Gestern, 12:54
(Gestern, 12:36)Jona schrieb: Also ich finde hier wird viel zu sehr auf den TE eingehackt.
Es ist meines Erachtens keinesfalls ein Malus im Lebenslauf, wenn man zwischen 1. Examen und Referendariat nicht gearbeitet hat, solange der Zeitraum nur ein paar Monate beträgt und nicht 1 Jahr oder noch länger.
Im Gegenteil: Wenn TE sich jetzt drei Monate beim Aldi hinter die Kasse hockt, dann ist diese ,,Berufserfahrung'' für den juristischen Arbeitsmarkt einfach dermaßen irrelevant, dass ich diesen Job in einen Lebenslauf noch nicht einmal aufnehmen würde.
Bei mir waren es zwischen 1. Examen und Referendariat nur 2-3 Monate, aber es hat mich wirklich noch nie irgendwer gefragt, was ich in diesem Zeitraum eigentlich gemacht habe. Nach der Logik müsste man ja auch Rechenschaft darüber ablegen, was man so in den Semesterferien gemacht hat, in denen keine Hausarbeit o.Ä. anstand.
Ich glaube es ging eher um den Ton und die Einstellung, lieber dem Sozialstaat auf der Tasche zu liegen, bevor man jemals wieder fachfremd arbeitet, als die Frage, ob man jeden Lücke im Lebenslauf erklären muss.
Gestern, 13:14
Ich habe 5 Jahre durchgehend neben dem Studium Kisten in Altbauwohnungen geschleppt. Manchmal auch 12 Kisten in den 4ten Stock ohne Aufzüge. Ich glaube ich weiß ganz genau, was es bedeutet, HART zu arbeiten. Ich werde mich nicht von euch Zeigern lassen, nur weil ich keinen Bock mehr habe und es auch nicht einsehe, mich sinnlos kaputt zu machen. Ich denke mal das was ich fachfremd gearbeitet habe, würdet ihr nicht einmal 1 Monat aushalten. Von daher erspart euch die Kommentare, dass ich mich angeblich „weiterentwickeln“ muss in einem fuckign Baumarkt oder Kasse oder Lager. Würde mit den Jobs ja auch nur 300 Euro netto mehr haben als mit Bürgergeld. Verarschen kann ich mich selbst.
Gestern, 14:07
passt....
Gestern, 14:10
(Gestern, 13:14)Franky1996 schrieb: Würde mit den Jobs ja auch nur 300 Euro netto mehr haben als mit Bürgergeld. Verarschen kann ich mich selbst.
Als Auslöser des Schimpfens: das ging gar nicht gegen Dich. Mir war nur aufgefallen, dass in anderen Diskussionen, namentlich wenn es um sozial Schwache geht, sehr intensiv auf das vermeintlich kaputte Sozialsystem geschimpft wurde, während in Deinem Fall das niemand anstößig fand. Aber das wurde ja jetzt ausreichend nachgeholt ;)
Gestern, 14:17
Die Arroganz in diesem gottlosen Forum regt mich mega auf. Warum soll ich in irgend einem beschissenen Establement arbeiten gehen, was mir ÜBERHAUPT garnichts bringt. Vielmehr ist man eh nur Dreck für die Arbeitgeber. Dann konzentriere ich mich lieber auf das materielle Recht.
Gestern, 14:24
(Gestern, 14:17)Franky1996 schrieb: Die Arroganz in diesem gottlosen Forum regt mich mega auf. Warum soll ich in irgend einem beschissenen Establement arbeiten gehen, was mir ÜBERHAUPT garnichts bringt. Vielmehr ist man eh nur Dreck für die Arbeitgeber. Dann konzentriere ich mich lieber auf das materielle Recht.
Nein sollst du ja auch nicht. Ich denke hier erwartet das auch niemand von dir und du bist ja auch kein Berufsschmarozer.
Gib doch einfach nichts auf die Boomer- Arbeitsmoral , die auch viele Gen Xler haben und leb vom Bürgergeld noch die paar Monate. Du wirst eh die meiste Zeit deines Lebens einen Großteil deines Gehalts an andere abdrücken müssen ( Rente, GKV).
Dennoch macht sich eine Fachfremde Verwendung nicht unbedingt schlechter im Lebenslauf. Malochen für nur 200€ netto mehr würde ich aber auch nicht machen.
Gestern, 15:31
(Gestern, 14:17)Franky1996 schrieb: Die Arroganz in diesem gottlosen Forum regt mich mega auf. Warum soll ich in irgend einem beschissenen Establement arbeiten gehen, was mir ÜBERHAUPT garnichts bringt. Vielmehr ist man eh nur Dreck für die Arbeitgeber. Dann konzentriere ich mich lieber auf das materielle Recht.
Was hat das mit Arroganz zu tun, wenn dir Leute, die den Berufseinstieg hinter sich haben, den Rat geben keine große Lücke im Lebenslauf zu produzieren?
Zum Thema warum sollst du arbeiten: weil du Geld brauchst.
Noch ein Tipp fürs Ref: Wenn du vorher schon chillst, chill in der Zeit richtig und wiederhole nichts/ bzw mach Pause von Jura, dafür hast du anschließend 2 Jahre Zeit.
Zudem: viele Stationen sind schnell ausgebucht (insbesondere JVA) nutze ggf die Zeit schonmal nette Stationen zu planen und anzufragen, sonst stehst du dabei wieder vor dem gleichen Problem wie aktuell.
Gestern, 15:39
Geld bekomme ich doch dann auch so denkst du Geld ist mir auch so wichtig? Die Ref Stationen habe ich schon für mich im Blick es ging nur um die Überbrückungszeit. Dennoch Danke für deine Antwort.
Gestern, 16:31
(Gestern, 15:39)Franky1996 schrieb: Geld bekomme ich doch dann auch so denkst du Geld ist mir auch so wichtig? Die Ref Stationen habe ich schon für mich im Blick es ging nur um die Überbrückungszeit. Dennoch Danke für deine Antwort.
Wenn dir Geld nicht so wichtig ist, warum beziehst du dann Bürgergeld?
Gestern, 16:37
Vielleicht weil ich auch von irgendwas leben muss General Quatschkopf und es nicht einsehe, mich für wenige Monate um eine sine Stelle zu bemühen(!), was sich sogar für Arbeitgeber nicht lohnt und auch nur für 200-300 Euro Netto mehr im Monat mich für jemanden versklaven soll, der mir sogar nach 15 Jahren Vollteitätigkeit nicht danken würde?