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Absage Anwaltsstation GK
Sponge027
Junior Member
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Beiträge: 8
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2025
#1
20.01.2026, 03:06
Hallo alle miteinander! 

ich wollte mal kurz meinen leichten „Frust“ loswerden und ggf. nach Tipps/Erfahrungswerten fragen, gerne auch falls es hier jemanden gibt, der einschlägige Erfahrung in Bewerbungsprozessen hat. 

Ich hatte mich seit Dezember (zugegebenermaßen etwas spät, weil ich mir lange unsicher war) für verschiedene GK‘s in Frankfurt beworben, Bereich Litigation/Konfliktbeilegung. 
Ich habe 10,3 Punkte im 1. Examen (10,6 staatlich und den Schwerpunkt FamR/ErbR und IPR). 

Clifford und White & Case hatten mir direkt schriftlich abgesagt. Für Hengeler hatte ich letzte Woche ein Bewerbungsgesprach bekommen. Das lief auch ganz gut, habe mich mit dem einen Anwalt gut verstanden. Es war das erste Bewerbungsgespräch dieser Art für mich. Heute habe ich jedoch einen Anruf von ihm bekommen und eine Absage erhalten. Die Begründung begrenzte sich auf „Wir können dir keine Stelle anbieten/keinen Platz.“ Ich habe nicht näher nachgefragt in diesem Moment, was konkret zur Absage geführt hat. 
Kann mir ggf. jemand berichten, woran man Absagen nach Bewerbungsgesprächen typischerweise fest macht? 

Ich habe keine Vorerfahrung als WiMi, auch keinen wirtschaftsrechtlichen Schwerpunkt in der Uni gehabt usw. Das war natürlich aus meinem Lebenslauf ersichtlich. Deshalb zweifel ich etwas an mir, ob es an meiner Person bzw dem Gespräch vor Ort lag? Wobei der Anwalt sich auch nochmal am Telefon für das nette Gesprach bedankt hat. 
Oder liegt es doch daran, dass es fachlich nicht für sie passte? Die angespannte Wirtschaftslage spielt natürlich auch mit rein.

Naja wie auch immer, falls mir irgendjemand etwas meine Selbstzweifel nehmen kann, sich in meiner Erfahrung wiederfindet oder Tipps für die Zukunft geben kann, bin ich gerne offen :) 

Lg
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Impossiblé
Junior Member
**
Beiträge: 21
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2024
#2
20.01.2026, 03:37
Guten Abend, 

erst mal viel Erfolg bei der weiteren Suche und Glückwunsch zum sehr guten ersten Examen!

Zunächst einmal: Die wirtschaftliche Lage ist momentan einfach angespannt. Das betrifft FFM noch am Wenigsten, weil hier einfach viele Kanzleien sitzen, aber auch in FFM ist es spürbar. Bei unklaren wirtschaftlichen Aussichten sparen GKs (meiner Meinung nach zu Unrecht) meistens erst mal an WissMits / Refs, weil die wirtschaftlich in aller Regel nicht das einbringen, was sie kosten. 

Aus meiner Erfahrung (WissMit in 3x verschiedenen GKs sowie Anwalt- und Wahlstation in einer GK) bedeutet eine Absage ohne Bewerbungsgespräch einfach, dass keine Kapazität derzeit da ist. Manchmal wird man dann gefragt, ob man sich ein anderes Rechtsgebiet vorstellen kann, wenn ein anderes Team Interesse intern gezeigt hat. Das ist aber in meiner Erfahrung eher die Ausnahme. 

Sollte Dich Hengeler mit im Wesentlich gleichen Lebenslauf und Anschreiben zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen haben, gehe ich auch erst mal nicht davon aus, dass Du grobe Schnitzer in den Bewerbungsunterlagen hast. 

Nun zur Absage nach dem Gespräch: In meiner Erfahrung hat man eigentlich die Stelle relativ sicher, wenn man zum Gespräch eingeladen wird. Das bedeutet idR, dass (i) Bedarf da ist und (ii) auf dem Papier erst mal alles an Dir als Bewerber passt. 

Daher ist eine Absage nach dem Bewerbungsgespräch tatsächlich häufig dann auf Probleme im Bewerbungsgespräch zurückzuführen. Daher solltest Du vielleicht nochmal in Dich gehen und schauen, was vielleicht nicht so gut lief, ob Du vielleicht uninteressiert wirktest, weil Du wenig Rückfragen gestellt hast etc. 

Häufig ist die Absage aber auch einfach aus "ungreifbareren" Gründen. Im Bewerbungsgespräch wird nur geschaut, ob man in das Team charakterlich passt. Da können auch manchmal unbeschreibare Bauchgefühle der Interviewer den Ausschlag geben, dass man abgelehnt wird, selbst wenn sie Dir auch nicht konkret einen Grund geben könnten. 

