10.10.2025, 16:05
Ich habe mir mal die geplanten Einstellungen für 2027 am OLG Düsseldorf angeschaut und bin schockiert.
Es sind dann einfach nur noch 276 Ref Plätze geplant.
Das ist doch der absolute Wahnsinn. Der Aufschrei war 2025 schon groß, die Wartezeit hat sich bereits erheblich verlängert. Und da gab es noch 383 Plätze.
Wo soll das bitte hinführen? Das kann doch nicht deren Ernst sein.
Fü
Es sind dann einfach nur noch 276 Ref Plätze geplant.
Das ist doch der absolute Wahnsinn. Der Aufschrei war 2025 schon groß, die Wartezeit hat sich bereits erheblich verlängert. Und da gab es noch 383 Plätze.
Wo soll das bitte hinführen? Das kann doch nicht deren Ernst sein.
Fü
11.10.2025, 13:07
Vielleicht wäre es mal an der Zeit, dass sich hier einige Bewerber und Bewerberinnen zusammenschließen, um mediale Aufmerksamkeit zu erreichen? Es ist einfach nur ein Teufelskreis... sämtliche Bundesländer erleben momentan das gleiche Schicksal...
11.10.2025, 15:31
Das ist nicht wahr. BW hat genügend Plätze und stellt danach ordentlich ein.
12.10.2025, 14:01
(11.10.2025, 15:31)Praktiker schrieb: Das ist nicht wahr. BW hat genügend Plätze und stellt danach ordentlich ein.Das ist in den meisten Bundesländern so. Ausnahmen waren schon immer Hamburg und Berlin, da sie auf Grund des Umfeldes für viele Leute Mitte 20 interessant sind. Und jetzt durch die Kürzungen eben NRW, wobei hier insbesondere noch das Problem entsteht, dass jedes Jahr in NRW 1800-2000 Leute das erste Examen machen, es aber nur noch ca. 1500 Ref-Plätze gibt. Viele möchten aber gerne selben Bundesland bleiben, um z.B. landesgesetzliche Regelungen nicht neu lernen zu müssen oder auch einfach in beiden Examen konsistente Regelungen hinsichtlich der Hilfsmittel (Gesetzesmarkierungen usw.) zu haben.
12.10.2025, 15:03
Es gibt nach wie vor eine ganze Reihe Orte, an denen man problemlos einen Referendariatsplatz bekommt. Das will jetzt wahrscheinlich keiner hören, aber man kann solche Umstände wie jetzt in NRW auch als Gelegenheit begreifen, mal aus seiner Komfortzone rauszukommen. Ich habe in meinem Erwachsenenleben mehrfach den Ort gewechselt und es nie bereut. Vielmehr war es persönlich sehr bereichernd. Und wenn man dann nach den zwei Jahren Referendariat, die eh wie im Flug vergehen, zurück will, dann geht man eben zurück.
13.10.2025, 11:35
(12.10.2025, 15:03)Burchard von Worms schrieb: Es gibt nach wie vor eine ganze Reihe Orte, an denen man problemlos einen Referendariatsplatz bekommt. Das will jetzt wahrscheinlich keiner hören, aber man kann solche Umstände wie jetzt in NRW auch als Gelegenheit begreifen, mal aus seiner Komfortzone rauszukommen. Ich habe in meinem Erwachsenenleben mehrfach den Ort gewechselt und es nie bereut. Vielmehr war es persönlich sehr bereichernd. Und wenn man dann nach den zwei Jahren Referendariat, die eh wie im Flug vergehen, zurück will, dann geht man eben zurück.
Normal, bin ich voll bei dir. Bekannte von mir in Bayern konnten kürzlich noch so planen, dass die nach dem Antrag direkt im nächsten Durchgang eingestellt wurden. Umfeldwechsel ist immer wertvoll, da spreche ich wie du aus Erfahrung. Das Ding ist aber, dass viele hier beim Einstieg ins Referendariat so Sachen berücksichtigen müssen wie gefestigtes Umfeld, vielleicht sogar Ehepartner oder Kind. In so nem Fall ist die Nummer mit Umfeldwechsel eher schwierig.
Auf dem Weg zum ersten Examen haben sich viele von uns über gewisse Umstände beschwert, die mal mehr mal weniger berechtigt waren. Dass man aber mittlerweile teilweise ein halbes Jahr auf ne Stelle im Referendariat warten muss (ich berichte aus Hessen), ist schon mies unstylisch. Ich frage mich, wo das am Ende hinführen soll. Die Haushaltsplanung der Länder für den Vorbereitungsdienst ist nicht an die Anzahl der Leute angepasst, die jedes Jahr das erste Examen absolvieren. Dann haben wir in drei Jahren dick viele, die mit dem ersten Examen noch länger warten müssen...
13.10.2025, 13:34
ich verstehe den Schmerz und ich wäre auch unglücklich gewesen, wenn es nach dem Studium nicht gleich weitergegangen wäre. Da war Bayern schon echt ein Glücksfall.
Auf der anderen Seite gibt es eben diese Zwänge aus Haushaltsgründen und in meinen Augen wäre der andere Weg, bereits den Zugang zum Studium zu beschränken, noch viel einschneidender. Insgesamt sehr unbefriedigend
Auf der anderen Seite gibt es eben diese Zwänge aus Haushaltsgründen und in meinen Augen wäre der andere Weg, bereits den Zugang zum Studium zu beschränken, noch viel einschneidender. Insgesamt sehr unbefriedigend
15.10.2025, 18:16
(13.10.2025, 13:34)Freidenkender schrieb: ich verstehe den Schmerz und ich wäre auch unglücklich gewesen, wenn es nach dem Studium nicht gleich weitergegangen wäre. Da war Bayern schon echt ein Glücksfall.
Auf der anderen Seite gibt es eben diese Zwänge aus Haushaltsgründen und in meinen Augen wäre der andere Weg, bereits den Zugang zum Studium zu beschränken, noch viel einschneidender. Insgesamt sehr unbefriedigend
Das könnte man als Betroffener ja noch verstehen, aber es macht einfach unter keinen erdenklichen Gesichtspunkten Sinn. Für NRW kann ich auf diesen Artikel verweisen https://www.lto.de/karriere/jura-referen...lt-limbach
= nicht mal 13 Millionen € werden dadurch gespart.










