07.03.2022, 17:44
Anscheinend hat Kirkland das Gehalt auf 169.000 Euro angehoben - laut Juve.
Was haltet Ihr davon?
So langsam entwickelt sich das ja ins Astronomische. Klar, Kirkland ist auch ein heftiger Laden, was die Arbeitszeiten und die Bereitschaft für den Job anbelangt. Jedoch scheint es mir, dass die Entwicklung für einen Berufsanfänger etwas absurd ist.
Sind es vielleicht teuer erkaufte Partnerschaftsmöglichkeiten?
Was haltet Ihr davon?
So langsam entwickelt sich das ja ins Astronomische. Klar, Kirkland ist auch ein heftiger Laden, was die Arbeitszeiten und die Bereitschaft für den Job anbelangt. Jedoch scheint es mir, dass die Entwicklung für einen Berufsanfänger etwas absurd ist.
Sind es vielleicht teuer erkaufte Partnerschaftsmöglichkeiten?
07.03.2022, 17:54
Spricht einfach für den Mangel an Absolventen mit 2x zweistellig + Promotion. Angebot und Nachfrage...
07.03.2022, 19:13
Was meinst du mit „teuer erkaufte Partnerschaftsmöglichkeiten“?
07.03.2022, 19:23
07.03.2022, 20:23
Naja wer sich mit dem Kanzlei-Modell von KE auseinandersetzt wird feststellen, dass es kaum eine vergleichbare Kanzlei geben dürfte, bei der die Chancen zumindest auf Non-Equity Partner besser stehen als bei KE.
Generell verstehe ich den Fingerzeig auf Berufseinsteiger in diesem Zusammenhang nicht. Besonders hoch ist der Bedarf an Berufseinsteigern ja nicht. Und gerade KE hat in den letzten Jahren gezeigt, dass sie jederzeit erfahrene Berufsträger von Wettbewerbern abwerben können. Die Erhöhung - die mit zunehmender Seniorität überproportional hoch ausfällt - dürfte in erster Linie auf die mittleren und höheren Ränge abzielen, die man nicht verlieren möchte.
Generell verstehe ich den Fingerzeig auf Berufseinsteiger in diesem Zusammenhang nicht. Besonders hoch ist der Bedarf an Berufseinsteigern ja nicht. Und gerade KE hat in den letzten Jahren gezeigt, dass sie jederzeit erfahrene Berufsträger von Wettbewerbern abwerben können. Die Erhöhung - die mit zunehmender Seniorität überproportional hoch ausfällt - dürfte in erster Linie auf die mittleren und höheren Ränge abzielen, die man nicht verlieren möchte.
07.03.2022, 22:08
Die Gehälter wundern mich überhaupt nicht! Halte sie bei US-Kanzleien vielmehr für lange überfällig. Wenn man sich überlegt, dass in den USA die letzten Jahre 190k gezahlt wurden, während die meisten in Deutschland bei 120k rumgekrebst sind. Die Erhöhung ist nur folgerichtig, wenn man bedenkt, dass es in den USA mittlerweile 215k gibt. Bei 160-170k sind daher Wechselkurs und geringere Stundensätze in Deutschland bereits eingepreist.
07.03.2022, 23:16
(07.03.2022, 22:08)BayRef schrieb: Die Gehälter wundern mich überhaupt nicht! Halte sie bei US-Kanzleien vielmehr für lange überfällig. Wenn man sich überlegt, dass in den USA die letzten Jahre 190k gezahlt wurden, während die meisten in Deutschland bei 120k rumgekrebst sind. Die Erhöhung ist nur folgerichtig, wenn man bedenkt, dass es in den USA mittlerweile 215k gibt. Bei 160-170k sind daher Wechselkurs und geringere Stundensätze in Deutschland bereits eingepreist.
Naja, in Deutschland machen sie 30% weniger Umsatz. Umgerechnet von Dollar auf Euro, sollten die Einsteiger hier so 150k bekommen… ;-) bei Kirkland.
08.03.2022, 01:13
Das mag für das erste Jahr richtig sein, aber dabei darf man nicht vergessen, dass die US-Associates ganz andere Steigerungen pro Jahr haben als hierzulande. Die 169k sind einfach auch dem deutschen Markt geschuldet und dass man sich als Top-Zahler profilieren will. Über die Jahre rentiert sich das durchaus, da die Steigerungen nicht so krass sind.