Achja: Eine Begründung kriegst Du in der Regel nie. Letztlich liegt das auch an der Gesetzeslage. Aufgrund des AGGs scheuen sich Unternehmen irgendwelche Gründe zur Absage mitzuteilen, um nicht in die Problematik irgendwelcher potenziell mittelbarer Diskriminierungen zu rutschen. 

Insgesamt mein Tipp: Reflektier nochmal das Bewerbungsgespräch. Da es Dein Erstes war, ist das sicher noch ausbaufähig. Insbesondere sollte man sich immer gut auf die Gesprächspartner und deren Lebenslauf vorbereiten. In meiner Erfahrung kommen Fragen eher negativ an, die erkennen lassen, dass die andere Person sich nicht über den Lebenslauf oder momentanen Mandate/Publikationen informiert hat. Da kommt es meistens besser an, wenn man sich diesbezüglich belesen hat und dann sehr spezifische Nachfragen stellen kann.

Aber auch hier: Gerade Bewerbungsgespräche sind einfach eine Übungssache. Je mehr man hat, desto mehr Routine kommt da rein. Daher einfach weiterprobieren und ein bisschen reflektieren, was vielleicht noch nicht so gut lief.
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Joko
Posting Freak
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Beiträge: 844
Themen: 11
Registriert seit: Dec 2021
#3
20.01.2026, 09:49
(20.01.2026, 03:37)Impossiblé schrieb:  Guten Abend, 

erst mal viel Erfolg bei der weiteren Suche und Glückwunsch zum sehr guten ersten Examen!

Zunächst einmal: Die wirtschaftliche Lage ist momentan einfach angespannt. Das betrifft FFM noch am Wenigsten, weil hier einfach viele Kanzleien sitzen, aber auch in FFM ist es spürbar. Bei unklaren wirtschaftlichen Aussichten sparen GKs (meiner Meinung nach zu Unrecht) meistens erst mal an WissMits / Refs, weil die wirtschaftlich in aller Regel nicht das einbringen, was sie kosten. 

Aus meiner Erfahrung (WissMit in 3x verschiedenen GKs sowie Anwalt- und Wahlstation in einer GK) bedeutet eine Absage ohne Bewerbungsgespräch einfach, dass keine Kapazität derzeit da ist. Manchmal wird man dann gefragt, ob man sich ein anderes Rechtsgebiet vorstellen kann, wenn ein anderes Team Interesse intern gezeigt hat. Das ist aber in meiner Erfahrung eher die Ausnahme. 

Sollte Dich Hengeler mit im Wesentlich gleichen Lebenslauf und Anschreiben zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen haben, gehe ich auch erst mal nicht davon aus, dass Du grobe Schnitzer in den Bewerbungsunterlagen hast. 

Nun zur Absage nach dem Gespräch: In meiner Erfahrung hat man eigentlich die Stelle relativ sicher, wenn man zum Gespräch eingeladen wird. Das bedeutet idR, dass (i) Bedarf da ist und (ii) auf dem Papier erst mal alles an Dir als Bewerber passt. 

Daher ist eine Absage nach dem Bewerbungsgespräch tatsächlich häufig dann auf Probleme im Bewerbungsgespräch zurückzuführen. Daher solltest Du vielleicht nochmal in Dich gehen und schauen, was vielleicht nicht so gut lief, ob Du vielleicht uninteressiert wirktest, weil Du wenig Rückfragen gestellt hast etc. 

Häufig ist die Absage aber auch einfach aus "ungreifbareren" Gründen. Im Bewerbungsgespräch wird nur geschaut, ob man in das Team charakterlich passt. Da können auch manchmal unbeschreibare Bauchgefühle der Interviewer den Ausschlag geben, dass man abgelehnt wird, selbst wenn sie Dir auch nicht konkret einen Grund geben könnten. 

Achja: Eine Begründung kriegst Du in der Regel nie. Letztlich liegt das auch an der Gesetzeslage. Aufgrund des AGGs scheuen sich Unternehmen irgendwelche Gründe zur Absage mitzuteilen, um nicht in die Problematik irgendwelcher potenziell mittelbarer Diskriminierungen zu rutschen. 

Insgesamt mein Tipp: Reflektier nochmal das Bewerbungsgespräch. Da es Dein Erstes war, ist das sicher noch ausbaufähig. Insbesondere sollte man sich immer gut auf die Gesprächspartner und deren Lebenslauf vorbereiten. In meiner Erfahrung kommen Fragen eher negativ an, die erkennen lassen, dass die andere Person sich nicht über den Lebenslauf oder momentanen Mandate/Publikationen informiert hat. Da kommt es meistens besser an, wenn man sich diesbezüglich belesen hat und dann sehr spezifische Nachfragen stellen kann.

Aber auch hier: Gerade Bewerbungsgespräche sind einfach eine Übungssache. Je mehr man hat, desto mehr Routine kommt da rein. Daher einfach weiterprobieren und ein bisschen reflektieren, was vielleicht noch nicht so gut lief.

+1 habe vor, während und nach des Refs in verschiedenen GKs gearbeitet und für die Stationen über 30 Bewerbungsgespräche geführt. 

