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Ist jemand direkt nach dem Ref in 2-Mann Rechtsabteilung im Unternehmen gestartet?
Köln
Junior Member
**
Beiträge: 31
Themen: 9
Registriert seit: Jan 2022
#1
25.01.2022, 22:36
Ich würde mich über Erfahrungsberichte von Berufseinsteigern aus kleinen oder mittelständischen Unternehmen mit nur 2-3 Juristen freuen.
War die Überforderung zu Beginn groß?
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Ich kann Dir empfehlen, zur Vorbereitung auf das Referendariat das Buch "99 Tipps & Hinweise für ein erfolgreiches Rechtsreferendariat" zu lesen. Das Buch gibt es als Print-Ausgabe und E-Book. Infos hierzu findest Du auf folgender Seite:

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Neben Tipps zur Planung des Referendariats beinhaltet das Buch auch viele hilfreiche Hinweise zur optimalen Examensvorbereitung sowie viele konkrete Tipps für das Schreiben der Klausuren.
 
Gast
Unregistered
 
#2
28.01.2022, 20:59
Ich hab in einem Unternehmen mit nur einem anderen Volljuristen angefangen. Überfordert fühle ich mich nicht wirklich, das liegt aber auch größtenteils an meinem super kompetenten und hilfsbereiten Kollegen, den ich wirklich alles fragen kann, der mir bei Formulierungen hilft, Tipps gibt, wie ich am besten an die Sachen rangehe, super viel und gerne erklärt etc. 

Kommt, wie ich finde, stark auf die anderen Kollegen an, wie der Berufseinstieg läuft. Du hast dann (leider) nur diese 1/2 Kollegen und wenn die nicht wirklich hilfsbereit sind, dann stelle ich mir das schon schwer vor.
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Gast
Unregistered
 
#3
28.01.2022, 22:17
Kurze Frage an euch: man übt dann also wirklich den Beruf des "Voll"juristen aus? Also VertragsR, ArbR, Handels- u. GesR, Vertriebsrecht, Verwaltungsrecht (wenn ein Bescheid reinfliegt)?
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Gast
Unregistered
 
#4
31.01.2022, 22:42
(28.01.2022, 22:17)Gast schrieb:  Kurze Frage an euch: man übt dann also wirklich den Beruf des "Voll"juristen aus? Also VertragsR, ArbR, Handels- u. GesR, Vertriebsrecht, Verwaltungsrecht (wenn ein Bescheid reinfliegt)?

Bin keiner von ihnen aber:
Ja. ArbR macht manchmal die Personalabteilung größtenteils selbst. Außerdem macht man natürlich auch noch mehr Rechtsgebiete und idR je nach Branche des Unternehmens auch ein, zwei, drei Rechtsgebiete, die du nicht genannt hast und die man auch nicht im Studium/Ref hatte (abgesehen von evtl. Schwerpunkten/Stationen). Z.B. die Kombi Umweltrecht, Energierecht, Vergaberecht.
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Gast
Unregistered
 
#5
01.02.2022, 08:28
Und natürlich vergibt man idR sehr komplizierte Sachen dann extern, dafür muss man aber auch erkennen, worum es geht.
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Gast
Unregistered
 
#6
01.02.2022, 21:01
Ich war auch mal zwei Jahre in einem Unternehmen mit 5 Volljuristen. Tatsächlich wurden auch hier alle streitigen Verfahren an Externe vergeben. Zum Teil auch schon im vorgerichtlichen Stadium, wenn die Sache „schwierig“ war. 

Ich fand’s dann immer schade, weil sich die eigene Tätigkeit dann auf Zuarbeit oder Organisation reduziert hat. 

Bin dann u.a. aus diesem Grund wieder in ne Kanzlei und arbeite endlich wieder als Frontschwein. 

