20.12.2021, 21:22
Hallo Kollegen,
eine Frage, die ich zwar schon im privaten Umfeld beantwortet bekommen habe, aber dennoch nochmal eine Einschätzung von eurer Seite möchte, weil mich das Thema wirklich umtreibt.
Ich stelle es mir persönlich so wahnsinnig schwierig vor, in einen Vollzeitjob mit 40 Stunden zu starten, weil ich einfach niemals 8 Stunden Konzentration aufweisen könnte.
Wenn ich mich 4 Stunden lang intensiv mit etwas beschäftigt habe, ist mein Gehirn danach aus. Rien ne va plus. Und das ist ja nun mal nicht nur bei mir so, sondern wissenschaftlich belegt, dass sich die kognitiven Fähigkeiten nach dieser Zeitspanne nach und nach mindern.
Könnt ihr mir bestätigen, dass von den 8h Arbeitszeit pro Tag ein großer Teil für Plausch, Kaffee, Handy, Meetings, Klo und nochmal Plausch draufgeht?
Was sind das für Kampfmaschinen, die um 22 Uhr noch irgendwelche Schriftsätze formulieren können? Um die Uhrzeit könnte ich höchstens noch Emails vom einen in den anderen Ordner verschieben.
Gruß
eine Frage, die ich zwar schon im privaten Umfeld beantwortet bekommen habe, aber dennoch nochmal eine Einschätzung von eurer Seite möchte, weil mich das Thema wirklich umtreibt.
Ich stelle es mir persönlich so wahnsinnig schwierig vor, in einen Vollzeitjob mit 40 Stunden zu starten, weil ich einfach niemals 8 Stunden Konzentration aufweisen könnte.
Wenn ich mich 4 Stunden lang intensiv mit etwas beschäftigt habe, ist mein Gehirn danach aus. Rien ne va plus. Und das ist ja nun mal nicht nur bei mir so, sondern wissenschaftlich belegt, dass sich die kognitiven Fähigkeiten nach dieser Zeitspanne nach und nach mindern.
Könnt ihr mir bestätigen, dass von den 8h Arbeitszeit pro Tag ein großer Teil für Plausch, Kaffee, Handy, Meetings, Klo und nochmal Plausch draufgeht?
Was sind das für Kampfmaschinen, die um 22 Uhr noch irgendwelche Schriftsätze formulieren können? Um die Uhrzeit könnte ich höchstens noch Emails vom einen in den anderen Ordner verschieben.
Gruß
20.12.2021, 21:23
(20.12.2021, 21:22)Berufseinsteiger schrieb: Hallo Kollegen,
eine Frage, die ich zwar schon im privaten Umfeld beantwortet bekommen habe, aber dennoch nochmal eine Einschätzung von eurer Seite möchte, weil mich das Thema wirklich umtreibt.
Ich stelle es mir persönlich so wahnsinnig schwierig vor, in einen Vollzeitjob mit 40 Stunden zu starten, weil ich einfach niemals 8 Stunden Konzentration aufweisen könnte.
Wenn ich mich 4 Stunden lang intensiv mit etwas beschäftigt habe, ist mein Gehirn danach aus. Rien ne va plus. Und das ist ja nun mal nicht nur bei mir so, sondern wissenschaftlich belegt, dass sich die kognitiven Fähigkeiten nach dieser Zeitspanne nach und nach mindern.
Könnt ihr mir bestätigen, dass von den 8h Arbeitszeit pro Tag ein großer Teil für Plausch, Kaffee, Handy, Meetings, Klo und nochmal Plausch draufgeht?
Was sind das für Kampfmaschinen, die um 22 Uhr noch irgendwelche Schriftsätze formulieren können? Um die Uhrzeit könnte ich höchstens noch Emails vom einen in den anderen Ordner verschieben.
Gruß
Die ersten Wochen sind hart, danach gewöhnt man sich dran.
20.12.2021, 22:00
Quelle für deine wissenschaftlich belegten Thesen?
20.12.2021, 23:28
(20.12.2021, 22:00)Gast schrieb: Quelle für deine wissenschaftlich belegten Thesen?
www.diewahrheitüberdiemenschlichekonzentration.org
Wenn du keine Lust hast dich auf das Thema einzulassen und lieber rumtrollst, dann rate ich dir, dir ein schönes Hobby zu suchen. :)
21.12.2021, 00:24
(20.12.2021, 23:28)Berufseinsteiger schrieb:(20.12.2021, 22:00)Gast schrieb: Quelle für deine wissenschaftlich belegten Thesen?
www.diewahrheitüberdiemenschlichekonzentration.org
Wenn du keine Lust hast dich auf das Thema einzulassen und lieber rumtrollst, dann rate ich dir, dir ein schönes Hobby zu suchen. :)
Ertappt. Du hast also ins Blaue hinein Behauptungen aufgestellt.