Man braucht Übung und einfach Authentizität. Habe mich nie verstellt und habe auch niemandem nach dem Mund geredet oder wollte signalisieren „Nehmt mich bitte bitte auf jeden Fall“.
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Sponge027
Junior Member
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Registriert seit: Mar 2025
#4
20.01.2026, 12:35
(20.01.2026, 03:37)Impossiblé schrieb:  Guten Abend, 

erst mal viel Erfolg bei der weiteren Suche und Glückwunsch zum sehr guten ersten Examen!

Zunächst einmal: Die wirtschaftliche Lage ist momentan einfach angespannt. Das betrifft FFM noch am Wenigsten, weil hier einfach viele Kanzleien sitzen, aber auch in FFM ist es spürbar. Bei unklaren wirtschaftlichen Aussichten sparen GKs (meiner Meinung nach zu Unrecht) meistens erst mal an WissMits / Refs, weil die wirtschaftlich in aller Regel nicht das einbringen, was sie kosten. 

Aus meiner Erfahrung (WissMit in 3x verschiedenen GKs sowie Anwalt- und Wahlstation in einer GK) bedeutet eine Absage ohne Bewerbungsgespräch einfach, dass keine Kapazität derzeit da ist. Manchmal wird man dann gefragt, ob man sich ein anderes Rechtsgebiet vorstellen kann, wenn ein anderes Team Interesse intern gezeigt hat. Das ist aber in meiner Erfahrung eher die Ausnahme. 

Sollte Dich Hengeler mit im Wesentlich gleichen Lebenslauf und Anschreiben zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen haben, gehe ich auch erst mal nicht davon aus, dass Du grobe Schnitzer in den Bewerbungsunterlagen hast. 

Nun zur Absage nach dem Gespräch: In meiner Erfahrung hat man eigentlich die Stelle relativ sicher, wenn man zum Gespräch eingeladen wird. Das bedeutet idR, dass (i) Bedarf da ist und (ii) auf dem Papier erst mal alles an Dir als Bewerber passt. 

Daher ist eine Absage nach dem Bewerbungsgespräch tatsächlich häufig dann auf Probleme im Bewerbungsgespräch zurückzuführen. Daher solltest Du vielleicht nochmal in Dich gehen und schauen, was vielleicht nicht so gut lief, ob Du vielleicht uninteressiert wirktest, weil Du wenig Rückfragen gestellt hast etc. 

Häufig ist die Absage aber auch einfach aus "ungreifbareren" Gründen. Im Bewerbungsgespräch wird nur geschaut, ob man in das Team charakterlich passt. Da können auch manchmal unbeschreibare Bauchgefühle der Interviewer den Ausschlag geben, dass man abgelehnt wird, selbst wenn sie Dir auch nicht konkret einen Grund geben könnten. 

Achja: Eine Begründung kriegst Du in der Regel nie. Letztlich liegt das auch an der Gesetzeslage. Aufgrund des AGGs scheuen sich Unternehmen irgendwelche Gründe zur Absage mitzuteilen, um nicht in die Problematik irgendwelcher potenziell mittelbarer Diskriminierungen zu rutschen. 

Insgesamt mein Tipp: Reflektier nochmal das Bewerbungsgespräch. Da es Dein Erstes war, ist das sicher noch ausbaufähig. Insbesondere sollte man sich immer gut auf die Gesprächspartner und deren Lebenslauf vorbereiten. In meiner Erfahrung kommen Fragen eher negativ an, die erkennen lassen, dass die andere Person sich nicht über den Lebenslauf oder momentanen Mandate/Publikationen informiert hat. Da kommt es meistens besser an, wenn man sich diesbezüglich belesen hat und dann sehr spezifische Nachfragen stellen kann.

Aber auch hier: Gerade Bewerbungsgespräche sind einfach eine Übungssache. Je mehr man hat, desto mehr Routine kommt da rein. Daher einfach weiterprobieren und ein bisschen reflektieren, was vielleicht noch nicht so gut lief.

Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort und die tollen Worte! Das weiß ich zu schätzen. 

Ich werde auf jeden Fall versuchen nochmal zu schauen, welche Sätze ggf. eher weniger gut ankamen, auch wenn dies ganz unbewusst geschehen ist. Es nagt natürlich dann umso mehr an mir, da ich mich als freundlich, hilfsbereit, gewissenhaft und überhaupt nicht arrogant o.Ä. beschreiben würde und mich so auch verhalten habe. Rückfragen habe ich auch einige gestellt, ggf. haben sie sich aber noch mehr erhofft. Das Gespräch mit dem Associate lief mMn. auch gut, aber letztlich hatte vermutlich die Partnerin als zweite Gesprächspartei das Wort. Ich glaube, ich habe mich dann einfach in dem Gespräch nicht gut genug "verkauf", das muss ich nochmal üben. 

