17.09.2026, 16:13
Hallo zusammen,
ich bin gerade in der Anfangsphase meiner Diss. Deshalb frage ich mich, wie man effizient wissenschaftlich recherchiert. Eine vorläufige Gliederung habe ich schon erstellt.
Ich würde jetzt mal nach Kapiteln vorgehen und zunächst für das erste Kapitel und die dazugehörenden Rechtsprobleme recherchieren.
Nutzt ihr Suchmatrizen anhand von Schlagwörtern? D.h. bildet ihr z.B. in Excel für jedes Rechtsproblem (= Zeile) Spalten (= passende Schlagwörter) und fangt dann an, die Datenbanken anhand der möglichen Schlagwortkombinationen systematisch zu durchsuchen?
Dokumentiert ihr, wonach ihr schon gesucht habt?
Wie macht ihr das?
Danke im Voraus.
Viele Grüße
ioperme
ich bin gerade in der Anfangsphase meiner Diss. Deshalb frage ich mich, wie man effizient wissenschaftlich recherchiert. Eine vorläufige Gliederung habe ich schon erstellt.
Ich würde jetzt mal nach Kapiteln vorgehen und zunächst für das erste Kapitel und die dazugehörenden Rechtsprobleme recherchieren.
Nutzt ihr Suchmatrizen anhand von Schlagwörtern? D.h. bildet ihr z.B. in Excel für jedes Rechtsproblem (= Zeile) Spalten (= passende Schlagwörter) und fangt dann an, die Datenbanken anhand der möglichen Schlagwortkombinationen systematisch zu durchsuchen?
Dokumentiert ihr, wonach ihr schon gesucht habt?
Wie macht ihr das?
Danke im Voraus.
Viele Grüße
ioperme
21.09.2026, 14:09
(17.09.2026, 16:13)ioperme schrieb: Hallo zusammen,
ich bin gerade in der Anfangsphase meiner Diss. Deshalb frage ich mich, wie man effizient wissenschaftlich recherchiert. Eine vorläufige Gliederung habe ich schon erstellt.
Ich würde jetzt mal nach Kapiteln vorgehen und zunächst für das erste Kapitel und die dazugehörenden Rechtsprobleme recherchieren.
Nutzt ihr Suchmatrizen anhand von Schlagwörtern? D.h. bildet ihr z.B. in Excel für jedes Rechtsproblem (= Zeile) Spalten (= passende Schlagwörter) und fangt dann an, die Datenbanken anhand der möglichen Schlagwortkombinationen systematisch zu durchsuchen?
Dokumentiert ihr, wonach ihr schon gesucht habt?
Wie macht ihr das?
Danke im Voraus.
Viele Grüße
ioperme
Ich habe mir eine bestimmte Benennungsyystematik aller Beiträge erstelle (i.E. so wie ich sie nachher zitieren würde). Habe dann die Dokumente in nach Kapiteln benannten Ordnern abgelegt. Für übergreifende Beiträge, Festschrift etc habe ich eigene Ordner erstellt.
Ansonsten habe ich keine Liste "jeder denkbaren" Literatur erstellt, sondern mir quasi die Eckpfeiler angeschaut und mich weitergehangelt. Ansonsten hätte mich der riesige Berg an Literatur wahrscheinlich abgeschreckt
Gestern, 11:30
Ich bin auch nach Kapiteln vorgegangen. Ich würde aber darauf achten, nicht zu stark zwischen "Recherche" und "Schreiben" zu trennen. Nach einem ersten Überblick habe ich das gelesene Material direkt verwertet, um mir doppelte Arbeit zu ersparen. Das führt zwar ggf. zu wiederholten Überarbeitungen am eigenen Text, dieser wächst aber stets mit und muss nicht später von 0 begonnen werden.
Ich habe die Suche weniger systematisch als von dir vorgeschlagen begonnen.
Ich fand es hilfreich, sich Themen von "klein nach groß" zu nähern. Der erste Ansatz waren deshalb häufig (Groß-)Kommentare, und von dort ging es über die dort zitierten Fundstellen in die Tiefe, also zu Aufsätzen / Beiträgen in Festschriften und am Ende zu Dissertationen / Habils. Wenn man dabei die jeweils zitierten Fundstellen wiederum weiter durchgeht, erschließt man sich das Material i.E. zumeist vollständig und kann es parallel einarbeiten.
Ich habe die Suche weniger systematisch als von dir vorgeschlagen begonnen.
Ich fand es hilfreich, sich Themen von "klein nach groß" zu nähern. Der erste Ansatz waren deshalb häufig (Groß-)Kommentare, und von dort ging es über die dort zitierten Fundstellen in die Tiefe, also zu Aufsätzen / Beiträgen in Festschriften und am Ende zu Dissertationen / Habils. Wenn man dabei die jeweils zitierten Fundstellen wiederum weiter durchgeht, erschließt man sich das Material i.E. zumeist vollständig und kann es parallel einarbeiten.
Gestern, 11:57
(Gestern, 11:30)Zukunft schrieb: Ich bin auch nach Kapiteln vorgegangen. Ich würde aber darauf achten, nicht zu stark zwischen "Recherche" und "Schreiben" zu trennen. Nach einem ersten Überblick habe ich das gelesene Material direkt verwertet, um mir doppelte Arbeit zu ersparen. Das führt zwar ggf. zu wiederholten Überarbeitungen am eigenen Text, dieser wächst aber stets mit und muss nicht später von 0 begonnen werden.
Ich habe die Suche weniger systematisch als von dir vorgeschlagen begonnen.
Ich fand es hilfreich, sich Themen von "klein nach groß" zu nähern. Der erste Ansatz waren deshalb häufig (Groß-)Kommentare, und von dort ging es über die dort zitierten Fundstellen in die Tiefe, also zu Aufsätzen / Beiträgen in Festschriften und am Ende zu Dissertationen / Habils. Wenn man dabei die jeweils zitierten Fundstellen wiederum weiter durchgeht, erschließt man sich das Material i.E. zumeist vollständig und kann es parallel einarbeiten.
Sehe ich ähnlich. Gerade wenn die Arbeit ein paar einschlägige Normen betrifft, hilft es, alle relevanten Kommentare einmal durchzuarbeiten und an den einzelnen Gliederungspunkten einzubauen. Dadurch erlangt man auch einen guten Überblick zu Primärquellen und Rechtsprechung und kann sich von da an weiter hangeln.
Hängt ein bisschen von der Art des Themas ab. Wichtig auf jeden Fall: Alles was Du liest und mglw. für relevant hältst direkt einbauen oder zumindest die konkrete Stelle irgendwo kommentieren. Gibt wenig nervigeres als "Das hab ich doch gelesen, wo stand das nochmal...".
Ich bin dann nach Gliederung die einzelnen Kapitel von Problem zu Problem durchgegangen. Immer Schreiben und Text produzieren. Am Ende überarbeitest Du eh nochmal alles, aber vom weißen Blatt zu starten nach Abschluss der Recherche ist unmöglich.









