18.08.2020, 15:08
(18.08.2020, 14:48)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:44)Gast schrieb: Es machen viel weniger Leute das 2.Staatsexamen als vor ein paar Jahren. Durch Corona werden noch weniger Leute ein Ref machen wollen. Jetzt können wir schön abwarten bis mehr Volljuristen in Rente oder Pension sind und dann zuschlagen.
Die Aussage, die Attraktivität des Referendariats würde geringer, bezweifle ich stark. Gerade jetzt zumindest 2 Jahre "Sicherheit" in der Coronazeit zu haben, erscheint mir sinnvoll.
Ansonsten würde ich aber zustimmen: Insgesamt stellt sich die Situation für euch Berufseinsteiger (zumindest in ein paar Monaten wieder) immer noch gut dar. Die vom Vorredner genannten Tendenzen bleiben ja bestehen, die älteren Juristen werden durch Corona nicht jünger.
Naja Leute die nur aufgrund von Corona ins Ref gehen, was sie sonst nicht gemacht hätten, sind in der Regel Leute die mit ach und Krach das Erste geschafft haben. Ein Ansturm auf Stellen mit hohen Notenanforderungen dürfte es dadurch nicht geben.
18.08.2020, 15:13
(18.08.2020, 14:49)Gast7 schrieb:Vor allem, wenn man überlegt, was für absurde Wachstumsziele die GK haben, ist das insgesamt für die meisten kein (größeres) Problem. Aber jetzt ist man eben ein bisschen abwärts Richtung Realität gerutscht, aber verglichen mit anderen Branchen war das für die juristische Ecke überwiegend harmlos.(18.08.2020, 14:13)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:01)Gast7 schrieb:(18.08.2020, 13:49)Gast schrieb:(18.08.2020, 13:42)Gast7 schrieb: Der größte Unterschied ist vor allem, dass im Krieg die komplette Infrastruktur zerstört wurde und ein signifikanten Teil der arbeitenden Bevölkerung schlicht tot war. Völlig unvergleichbare Situation.Wie gesagt. Der Kriegsvergleich taugt nicht. Was man aber schon sagen kann ist, dass es sehr nach dem größten Wirtschaftseinbruch zu Friedenszeiten aussieht. Größer als die Finanzkrise oder Ölkrise in den 70ern.
Dass sich das zwangsläufig auch auf die wirtschaftsnahe Beratung auswirkt ist jetzt nicht sonderlich verwunderlich. Und dann stellt sich eben die Frage, ob wir jetzt nich einige Wellen erleben oder der Spuk in einem Jahr, 1,5 Jahren vorbei ist. Ich würde aber mal vermuten, dass die Boomjahre des letzten Jahrzehnts einfach vorbei sind. Egal wie schnell die Wirtschaft wieder anspringt.
Wir haben einfach alle in Schlaraffenland gelebt. Und jetzt zieht ein Stück weit die Realität wieder ein. Wie hier schon richtig geschrieben wurde, ist es bei fast KEINEM Studium ein selbstverständlich innerhalb von einem Monat einen guten Job zu finden. Auch bisher war es selbst bei Ingenieuren und Medizinern so, dass das auch mal ein halbes Jahr oder länger dauern kann. Und Juristen müssen sich daran jetzt etwas gewöhnen.
Ja und nein. Zum einen ist der Einbruch nicht größer als die große Depression - zum anderen haben die meisten Staaten dieses mal wesentlich besser reagiert, weil sie nämlich gezielt gegengesteuert haben und damit z.B. eine massive Inflation wie in den 30ern verhindert haben.
Auch haben wir nicht im "Schlaraffenland" vs. Realität gelebt. Beide Situationen waren absolut real, das eine war ein wirtschaftlicher Aufschwung, jetzt haben wir einen Abschwung. Ob und wie sich die Situation nun verfestigt und auf den speziellen Arbeitsmarkt für Juristen durchgreift, können wir noch gar nicht abschließen. Was ich aber weiß ist, dass die Zahlen aus dem zweiten Quartal für viele GKs wesentlich weniger schlimm waren, als zunächst befürchtet. Die Verluste liegen irgendwo bei um die 10%, bei manchen auch weniger (bei manchen - insbesondere reinen Transaktionskanzleien - auch deutlich mehr). Das ist sicherlich unangenehm, vor allem wenn man in den Jahren zuvor fast kontinuierlich zweistellig gewachsen ist, aber es führt auch nicht zum Ruin.
