Referendarswelt
Juristen-
koffer
Ref-
Infoseiten
Stations-
börse
Buchladen Protokolle
& Co.
Richter-
Infoseiten
  • Suche
  • Deine Referendarswelt
    • Juristenkoffer.de - Kommentare mieten
    • RefNews - Das Blog zum Referendariat
    • Infoseiten zum Referendariat
    • Referendarbuchladen - Bücher für Rechtsreferendare
    • Stationsradar.de - Stationsangebote u. Nebenjobs
    • Protokolle-Assessorexamen.de - Protokolle für das 2. Examen
    • Referendarswelt - Die Stadt für Rechtsreferendare
    • Infoseiten: Richter / Staatsanwalt werden
Einloggen oder Registrieren » Hallo, Gast! Auch als Gast kannst Du Beiträge posten. Besser nutzbar ist das Forum aber, wenn Du Dich registrierst und einloggst.
Login
Benutzername/E-Mail:
Passwort: Passwort vergessen?
 
  1. Startseite
  2. Zur letzten Instanz - Das Forum für Rechtsreferendare
  3. Instanzen für Rechtsreferendare
  4. Rund ums 2. Examen
  5. Warum Angst vor St.ex?
« 1 2 3 4 5
Antworten

 
Warum Angst vor St.ex?
Gast
Unregistered
 
#41
31.05.2021, 01:22
(30.05.2021, 19:19)Gast2 schrieb:  
(30.05.2021, 13:23)Gast schrieb:  
(27.05.2021, 08:11)Praktiker schrieb:  Aus meiner Sicht ist die fehlende Vorhersehbarkeit ein großes Problem. Beim Abitur hat man einen Großteil der Punkte schon erreicht, wenn die eigentliche Prüfung losgeht, in vielen anderen Studiengängen sammelt man Credit Points. Wir haben dagegen nur nicht vergleichbare Scheinklausuren, die nicht fürs Examen zählen, und Probeklausuren, die oft nicht realistisch korrigiert werden. So kann man sich nur ganz schlecht einschätzen und weiß überhaupt nicht, wie man abschneiden wird.

Dies.

Ich kenne rund eine Handvoll Leute, die im Studium gut waren, aber im Examen plötzlich (für ihre Verhältnisse) böse auf die Nase flogen. 

Warum die Noten aus dem Studium nicht zumindest zu einem Teil in die Gesamtnote einfließen, ist mir bis heute ein Rätsel. 25% Zwischenprüfung, 25% Schwerpunkt, 50% Staatsteil wären beispielsweise, wenn man schon beim Modell des Staatsexamens bleiben will, ein in meinen Augen vernünftiger Kompromiss. Es würde auch einen Anreiz vermitteln, das Grundstudium bzw. dessen Klausuren ernst zu nehmen.


Zitat:Vor alem im 1. Examen die blanke Panik vor dem absoluten Nichts. Bei endgültigem Nichtbestehen hat man häufig drei Versuche hinter sich, plus das Studium. Das macht zeitlich locker mal 5 Jahre. Die wären nahezu komplett sinnlos (in ausbildungsmäßiger Hinsicht) gewesen, wenn man das verdammte Examen nicht bestehen sollte. Da darf man finde ich schon mal nervös werden....

Mehr als 5 Jahre. Schon wer den Freischuss nach dem 8. Semester nicht besteht, hat rund 4,5 Jahre Studium hinter sich. Wer danach die beiden "richtigen" Versuche nicht schafft und sich auf diese Versuche jeweils noch einmal einige Monate vorbereitet hat, steht inklusive der üblichen Wartezeiten (auf die Zulassung zu den Klausuren und die Bekanntgabe der Ergebnisse) problemlos bei 7-8 Jahren. Bei einem Studienbeginn mit 19 reden wir also von Leuten, die mindestens 26-27 sind und de facto nur mit ihrem Abitur dastehen. 

In anderen Studiengängen hingegen fliegen die schwachen Kandidaten meist in den ersten paar Semestern raus. Die haben dann zwar auch Zeit verschwendet, aber eben nicht fast eine Dekade.
Ihr habt das doch auch alle geschafft

Ja, aber 30% schaffen es eben nicht.

Einem großer Teil davon gelingt es dann im zweiten (oder ggfs. dritten) Anlauf, aber ein Prozentsatz besteht endgültig nicht oder gibt nach dem ersten Fehlversuch völlig entnervt auf. 

Dazu gesellt sich noch eine gewisse Anzahl an Absolventen, die mit ihren Noten unzufrieden ist, weil der Zugang zu ihren Traumjobs auf ewig verschlossen sein wird.

