22.10.2025, 08:52
Liebes Forum,
bei meiner aktuellen Jobsuche habe ich ein Angebot einer mittelständischen Kanzlei bekommen mit der Vorgabe von 1.300 billable Hours. Wie realistisch ist das als Berufseinsteiger? Schafft man das bei einem Arbeitstag von ~8/9-19 Uhr ? Nach Abzug aller Feiertage und Urlaubstage kommt man da auf ~5-6 billable hours pro Tag. Ich hatte mal so grob angepeilt, dass man je nach Aufgaben die manso bekommt ca. das doppelte an Zeitaufwand dafür investieren muss. Also zwischen 10 und 12 Stunden. Für 12 Stunden finde ich das Gehalt (85k) jedoch nicht so gut.. Hoffe, dass es vielleicht doch schneller möglich ist? Auf was für Arbeitszeiten sollte ich mich realistisch einstellen?
bei meiner aktuellen Jobsuche habe ich ein Angebot einer mittelständischen Kanzlei bekommen mit der Vorgabe von 1.300 billable Hours. Wie realistisch ist das als Berufseinsteiger? Schafft man das bei einem Arbeitstag von ~8/9-19 Uhr ? Nach Abzug aller Feiertage und Urlaubstage kommt man da auf ~5-6 billable hours pro Tag. Ich hatte mal so grob angepeilt, dass man je nach Aufgaben die manso bekommt ca. das doppelte an Zeitaufwand dafür investieren muss. Also zwischen 10 und 12 Stunden. Für 12 Stunden finde ich das Gehalt (85k) jedoch nicht so gut.. Hoffe, dass es vielleicht doch schneller möglich ist? Auf was für Arbeitszeiten sollte ich mich realistisch einstellen?
22.10.2025, 09:16
Das ist mit einem normalen Arbeitstag (8 bis 17 oder 9 bis 18 Uhr) sehr gut machbar, wenn genug Arbeit da ist und der Partner die Stunden nicht zusammenstreicht.
Ich komme durchschnittlich auf ungefähr 7,5 abrechenbare Stunden bei 8:30 bis 17:30/18:00 Uhr. Gelegentlich setze ich mich abends nochmal kurz hin.
Sind aber gut ausgelastet und außer einer Stunde Mittagspause ist der Tag durchgetaktet. Mir aber lieber, als länger im Büro zu sitzen.
Ich komme durchschnittlich auf ungefähr 7,5 abrechenbare Stunden bei 8:30 bis 17:30/18:00 Uhr. Gelegentlich setze ich mich abends nochmal kurz hin.
Sind aber gut ausgelastet und außer einer Stunde Mittagspause ist der Tag durchgetaktet. Mir aber lieber, als länger im Büro zu sitzen.
22.10.2025, 10:36
(22.10.2025, 09:16)JurMUC schrieb: Das ist mit einem normalen Arbeitstag (8 bis 17 oder 9 bis 18 Uhr) sehr gut machbar, wenn genug Arbeit da ist und der Partner die Stunden nicht zusammenstreicht.
Ich komme durchschnittlich auf ungefähr 7,5 abrechenbare Stunden bei 8:30 bis 17:30/18:00 Uhr. Gelegentlich setze ich mich abends nochmal kurz hin.
Sind aber gut ausgelastet und außer einer Stunde Mittagspause ist der Tag durchgetaktet. Mir aber lieber, als länger im Büro zu sitzen.
Immer wieder krass, wenn ich sowas lese. Ich komme bei 10 Arbeitsstunden vielleicht auf 7-8 Stunden. Zu oft kommen Kollegen und wollen was von einem, ich lese mal was zur Fortbildung, Schreibe selbst was, spreche kurz mit einem Mandanten, was nicht direkt abrechenbar ist, organisiere eine Geschäftsreise, meine Sekretärin kommt mit einer Frage zu irgendwas etc.
Aber andere Arbeitsumfelder geben sicher andere Abrechnungsmöglichkeiten. Und es hängt natürlich auch vom Stundensatz ab.
22.10.2025, 11:32
(22.10.2025, 10:36)Patenter Gast schrieb:(22.10.2025, 09:16)JurMUC schrieb: Das ist mit einem normalen Arbeitstag (8 bis 17 oder 9 bis 18 Uhr) sehr gut machbar, wenn genug Arbeit da ist und der Partner die Stunden nicht zusammenstreicht.
Ich komme durchschnittlich auf ungefähr 7,5 abrechenbare Stunden bei 8:30 bis 17:30/18:00 Uhr. Gelegentlich setze ich mich abends nochmal kurz hin.
Sind aber gut ausgelastet und außer einer Stunde Mittagspause ist der Tag durchgetaktet. Mir aber lieber, als länger im Büro zu sitzen.
Immer wieder krass, wenn ich sowas lese. Ich komme bei 10 Arbeitsstunden vielleicht auf 7-8 Stunden. Zu oft kommen Kollegen und wollen was von einem, ich lese mal was zur Fortbildung, Schreibe selbst was, spreche kurz mit einem Mandanten, was nicht direkt abrechenbar ist, organisiere eine Geschäftsreise, meine Sekretärin kommt mit einer Frage zu irgendwas etc.
Aber andere Arbeitsumfelder geben sicher andere Abrechnungsmöglichkeiten. Und es hängt natürlich auch vom Stundensatz ab.
Ich wundere mich eher über Berichte wie deinen, so ist es eben unterschiedlich 😄
Wenn ich 8:30 bis 18 Uhr im Büro bin (9,5h) und eine Stunde Mittagspause abziehe bleibt immer noch eine Stunde übrig für nicht abrechenbare Sachen? Das sind im Monat immerhin zwanzig Stunden; in deiner Rechnung 2 bis 3 Stunden täglich, also 40 bis 60 Stunden pro Monat. So lange kann man sich doch nicht mit Kollegen unterhalten oder fortbilden? 😄
Zumal ich Aufsätze schreiben nicht zur Arbeitszeit zähle, sondern als Freizeit on top kommt. Genauso wie Netzwerken etc. Dann sähe die Rechnung natürlich nochmal anders aus. Aber das ist mE Beiwerk und nicht von der Frage von OP umfasst 😄