Ich nehme an "Verluste" bedeutet 10 % geringerer Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum oder zum vorangegangenen Quartal? Oder wirklich ein negatives Ergebnis in diesem Zeitraum? Keine Kritik - frage nur aus Interesse
Genau, 10% gegenüber dem Vorjahr, welches zumindest bei uns aber wesentlich besser war als das Jahr zuvor (und das davor und das davor usw. ), d.h. das zweite Quartal 2020 hatte in etwa Umsätze wie das zweite Quartal 2018 oder 2017. Also alles andere als ein Disaster.
Corona hat sicher insgesamt das Fass zum Überlaufen gebracht, weil z.B. mit Gastronomie, Event etc. auch noch viele Branchen aus dem Niedriglohnsektor am Stock gehen und auch der Einzelhandel noch schlimmer dasteht, als er es gegenüber Amazon ohnehin schon tut. Aber, dass die nächsten Jahre übel werden war schon vorher klar. Denn richtig heftig hat es nun die Automobilindustrie getroffen. Bei Diesel noch mit einem blauen Auge davon gekommen, ist sie nicht zukunftsfähig und wenn man bedenkt, welch großer Anteil der gutbezahlten Metalljobs wegfallen wird, so dass sie vom üppigen Zahler in die Kassen zum Leistungsbezieher werden, und wie viele Schulden der Staat durch die Corona-Stütze macht, wird das eine Katastrophe.
Juristen sind davon aber zunächst verhältnismäßig gering betroffen. Die GK mögen ihre wahnsinnigen Wachstumsphantasien jetzt etwas zurechtstutzen und es gibt ein paar Jobs weniger mit ü100k zum Einstieg, entsprechend müssen sich Anfänger daran gewöhnen. Es gibt aber immer noch genug Rechtsbereiche, in denen es gut oder normal weiterläuft, nur nicht mit Mondgehältern.
I.Ü. werden viele Juristen von der zu erwartenden Katastrophe auch lange Zeit nicht unmittelbar tangiert, wie z.B. von der Problematik der Rentenversicherung. Da der Großteil der Juristen auch nicht in die GKV zahlt, wird auch diese Problematik die meisten Juristen nicht tangieren. Insgesamt kann man sich daher mit dem Job ziemlich glücklich schätzen. Wie dann der ganze Sozialstaat in ein paar Jahren oder Jahrzehnten aussieht, ist eine andere Frage.
18.08.2020, 15:21
Letztlich bleibt es dabei: Gute Juristen finden was. Wer zur GK will, muss gut sein. Dass der Staat die Noten wieder anzieht, ist auch gut. Der 2xb Jurist sollte sowieso nicht auf die rechtsschutzsuchende Bevölkerung losgelassen werden (Ausnahmen bestätigen die Regel).
18.08.2020, 15:22
(18.08.2020, 15:13)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:49)Gast7 schrieb:Vor allem, wenn man überlegt, was für absurde Wachstumsziele die GK haben, ist das insgesamt für die meisten kein (größeres) Problem. Aber jetzt ist man eben ein bisschen abwärts Richtung Realität gerutscht, aber verglichen mit anderen Branchen war das für die juristische Ecke überwiegend harmlos.(18.08.2020, 14:13)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:01)Gast7 schrieb:(18.08.2020, 13:49)Gast schrieb: Wie gesagt. Der Kriegsvergleich taugt nicht. Was man aber schon sagen kann ist, dass es sehr nach dem größten Wirtschaftseinbruch zu Friedenszeiten aussieht. Größer als die Finanzkrise oder Ölkrise in den 70ern.
Dass sich das zwangsläufig auch auf die wirtschaftsnahe Beratung auswirkt ist jetzt nicht sonderlich verwunderlich. Und dann stellt sich eben die Frage, ob wir jetzt nich einige Wellen erleben oder der Spuk in einem Jahr, 1,5 Jahren vorbei ist. Ich würde aber mal vermuten, dass die Boomjahre des letzten Jahrzehnts einfach vorbei sind. Egal wie schnell die Wirtschaft wieder anspringt.