Das Problem ist, wie oben erwähnt, dass man erst nach vielen Jahren weiß, zu welcher Gruppe man gehört. In anderen Studiengängen wird in den Anfangssemestern gesiebt.
Zitieren
omnimodo
Senior Member
****
Beiträge: 725
Themen: 6
Registriert seit: Apr 2021
#42
31.05.2021, 08:45
Warum nicht? Finde die Frage seltsam. Wenn man nicht gerade sowieso einen Familienfond zur Verfügung hat und Arbeit eher Hobby ist, ist eine gewisse Furcht davor nur menschlich.
Suchen
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#43
31.05.2021, 09:28
(29.05.2021, 17:06)11111111 schrieb:  
(27.05.2021, 08:43)Gast schrieb:  Vor alem im 1. Examen die blanke Panik vor dem absoluten Nichts. Bei endgültigem Nichtbestehen hat man häufig drei Versuche hinter sich, plus das Studium. Das macht zeitlich locker mal 5 Jahre. Die wären nahezu komplett sinnlos (in ausbildungsmäßiger Hinsicht) gewesen, wenn man das verdammte Examen nicht bestehen sollte. Da darf man finde ich schon mal nervös werden....
Also wer bei 3 Versuchen keine 4 Punkte im Examen schafft.....dann weiß ich auch nicht.

Das mag ja gar nicht mal falsch sein. Hier im Thread geht es aber um die Angst der Prüflinge und darum, den Kandidaten etwas Empathie entgegen zu bringen.
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#44
31.05.2021, 10:47
Dazu kommt noch, dass die Durchfaller bei Jura keinesfalls immer die Faulen sind. Die haben meist ähnlich viel, manchmal sogar mehr gelernt, als die Erfolgreichen. Sie haben es aber eben aus verschiedensten Gründen trotzdem nicht geschafft. Zumindest das ist in vielen (ja, mir ist klar, nicht in allen) anderen Studiengängen oder Aus/Weiterbildungen anders. Dort zahlt sich Disziplin und die ewige Lernerei aus. Wenigstens insofern, dass man wahrscheinlich nicht durchfallen wird. Das ist bei Jura anders. Weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Bin durch das zweite Examen durchgefallen, obwohl ich nicht weniger als die anderen Referendare gelernt hatte. 
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#45
31.05.2021, 10:53
(31.05.2021, 10:47)Gast schrieb:  
Dazu kommt noch, dass die Durchfaller bei Jura keinesfalls immer die Faulen sind. Die haben meist ähnlich viel, manchmal sogar mehr gelernt, als die Erfolgreichen. Sie haben es aber eben aus verschiedensten Gründen trotzdem nicht geschafft. Zumindest das ist in vielen (ja, mir ist klar, nicht in allen) anderen Studiengängen oder Aus/Weiterbildungen anders. Dort zahlt sich Disziplin und die ewige Lernerei aus. Wenigstens insofern, dass man wahrscheinlich nicht durchfallen wird. Das ist bei Jura anders. Weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Bin durch das zweite Examen durchgefallen, obwohl ich nicht weniger als die anderen Referendare gelernt hatte. 


Ich glaube, dass man gerade im zweiten 'taktisch' falsch lernen kann. Z.B. überwiegend Grundlagen und dann in Spezialproblemen verrennen oder zu wenig Klausuren. Oder Themen auf Lücke setzen, die ausgerechnet in dem Durchgang drankamen. Das führt dazu, dass man genauso viel Zeit aufwenden, wie die anderen, nur der Erfolg ausbleibt. 

Mach dich nicht verrückt. Lernen kannst du, also nochmal "Schwung holen" und dann klappt es im zweiten Anlauf umso besser.
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#46
31.05.2021, 11:57
(31.05.2021, 10:53)Gast schrieb:  
(31.05.2021, 10:47)Gast schrieb:  
Dazu kommt noch, dass die Durchfaller bei Jura keinesfalls immer die Faulen sind. Die haben meist ähnlich viel, manchmal sogar mehr gelernt, als die Erfolgreichen. Sie haben es aber eben aus verschiedensten Gründen trotzdem nicht geschafft. Zumindest das ist in vielen (ja, mir ist klar, nicht in allen) anderen Studiengängen oder Aus/Weiterbildungen anders. Dort zahlt sich Disziplin und die ewige Lernerei aus. Wenigstens insofern, dass man wahrscheinlich nicht durchfallen wird. Das ist bei Jura anders. Weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Bin durch das zweite Examen durchgefallen, obwohl ich nicht weniger als die anderen Referendare gelernt hatte. 