An eine Tätigkeit in einer Rechtsabteilung denke ich wieder wenn ich Mitte 50 bin und kein Bock mehr auf Arbeiten habe.
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Gast
Unregistered
 
#7
01.02.2022, 21:37
(01.02.2022, 21:01)Gast schrieb:  Ich war auch mal zwei Jahre in einem Unternehmen mit 5 Volljuristen. Tatsächlich wurden auch hier alle streitigen Verfahren an Externe vergeben. Zum Teil auch schon im vorgerichtlichen Stadium, wenn die Sache „schwierig“ war. 

Ich fand’s dann immer schade, weil sich die eigene Tätigkeit dann auf Zuarbeit oder Organisation reduziert hat. 

Bin dann u.a. aus diesem Grund wieder in ne Kanzlei und arbeite endlich wieder als Frontschwein. 

An eine Tätigkeit in einer Rechtsabteilung denke ich wieder wenn ich Mitte 50 bin und kein Bock mehr auf Arbeiten habe.

gabs denn auch sonst genügend zu tun? was war der Grund? Krass, dass sich das Unternehmen eine derartige Vorgehensweise leisten kann. 5 volljuristen sind ja nicht billig
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Gast
Unregistered
 
#8
01.02.2022, 22:11
(01.02.2022, 21:37)Gast schrieb:  
(01.02.2022, 21:01)Gast schrieb:  Ich war auch mal zwei Jahre in einem Unternehmen mit 5 Volljuristen. Tatsächlich wurden auch hier alle streitigen Verfahren an Externe vergeben. Zum Teil auch schon im vorgerichtlichen Stadium, wenn die Sache „schwierig“ war. 

Ich fand’s dann immer schade, weil sich die eigene Tätigkeit dann auf Zuarbeit oder Organisation reduziert hat. 

Bin dann u.a. aus diesem Grund wieder in ne Kanzlei und arbeite endlich wieder als Frontschwein. 

An eine Tätigkeit in einer Rechtsabteilung denke ich wieder wenn ich Mitte 50 bin und kein Bock mehr auf Arbeiten habe.

gabs denn auch sonst genügend zu tun? was war der Grund? Krass, dass sich das Unternehmen eine derartige Vorgehensweise leisten kann. 5 volljuristen sind ja nicht billig

Stimmt aber wenn die alle zum Gericht in der anderen Ecke von Deutschland fahren würden, wäre das noch viel teurer und die Arbeit bliebe liegen 

Find Rechtsabteilung aber auch wegen der fehlenden Prozessführung langweilig , in der GK müsste es aber auch ein Bereich sein wo man Mal rauskommt
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Gast
Unregistered
 
#9
06.02.2022, 10:06
(28.01.2022, 22:17)Gast schrieb:  Kurze Frage an euch: man übt dann also wirklich den Beruf des "Voll"juristen aus? Also VertragsR, ArbR, Handels- u. GesR, Vertriebsrecht, Verwaltungsrecht (wenn ein Bescheid reinfliegt)?


Ja, hab mit all diesen Gebieten (und noch mehr) zu tun. ArbR macht aber erstmal HR. Wir bearbeiten auch alle Rechtsstreitigkeiten erstmal selbst und arbeiten nur in den großen Sachen mit externen Kanzleien zusammen.
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Gast
Unregistered
 
#10
06.02.2022, 14:24
(06.02.2022, 10:06)Gast schrieb:  
(28.01.2022, 22:17)Gast schrieb:  Kurze Frage an euch: man übt dann also wirklich den Beruf des "Voll"juristen aus? Also VertragsR, ArbR, Handels- u. GesR, Vertriebsrecht, Verwaltungsrecht (wenn ein Bescheid reinfliegt)?


Ja, hab mit all diesen Gebieten (und noch mehr) zu tun. ArbR macht aber erstmal HR. Wir bearbeiten auch alle Rechtsstreitigkeiten erstmal selbst und arbeiten nur in den großen Sachen mit externen Kanzleien zusammen.


Das hört sich wirklich spannend und abwechslungsreich an. Zumindest spannender als nur eine oder max zwei Materien in einer Kanzlei abzuarbeiten.

Wie sieht das Verhältnis von Volljuristen zu Wirtschaftsjuristen aus? Ist evtl eine Tendenz für die Zukunft erkennbar?
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