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Hilfe Klausuren schreiben
Gast aus NRW
Unregistered
 
#1
12.10.2021, 16:56
Ich befinde mich gerade in der Endphase der Vorbereitung auf das 2. Staatsexamen. Das Lernen läuft grundsätzlich okay.

Mein großes Problem ist allerdings das Schreiben von Übungsklausuren unter Originalbedingungen. So sehr ich mich auch zwingen will, gebe ich immer wieder auf und sehe ein mir unbekanntes (Aufbau-) Problem in den Lehrmaterialien nach bzw. nehme mir länger Zeit als vorgegeben oder breche nach der Lösungsskizze ab, weil ich denke, dass ich zu viel Zeit verschwende, wenn ich eine eventuell falsche Lösung runterschreibe und bei der Rückgabe der Klausur drei Wochen später ohnehin nicht mehr weiß, was genau meine Probleme waren.

Geht das jemandem genauso und habt ihr eventuell einen Tipp für mich, wie ich mich besser zwingen kann, die Klausuren bis zum Ende durchzuhalten? Ich bin wirklich etwas verzweifelt. Handy weg, Computer aus etc. hab ich alles versucht.

Vielen Dank im Voraus!
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Sky
Senior Member
****
Beiträge: 344
Themen: 10
Registriert seit: Nov 2018
#2
12.10.2021, 19:52
Die Diszi muss von dir kommen, da helfen auch keine anderen Dinge, wenn du eh bereits Handy und Laptop wegpackst, dann aber trotzdem dran gehst.

Außer Kommentaren, Gesetze, Papie, Stifte und Uhr gibt es nichts anderes. 

Pack dir das ein und schreib alleine in der Gerichtsbib oder der Unibib. Handy und Laptop bleiben daheim.
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GastausNRW
Unregistered
 
#3
12.10.2021, 20:08
Danke! Das mit der Bib ist coronabedingt hier immernoch etwas schwierig; aber nicht unmöglich. Ich werde mich da nochmal dahinterklemmen.

Hattet ihr denn das Gefühl, dass das Ausschreiben von Klausuren ohne Hilfsmittel, auch wenn man an einem Punkt wirklich gar keine Ahnung hat, euch wirklich letztendlich so viel gebracht hat, wie immer gesagt wird?

Mir ist schon klar, dass im Examen viele crazy Sachen drankommen können und insofern der Umgang mit unbekannten Problemlagen sehr wichtig ist. Deshalb müssen auf jeden Fall möglichst viele Klausuren unter Originalbedingungen geübt werden.

Gleichzeitig habe ich dann aber auch oft das Gefühl, ich sollte wenigstens etwas Lerneffekt mitnehmen bzw. rege mich auf, wenn ich Dinge noch nicht weiß und mache mir dann Sorgen, dass ich es mir durch das eventuell falsche Ausschreiben falsch merke, wenn ich die Lösung erst Wochen später sehe.

Danke nochmal!
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Sky
Senior Member
****
Beiträge: 344
Themen: 10
Registriert seit: Nov 2018
#4
12.10.2021, 23:38
(12.10.2021, 20:08)GastausNRW schrieb:  Danke! Das mit der Bib ist coronabedingt hier immernoch etwas schwierig; aber nicht unmöglich. Ich werde mich da nochmal dahinterklemmen.

Hattet ihr denn das Gefühl, dass das Ausschreiben von Klausuren ohne Hilfsmittel, auch wenn man an einem Punkt wirklich gar keine Ahnung hat, euch wirklich letztendlich so viel gebracht hat, wie immer gesagt wird?

Mir ist schon klar, dass im Examen viele crazy Sachen drankommen können und insofern der Umgang mit unbekannten Problemlagen sehr wichtig ist. Deshalb müssen auf jeden Fall möglichst viele Klausuren unter Originalbedingungen geübt werden.

Gleichzeitig habe ich dann aber auch oft das Gefühl, ich sollte wenigstens etwas Lerneffekt mitnehmen bzw. rege mich auf, wenn ich Dinge noch nicht weiß und mache mir dann Sorgen, dass ich es mir durch das eventuell falsche Ausschreiben falsch merke, wenn ich die Lösung erst Wochen später sehe.

Danke nochmal!

Dafür hast du die Kommentare. Die Lösung ergibt sich oft daraus. Übe damit umzugehen und plane Zeit dafür ein. Das hat mir geholfen.
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Gast
Unregistered
 
#5
13.10.2021, 00:47
(12.10.2021, 20:08)GastausNRW schrieb:  Danke! Das mit der Bib ist coronabedingt hier immernoch etwas schwierig; aber nicht unmöglich. Ich werde mich da nochmal dahinterklemmen.

Hattet ihr denn das Gefühl, dass das Ausschreiben von Klausuren ohne Hilfsmittel, auch wenn man an einem Punkt wirklich gar keine Ahnung hat, euch wirklich letztendlich so viel gebracht hat, wie immer gesagt wird?

