31.07.2026, 09:12
Sehr interessante Ansätze. Ein Stück weit muss man natürlich für sich Einstehen und sich die Leute "erziehen"... aber je nach dem wer der gegenüber ist, geht das schnell nach Hinten los. Leider arbeitet Legal ja oftmals nicht mit dem Junior aus der Abteilung sondern direkt mit dem CEO/CFO etc.. da war die Hierachie oftmals stark zu spühren bei mir leider. Selbst wenn der Chef hinter einem steht, ändert sich das ganz schnell wenn der einen Anruf vom GF bekommt.. leider selbst öfters erlebt. Schlechte Organisation im Unternehmen ist für Legal echt bitter, insbesondere deshalb weil man als Neuling ja in eine Abteilung kommt welche seit Jahren nach Schema X arbeitet, da kann man nicht selbst sagen, nöö ich mache das nicht. Da fliegt man ja direkt :D
31.07.2026, 11:09
(31.07.2026, 09:12)ForumBenutzer schrieb: Sehr interessante Ansätze. Ein Stück weit muss man natürlich für sich Einstehen und sich die Leute "erziehen"... aber je nach dem wer der gegenüber ist, geht das schnell nach Hinten los. Leider arbeitet Legal ja oftmals nicht mit dem Junior aus der Abteilung sondern direkt mit dem CEO/CFO etc.. da war die Hierachie oftmals stark zu spühren bei mir leider. Selbst wenn der Chef hinter einem steht, ändert sich das ganz schnell wenn der einen Anruf vom GF bekommt.. leider selbst öfters erlebt. Schlechte Organisation im Unternehmen ist für Legal echt bitter, insbesondere deshalb weil man als Neuling ja in eine Abteilung kommt welche seit Jahren nach Schema X arbeitet, da kann man nicht selbst sagen, nöö ich mache das nicht. Da fliegt man ja direkt :D
Also im großen Konzern arbeitest du nicht nur mit dem CEO zusammen, dafür sind solche Unternehmen und auch die Tochtergesellschaften zu groß. Bei KMU kommt das dagegen hin, aber wenn diese Art der Unternehmensführung normal ist, kann ich nur raten, die Beine in die Hand zu nehmen. Bevor ich in den DAX-Konzern gewechselt bin, habe ich als Anwältin viele KMU beraten. Ich hatte dort meist mit den Inhabern, GF und Prokuristen zu tun und keiner von denen hat sich mir gegenüber unmöglich benommen. Ja klar, tritt man denen gegenüber noch etwas anders auf und kommt nicht mit der Brechstange, aber auch da habe ich als damals noch kinderloser Single nicht bis 20 Uhr gearbeitet, denn bezahlt wurde ich definitiv nicht so, dass dies bei meinem Chef zur Erwartungshaltung hätte gehören dürfen (unser Büro als WPG leerte sich gegen 17 Uhr). Da wir nicht fürstlich bezahlt wurden, waren auch die Stundensätze keine GK-Stundensätze.
Ich weiß, dass einer dieser Inhaber seine Mitarbeiter "gut im Griff" hatte, aber wenn man mit damit nicht zurecht kommt, sollte man das Unternehmen wechseln. Ich jedenfalls habe im Laufe der Jahre gemerkt, dass ein gutes Arbeitsklima und eine funktionierende WLB zu den wichtigsten Dinge für mich gehören und es mir nicht gut tut, jeden Morgen mit Bauchschmerzen zur Arbeit zu fahren. Da kann die Stelle noch so gut bezahlt sein, ich nehme solche Stellen nicht mehr an, wenn schon aus der Stellenbeschreibung ersichtlich oder vom Headhunter durch die Blume erklärt wird, dass das Gehalt nur Schmerzensgeld ist.