Dennoch danke für die Tipps1 Ich versuche das zu vergessen und mich ggf. für die Wahlstation nochmal bei einer GK zu bewerben (dann auch bestenfalls 1 Jahr im Voraus und nicht nur 4 Monate).
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Sponge027
Junior Member
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Registriert seit: Mar 2025
#5
20.01.2026, 12:38
(20.01.2026, 09:49)Joko schrieb:  
(20.01.2026, 03:37)Impossiblé schrieb:  Guten Abend, 

erst mal viel Erfolg bei der weiteren Suche und Glückwunsch zum sehr guten ersten Examen!

Zunächst einmal: Die wirtschaftliche Lage ist momentan einfach angespannt. Das betrifft FFM noch am Wenigsten, weil hier einfach viele Kanzleien sitzen, aber auch in FFM ist es spürbar. Bei unklaren wirtschaftlichen Aussichten sparen GKs (meiner Meinung nach zu Unrecht) meistens erst mal an WissMits / Refs, weil die wirtschaftlich in aller Regel nicht das einbringen, was sie kosten. 

Aus meiner Erfahrung (WissMit in 3x verschiedenen GKs sowie Anwalt- und Wahlstation in einer GK) bedeutet eine Absage ohne Bewerbungsgespräch einfach, dass keine Kapazität derzeit da ist. Manchmal wird man dann gefragt, ob man sich ein anderes Rechtsgebiet vorstellen kann, wenn ein anderes Team Interesse intern gezeigt hat. Das ist aber in meiner Erfahrung eher die Ausnahme. 

Sollte Dich Hengeler mit im Wesentlich gleichen Lebenslauf und Anschreiben zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen haben, gehe ich auch erst mal nicht davon aus, dass Du grobe Schnitzer in den Bewerbungsunterlagen hast. 

Nun zur Absage nach dem Gespräch: In meiner Erfahrung hat man eigentlich die Stelle relativ sicher, wenn man zum Gespräch eingeladen wird. Das bedeutet idR, dass (i) Bedarf da ist und (ii) auf dem Papier erst mal alles an Dir als Bewerber passt. 

Daher ist eine Absage nach dem Bewerbungsgespräch tatsächlich häufig dann auf Probleme im Bewerbungsgespräch zurückzuführen. Daher solltest Du vielleicht nochmal in Dich gehen und schauen, was vielleicht nicht so gut lief, ob Du vielleicht uninteressiert wirktest, weil Du wenig Rückfragen gestellt hast etc. 

Häufig ist die Absage aber auch einfach aus "ungreifbareren" Gründen. Im Bewerbungsgespräch wird nur geschaut, ob man in das Team charakterlich passt. Da können auch manchmal unbeschreibare Bauchgefühle der Interviewer den Ausschlag geben, dass man abgelehnt wird, selbst wenn sie Dir auch nicht konkret einen Grund geben könnten. 

Achja: Eine Begründung kriegst Du in der Regel nie. Letztlich liegt das auch an der Gesetzeslage. Aufgrund des AGGs scheuen sich Unternehmen irgendwelche Gründe zur Absage mitzuteilen, um nicht in die Problematik irgendwelcher potenziell mittelbarer Diskriminierungen zu rutschen. 

Insgesamt mein Tipp: Reflektier nochmal das Bewerbungsgespräch. Da es Dein Erstes war, ist das sicher noch ausbaufähig. Insbesondere sollte man sich immer gut auf die Gesprächspartner und deren Lebenslauf vorbereiten. In meiner Erfahrung kommen Fragen eher negativ an, die erkennen lassen, dass die andere Person sich nicht über den Lebenslauf oder momentanen Mandate/Publikationen informiert hat. Da kommt es meistens besser an, wenn man sich diesbezüglich belesen hat und dann sehr spezifische Nachfragen stellen kann.

Aber auch hier: Gerade Bewerbungsgespräche sind einfach eine Übungssache. Je mehr man hat, desto mehr Routine kommt da rein. Daher einfach weiterprobieren und ein bisschen reflektieren, was vielleicht noch nicht so gut lief.

+1 habe vor, während und nach des Refs in verschiedenen GKs gearbeitet und für die Stationen über 30 Bewerbungsgespräche geführt. 

Man braucht Übung und einfach Authentizität. Habe mich nie verstellt und habe auch niemandem nach dem Mund geredet oder wollte signalisieren „Nehmt mich bitte bitte auf jeden Fall“.
Danke auch fürs Teilen deiner Erfahrung! 
Authentisch habe wirklich versucht zu bleiben und hatte den Eindruck, das ist mir gelungen. Aber gut, es war mein erstes Gespräch, damit muss ich wohl leben. Schade dennoch, da ich mich glaube ich gefreut hätte, bei so einer renommierten deutschen GK Einblicke zu gewinnen.
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Impossiblé
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#6
20.01.2026, 14:00
(20.01.2026, 12:35)Sponge027 schrieb:  
(20.01.2026, 03:37)Impossiblé schrieb:  Guten Abend, 

erst mal viel Erfolg bei der weiteren Suche und Glückwunsch zum sehr guten ersten Examen!

