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  5. Kleinkram für Berufseinsteiger/Mandatsannahme
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Kleinkram für Berufseinsteiger/Mandatsannahme
Venividibibi
Junior Member
**
Beiträge: 8
Themen: 1
Registriert seit: Aug 2025
#1
05.02.2026, 00:31
Hallo, ich möchte gern meine Erfahrung mit euch teilen und hoffe auf einige Tipps: 

Ich arbeite seit fast einem Jahr angestellt in einer kleinen Kanzlei und bin gerade ziemlich frustriert. Eigentlich gefällt es mir wegen des Arbeitsklimas wirklich gut, aber es gibt einige Dinge in der Kanzlei, die mich richtig nerven. Mein Hauptthema: Mandatsannahme/Filterung

Ich habe in der Kanzlei angefangen, weil ich Notar werden möchte und mich aufs Familienrecht spezialisieren möchte und mir beides ausdrücklich zugesagt wurde. Die Realität sieht aber anders aus: Ich darf mich täglich mit ätzenden Mandaten und Kleinkram beschäftigen. Das Familienrecht macht 10 % meiner Tätigkeit aus. Ich darf mich zB damit beschäftigen, ausführliche Korrespondenz mit der Gegenseite zu führen, weil unser Mandant eine Waschmaschine für 300 Euro austauschen möchte. Der Mandant beschwert sich dann bei mir, weil er einen Tag keine Antwort von mir erhält und lässt seinen Frust an mir aus. 

Häufig frage ich mich, wenn ich in meinen Kalender schaue, wie derjenige überhaupt einen Termin erhalten hat. Einmal habe ich durch Zufall kurz vor einem Beratungsgespräch herausgefunden, dass einer bereits Mandant in einer anderen Sache war und wir in der Sache das Mahnverfahren wegen unserer Rechnung einleiten mussten, weil der nicht zahlen wollte. Wie bekommt so jemand unreflektiert einen Termin für eine neue Angelegenheit? Ich habe meinen Chef bei sehr absurden und schwierigen Mandanten auch gesagt, dass ich das jeweilige Mandat ungern übernehmen möchte, vor allem weil es sich wirtschaftlich überhaupt nicht lohnt und der ganze Kanzleibetrieb aufgehalten wird. Mein Chef meinte, sowas muss man wegen der Mischkalkulation in Kauf nehmen.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich übernehme gern auch mal aus persönlicher Überzeugung kleine Sachen, aber meine Grenze ist echt, wenn die Mandanten mir gegenüber auch noch frech werden und ich schon so ein Bauchgefühl habe. Es kostet mich immer Zeit und Nerven, wenn ich in meinem Postkorb wieder nervige Anfragen der Mandanten sehe. Manchmal denke ich auch, dass ich dem Mandanten die 300 Euro gern aus eigener Tasche zahlen würde, damit er mich in Ruhe lässt. Dass man als Anwalt zur Zielscheibe von den Mandanten wird, die frustriert sind, gehört dazu. Aber auf diese Art und Weise, wenn es sich wirklich 0 wirtschaftlich lohnt, weil man vielleicht 95 Euro netto verdient?!

Ich bin wegen des Kleinkrams generell total überlastet, was dazu führt, dass ich die wirtschaftlich wichtigen Mandate nicht ausreichend bearbeiten kann.
Welche Erfahrungen habt ihr? Ich habe ehrlich gesagt Angst, dass ich für immer diese ätzenden Mandate zugewiesen bekomme. Ich bearbeite Sachen, von denen ich mir immer geschworen habe, sie nicht zu bearbeiten. Ich hätte auch nicht gedacht, dass eine Kanzlei so arbeitet. Ich verstehe auch, dass man als Anwalt mal nicht wirtschaftliche Mandate annimmt, das Problem ist dann aber, dass diese Leute immer wieder mit Kleinkram kommen. Habt ihr Tipps, wie ich besser damit umgehen kann?
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NRW556
Member
***
Beiträge: 109
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2024
#2
05.02.2026, 08:21
(05.02.2026, 00:31)Venividibibi schrieb:  Hallo, ich möchte gern meine Erfahrung mit euch teilen und hoffe auf einige Tipps: 

Ich arbeite seit fast einem Jahr angestellt in einer kleinen Kanzlei und bin gerade ziemlich frustriert. Eigentlich gefällt es mir wegen des Arbeitsklimas wirklich gut, aber es gibt einige Dinge in der Kanzlei, die mich richtig nerven. Mein Hauptthema: Mandatsannahme/Filterung

