28.10.2020, 17:31
Hallo liebe Kollegen,
ich schreibe demnächst zweites Examen in Hessen und nutze zur Vorbereitung auch die Klausuren des KG Berlin.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass diese oftmals sehr einfach sind. So werden oft Standardkonstellationen abgeprüft, besonders tiefes Wissen wird nicht vorausgesetzt, auch haben die Fälle meist keinen "Clou", auf den man kommen muss. Bei Kaiser erhält man ja diese Listen mit den besonders heißen Urteilen, die in Klausuren verarbeitet werden. Diese haben oft diesen Clou, auf den man kommen muss, um die Klausur zutreffend zu lösen.
Was meint Ihr? Findet ihr die Klausuren aus dem KG auch zu leicht? Oder angemessen? Freue mich auf die Antworten.
ich schreibe demnächst zweites Examen in Hessen und nutze zur Vorbereitung auch die Klausuren des KG Berlin.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass diese oftmals sehr einfach sind. So werden oft Standardkonstellationen abgeprüft, besonders tiefes Wissen wird nicht vorausgesetzt, auch haben die Fälle meist keinen "Clou", auf den man kommen muss. Bei Kaiser erhält man ja diese Listen mit den besonders heißen Urteilen, die in Klausuren verarbeitet werden. Diese haben oft diesen Clou, auf den man kommen muss, um die Klausur zutreffend zu lösen.
Was meint Ihr? Findet ihr die Klausuren aus dem KG auch zu leicht? Oder angemessen? Freue mich auf die Antworten.
28.10.2020, 17:34
Was für ein "Clou"?
Meinst du diesen von Kaiser herbeikonstruierten "Clou"?
Meinst du diesen von Kaiser herbeikonstruierten "Clou"?
28.10.2020, 17:35
28.10.2020, 17:38
(28.10.2020, 17:35)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:34)Gast schrieb: Was für ein "Clou"?
Meinst du diesen von Kaiser herbeikonstruierten "Clou"?
Nun ja, eben den Kniff des Falles. Das kann z.B. eine besondere Anspruchsgrundlage oder eine bestimmte Argumentation im Rahmen eines TB-Merkmals sein.
Sowas gibt es nur in privatrepklausuren.
Schau in den Kommentar. Da steht alles drin was du brauchst
28.10.2020, 18:15
(28.10.2020, 17:38)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:35)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:34)Gast schrieb: Was für ein "Clou"?
Meinst du diesen von Kaiser herbeikonstruierten "Clou"?
Nun ja, eben den Kniff des Falles. Das kann z.B. eine besondere Anspruchsgrundlage oder eine bestimmte Argumentation im Rahmen eines TB-Merkmals sein.
Sowas gibt es nur in privatrepklausuren.
Schau in den Kommentar. Da steht alles drin was du brauchst
Aha, spannend! Und und sonst - zu einfach oder angemessener Schwierigkeitsgrad?
28.10.2020, 18:23
(28.10.2020, 18:15)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:38)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:35)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:34)Gast schrieb: Was für ein "Clou"?
Meinst du diesen von Kaiser herbeikonstruierten "Clou"?
Nun ja, eben den Kniff des Falles. Das kann z.B. eine besondere Anspruchsgrundlage oder eine bestimmte Argumentation im Rahmen eines TB-Merkmals sein.
Sowas gibt es nur in privatrepklausuren.
Schau in den Kommentar. Da steht alles drin was du brauchst
Aha, spannend! Und und sonst - zu einfach oder angemessener Schwierigkeitsgrad?
Meiner Erfahrung: alle Klausuren, die erhältlich sind (Klausurenkurs olg, Kaiser etc) sind einfacher als das Examen. Darauf sollte man gefasst sein.
28.10.2020, 18:46
(28.10.2020, 18:15)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:38)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:35)Gast schrieb:(28.10.2020, 17:34)Gast schrieb: Was für ein "Clou"?
Meinst du diesen von Kaiser herbeikonstruierten "Clou"?