Wir haben einfach alle in Schlaraffenland gelebt. Und jetzt zieht ein Stück weit die Realität wieder ein. Wie hier schon richtig geschrieben wurde, ist es bei fast KEINEM Studium ein selbstverständlich innerhalb von einem Monat einen guten Job zu finden. Auch bisher war es selbst bei Ingenieuren und Medizinern so, dass das auch mal ein halbes Jahr oder länger dauern kann. Und Juristen müssen sich daran jetzt etwas gewöhnen.
Ja und nein. Zum einen ist der Einbruch nicht größer als die große Depression - zum anderen haben die meisten Staaten dieses mal wesentlich besser reagiert, weil sie nämlich gezielt gegengesteuert haben und damit z.B. eine massive Inflation wie in den 30ern verhindert haben.
Auch haben wir nicht im "Schlaraffenland" vs. Realität gelebt. Beide Situationen waren absolut real, das eine war ein wirtschaftlicher Aufschwung, jetzt haben wir einen Abschwung. Ob und wie sich die Situation nun verfestigt und auf den speziellen Arbeitsmarkt für Juristen durchgreift, können wir noch gar nicht abschließen. Was ich aber weiß ist, dass die Zahlen aus dem zweiten Quartal für viele GKs wesentlich weniger schlimm waren, als zunächst befürchtet. Die Verluste liegen irgendwo bei um die 10%, bei manchen auch weniger (bei manchen - insbesondere reinen Transaktionskanzleien - auch deutlich mehr). Das ist sicherlich unangenehm, vor allem wenn man in den Jahren zuvor fast kontinuierlich zweistellig gewachsen ist, aber es führt auch nicht zum Ruin.
Ich nehme an "Verluste" bedeutet 10 % geringerer Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum oder zum vorangegangenen Quartal? Oder wirklich ein negatives Ergebnis in diesem Zeitraum? Keine Kritik - frage nur aus Interesse
Genau, 10% gegenüber dem Vorjahr, welches zumindest bei uns aber wesentlich besser war als das Jahr zuvor (und das davor und das davor usw. ), d.h. das zweite Quartal 2020 hatte in etwa Umsätze wie das zweite Quartal 2018 oder 2017. Also alles andere als ein Disaster.
Corona hat sicher insgesamt das Fass zum Überlaufen gebracht, weil z.B. mit Gastronomie, Event etc. auch noch viele Branchen aus dem Niedriglohnsektor am Stock gehen und auch der Einzelhandel noch schlimmer dasteht, als er es gegenüber Amazon ohnehin schon tut. Aber, dass die nächsten Jahre übel werden war schon vorher klar. Denn richtig heftig hat es nun die Automobilindustrie getroffen. Bei Diesel noch mit einem blauen Auge davon gekommen, ist sie nicht zukunftsfähig und wenn man bedenkt, welch großer Anteil der gutbezahlten Metalljobs wegfallen wird, so dass sie vom üppigen Zahler in die Kassen zum Leistungsbezieher werden, und wie viele Schulden der Staat durch die Corona-Stütze macht, wird das eine Katastrophe.
Juristen sind davon aber zunächst verhältnismäßig gering betroffen. Die GK mögen ihre wahnsinnigen Wachstumsphantasien jetzt etwas zurechtstutzen und es gibt ein paar Jobs weniger mit ü100k zum Einstieg, entsprechend müssen sich Anfänger daran gewöhnen. Es gibt aber immer noch genug Rechtsbereiche, in denen es gut oder normal weiterläuft, nur nicht mit Mondgehältern.
I.Ü. werden viele Juristen von der zu erwartenden Katastrophe auch lange Zeit nicht unmittelbar tangiert, wie z.B. von der Problematik der Rentenversicherung. Da der Großteil der Juristen auch nicht in die GKV zahlt, wird auch diese Problematik die meisten Juristen nicht tangieren. Insgesamt kann man sich daher mit dem Job ziemlich glücklich schätzen. Wie dann der ganze Sozialstaat in ein paar Jahren oder Jahrzehnten aussieht, ist eine andere Frage.