Ich habe in der Kanzlei angefangen, weil ich Notar werden möchte und mich aufs Familienrecht spezialisieren möchte und mir beides ausdrücklich zugesagt wurde. Die Realität sieht aber anders aus: Ich darf mich täglich mit ätzenden Mandaten und Kleinkram beschäftigen. Das Familienrecht macht 10 % meiner Tätigkeit aus. Ich darf mich zB damit beschäftigen, ausführliche Korrespondenz mit der Gegenseite zu führen, weil unser Mandant eine Waschmaschine für 300 Euro austauschen möchte. Der Mandant beschwert sich dann bei mir, weil er einen Tag keine Antwort von mir erhält und lässt seinen Frust an mir aus. 

Häufig frage ich mich, wenn ich in meinen Kalender schaue, wie derjenige überhaupt einen Termin erhalten hat. Einmal habe ich durch Zufall kurz vor einem Beratungsgespräch herausgefunden, dass einer bereits Mandant in einer anderen Sache war und wir in der Sache das Mahnverfahren wegen unserer Rechnung einleiten mussten, weil der nicht zahlen wollte. Wie bekommt so jemand unreflektiert einen Termin für eine neue Angelegenheit? Ich habe meinen Chef bei sehr absurden und schwierigen Mandanten auch gesagt, dass ich das jeweilige Mandat ungern übernehmen möchte, vor allem weil es sich wirtschaftlich überhaupt nicht lohnt und der ganze Kanzleibetrieb aufgehalten wird. Mein Chef meinte, sowas muss man wegen der Mischkalkulation in Kauf nehmen.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich übernehme gern auch mal aus persönlicher Überzeugung kleine Sachen, aber meine Grenze ist echt, wenn die Mandanten mir gegenüber auch noch frech werden und ich schon so ein Bauchgefühl habe. Es kostet mich immer Zeit und Nerven, wenn ich in meinem Postkorb wieder nervige Anfragen der Mandanten sehe. Manchmal denke ich auch, dass ich dem Mandanten die 300 Euro gern aus eigener Tasche zahlen würde, damit er mich in Ruhe lässt. Dass man als Anwalt zur Zielscheibe von den Mandanten wird, die frustriert sind, gehört dazu. Aber auf diese Art und Weise, wenn es sich wirklich 0 wirtschaftlich lohnt, weil man vielleicht 95 Euro netto verdient?!

Ich bin wegen des Kleinkrams generell total überlastet, was dazu führt, dass ich die wirtschaftlich wichtigen Mandate nicht ausreichend bearbeiten kann.
Welche Erfahrungen habt ihr? Ich habe ehrlich gesagt Angst, dass ich für immer diese ätzenden Mandate zugewiesen bekomme. Ich bearbeite Sachen, von denen ich mir immer geschworen habe, sie nicht zu bearbeiten. Ich hätte auch nicht gedacht, dass eine Kanzlei so arbeitet. Ich verstehe auch, dass man als Anwalt mal nicht wirtschaftliche Mandate annimmt, das Problem ist dann aber, dass diese Leute immer wieder mit Kleinkram kommen. Habt ihr Tipps, wie ich besser damit umgehen kann?

Hört sich danach an, als ob das Chefchen einfach nur froh ist jemanden zu haben der diese schlechten Mandate übernimmt.

Ich glaube nicht, dass Chefs grundsätzlich solchen wirtschaftlich /logischen Argumentationen zugänglich sind, wenn sie von unten kommen. Von daher daher wäre mein Rat:, zeig dass du unzufrieden bist weil dich die Arbeit an solchen Mandaten persönlich ankotzt und werd auch mal ruhig lauter dabei.
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Arion
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Registriert seit: Dec 2025
#3
05.02.2026, 10:18
Solche Mandate muss man mit den ihnen gebührendem Aufwand bearbeiten: Quick and dirty.
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Venividibibi
Junior Member
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Beiträge: 8
Themen: 1
Registriert seit: Aug 2025
#4
05.02.2026, 11:16
(05.02.2026, 10:18)Arion schrieb:  Solche Mandate muss man mit den ihnen gebührendem Aufwand bearbeiten: Quick and dirty.