Zunächst einmal: Die wirtschaftliche Lage ist momentan einfach angespannt. Das betrifft FFM noch am Wenigsten, weil hier einfach viele Kanzleien sitzen, aber auch in FFM ist es spürbar. Bei unklaren wirtschaftlichen Aussichten sparen GKs (meiner Meinung nach zu Unrecht) meistens erst mal an WissMits / Refs, weil die wirtschaftlich in aller Regel nicht das einbringen, was sie kosten. 

Aus meiner Erfahrung (WissMit in 3x verschiedenen GKs sowie Anwalt- und Wahlstation in einer GK) bedeutet eine Absage ohne Bewerbungsgespräch einfach, dass keine Kapazität derzeit da ist. Manchmal wird man dann gefragt, ob man sich ein anderes Rechtsgebiet vorstellen kann, wenn ein anderes Team Interesse intern gezeigt hat. Das ist aber in meiner Erfahrung eher die Ausnahme. 

Sollte Dich Hengeler mit im Wesentlich gleichen Lebenslauf und Anschreiben zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen haben, gehe ich auch erst mal nicht davon aus, dass Du grobe Schnitzer in den Bewerbungsunterlagen hast. 

Nun zur Absage nach dem Gespräch: In meiner Erfahrung hat man eigentlich die Stelle relativ sicher, wenn man zum Gespräch eingeladen wird. Das bedeutet idR, dass (i) Bedarf da ist und (ii) auf dem Papier erst mal alles an Dir als Bewerber passt. 

Daher ist eine Absage nach dem Bewerbungsgespräch tatsächlich häufig dann auf Probleme im Bewerbungsgespräch zurückzuführen. Daher solltest Du vielleicht nochmal in Dich gehen und schauen, was vielleicht nicht so gut lief, ob Du vielleicht uninteressiert wirktest, weil Du wenig Rückfragen gestellt hast etc. 

Häufig ist die Absage aber auch einfach aus "ungreifbareren" Gründen. Im Bewerbungsgespräch wird nur geschaut, ob man in das Team charakterlich passt. Da können auch manchmal unbeschreibare Bauchgefühle der Interviewer den Ausschlag geben, dass man abgelehnt wird, selbst wenn sie Dir auch nicht konkret einen Grund geben könnten. 

Achja: Eine Begründung kriegst Du in der Regel nie. Letztlich liegt das auch an der Gesetzeslage. Aufgrund des AGGs scheuen sich Unternehmen irgendwelche Gründe zur Absage mitzuteilen, um nicht in die Problematik irgendwelcher potenziell mittelbarer Diskriminierungen zu rutschen. 

Insgesamt mein Tipp: Reflektier nochmal das Bewerbungsgespräch. Da es Dein Erstes war, ist das sicher noch ausbaufähig. Insbesondere sollte man sich immer gut auf die Gesprächspartner und deren Lebenslauf vorbereiten. In meiner Erfahrung kommen Fragen eher negativ an, die erkennen lassen, dass die andere Person sich nicht über den Lebenslauf oder momentanen Mandate/Publikationen informiert hat. Da kommt es meistens besser an, wenn man sich diesbezüglich belesen hat und dann sehr spezifische Nachfragen stellen kann.

Aber auch hier: Gerade Bewerbungsgespräche sind einfach eine Übungssache. Je mehr man hat, desto mehr Routine kommt da rein. Daher einfach weiterprobieren und ein bisschen reflektieren, was vielleicht noch nicht so gut lief.

Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort und die tollen Worte! Das weiß ich zu schätzen. 

Ich werde auf jeden Fall versuchen nochmal zu schauen, welche Sätze ggf. eher weniger gut ankamen, auch wenn dies ganz unbewusst geschehen ist. Es nagt natürlich dann umso mehr an mir, da ich mich als freundlich, hilfsbereit, gewissenhaft und überhaupt nicht arrogant o.Ä. beschreiben würde und mich so auch verhalten habe. Rückfragen habe ich auch einige gestellt, ggf. haben sie sich aber noch mehr erhofft. Das Gespräch mit dem Associate lief mMn. auch gut, aber letztlich hatte vermutlich die Partnerin als zweite Gesprächspartei das Wort. Ich glaube, ich habe mich dann einfach in dem Gespräch nicht gut genug "verkauf", das muss ich nochmal üben. 

Dennoch danke für die Tipps1 Ich versuche das zu vergessen und mich ggf. für die Wahlstation nochmal bei einer GK zu bewerben (dann auch bestenfalls 1 Jahr im Voraus und nicht nur 4 Monate).

Genau, in meiner Erfahrung hat auch der gesprächführende Partner in aller Regel die Entscheidungshoheit. Da hilft es auch nicht viel, wenn der Associate den Bewerber toll fand, wenn es für den Partner nicht harmoniert hat. 

