerung werden auch den ÖD mittelfristig nicht unberührt lassen.
29.07.2025, 11:02
wir haben immer noch einen normalen Arbeitsmarkt, aber ganz offensichtlich hat sich etwas in der letzten Zeit verändert. Der Hype ist wohl vorbei, wo der Absolvent mit vb einfach die Kanzlei aussuchen konnte (so zumindest die legendenhaften Erzählungen vor ein paar Jahren hier im Forum). Das war für mich als Kollege der schon länger im Geschäft ist, der völlige Ausreißer nach oben.
Als ich studiert habe und in den 00-Jahren einen Job gesucht habe, war es völlig normal, dass man erst einmal deutschlandweit gesucht hat und einen Stapel Bewerbungen in den Umlauf gebracht hat. Das war auch lange Zeit so Usus. Es wurde nicht jeder sofort eingestellt, der nicht bei 3 auf dem Baum war. Trotzdem hat jeder einen Job gefunden.... auch wenn es sicher oftmals nicht der Traumjob war. ich glaube ich kann den Markt auch recht gut einschätzen, da ich über verschiedenste Verbände gut vernetzt bin und auch durch verschiedenste Veranstaltungen im Austausch mit Absolventen bin.
Das düstere Bild, dass die Juristen alle durch KI überflüssig werden, ist auch nicht richtig. KI wird helfen, den demografischen Wandel abzufedern. Unternehmen sind froh, dass es hier eine Perspektive für das Problem der Abgänge durch die Boomergeneration gibt. Wir als Haus werden in den nächsten 4 Jahren ein Viertel der Belegschaft verlieren. Als Versicherung sprechen wir hier über klassische Bürojobs. Und wir investieren Millionen in KI da es uns hilft auch zukünftig überhaupt unsere Services anbieten zu können. Es fallen aber zunächst die einfacheren Tätigkeiten weg. Das bedeutet gegenwärtig, dass wir in den nächsten Jahren auf externe Callcenter verzichten können. Es gibt in Deutschland noch keine Versicherung, die es geschafft hat einen Bot auf den Markt zu bringen, der telefoniert. Interessant werden AI Agents. Wir entwickeln auch da unsere eigenen. Werden die unsere MA ersetzen..... Ja, aber auch das wird eben nicht dazu führen, dass wir Personal entlassen müssen.
Der Markt hat sich in meinen Augen einfach normalisiert und die Bewerber:innen müssen sehen, wo sie unterkommen. Aber sie werden unterkommen. Man kann sich ja auch die Zahlen der Arbeitsagentur ansehen. Die sind nicht dramatisch
2-5-Rechtswissenschaften.pdf
Als ich studiert habe und in den 00-Jahren einen Job gesucht habe, war es völlig normal, dass man erst einmal deutschlandweit gesucht hat und einen Stapel Bewerbungen in den Umlauf gebracht hat. Das war auch lange Zeit so Usus. Es wurde nicht jeder sofort eingestellt, der nicht bei 3 auf dem Baum war. Trotzdem hat jeder einen Job gefunden.... auch wenn es sicher oftmals nicht der Traumjob war. ich glaube ich kann den Markt auch recht gut einschätzen, da ich über verschiedenste Verbände gut vernetzt bin und auch durch verschiedenste Veranstaltungen im Austausch mit Absolventen bin.
Das düstere Bild, dass die Juristen alle durch KI überflüssig werden, ist auch nicht richtig. KI wird helfen, den demografischen Wandel abzufedern. Unternehmen sind froh, dass es hier eine Perspektive für das Problem der Abgänge durch die Boomergeneration gibt. Wir als Haus werden in den nächsten 4 Jahren ein Viertel der Belegschaft verlieren. Als Versicherung sprechen wir hier über klassische Bürojobs. Und wir investieren Millionen in KI da es uns hilft auch zukünftig überhaupt unsere Services anbieten zu können. Es fallen aber zunächst die einfacheren Tätigkeiten weg. Das bedeutet gegenwärtig, dass wir in den nächsten Jahren auf externe Callcenter verzichten können. Es gibt in Deutschland noch keine Versicherung, die es geschafft hat einen Bot auf den Markt zu bringen, der telefoniert. Interessant werden AI Agents. Wir entwickeln auch da unsere eigenen. Werden die unsere MA ersetzen..... Ja, aber auch das wird eben nicht dazu führen, dass wir Personal entlassen müssen.
Der Markt hat sich in meinen Augen einfach normalisiert und die Bewerber:innen müssen sehen, wo sie unterkommen. Aber sie werden unterkommen. Man kann sich ja auch die Zahlen der Arbeitsagentur ansehen. Die sind nicht dramatisch
2-5-Rechtswissenschaften.pdf
29.07.2025, 17:57
Eine KI, die telefonieren kann, gibt es schon. Frag mich jetzt nicht, wie sie heißt, aber wir hatten vor Kurzem einen eindrucksvolle Vorstellung verschiedener KIs und was sie alles können. Wie gut die telefonierende KI bei Kundenanrufen wäre, kann ich nicht sagen, aber man kann sie sicherlich trainieren.