Ja, das wäre ja auch nicht das Problem. Die Aufforderungsschreiben lasse ich teilweise auch von den Refas machen. Bringt nur trotzdem nichts, wenn die Mandanten dann ständig auf der Matte stehen und dann noch mit absurden Extra-Wünschen um die Ecke kommen und die Gegenseite einfach nicht reagiert und der nächste Schritt die gerichtliche Geltendmachung wäre.
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Buffo
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Themen: 0
Registriert seit: Jan 2026
#5
05.02.2026, 12:04
Scheint mir eher ein systemisches Problem zu sein, welches in den Richtlinien der Kanzlei angelegt ist. Das Problem ist doch ganz einfach zu lösen, in dem man zum Beispiel keine RVG Mandate unter 5000 € Streitwert annimmt oder einfach jedes Mandat auf Stundenhonorar setzt. Wenn der Mandant dann meint, einen mit kleinen Fragen zu malträtieren, soll er eben dafür bezahlen.

Im Umfeld höre ich leider oft, dass die Dezernate aus 150+ Mandaten bestehen Und von der Kanzleileitung die Vorgabe bekommt, dass alles angenommen werden soll. Völlig unsinnig und unwirtschaftlich.
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Venividibibi
Junior Member
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Beiträge: 8
Themen: 1
Registriert seit: Aug 2025
#6
05.02.2026, 12:15
(05.02.2026, 12:04)Buffo schrieb:  Scheint mir eher ein systemisches Problem zu sein, welches in den Richtlinien der Kanzlei angelegt ist. Das Problem ist doch ganz einfach zu lösen, in dem man zum Beispiel keine RVG Mandate unter 5000 € Streitwert annimmt oder einfach jedes Mandat auf Stundenhonorar setzt. Wenn der Mandant dann meint, einen mit kleinen Fragen zu malträtieren, soll er eben dafür bezahlen.

Im Umfeld höre ich leider oft, dass die Dezernate aus 150+ Mandaten bestehen Und von der Kanzleileitung die Vorgabe bekommt, dass alles angenommen werden soll. Völlig unsinnig und unwirtschaftlich.

So wie es du beschreibst, dachte ich auch, dass es ablaufen wird. Bei einem wirklich absurden Mandat (200 Euro Streitwert) à la "es geht ums Prinzip" wollte ich dem Mandanten auch sagen, dass ich das Mandat nur auf Honorarbasis bearbeiten kann. Durfte ich aber nicht. Und das war keiner, der kurz vorher mit einem Kaufvertrag oÄ im Notariat war, bei dem man das Mal machen kann.

Aber interessant, dass es in anderen Kanzleien ähnlich zu sein scheint.
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BetterLearnAll25
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Registriert seit: Sep 2025
#7
05.02.2026, 14:56
(05.02.2026, 12:04)Buffo schrieb:  Scheint mir eher ein systemisches Problem zu sein, welches in den Richtlinien der Kanzlei angelegt ist. Das Problem ist doch ganz einfach zu lösen, in dem man zum Beispiel keine RVG Mandate unter 5000 € Streitwert annimmt oder einfach jedes Mandat auf Stundenhonorar setzt. Wenn der Mandant dann meint, einen mit kleinen Fragen zu malträtieren, soll er eben dafür bezahlen.

Im Umfeld höre ich leider oft, dass die Dezernate aus 150+ Mandaten bestehen Und von der Kanzleileitung die Vorgabe bekommt, dass alles angenommen werden soll. Völlig unsinnig und unwirtschaftlich.

Das kann aber auch schnell nach hinten losgehen. Wenn ein Festpreis ausgemacht wird, kommen viele Mandanten auf die Idee "Dann mach ich jetzt all-you-can-anwalt."
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BetterLearnAll25
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Registriert seit: Sep 2025
#8
05.02.2026, 14:59
Klingt für mich auch stark danach, dass der ganze Müll dankbarer Weise auf dich abgeladen werden darf.
Hatte ich auch mal. Da wurde jedes Mandat angenommen, vollkommen egal ob Gewinnchance 0% oder dass man sich kein Stück in dem Rechtsgebiet auskennt. Das alles dann halt auf den Angestellten abwälzen und sich nur mit den Mandaten beschäftigen die einen interessieren und die man beherrscht.
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Sonnenschein
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#9
05.02.2026, 19:58
(05.02.2026, 12:04)Buffo schrieb:  Scheint mir eher ein systemisches Problem zu sein, welches in den Richtlinien der Kanzlei angelegt ist. Das Problem ist doch ganz einfach zu lösen, in dem man zum Beispiel keine RVG Mandate unter 5000 € Streitwert annimmt oder einfach jedes Mandat auf Stundenhonorar setzt. Wenn der Mandant dann meint, einen mit kleinen Fragen zu malträtieren, soll er eben dafür bezahlen.