Mir ist schon klar, dass im Examen viele crazy Sachen drankommen können und insofern der Umgang mit unbekannten Problemlagen sehr wichtig ist. Deshalb müssen auf jeden Fall möglichst viele Klausuren unter Originalbedingungen geübt werden.

Gleichzeitig habe ich dann aber auch oft das Gefühl, ich sollte wenigstens etwas Lerneffekt mitnehmen bzw. rege mich auf, wenn ich Dinge noch nicht weiß und mache mir dann Sorgen, dass ich es mir durch das eventuell falsche Ausschreiben falsch merke, wenn ich die Lösung erst Wochen später sehe.

Danke nochmal!

Coronabedingte Bibschließung klingt für mich nach Ausrede. Die sind überall in NRW doch wieder geöffnet?
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Frau Gästin
Unregistered
 
#6
13.10.2021, 07:47
Ich persönlich halte vom ausformulieren zur Übung nicht viel. 

Habe 9 Wochen vor den Klausuren getaucht und jeden Tag ein bis zwei Klausuren innerhalb von (maximal) zwei Stunden gelöst. Wenn ich gar keine Ahnung hatte, habe ich auch mal direkt die Lösung gelesen. An manchen Tagen habe ich einfach drei Klausuren gelesen. Ausformuliert habe ich nur die AG Klausuren. Benoten lassen habe ich gar nichts. Wollte lieber möglichst viele Konstellationen sehen.

Letztendlich muss man sich wohl einfach realistisch selbst einschätzen und beurteilen, wie wichtig das Ausformulieren ist. 

Natürlich muss man auch ein wenig die gängigen Empfehlungen "so viele Klausuren wie möglich unter Originalen Bedingungen" ignorieren und sein eigenes Ding machen wollen. Mein Ausbilder beispielsweise hat sich überhaupt nicht vorbereitet und einfach geschrieben. Es gibt viele Wege zum Ziel ?
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Gast
Unregistered
 
#7
13.10.2021, 07:56
(13.10.2021, 07:47)Frau Gästin schrieb:   Mein Ausbilder beispielsweise hat sich überhaupt nicht vorbereitet und einfach geschrieben. Es gibt viele Wege zum Ziel ?

Jaja wer kennt sie nicht, die Mär vom Prädikat ohne jegliche Vorbereitung. 

Wie oft ich derartige Lügengeschichten schon hören musste haha.
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Frau Gästin
Junior Member
**
Beiträge: 3
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2021
#8
13.10.2021, 09:02
(13.10.2021, 07:56)Gast schrieb:  
(13.10.2021, 07:47)Frau Gästin schrieb:   Mein Ausbilder beispielsweise hat sich überhaupt nicht vorbereitet und einfach geschrieben. Es gibt viele Wege zum Ziel ?

Jaja wer kennt sie nicht, die Mär vom Prädikat ohne jegliche Vorbereitung. 

Wie oft ich derartige Lügengeschichten schon hören musste haha.

Von Prädikat war nie die Rede. Er hat lediglich bis zum Schluss gearbeitet und ohne spezielle Vorbereitung geschrieben.  "Haha".
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HerrKules
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#9
13.10.2021, 09:44
Da wird halt auch viel Mist erzählt.. zum Thema: einen gewissen Grundstock an Klausuren sollte man m.E. geschrieben haben. Ansonsten bringt das Schreiben doch 4 Dinge: 

1. mit komplexen Sachverhalten umgehen, deren Lösung man nicht direkt erkennt
2. Formulierungen, Rubrum etc.
3. Zeitmanagement
4. mit dem Kommentar umgehen

Punkt 1 lernt man m.E. nicht einfach kurzfristig, deswegen dürfte das kurz vorm Examen auch zu vernachlässigen sein, wenn man vorher ordentlich Klausuren geschrieben hat. Punkt 3 genau so. 4 hängt damit m.E. eng zusammen. Bleibt also die Frage, wie bei dir die Formulierungen und Formalia sitzen.
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Gast
Unregistered
 
#10
13.10.2021, 09:45
(13.10.2021, 09:02)Frau Gästin schrieb:  
(13.10.2021, 07:56)Gast schrieb:  
(13.10.2021, 07:47)Frau Gästin schrieb:   Mein Ausbilder beispielsweise hat sich überhaupt nicht vorbereitet und einfach geschrieben. Es gibt viele Wege zum Ziel ?

Jaja wer kennt sie nicht, die Mär vom Prädikat ohne jegliche Vorbereitung. 

Wie oft ich derartige Lügengeschichten schon hören musste haha.

Von Prädikat war nie die Rede. Er hat lediglich bis zum Schluss gearbeitet und ohne spezielle Vorbereitung geschrieben.  "Haha".

Ein 4-Punkte Ausbilder, super!
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