Ich glaube, dass man gerade im zweiten 'taktisch' falsch lernen kann. Z.B. überwiegend Grundlagen und dann in Spezialproblemen verrennen oder zu wenig Klausuren. Oder Themen auf Lücke setzen, die ausgerechnet in dem Durchgang drankamen. Das führt dazu, dass man genauso viel Zeit aufwenden, wie die anderen, nur der Erfolg ausbleibt. 

Mach dich nicht verrückt. Lernen kannst du, also nochmal "Schwung holen" und dann klappt es im zweiten Anlauf umso besser.

Grundlagen in allem, höchst effiziente Kommentararbeit, starke Einbeziehung des SV und Kenntnis der Aufbauten und Stilistik sind die Schlüssel für ein gescheites Ergebnis:

Themen sind oft abstrus oder unbekannt, sodass nur Grundlagen helfen, Ausnahme Prozesswissen.

Aus den Kommis ergibt sich hingegen sehr oft die Lösung, wenn man 20 min Zeit da rein steckt und von dort die Definitionen. Grad in der Vorbereitung lohbt es immens die an relevanten Stellen mal zu überfliegen. Es sind wahre Goldgruben.

Dafür muss man zusehen nicht länger als 1.5h an der Skizze nebst Kommentaren zu sitzen, damit man genug Zeit hat die Argumente des Sachverhaltes unter die Definitionen zu setzen - das gibt Punkte

Konnte mich so von 5.0 1. Examen schriftlich auf 7.5 2. Examen steigern.

Einige Kollegen/ -innen, die kaum mit den Kommis gearbeitet haben sind von hohem B/ VB auf A abgestürzt schriftlich.

Hoffe es hilft euch!
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#47
31.05.2021, 18:24
(31.05.2021, 10:53)Gast schrieb:  
(31.05.2021, 10:47)Gast schrieb:  
Dazu kommt noch, dass die Durchfaller bei Jura keinesfalls immer die Faulen sind. Die haben meist ähnlich viel, manchmal sogar mehr gelernt, als die Erfolgreichen. Sie haben es aber eben aus verschiedensten Gründen trotzdem nicht geschafft. Zumindest das ist in vielen (ja, mir ist klar, nicht in allen) anderen Studiengängen oder Aus/Weiterbildungen anders. Dort zahlt sich Disziplin und die ewige Lernerei aus. Wenigstens insofern, dass man wahrscheinlich nicht durchfallen wird. Das ist bei Jura anders. Weiß ich leider aus eigener Erfahrung. Bin durch das zweite Examen durchgefallen, obwohl ich nicht weniger als die anderen Referendare gelernt hatte. 


Ich glaube, dass man gerade im zweiten 'taktisch' falsch lernen kann. Z.B. überwiegend Grundlagen und dann in Spezialproblemen verrennen oder zu wenig Klausuren. Oder Themen auf Lücke setzen, die ausgerechnet in dem Durchgang drankamen. Das führt dazu, dass man genauso viel Zeit aufwenden, wie die anderen, nur der Erfolg ausbleibt. 

Mach dich nicht verrückt. Lernen kannst du, also nochmal "Schwung holen" und dann klappt es im zweiten Anlauf umso besser.

Na, diese "Gefahren" treffen aber auch exakt auf das 1. StEX zu. 

Ich habe Leute erlebt, die saßen mit gefühlten 17 Lehrbüchern und 5 Kommentaren in der Bib, um BGB AT zu wiederholen. Das erstellte "Skript" hätte man problemlos als eigenes Lehrbuch verkaufen können, so umfangreich war es.

Andere wiederum haben bewusst auf Lücke gesetzt, wobei dabei gerne Strafrecht gewählt wird, weil es (in NRW) eben nur 1 von 6 Klausuren ist. Dumm nur, wenn diese Klausur dann das Zünglein an der Waage zwischen Bestehen und Nichtbestehen ist.
Zitieren
« Ein Thema zurück | Ein Thema vor »
« 1 2 3 4 5
Antworten



 

Zur letzten Instanz

Das Forum "Zur letzten Instanz" ist das einzige Forum speziell für Rechtsreferendare. Diskutiere mit bei Fragen Rund um den juristischen Vorbereitungsdienst und zum Zweiten Staatsexamen!

Quick Links



Kontaktiere uns

E-Mail an uns  Datenschutzhinweise

Impressum 

Linearer Modus
Baumstrukturmodus