Im Umfeld höre ich leider oft, dass die Dezernate aus 150+ Mandaten bestehen Und von der Kanzleileitung die Vorgabe bekommt, dass alles angenommen werden soll. Völlig unsinnig und unwirtschaftlich.

Eher 300+, 150 sind Rookie Numbers in solchen Kanzleien. Nicht wenige meiner Kollegen haben deshalb den Job gewechselt, weil sie sich nicht dem Berufsrecht entsprechend ausreichend auf Verfahren vorbereiten konnten. Saßen zum Teil im Gerichtssahl und hatten keine Ahnung worum es ging mangels Zeit. Wenn du eben nicht in einer sehr spezialisierten Kanzlein landest und auf solche Mandate angewiesen bist, dann macht das einfach keinen Spaß auf Dauer und noch dazu lohnt es sich nicht. Und die Aussagen von wegen "unter 5.000€" nehmen wir nichts an... das können sich nur gutlaufende Kanzleien leisten mit einem gewissen Mandantenstamm und Auswahl. Scheint aber hier nicht der Fall zu sein. Und das traurigste an der Geschichte ist ja, in den seltensten Fällen kommt diese Art von Mandantschaft dann später an und will plötzlich das Familenhaus verkaufen oder sonst was lukratives. Weil diese Mandanten es nicht nötig hätten um 300€ zu streiten. Die würden es schlicht selbst regeln oder einfach neu kaufen. Ist eben ein andere Klientel. Man muss sich auch wirklich fragen wer für solche Beträge ernsthaft einen Anwalt beauftragt, wo heute ohnehin so viel über Kulanz usw. läuft...
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NRW556
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Beiträge: 109
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2024
#10
05.02.2026, 20:12
(05.02.2026, 19:58)Sonnenschein schrieb:  
(05.02.2026, 12:04)Buffo schrieb:  Scheint mir eher ein systemisches Problem zu sein, welches in den Richtlinien der Kanzlei angelegt ist. Das Problem ist doch ganz einfach zu lösen, in dem man zum Beispiel keine RVG Mandate unter 5000 € Streitwert annimmt oder einfach jedes Mandat auf Stundenhonorar setzt. Wenn der Mandant dann meint, einen mit kleinen Fragen zu malträtieren, soll er eben dafür bezahlen.

Im Umfeld höre ich leider oft, dass die Dezernate aus 150+ Mandaten bestehen Und von der Kanzleileitung die Vorgabe bekommt, dass alles angenommen werden soll. Völlig unsinnig und unwirtschaftlich.

Eher 300+, 150 sind Rookie Numbers in solchen Kanzleien. Nicht wenige meiner Kollegen haben deshalb den Job gewechselt, weil sie sich nicht dem Berufsrecht entsprechend ausreichend auf Verfahren vorbereiten konnten. Saßen zum Teil im Gerichtssahl und hatten keine Ahnung worum es ging mangels Zeit. Wenn du eben nicht in einer sehr spezialisierten Kanzlein landest und auf solche Mandate angewiesen bist, dann macht das einfach keinen Spaß auf Dauer und noch dazu lohnt es sich nicht. Und die Aussagen von wegen "unter 5.000€" nehmen wir nichts an... das können sich nur gutlaufende Kanzleien leisten mit einem gewissen Mandantenstamm und Auswahl. Scheint aber hier nicht der Fall zu sein. Und das traurigste an der Geschichte ist ja, in den seltensten Fällen kommt diese Art von Mandantschaft dann später an und will plötzlich das Familenhaus verkaufen oder sonst was lukratives. Weil diese Mandanten es nicht nötig hätten um 300€ zu streiten. Die würden es schlicht selbst regeln oder einfach neu kaufen. Ist eben ein andere Klientel. Man muss sich auch wirklich fragen wer für solche Beträge ernsthaft einen Anwalt beauftragt, wo heute ohnehin so viel über Kulanz usw. läuft...

Sowas machen Leute, die rechtsschutzversichert sind. Oft dann auch so teuer, dass die ohne oder mit nur wenig SB dabei wegkommen.
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