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  5. 2. Staatsexamen während Corona/Covid/Pandemie
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2. Staatsexamen während Corona/Covid/Pandemie
CoronaCovidPan
Junior Member
**
Beiträge: 1
Themen: 1
Registriert seit: Oct 2026
#1
03.10.2026, 14:04
Gibt es hier jemanden mit Erfahrungen zum Thema 2. Staatsexamen während Corona / Covid / Pandemie? 

Wütend Computer

Nachdem weder das OLG noch das Prüfungsamt damals für die betroffenen Referendare Maßnahmen unternommen haben, um mit Blick auf das 2. Staatsexamen die Nachteile abzufedern, hatte ich letztlich Klage erhoben. Jetzt - dreieinhalb Jahre später - hat das VG hierauf reagiert und findet es sei überhaupt nicht erkennbar, inwieweit die Pandemie damals für die betroffenen Referendare zu Nachteilen geführt haben soll.

Zu dem damaligen Verlauf findet sich manches hier: https://referendarrat-sh.de/?cat=40
Es gibt sogar dieses Protokoll: https://referendarrat-sh.de/wp-content/u...r-2021.pdf

Vor allem weil ja sowohl das OLG als auch das Prüfungsamt damals über die Beeinträchtigungen gesprochen haben (ich aber natürlich im Verfahren auch), verstehe ich nicht, wie das VG da jetzt anderer Meinung sein kann. 

Kennt ihr z.B. vielleicht jemanden, der/die damals auch versucht hat sich zu wehren und die Erfahrungen dazu teilen möchte? 

Auch einfach Berichte von damaligen ReferendarInnen oder AusbilderInnen über die Nachteile wären hilfreich. 

Vielen Dank im Voraus!
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Praktiker
Posting Freak
*****
Beiträge: 2.325
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#2
03.10.2026, 19:25
Es hilft glaube ich nicht, was andere erlebt haben. Du klagst ja und musst ganz konkrete Nachteile nachweisen, die sich als Verfahrensfehler auf die Prüfung ausgewirkt haben.
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Pontifex Maximus
Member
***
Beiträge: 231
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2023
#3
03.10.2026, 21:11
Was sollen denn deiner Meinung nach konkrete Nachteile der Corona-Pandemie gewesen sein? Warum sollen sie sich gerade auf dein Prüfungsverfahren ausgewirkt haben?
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Praktiker
Posting Freak
*****
Beiträge: 2.325
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#4
03.10.2026, 22:39
Vielleicht nochmal zur Klarstellung, damit das nicht so herzlos klingt: Das war ohne Frage für alle im Examen eine besonders harte Zeit. Bei allen Belastungen muss man aber schauen, ob sie beispielsweise die Chancengleichheit beeinträchtigt haben (oder die Pandemie alle getroffen hat) bzw. zum Verstoß gegen Vorgaben geführt haben (oder nur Angebote weggefallen sind, die gesetzlich gar nicht zwingend waren).

Abgesehen davon, was ist Dein Ziel? Verfahrensfehler könnten zur Wiederholung der Prüfung führen, naja... Aber dass Du quasi x Punkte obendrauf bekommst, weil die Zeit hart war, das ist prüfungsrechtlich nicht drin. Wenn "Verstoß gegen Abstraktionsprinzip" 3 Punkte machen, dann werden es nicht deshalb 5 Punkte, weil Pandemie war. Wenn Deine Lernzeit aus anderen Gründen erschwert war (Krankheit), bekommst Du auch keinen Bonus - umso weniger, wenn die Umstände für alle gleich schwer waren. Dir geht es wahrscheinlich um den Vergleich mit anderen Jahrgängen, aber das war eine andere Prüfung. Im Übrigen weiß ich nicht, ob das Examen im Schnitt schlechter ausgefallen ist - ich würde vermuten, die Härten waren im Maßstab der Korrekten sogar eingepreist.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.10.2026, 22:46 von Praktiker.)
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kumpelanton
Member
***
Beiträge: 126
Themen: 0
Registriert seit: Feb 2024
#5
03.10.2026, 22:50
ich habe keine nachteile durch die pandemie erfahren. beim sitzungsdienst mit ffp2 musste man halt n bisschen lauter sprechen. eine ag fand per zoom statt. wo genau war dein problem?
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Äfes
Senior Member
****
Beiträge: 386
Themen: 3
Registriert seit: Jul 2022
#6
Gestern, 09:17
Bei uns fielen Anfang 2020 die AGs aus. Das war das einzige, an was ich mich überhaupt erinnere und das war ein Vorteil, weil man sich den Quatsch sparen und in Ruhe lernen konnte. Außerdem war das Leben gefühlt total runtergefahren und entspannt.

Nachteile fallen mir keine ein.
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numnum
Junior Member
**
Beiträge: 12
Themen: 0
Registriert seit: May 2026
#7
Vor 1 Stunde
Nachteil war in meiner Erinnerung, dass die Strafstation echt Schmalspur war (ich hatte drei Sitzungsdienste, kein Trinktest, kein Streifefahren) und eine Betreuung in der Verwaltungsstation faktisch nicht stattfand. Dadurch konnte ich aber letztlich besser lernen. Dass ich trotzdem meine schriftlichen Klausuren versenkt habe, lag bestimmt nicht an Corona. ffp2-Masken mussten wir meiner Erinnerung nach nicht in der Prüfung tragen.
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