Ich würde mit dem "sich selbst verkaufen" aufpassen. Ich glaube (ohne Erfahrungswerte zu haben), dass Bewerbungsgespräche im GK-Kontext auch gerne daran scheitern, dass sich Bewerber zu sehr selbst verkaufen und dann eher in die Arroganz-Schiene gewertet werden. 

Dass man gut in Jura ist, hat man mit den Examensnoten bereits hinreichend dargelegt. Da bedarf es keines "Verkaufens" mehr. 

Was eigentlich allen GKs bei WissMits und Refs wichtig ist, ist, dass sich aus dem Gespräch ein allgemeines Interesse an der Materie ergibt und die Person vielleicht auch Interessen über den juristischen Tellerrand hinaus hat. 

Ich habe in Bewerbungsgesprächen im Bereich M&A oder auch Restructuring häufig praxisbasierte Fragen gestellt, die aber einen wirtschaftlichen Hintergrund hatten. Einerseits weil mich da einfach die Erfahrungswerte der Partner interessiert haben und andererseits, weil es gut ein Interesse an der Sache abbildet. Vielleicht als Beispiele für die Bereiche:

 + Als die EZB-Zinsen gestiegen sind, habe ich häufiger gefragt, ob man auf dem M&A-Markt denn schon merkt, dass es schwieriger wird, Fremdkapital für Transaktionen zu bekommen, der Markt eher ein Käufermarkt geworden ist (weil weniger Nachfrage) oder einfach weniger Transaktionsvolumen existiert, weil auch Eigenkapital mit den Zinssätzen lieber nicht in Transaktionen, sondern andere Anlagebereiche investiert wird.

 + Als die Commercial Courts (spezielle Kammern an den OLGs) allgemein in der Presse diskutiert wurden, die Frage, ob man sich vorstellen kann, dass jetzt tatsächlich mehr M&A-Fälle wieder vor der ordentlichen Gerichtsbarkeit stattfinden werden oder man doch weiterhin auf die Schiedsgerichtsbarkeit setzen wird und warum? 

Solche Fragen zeigen, dass man sich (i) über den Jura-Tellerrand hinaus für die wirtschaftlichen Zusammenhänge interessiert, (ii) einem auch der Blick aus der Praxis interssiert und (iii) man sich auch mit Dingen beschäftigt, die nicht von Examensrelevanz sind. 

Die Fragen, die man stellen sollte, kommen natürlich immer auf den Bereich an, für den man sich bewirbt. Ich würde bei den Fragen auch nicht scheu sein und lieber mehr als zu wenig stellen. Letztlich hat man einfach auch die Möglichkeit mit Menschen zu sprechen, die seit 15+ Jahren Wirtschaftsrecht auf einem hohen Niveau machen und da die Möglichkeit zu haben, eine Praktikermeinung zu bekommen, ist an sich schon super interessant. 

Viel Erfolg weiterhin!
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Sponge027
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Registriert seit: Mar 2025
#7
20.01.2026, 14:26
(20.01.2026, 14:00)Impossiblé schrieb:  
(20.01.2026, 12:35)Sponge027 schrieb:  
(20.01.2026, 03:37)Impossiblé schrieb:  Guten Abend, 

erst mal viel Erfolg bei der weiteren Suche und Glückwunsch zum sehr guten ersten Examen!

Zunächst einmal: Die wirtschaftliche Lage ist momentan einfach angespannt. Das betrifft FFM noch am Wenigsten, weil hier einfach viele Kanzleien sitzen, aber auch in FFM ist es spürbar. Bei unklaren wirtschaftlichen Aussichten sparen GKs (meiner Meinung nach zu Unrecht) meistens erst mal an WissMits / Refs, weil die wirtschaftlich in aller Regel nicht das einbringen, was sie kosten. 

Aus meiner Erfahrung (WissMit in 3x verschiedenen GKs sowie Anwalt- und Wahlstation in einer GK) bedeutet eine Absage ohne Bewerbungsgespräch einfach, dass keine Kapazität derzeit da ist. Manchmal wird man dann gefragt, ob man sich ein anderes Rechtsgebiet vorstellen kann, wenn ein anderes Team Interesse intern gezeigt hat. Das ist aber in meiner Erfahrung eher die Ausnahme. 

Sollte Dich Hengeler mit im Wesentlich gleichen Lebenslauf und Anschreiben zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen haben, gehe ich auch erst mal nicht davon aus, dass Du grobe Schnitzer in den Bewerbungsunterlagen hast. 

Nun zur Absage nach dem Gespräch: In meiner Erfahrung hat man eigentlich die Stelle relativ sicher, wenn man zum Gespräch eingeladen wird. Das bedeutet idR, dass (i) Bedarf da ist und (ii) auf dem Papier erst mal alles an Dir als Bewerber passt. 

Daher ist eine Absage nach dem Bewerbungsgespräch tatsächlich häufig dann auf Probleme im Bewerbungsgespräch zurückzuführen. Daher solltest Du vielleicht nochmal in Dich gehen und schauen, was vielleicht nicht so gut lief, ob Du vielleicht uninteressiert wirktest, weil Du wenig Rückfragen gestellt hast etc. 