Was wird dann passieren? Gibt es dann kein Alg2 mehr, sondern ein Grundeinkommen für die Arbeitslosen? Oder müssen sie auch über 25 wieder zu Hause wohnen oder unter der Brücke?
18.08.2020, 15:27
(18.08.2020, 15:21)Gast schrieb: Letztlich bleibt es dabei: Gute Juristen finden was. Wer zur GK will, muss gut sein. Dass der Staat die Noten wieder anzieht, ist auch gut. Der 2xb Jurist sollte sowieso nicht auf die rechtsschutzsuchende Bevölkerung losgelassen werden (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Also 80% der Volljuristen unter die Brücke?
18.08.2020, 15:36
(18.08.2020, 15:27)associate schrieb:(18.08.2020, 15:21)Gast schrieb: Letztlich bleibt es dabei: Gute Juristen finden was. Wer zur GK will, muss gut sein. Dass der Staat die Noten wieder anzieht, ist auch gut. Der 2xb Jurist sollte sowieso nicht auf die rechtsschutzsuchende Bevölkerung losgelassen werden (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Also 80% der Volljuristen unter die Brücke?
Lass ihn. Nur ein Troll, der großen Hunger hat.
18.08.2020, 15:39
(18.08.2020, 14:50)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:28)Gast schrieb: Der Aufmarsch der politisch Korrekten :rolleyes: als ob der Kollege die Zustände während des Krieges und nach dem Krieg pauschal mit den heutigen vergleichen wollte. Es ging vermutlich um die wirtschaftlichen Dimensionen. Sich dann über mehrere Beiträge zu echauffieren zeugt von der Arroganz, die seit Jahren immer stärker in Diskurse Einzug gehalten hat. Anstatt argumentativ auf einen Beitrag einzugehen, benutzt man Signalworte, die den Betreffenden als Verschwörungstheoretiker verunglimpfen sollen. So entgeht man der Diskussion auf Augenhöhe.
Zum Thema: ich habe das Gefühl, dass die GKen langsam wieder die Suche nach Einsteigern hochfahren wollen. Es gibt auch wieder mehr Stellenanzeigen. Die Vorsicht bei der Einstellungspolitik wird aber wohl erst einmal beibehalten.
Äh, das ist allen klar? Und auch allein auf die Wirtschaft bezogen ist der Vergleich halt Schwachsinn hoch dreitausend, nichts anderes wurde hier dargelegt.
Isso. Vielleicht ist es ja ein und dieselbe Person. Würde das mangelnde Textverständnis erklären (offenbar haben „mehrere Seiten an Beiträgen“ immernoch nicht gereicht, damit er es versteht)... :rolleyes:
18.08.2020, 15:50
(18.08.2020, 15:39)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:50)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:28)Gast schrieb: Der Aufmarsch der politisch Korrekten :rolleyes: als ob der Kollege die Zustände während des Krieges und nach dem Krieg pauschal mit den heutigen vergleichen wollte. Es ging vermutlich um die wirtschaftlichen Dimensionen. Sich dann über mehrere Beiträge zu echauffieren zeugt von der Arroganz, die seit Jahren immer stärker in Diskurse Einzug gehalten hat. Anstatt argumentativ auf einen Beitrag einzugehen, benutzt man Signalworte, die den Betreffenden als Verschwörungstheoretiker verunglimpfen sollen. So entgeht man der Diskussion auf Augenhöhe.
Zum Thema: ich habe das Gefühl, dass die GKen langsam wieder die Suche nach Einsteigern hochfahren wollen. Es gibt auch wieder mehr Stellenanzeigen. Die Vorsicht bei der Einstellungspolitik wird aber wohl erst einmal beibehalten.
Äh, das ist allen klar? Und auch allein auf die Wirtschaft bezogen ist der Vergleich halt Schwachsinn hoch dreitausend, nichts anderes wurde hier dargelegt.
