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Gutes Abitur = Gute Examen
Gast
Unregistered
 
#91
29.06.2021, 10:12
(29.06.2021, 09:26)HerrKules schrieb:  
(29.06.2021, 08:11)Gast schrieb:  Pension ist das deutscheste Schisserargument überhaupt. Man nimmt in Kauf, sein ganzes Leben lang (gemessen an der teilweise sehr hohen Qualifikation) mäßig zu verdienen, nur um im Alter etwas mehr zu haben. Wohl gemerkt: mehr in Relation zum eigenen mäßigen Verdienst. Jemand, der in der Wirtschaft viel Kohle scheffelt, betreibt in der Regel auch viel Altersvorsorge und hat uU mehr als der Pensionär.

Man muss die Pension nicht überbewerten, dass mehr an Altersvosorge eines in der Wirtschaft tätigen muss man aber eben auch einrechnen. Du kannst nicht sagen "lol 5k netto in der freien Wirtschaft, mega viel mehr!!" und bei der Betrachtung der Altersvorsorge dann damit kommen, dass man "in der Regel viel Altersvorsorge betreibt". Den dafür nötigen Betrag muss man dann schon beim jetzt verfügbaren Einkommen abziehen.

Ist ja klar. Aber in der Wirtschaft dürfte das Gehalt - entsprechende Noten und/oder Umsatz vorausgesetzt - mit 5k netto nicht das absolute Obermaß erreicht haben, bestenfalls fängt man damit an, ausgehend von den Qualifikationen, die auch für die Justiz reichen. Bei Beamten und Richtern hingegen ist das Gehalt von Anfang an begrenzt. Dem galt auch meine „Kritik“, dass man sich mit der Besoldung total zufrieden gibt und dann von der vermeintlich so traumhaften Pension redet.

Die Besoldung ist als Beamter ja schon ordentlich und die Pension erst recht. Aber ich will im lieber während meines Berufslebens mehr verdienen als es beim Staat möglich ist. Die Pension wäre für mich nie das ausschlaggebende Argument. Aber das kann ja jeder sehen wie er will.
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Gast
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#92
29.06.2021, 10:56
(29.06.2021, 10:00)Gast schrieb:  2,1 Abi. Zwei mal zweistellig in den Examina. War aber auch ein fauler Hund mit schlechten mündlichen Noten.

Same, auch nur 2,1 im Abi, weil faul.
1. Ex. aber bereits staatlich gut und Hoffnungen fürs 2. gehen natürlich auch in die Richtung.
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Gast
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#93
29.06.2021, 11:06
(29.06.2021, 09:52)Gast schrieb:  Zum Thema Nahbereichsempirie: Naja vergleicht mal die Abinoten von vor 10 Jahren mit heute. Alle die jetzt beide Examina haben, haben vor vielen Jahren ihr Abi gemacht als, seid mir nicht böse aber, die Noten im Abi noch nicht hinterhergeschmissen wurden.

Im Vergleich von vor 10 Jahren sind die durschnittlichen Abiturnoten höchstens nur leicht besser geworden. 2010 lag die durschnittliche Abinote in NRW etwa bei 2,56, 2020 bei 2,43. In Baden-Württemberg ist die Durchschnittsnote sogar von 2,44 auf 2,41 gesunken. Davon, dass einem das Abi im Vergleich zu damals jetzt hinterhergeschmissen wird, kann also keine Rede sein.
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Gast
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#94
29.06.2021, 11:14
da jetzt jeder Abi macht, ist der reine Notenvergleich sinnlos. Entscheidend ist welche Note der gleiche Abiturient 10 Jahre später hätte. Diese Note wäre deutlich besser, weil das allgemeine Niveau stark sinken musste, um mehr Leute durchs Abi zu kriegen.
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Gast
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#95
29.06.2021, 11:26
(29.06.2021, 11:14)Gast schrieb:  da jetzt jeder Abi macht, ist der reine Notenvergleich sinnlos. Entscheidend ist welche Note der gleiche Abiturient 10 Jahre später hätte. Diese Note wäre deutlich besser, weil das allgemeine Niveau stark sinken musste, um mehr Leute durchs Abi zu kriegen.

Die Studienberechtigtenquote ist von 49% 2010 auf knapp über 50% bis heute angestiegen, also in nur geringem Maße. Es ist also ebenso falsch zu sagen, dass jetzt jeder Abi macht.
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Gast
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#96
29.06.2021, 11:44
die Abiturquote ist von 29% (2006) auf 41%(2014-2018) gestiegen. Das sind fast 50% mehr. Die Studienberechtigungsquote ist nicht relevant.
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Gast
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#97
29.06.2021, 12:00
(29.06.2021, 11:44)Gast schrieb:  die Abiturquote ist von 29% (2006) auf 41%(2014-2018) gestiegen. Das sind fast 50% mehr. Die Studienberechtigungsquote ist nicht relevant.

Und von 2010 bis heute fällt der Anstieg deutlich geringer aus. Die ursprüngliche Aussage war, dass einem das Abitur heute im Vergleich zu von vor 10 Jahren hinterhergeschmissen wird. Das stimmt einfach nicht.
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Patenter Gast
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#98
29.06.2021, 12:17
(29.06.2021, 12:00)Gast schrieb:  
(29.06.2021, 11:44)Gast schrieb:  die Abiturquote ist von 29% (2006) auf 41%(2014-2018) gestiegen. Das sind fast 50% mehr. Die Studienberechtigungsquote ist nicht relevant.

Und von 2010 bis heute fällt der Anstieg deutlich geringer aus. Die ursprüngliche Aussage war, dass einem das Abitur heute im Vergleich zu von vor 10 Jahren hinterhergeschmissen wird. Das stimmt einfach nicht.


2006 hab ich Abi gemacht... verdammt werden wir (ich) alt...
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Gast
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#99
29.06.2021, 12:32
(29.06.2021, 09:52)Gast schrieb:  Zum Thema Nahbereichsempirie: Naja vergleicht mal die Abinoten von vor 10 Jahren mit heute. Alle die jetzt beide Examina haben, haben vor vielen Jahren ihr Abi gemacht als, seid mir nicht böse aber, die Noten im Abi noch nicht hinterhergeschmissen wurden.

Ja, das stimmt. Früher gab es sogar noch Sitzenbleiben, 3er Abis und die einzige Informationsquelle war ein veraltetes Lehrbuch und die Tafel und das Wissen des individuellen Lehrers. Heutzutage bekommt jeder eine 2 im Abi, muss ein Jahr kürzer zur Schule, kann sich aber auch über jedes Thema intensiv im Internet informieren.
Anfang der 2000er stand noch gar nicht so viel im Internet und in den 90ern hatte man einen riesigen Computer mit Tower ohne Internet für 1400 DM, den man sich vom Konfirmationsgeld gekauft hatte, aus dem du aber keine nützlichen Infos für die Schule ziehen konntest. In der Schule hat man mit Münzgeld zu Hause angerufen. Heutzutage hat jeder ein Smartphone und einen Laptop.
Unsere Eltern sind sogar mal zur Schule gegangen als es noch Schreibmaschinen gab und haben ihre Examensarbeit damit geschrieben.
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omnimodo
Senior Member
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Beiträge: 725
Themen: 6
Registriert seit: Apr 2021
#100
29.06.2021, 20:42
Dieses "Früher" muss ja echt eine super Zeit gewesen sein. Ob man da auch zu Fuß im Schnee bergauf sein Abi machen musste unter Feindfeuer (oder bekam man da gar das Notabitur, welches ja nun auch ein ungerechter Vorteil zum heutigen Abschluss wäre)?
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