Häufig ist die Absage aber auch einfach aus "ungreifbareren" Gründen. Im Bewerbungsgespräch wird nur geschaut, ob man in das Team charakterlich passt. Da können auch manchmal unbeschreibare Bauchgefühle der Interviewer den Ausschlag geben, dass man abgelehnt wird, selbst wenn sie Dir auch nicht konkret einen Grund geben könnten. 

Achja: Eine Begründung kriegst Du in der Regel nie. Letztlich liegt das auch an der Gesetzeslage. Aufgrund des AGGs scheuen sich Unternehmen irgendwelche Gründe zur Absage mitzuteilen, um nicht in die Problematik irgendwelcher potenziell mittelbarer Diskriminierungen zu rutschen. 

Insgesamt mein Tipp: Reflektier nochmal das Bewerbungsgespräch. Da es Dein Erstes war, ist das sicher noch ausbaufähig. Insbesondere sollte man sich immer gut auf die Gesprächspartner und deren Lebenslauf vorbereiten. In meiner Erfahrung kommen Fragen eher negativ an, die erkennen lassen, dass die andere Person sich nicht über den Lebenslauf oder momentanen Mandate/Publikationen informiert hat. Da kommt es meistens besser an, wenn man sich diesbezüglich belesen hat und dann sehr spezifische Nachfragen stellen kann.

Aber auch hier: Gerade Bewerbungsgespräche sind einfach eine Übungssache. Je mehr man hat, desto mehr Routine kommt da rein. Daher einfach weiterprobieren und ein bisschen reflektieren, was vielleicht noch nicht so gut lief.

Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort und die tollen Worte! Das weiß ich zu schätzen. 

Ich werde auf jeden Fall versuchen nochmal zu schauen, welche Sätze ggf. eher weniger gut ankamen, auch wenn dies ganz unbewusst geschehen ist. Es nagt natürlich dann umso mehr an mir, da ich mich als freundlich, hilfsbereit, gewissenhaft und überhaupt nicht arrogant o.Ä. beschreiben würde und mich so auch verhalten habe. Rückfragen habe ich auch einige gestellt, ggf. haben sie sich aber noch mehr erhofft. Das Gespräch mit dem Associate lief mMn. auch gut, aber letztlich hatte vermutlich die Partnerin als zweite Gesprächspartei das Wort. Ich glaube, ich habe mich dann einfach in dem Gespräch nicht gut genug "verkauf", das muss ich nochmal üben. 

Dennoch danke für die Tipps1 Ich versuche das zu vergessen und mich ggf. für die Wahlstation nochmal bei einer GK zu bewerben (dann auch bestenfalls 1 Jahr im Voraus und nicht nur 4 Monate).

Genau, in meiner Erfahrung hat auch der gesprächführende Partner in aller Regel die Entscheidungshoheit. Da hilft es auch nicht viel, wenn der Associate den Bewerber toll fand, wenn es für den Partner nicht harmoniert hat. 

Ich würde mit dem "sich selbst verkaufen" aufpassen. Ich glaube (ohne Erfahrungswerte zu haben), dass Bewerbungsgespräche im GK-Kontext auch gerne daran scheitern, dass sich Bewerber zu sehr selbst verkaufen und dann eher in die Arroganz-Schiene gewertet werden. 

Dass man gut in Jura ist, hat man mit den Examensnoten bereits hinreichend dargelegt. Da bedarf es keines "Verkaufens" mehr. 

Was eigentlich allen GKs bei WissMits und Refs wichtig ist, ist, dass sich aus dem Gespräch ein allgemeines Interesse an der Materie ergibt und die Person vielleicht auch Interessen über den juristischen Tellerrand hinaus hat. 

Ich habe in Bewerbungsgesprächen im Bereich M&A oder auch Restructuring häufig praxisbasierte Fragen gestellt, die aber einen wirtschaftlichen Hintergrund hatten. Einerseits weil mich da einfach die Erfahrungswerte der Partner interessiert haben und andererseits, weil es gut ein Interesse an der Sache abbildet. Vielleicht als Beispiele für die Bereiche:

 + Als die EZB-Zinsen gestiegen sind, habe ich häufiger gefragt, ob man auf dem M&A-Markt denn schon merkt, dass es schwieriger wird, Fremdkapital für Transaktionen zu bekommen, der Markt eher ein Käufermarkt geworden ist (weil weniger Nachfrage) oder einfach weniger Transaktionsvolumen existiert, weil auch Eigenkapital mit den Zinssätzen lieber nicht in Transaktionen, sondern andere Anlagebereiche investiert wird.

 + Als die Commercial Courts (spezielle Kammern an den OLGs) allgemein in der Presse diskutiert wurden, die Frage, ob man sich vorstellen kann, dass jetzt tatsächlich mehr M&A-Fälle wieder vor der ordentlichen Gerichtsbarkeit stattfinden werden oder man doch weiterhin auf die Schiedsgerichtsbarkeit setzen wird und warum? 