Nun ja, eben den Kniff des Falles. Das kann z.B. eine besondere Anspruchsgrundlage oder eine bestimmte Argumentation im Rahmen eines TB-Merkmals sein.
Sowas gibt es nur in privatrepklausuren.
Schau in den Kommentar. Da steht alles drin was du brauchst
Aha, spannend! Und und sonst - zu einfach oder angemessener Schwierigkeitsgrad?
Wenn du Klausuren aus dem Jahr 2008 erwischt, die immer wieder in den Klausurkursen auftauchen, dann kann ich dir sagen: zu einfach. Leider geht es im Examen kaum noch um Methodik, denn dann machen diese Klausuren auch Sinn. Ansonsten schaue zu, dass du beim Kammergericht Klausuren auswählst, die Jahresangaben ab 2014 haben (im Sachverhalt).
Das heutige Examen ist schlichtweg absurd. Wer sich die Klausuren aus den Jahren 2012 oder 2013 anschaut, der wird den Zuwachs an Stoff und Inhalt zu heute sehr schnell bemerken. Juristen aus diesen Jahrgängen sind aber nicht per se schlecht, weil einfacheres Examen. Wir sind auch keine besseren. Daher: Es ist einfach absurd und die Notengebung teilweise kurios.
28.10.2020, 23:28
Die sind schon eher einfach m.E., beruhen aber (zumindest) z.T. auch auf Originalklausuren. Die Repetitorien wollen einem halt auch etwas verkaufen. Da muss ein tolles Ding drin sein, das man bei ihnen lernen kann.. Bei den Originalklausuren hatte ich, genau wie im ersten Examen, das Gefühl, dass die eher in die Breite gehen!? Bin aber auch noch nicht so weit.
29.10.2020, 08:31
Mein Tip: Einfach alle Klausuren bearbeiten die einem zur Verfügung stehen. Auch aus schlecht gestellten oder nur Basics abbildenden Klausuren kann man routine lernen und darum geht es am Ende.
Denn die Klausuren im Examen sind dann ohnehin meist umfangreicher und behandeln teilweise aktuelle Fragestellungen. Der Vorteil im Examen ist aber, dass die Klausuren (meist) deutlich besser getellt sind, will heißen die Lösung ist - anders als in vielen kürzeren Übungsklausuren - im Sachvortrag der Parteien viel deutlicher angelegt.
Denn die Klausuren im Examen sind dann ohnehin meist umfangreicher und behandeln teilweise aktuelle Fragestellungen. Der Vorteil im Examen ist aber, dass die Klausuren (meist) deutlich besser getellt sind, will heißen die Lösung ist - anders als in vielen kürzeren Übungsklausuren - im Sachvortrag der Parteien viel deutlicher angelegt.
29.10.2020, 13:27
Es ist meiner Erfahrung nach eine Mischung aus beidem. Auf der einen Seite gibt es Klausuren, die die sogenannten Standardkonstellationen abprüfen, also "nur" eine gut strukturierte Lösung wollen. Auf der anderen Seite gibt es tatsächlich Klausuren die einen "Clou" enthalten, auf den man nicht zwingend kommt, wenn man nicht grade das entsprechende Urteil oder meinethalben auch die entsprechende Stelle im Kaiser Skript gelesen hat.
Ansonsten kann ich mich nur anschließen. Jede Klausur, ob "zu einfach" oder nicht ist eine sinnvolle Übung. Letztlich ist auch alles rein subjektiv. Nicht vergessen sollte man aber, dass grade in der konkreten Examenskonstellation ein gehöriges Maß an Anspannung dazu kommt, was die Klausuren nicht zwingend einfacher werden lässt.
Ansonsten kann ich mich nur anschließen. Jede Klausur, ob "zu einfach" oder nicht ist eine sinnvolle Übung. Letztlich ist auch alles rein subjektiv. Nicht vergessen sollte man aber, dass grade in der konkreten Examenskonstellation ein gehöriges Maß an Anspannung dazu kommt, was die Klausuren nicht zwingend einfacher werden lässt.









