20.10.2021, 19:42
Ich lese hier und höre oft, dass man mit Klausuren lernen soll. Was ist aber genau damit gemeint? Können die, die das erfolgreich so praktiziert haben bitte etwas dazu (ernst gemeintes, konstruktives) schreiben?
Besten Dank!
Besten Dank!
20.10.2021, 20:23
Ich bin zwar kein Fan von Klausuren aber habe es wenn wie folgt gemacht:
Klausur lesen und skizzieren (Zeiteinteilung nach echten Bedingungen).
Bestenfalls schreibt man sie danach auch aus, aber wer ist schon immer so motiviert.
Mindestens sollte man die Klausur wohl anhand einer Lösungsskizze gründlich erarbeiten (besser: korrigieren lassen und danach erarbeiten)
Idealer Abschluss: betreffende Themen nochmal separat anhand von Literatur nacharbeiten
Bossmodus: 1-2 Notizen danach auf Karteikarten vermerken und allen Vollmond einmal wiederholen
Klausur lesen und skizzieren (Zeiteinteilung nach echten Bedingungen).
Bestenfalls schreibt man sie danach auch aus, aber wer ist schon immer so motiviert.
Mindestens sollte man die Klausur wohl anhand einer Lösungsskizze gründlich erarbeiten (besser: korrigieren lassen und danach erarbeiten)
Idealer Abschluss: betreffende Themen nochmal separat anhand von Literatur nacharbeiten
Bossmodus: 1-2 Notizen danach auf Karteikarten vermerken und allen Vollmond einmal wiederholen
20.10.2021, 20:57
Kann mich meinem Vorredner anschließen.
Beim Rausschreiben kann/sollte man darauf achten, sich nicht in in Detail-/Einzelfragen zu verlieren. Ich habe versucht mir nur Folgendes rauszuschreiben:
1. grundlegend besondere Struktur/Einstieg in eine Klausur (etwa bei meiner ersten Prätendentenstreit-Klausur oder bei einer Rev aus Sicht der StA)
2. Materielle Sachen, die ich für grundlegend relevant hielt. Beispiel (bei mir, bitte köpft mich nicht dafür, dass ich es vorher nicht wusste): Analogie zu § 840 III im Innenverhältnis bei Aufeinandertreffen von Gefährdungshaftungen. Halt Sachen, von denen man glaubt, dass die immer mal wieder dran kommen könnten
Bei mir hat da so gut geklappt, aber garantiert natürlich nichts.
Beim Rausschreiben kann/sollte man darauf achten, sich nicht in in Detail-/Einzelfragen zu verlieren. Ich habe versucht mir nur Folgendes rauszuschreiben:
1. grundlegend besondere Struktur/Einstieg in eine Klausur (etwa bei meiner ersten Prätendentenstreit-Klausur oder bei einer Rev aus Sicht der StA)
2. Materielle Sachen, die ich für grundlegend relevant hielt. Beispiel (bei mir, bitte köpft mich nicht dafür, dass ich es vorher nicht wusste): Analogie zu § 840 III im Innenverhältnis bei Aufeinandertreffen von Gefährdungshaftungen. Halt Sachen, von denen man glaubt, dass die immer mal wieder dran kommen könnten
Bei mir hat da so gut geklappt, aber garantiert natürlich nichts.
21.10.2021, 20:48
Ich habe praktisch keine Klausur ausgeschrieben, außer die vom Ref wo man es musste. Habe aber noch ca. das dreifache an Rep-Klausuren skizziert, das hat nur 2-3 Stunden jeweils gedauert. Dann immer nach dem Mittagessen mit der Lösungsskizze alles nochmal nachgelesen und verglichen. Thematisch habe ich versucht, auch die exotischen Konstellationen (zB FamFG, VAK im Öffrecht, Drittwiderspruchsklage, Gerichtsbescheid, Eröffnungsbeschluss usw. mindestens einmal zu schreiben. Letztendlich macht es die Übung, irgendwann hat man die Zeitprobleme überwunden, und sich nebenher die Kommentare kommentiert (in meinem Land erlaubt), damit man im Examen alles schnell findet.