21.12.2021, 09:19
Ich arbeite jetzt seit gut 4 Wochen und bin 8-10 h am Tag im Büro. Finde es aber tatsächlich auch noch irre schwer, mich so lange zu konzentrieren. Morgens hab ich so 4h ein totales Hoch, danach gehts nur noch bergab und ab 17h warte ich einfach nur noch, bis es einigermaßen akzeptabel ist, endlich zu gehen. Hab aber auch noch keine aktuellen Fristen, vllt ändert sich mit dem Druck alles.
21.12.2021, 10:00
Man sitzt ja keine 8h kontinuierlich am Schreibtisch und jongliert wichtige Gedanken, die einen Habermas aus der Fassung brächten.
Zwischendurch wird mal formatiert, ein Kaffee geholt, um Rat gefragt und Pause gemacht.
So funktioniert das bei mir ganz gut, wobei ich auch lieber die dicken Bretter vormittags bohre. Da kommen auch die meisten guten Ideen bei rum.
Nachmittags und abends (hier GK) bevorzuge ich die typischen Backofficetätigkeiten. Die erfordern deutlich weniger intellektuelle Kraft.
So ab 20h ist die Luft ohne Stress dann raus. Der Stress sorgt dann aber wieder für mehr Leistung.
Zwischendurch wird mal formatiert, ein Kaffee geholt, um Rat gefragt und Pause gemacht.
So funktioniert das bei mir ganz gut, wobei ich auch lieber die dicken Bretter vormittags bohre. Da kommen auch die meisten guten Ideen bei rum.
Nachmittags und abends (hier GK) bevorzuge ich die typischen Backofficetätigkeiten. Die erfordern deutlich weniger intellektuelle Kraft.
So ab 20h ist die Luft ohne Stress dann raus. Der Stress sorgt dann aber wieder für mehr Leistung.
21.12.2021, 10:38
Von den 8 Stunden am Tag sind maximal 4 wirklich produktiv. Ansonsten wird ja auch viel telefoniert/ Videokonferenz gemacht, mal ein Kaffe getrunken und mit Kollegen gequatscht. Zudem für mich wichtig: Eine echte Mittagspause (eine Stunde weg aus dem Büro) um den Akku wieder aufzuladen und nicht ein Sandwich vor dem Rechner
21.12.2021, 11:37
Ich glaube auch, dass das Thema Druck/Fristen für viele eher die Produktivität steigert. In der Examensvorbereitung konnte ich - zumindest in den letzten Monaten vor dem Termin - problemlos 12-14 Stunden lernen und hatte nicht das Gefühl, dass ich abends abbaue. Während der Diss war ich froh, wenn ich am Tag 4-6 produktive Stunden hatte...hatte halt keine deadline. Ist aber Typsache, kenne auch Leute, die unter Druck quasi dahinschmelzen.
Deshalb denke ich, dass es einerseits durch die Gewöhnung besser wird und anderseits auch, wenn mal Druck auf dem Kessel ist. Falls Druck eher kontraproduktiv ist, würde ich mir auf Dauer aber was anderes suchen. Gibt genug Jobs, wo man den Kopf gemütlich um 17 Uhr ausschalten kann... oder gar nicht erst einschalten muss
Deshalb denke ich, dass es einerseits durch die Gewöhnung besser wird und anderseits auch, wenn mal Druck auf dem Kessel ist. Falls Druck eher kontraproduktiv ist, würde ich mir auf Dauer aber was anderes suchen. Gibt genug Jobs, wo man den Kopf gemütlich um 17 Uhr ausschalten kann... oder gar nicht erst einschalten muss
24.12.2021, 23:04
Ich hab an einem 10h Arbeitstag etwa 7 billables. Davon sind etwa 5h konzentrierte Arbeit, die mir auch nicht schwer fallen. Wenn es Spaß macht, geht das von allein.
Ich habe da immer vor Augen, wie ich früher auch locker die gleiche Zeit konzentriert an einem Computerspiel sitzen konnte. Das ist alles keine Frage der Konstitution, sondern der Begeisterung und des Willens.
Ich habe da immer vor Augen, wie ich früher auch locker die gleiche Zeit konzentriert an einem Computerspiel sitzen konnte. Das ist alles keine Frage der Konstitution, sondern der Begeisterung und des Willens.