Solche Fragen zeigen, dass man sich (i) über den Jura-Tellerrand hinaus für die wirtschaftlichen Zusammenhänge interessiert, (ii) einem auch der Blick aus der Praxis interssiert und (iii) man sich auch mit Dingen beschäftigt, die nicht von Examensrelevanz sind. 

Die Fragen, die man stellen sollte, kommen natürlich immer auf den Bereich an, für den man sich bewirbt. Ich würde bei den Fragen auch nicht scheu sein und lieber mehr als zu wenig stellen. Letztlich hat man einfach auch die Möglichkeit mit Menschen zu sprechen, die seit 15+ Jahren Wirtschaftsrecht auf einem hohen Niveau machen und da die Möglichkeit zu haben, eine Praktikermeinung zu bekommen, ist an sich schon super interessant. 

Viel Erfolg weiterhin!
Danke nochmal! Das man durchaus auch praxisrelevante Fragen stellen kann, die einen wirtschaftlichen Hintergrund haben und Interesse zeigen, war mir so nicht bewusst, dachte man fragt eher nur „organisatorischen Kram“. Da war ich dann doch etwas „Scheu“. Danke auf jeden Fall, werden ich je nach Rechtsgebiet nochmal verstärkt darauf achten :) 

Mit dem „Verkaufen“ hab ich mich wohl unglücklich ausgedrückt, meine damit natürlich den Fokus auf meine Person legen (außerhalb von Jura), echtes Interesse vermitteln, Freizeitaktivitäten besser erklären bei Nachfragen usw. Ggf. auch noch intensiver mit den Gesprächspartnern im Vorhinein auseinandersetzen. So wie du es schon erklärt hast ;) 

Ich versuche die Absage mal nicht zu persönlich zu nehmen, war ja immerhin meine erste Erfahrung ^^
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wroxbalker
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Registriert seit: Nov 2025
#8
24.01.2026, 11:48
Hallo in die Runde,

nur als kleine Ergänzung meinerseits, zu den sehr hilfreichen Tipps der Vorredner:

Es muss nicht automatisch an einem schlechten Gespräch gelegen haben. Mir wurde in einem Bewerbungsgespräch (Anwaltsstation Tier 2/3 GK) offen mitgeteilt, dass sie mehr Bewerber eingeladen haben als Stellen verfügbar sind. Es muss also nicht zwingend an einer "grottigen" Performance gelegen haben sondern kann auch einfach ein bisschen Pech gewesen sein.

Mit deinen Noten wird das aber ganz sicher was werden! Viel Erfolg weiterhin!
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Nebenintervenient
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Registriert seit: Jan 2026
#9
28.01.2026, 12:19
Servus,
kann dir leider keine PN schicken, deshalb hier: Mich würde interessieren, was du im Gespräch so gefragt wurdest oder wie das so ablief?
Habe mich ebenfalls vor kurzem bei HM für die Anwaltsstation im Disputes Team beworben. Ich warte zwar noch auf Rückmeldung, ob sie mich einladen, aber vielleicht kannst du (gerne auch per PN) ein paar Infos teilen.
Würde mir sehr weiterhelfen. Dir jedenfalls noch ganz viel Erfolg bei der Suche nach der Anwaltsstation, ich hoffe du bist inzwischen fündig geworden oder wirst es bald!
LG
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Sponge027
Junior Member
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Registriert seit: Mar 2025
#10
25.02.2026, 11:47
(28.01.2026, 12:19)Nebenintervenient schrieb:  Servus,
kann dir leider keine PN schicken, deshalb hier: Mich würde interessieren, was du im Gespräch so gefragt wurdest oder wie das so ablief?
Habe mich ebenfalls vor kurzem bei HM für die Anwaltsstation im Disputes Team beworben. Ich warte zwar noch auf Rückmeldung, ob sie mich einladen, aber vielleicht kannst du (gerne auch per PN) ein paar Infos teilen.
Würde mir sehr weiterhelfen. Dir jedenfalls noch ganz viel Erfolg bei der Suche nach der Anwaltsstation, ich hoffe du bist inzwischen fündig geworden oder wirst es bald!
LG

Hey! Sorry ich habe gar keine Benachrichtigung über deine Antwort bekommen, hattest du dein Gespräch mittlerweile schon? 
Das Gespräch mit den zwei Anwälten ging gar nicht so lange, vllt 20-30min. Es ging um meinen Lebenslauf, was ich außerhalb von Jura mache, was ich mir vorstelle wie die Arbeit so abläuft und was der Unterschied zwischen HM und amerikanischen GK's ist. Danach dann mit einem Anwalt (weil kein WissMit Zeit hatte) eine kurze Führung durch die Etagen und dabei noch erzählt bzw. hab ich Fragen gestellt. 

Werde für die Wahlstation nochmal eine GK probieren. Berichte gerne wie dein Gespräch bei HM lief (und vllt hast du dich ja besser angestellt und die Stelle in Frankfurt bekommen :D)
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