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Rechtfertigung Erfahrungsstufen
DMOWMYH
Member
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Beiträge: 171
Themen: 4
Registriert seit: Jun 2021
#1
01.07.2021, 21:52
Hallo Zusammen,

ich hab nach dem Ref auch mal drüber nachgedacht in die Verwaltung zu gehen. Mich schreckt dabei insbesondere ab, dass Beförderungen nur eingeschränkt möglich und oftmals nicht (nur) durch Leistung zu erreichen sind.

Finde insbesondere auch die Erfahrungsstufen und die Wartefristen für Beförderungen, zb § 28 LVO NRW nahezu lächerlich. 

Warum wird im öD nicht auch nach Qualifikation /Einsatz/Befähigung befördert?? Und sind die Erfahrungsstufen letztlich nicht eine Altersdiskriminierung?
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guga
Unregistered
 
#2
01.07.2021, 22:32
Es waren mal Altersstufen. Das war Altersdiskriminierung. Jetzt hat man Erfahrungsstufen. Das BVerwG hält sie.
Es konnte mir aber noch keiner eine nachvollziehbare Begründung liefern. Wieso kriegt der frische Proberichter deutlich weniger Geld, als der alte Hase, für GENAU DIE GLEICHE ARBEIT.
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Sky
Senior Member
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Beiträge: 347
Themen: 10
Registriert seit: Nov 2018
#3
01.07.2021, 23:02
(01.07.2021, 22:32)guga schrieb:  Es waren mal Altersstufen. Das war Altersdiskriminierung. Jetzt hat man Erfahrungsstufen. Das BVerwG hält sie.
Es konnte mir aber noch keiner eine nachvollziehbare Begründung liefern. Wieso kriegt der frische Proberichter deutlich weniger Geld, als der alte Hase, für GENAU DIE GLEICHE ARBEIT.

ist es wirklich genau die gleiche arbeit?  Wink
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guga
Unregistered
 
#4
01.07.2021, 23:18
(01.07.2021, 23:02)Sky schrieb:  
(01.07.2021, 22:32)guga schrieb:  Es waren mal Altersstufen. Das war Altersdiskriminierung. Jetzt hat man Erfahrungsstufen. Das BVerwG hält sie.
Es konnte mir aber noch keiner eine nachvollziehbare Begründung liefern. Wieso kriegt der frische Proberichter deutlich weniger Geld, als der alte Hase, für GENAU DIE GLEICHE ARBEIT.

ist es wirklich genau die gleiche arbeit?  Wink

Nein am LG und AG werden die Kammern und Dezernate nach Erfahrungsstufe gewichtet. Da kriegen ältere Richter die schweren und mehr Fälle. Wütend
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Sky
Senior Member
****
Beiträge: 347
Themen: 10
Registriert seit: Nov 2018
#5
01.07.2021, 23:23
(01.07.2021, 23:18)guga schrieb:  
(01.07.2021, 23:02)Sky schrieb:  
(01.07.2021, 22:32)guga schrieb:  Es waren mal Altersstufen. Das war Altersdiskriminierung. Jetzt hat man Erfahrungsstufen. Das BVerwG hält sie.
Es konnte mir aber noch keiner eine nachvollziehbare Begründung liefern. Wieso kriegt der frische Proberichter deutlich weniger Geld, als der alte Hase, für GENAU DIE GLEICHE ARBEIT.

ist es wirklich genau die gleiche arbeit?  Wink

Nein am LG und AG werden die Kammern und Dezernate nach Erfahrungsstufe gewichtet. Da kriegen ältere Richter die schweren und mehr Fälle. Wütend

naja als proberichter bist du schon nicht auf dem lvl eines profis, der 20 jahre dabei ist... und du schaffst auch nicht dasselbe weg
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guga
Unregistered
 
#6
01.07.2021, 23:33
Ahja? Laut Geschäftsverteilungsplan werden die Fälle aber unabhängig von Erfahrungsstufen aufgeteilt.
Deine Urteile sind auch nicht wenig wert.
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HerrKules
Posting Freak
*****
Beiträge: 1.104
Themen: 7
Registriert seit: Mar 2021
#7
02.07.2021, 00:10
Das ist nicht nur im ÖD so..
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Gast
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#8
02.07.2021, 07:32
(01.07.2021, 21:52)DMOWMYH schrieb:  Hallo Zusammen,

ich hab nach dem Ref auch mal drüber nachgedacht in die Verwaltung zu gehen. Mich schreckt dabei insbesondere ab, dass Beförderungen nur eingeschränkt möglich und oftmals nicht (nur) durch Leistung zu erreichen sind.

Finde insbesondere auch die Erfahrungsstufen und die Wartefristen für Beförderungen, zb § 28 LVO NRW nahezu lächerlich. 

Warum wird im öD nicht auch nach Qualifikation /Einsatz/Befähigung befördert?? Und sind die Erfahrungsstufen letztlich nicht eine Altersdiskriminierung?

Das ist doch im Prinzip in jedem Tarifvertrag genau so vorgesehen. Im Übrigen wird in der Wirtschaft auch nach vielen Kriterien, aber ganz bestimmt nicht allein nach Leistung befördert.
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Gast
Unregistered
 
#9
02.07.2021, 08:15
(01.07.2021, 23:23)Sky schrieb:  
(01.07.2021, 23:18)guga schrieb:  
(01.07.2021, 23:02)Sky schrieb:  
(01.07.2021, 22:32)guga schrieb:  Es waren mal Altersstufen. Das war Altersdiskriminierung. Jetzt hat man Erfahrungsstufen. Das BVerwG hält sie.
Es konnte mir aber noch keiner eine nachvollziehbare Begründung liefern. Wieso kriegt der frische Proberichter deutlich weniger Geld, als der alte Hase, für GENAU DIE GLEICHE ARBEIT.

ist es wirklich genau die gleiche arbeit?  Wink

Nein am LG und AG werden die Kammern und Dezernate nach Erfahrungsstufe gewichtet. Da kriegen ältere Richter die schweren und mehr Fälle. Wütend

naja als proberichter bist du schon nicht auf dem lvl eines profis, der 20 jahre dabei ist... und du schaffst auch nicht dasselbe weg


Das stimmt. Du machst aber trotzdem die gleiche Arbeit. Du gehst dann halt nicht vor 20:00 Uhr nach Hause und arbeitest am Wochenende zusätzlich.
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DMOWMYH
Member
***
Beiträge: 171
Themen: 4
Registriert seit: Jun 2021
#10
03.07.2021, 09:39
Dann werde ich mir mal das entsprechende Urteil raussuchen, bin sehr gespannt was man dazu Sinnvolles urteilen kann.

Zu dem Erfahrungsstufenquatsch kommen dann noch die Wartefristen, wie oben genannt. Mir leuchtet es nicht ein, wieso man unbedingt alle Ämter durchlaufen muss, um zB A16 zu werden und warum dazwischen jeweils 3 Jahre liegen MÜSSEN.
Klar, kann nicht jeder durchbefördert werden, aber diese starren Regel  nehmen den Leuten mit entsprechender Qualifikation (zumindest subjektiv so empfunden^^) und Leistungsbereitschaft die Motivation.

Ich würde nur noch zum Staat gehen, wenn ich alle Ambitionen aufgeben und das kann es doch nicht sein...
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