20.08.2020, 18:05
Wer von den GK Leuten hat sich dann bitte für E10 in München beworben, um auf besserem Hartz4 Niveau zu leben? Wer von euch ist jetzt dieser ominöse andere, der meine E10 (zehn) Stelle gekriegt hat?! Braucht man dafür jetzt sogar schon in München vb??
20.08.2020, 18:18
(20.08.2020, 18:05)Gast schrieb: Wer von den GK Leuten hat sich dann bitte für E10 in München beworben, um auf besserem Hartz4 Niveau zu leben? Wer von euch ist jetzt dieser ominöse andere, der meine E10 (zehn) Stelle gekriegt hat?! Braucht man dafür jetzt sogar schon in München vb??
Naja, die Guten müssen jetzt halt teilweise vorübergehend auf solche niedere juristische Tätigkeiten ausweichen. Das führt natürlich dazu, dass schwächere Juristen nichts bekommen usw. Einfach warten, es wird schon noch was.
20.08.2020, 18:23
E10 in München im Lebenslauf kommt ja auch bestimmt nachher besser bei der GK an als Richter...
20.08.2020, 18:33
Werden die Rechtspflegerstellen für Volljuristen in Köln oder Düsseldorf dieses Jahr noch mal ausgeschrieben? Auch E10...aber billigere Mieten.
20.08.2020, 18:35
(20.08.2020, 16:25)Gast schrieb:(20.08.2020, 16:03)Gast Gast schrieb: "Oha, also wenn man mit Doppelprädikat, Promotion und ausgewiesener Transaktionserfahrung nichts bekommt, dann ist der Markt wohl tot.
Ich halte das aber für sehr merkwürdig. Gerade jetzt würde ich mir als Transaktionspartner Leute wie dich holen, um für den Aufschwung perfekt vorbereitet zu sein. "
Der Transaktionsmarkt ist gerade eben im Stillstand. Falscher Rechtsbereich aktuell, "Pech gehabt" sozusagen. Und kein Partner holt sich Berufseinsteiger auf Halde, wenn er gerade kein Business hat. Jeder Anfänger kostet ihn brutto 11.000 Euro im Monat und er bekommt nicht mal seine bestehenden Leute ausgelastet. So agiert kein vernünftiger Unternehmer. Vor allem bekommst du ja Einsteiger auch, wenn der Markt wieder anzieht.
1. Der Transaktionsmarkt ist zwar eingebrochen. Dennoch laufen derzeit Transaktionen.
Es ist zudem davon auszugehen, dass Corona nicht nur Transaktionen ausbremst, sondern auch einige auslösen wird. In den kommenden Monaten werden wir neben distressed M&A sicherlich auch einige Umstrukturierungen sehen. Einige Branchen werden sich neu ordnen müssen.
2. Dass man Einsteiger bekommt, wenn der Markt besser wird, bezweifle ich. Vor Corona konnte sich nahezu keine Kanzlei das Doppelprädikat als Mindestanforderung leisten. Jenseits der ersten Riege gibt es sicherlich einige Kanzleien, die beim Wettbewerb um Bewerber mit Doppelprädikat, Promotion und Transaktionserfahrung nur allzu oft das kürze Los gezogen haben. Das wäre nun die Chance, sich an bestimmten Stellen mit Top-Absolventen zu verstärken. Es ist ein Investment, aber kein waghalsiges. Nun können die krisennahen Bereiche endlich einmal die Rolle einnehmen, die M&A jahrelang gespielt hat: Umsatzbringer und damit strategische Quersubventionierung anderer Bereiche.
2. funktioniert aber nicht, wenn die Gewinnentnahme nach dem Eat-What-You-Kill Motto läuft. Da interessiert es herzlich wenig, ob die Kollegen jetzt mehr oder weniger Umsatz machen.
20.08.2020, 18:50
(20.08.2020, 18:35)Gast schrieb:(20.08.2020, 16:25)Gast schrieb:(20.08.2020, 16:03)Gast Gast schrieb: "Oha, also wenn man mit Doppelprädikat, Promotion und ausgewiesener Transaktionserfahrung nichts bekommt, dann ist der Markt wohl tot.
Ich halte das aber für sehr merkwürdig. Gerade jetzt würde ich mir als Transaktionspartner Leute wie dich holen, um für den Aufschwung perfekt vorbereitet zu sein. "
Der Transaktionsmarkt ist gerade eben im Stillstand. Falscher Rechtsbereich aktuell, "Pech gehabt" sozusagen. Und kein Partner holt sich Berufseinsteiger auf Halde, wenn er gerade kein Business hat. Jeder Anfänger kostet ihn brutto 11.000 Euro im Monat und er bekommt nicht mal seine bestehenden Leute ausgelastet. So agiert kein vernünftiger Unternehmer. Vor allem bekommst du ja Einsteiger auch, wenn der Markt wieder anzieht.
1. Der Transaktionsmarkt ist zwar eingebrochen. Dennoch laufen derzeit Transaktionen.
Es ist zudem davon auszugehen, dass Corona nicht nur Transaktionen ausbremst, sondern auch einige auslösen wird. In den kommenden Monaten werden wir neben distressed M&A sicherlich auch einige Umstrukturierungen sehen. Einige Branchen werden sich neu ordnen müssen.
2. Dass man Einsteiger bekommt, wenn der Markt besser wird, bezweifle ich. Vor Corona konnte sich nahezu keine Kanzlei das Doppelprädikat als Mindestanforderung leisten. Jenseits der ersten Riege gibt es sicherlich einige Kanzleien, die beim Wettbewerb um Bewerber mit Doppelprädikat, Promotion und Transaktionserfahrung nur allzu oft das kürze Los gezogen haben. Das wäre nun die Chance, sich an bestimmten Stellen mit Top-Absolventen zu verstärken. Es ist ein Investment, aber kein waghalsiges. Nun können die krisennahen Bereiche endlich einmal die Rolle einnehmen, die M&A jahrelang gespielt hat: Umsatzbringer und damit strategische Quersubventionierung anderer Bereiche.
2. funktioniert aber nicht, wenn die Gewinnentnahme nach dem Eat-What-You-Kill Motto läuft. Da interessiert es herzlich wenig, ob die Kollegen jetzt mehr oder weniger Umsatz machen.
Distressed M&A hat leider das Problem, dass keine exorbitanten Stundensätze durchgesetzt werden können.
20.08.2020, 19:21
Die sind immer noch gut genug.
20.08.2020, 19:23
20.08.2020, 19:33
Ohne VB derzeit auf eine E10 in München bewerben bedarf aber auch einen gewissen Hang zur Realitätsverweigerung. :rolleyes:
20.08.2020, 19:41