Die Beauftragung von Kanzleien haben wir deswegen aber noch nicht geändert. Wir vergeben sowieso nur die komplexen Sachen an extern.
Der Markt ist halt derzeit schlecht. Viele Industrieunternehmen sind auf Sparkurs oder haben sogar angekündigt, Leute zu entlassen. Allerdings kommt und geht die gute Konjunktur in Wellen. Wer in den Jahren nach 2008 das Referendariat beendet hat, hatte es auch nicht gerade einfach. Eine der nächsten großen Kriesen war Corona und seit einiger Zeit drücken die allgemeine weltpolitische Lage und Donald Trump die Konjunktur nach unten. Ich gehe daher fest davon aus, dass sich die Lage in den nächsten Jahren wieder erholen wird. Nützt den derzeitigen Berufseinsteigern zwar nichts, aber finden wird man schon etwas. Die fetten Jahre sind vorbei und dann muss man vielleicht mal mit einem Job anfangen, der noch nicht gleich der Traumjob mit dem Top-Gehalt ist.
Die Beauftragung von Kanzleien haben wir deswegen aber noch nicht geändert. Wir vergeben sowieso nur die komplexen Sachen an extern.
Der Markt ist halt derzeit schlecht. Viele Industrieunternehmen sind auf Sparkurs oder haben sogar angekündigt, Leute zu entlassen. Allerdings kommt und geht die gute Konjunktur in Wellen. Wer in den Jahren nach 2008 das Referendariat beendet hat, hatte es auch nicht gerade einfach. Eine der nächsten großen Kriesen war Corona und seit einiger Zeit drücken die allgemeine weltpolitische Lage und Donald Trump die Konjunktur nach unten. Ich gehe daher fest davon aus, dass sich die Lage in den nächsten Jahren wieder erholen wird. Nützt den derzeitigen Berufseinsteigern zwar nichts, aber finden wird man schon etwas. Die fetten Jahre sind vorbei und dann muss man vielleicht mal mit einem Job anfangen, der noch nicht gleich der Traumjob mit dem Top-Gehalt ist.
29.07.2025, 18:35
(29.07.2025, 17:57)Egal_ schrieb: Eine KI, die telefonieren kann, gibt es schon. Frag mich jetzt nicht, wie sie heißt, aber wir hatten vor Kurzem einen eindrucksvolle Vorstellung verschiedener KIs und was sie alles können. Wie gut die telefonierende KI bei Kundenanrufen wäre, kann ich nicht sagen, aber man kann sie sicherlich trainieren.
Die Beauftragung von Kanzleien haben wir deswegen aber noch nicht geändert. Wir vergeben sowieso nur die komplexen Sachen an extern.
Der Markt ist halt derzeit schlecht. Viele Industrieunternehmen sind auf Sparkurs oder haben sogar angekündigt, Leute zu entlassen. Allerdings kommt und geht die gute Konjunktur in Wellen. Wer in den Jahren nach 2008 das Referendariat beendet hat, hatte es auch nicht gerade einfach. Eine der nächsten großen Kriesen war Corona und seit einiger Zeit drücken die allgemeine weltpolitische Lage und Donald Trump die Konjunktur nach unten. Ich gehe daher fest davon aus, dass sich die Lage in den nächsten Jahren wieder erholen wird. Nützt den derzeitigen Berufseinsteigern zwar nichts, aber finden wird man schon etwas. Die fetten Jahre sind vorbei und dann muss man vielleicht mal mit einem Job anfangen, der noch nicht gleich der Traumjob mit dem Top-Gehalt ist.
KI kann telefonieren. Sie kann auch chatten. Aber um sie im Kundenkontakt einsetzen zu können, der nur mäßig vorselektiert werden kann, reicht es derzeit nicht. Und wir schauen uns da zur Zeit echt richtig viel an und haben dort echt richtig fette Budgets stehen. Ich kenne unseren KI-Chef recht gut und er berichtet regelmäßig im Managementkreis dazu. Viele Dienstleister, die viel versprechen, aber das was wir benötigen, gibt es so nicht. Wir arbeiten im Rahmen der Personalplanung mit einem geplanten Produktivitätsfortschritt von 5% und den erzielen wir noch nicht. Dieser angenommene Produktivitätsfortschritt reicht aber nicht aus, um die Abgänge der nächsten Jahre aufzufangen. Daher stellen wir gegenwärtig über dem aktuellen Bedarf ein und sind uns sicher das verarbeiten zu können