Isso. Vielleicht ist es ja ein und dieselbe Person. Würde das mangelnde Textverständnis erklären (offenbar haben „mehrere Seiten an Beiträgen“ immernoch nicht gereicht, damit er es versteht)... :rolleyes:
Ich kann nicht erkennen, wo die Rede von "mehreren Seiten" war :rolleyes: Mangelndes Textverständnis ja, aber die Frage ist bei wem..
Die eigentlichen Trolle seid ihr. Nur bemerkt ihr das wahrscheinlich nicht einmal. Selbst die OECD redet im Zusammenhang mit der aktuellen Situation von der "schwersten [...] Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg." Der Vergleich des Kollegen hinkt aber trotzdem sehr und ist weit hergeholt, weil die OECD vor Verlautbarung dieser Worte euch nicht gefragt hat, ob diese Aussage zuttifft :D
18.08.2020, 16:33
Man sieht auch schon wieder häufiger die Stellenanzeigen. Derzeit ist noch etwas Sommerpause. Spannend wird es dann ab Herbst, wobei die Arbeitseinbrüche bei den Kanzleien tatsächlich überschaubar zu sein scheinen. Insbesondere bei breit aufgestellten GKs verlagert sich dann eben die Arbeit nur etwas von einem zum anderen Bereich, den auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben Unternehmen viel Beratungsbedarf.
Die ein oder andere GK wird Corona aber sicher auch als Ausrede nehmen, um ihre schon vor Corona in leichte Schieflage geratenen Einnahmen und Ausgaben zu korrigieren.
PS: Trolle werden jetzt einfach ignoriert, auch wenn sie ihre Troll-Themen immer wieder hochholen wollen.
Die ein oder andere GK wird Corona aber sicher auch als Ausrede nehmen, um ihre schon vor Corona in leichte Schieflage geratenen Einnahmen und Ausgaben zu korrigieren.
PS: Trolle werden jetzt einfach ignoriert, auch wenn sie ihre Troll-Themen immer wieder hochholen wollen.
18.08.2020, 17:22
(18.08.2020, 15:50)Gast schrieb:(18.08.2020, 15:39)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:50)Gast schrieb:(18.08.2020, 14:28)Gast schrieb: Der Aufmarsch der politisch Korrekten :rolleyes: als ob der Kollege die Zustände während des Krieges und nach dem Krieg pauschal mit den heutigen vergleichen wollte. Es ging vermutlich um die wirtschaftlichen Dimensionen. Sich dann über mehrere Beiträge zu echauffieren zeugt von der Arroganz, die seit Jahren immer stärker in Diskurse Einzug gehalten hat. Anstatt argumentativ auf einen Beitrag einzugehen, benutzt man Signalworte, die den Betreffenden als Verschwörungstheoretiker verunglimpfen sollen. So entgeht man der Diskussion auf Augenhöhe.
Zum Thema: ich habe das Gefühl, dass die GKen langsam wieder die Suche nach Einsteigern hochfahren wollen. Es gibt auch wieder mehr Stellenanzeigen. Die Vorsicht bei der Einstellungspolitik wird aber wohl erst einmal beibehalten.
Äh, das ist allen klar? Und auch allein auf die Wirtschaft bezogen ist der Vergleich halt Schwachsinn hoch dreitausend, nichts anderes wurde hier dargelegt.
Isso. Vielleicht ist es ja ein und dieselbe Person. Würde das mangelnde Textverständnis erklären (offenbar haben „mehrere Seiten an Beiträgen“ immernoch nicht gereicht, damit er es versteht)... :rolleyes:
Ich kann nicht erkennen, wo die Rede von "mehreren Seiten" war :rolleyes: Mangelndes Textverständnis ja, aber die Frage ist bei wem..
Die eigentlichen Trolle seid ihr. Nur bemerkt ihr das wahrscheinlich nicht einmal. Selbst die OECD redet im Zusammenhang mit der aktuellen Situation von der "schwersten [...] Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg." Der Vergleich des Kollegen hinkt aber trotzdem sehr und ist weit hergeholt, weil die OECD vor Verlautbarung dieser Worte euch nicht gefragt hat, ob diese Aussage zuttifft :D
Ja. SEIT dem zweiten Weltkrieg, heißt, dass dieser nicht mitgezählt wird, weil er eben um ein vielfaches schlimmer war. Du bist sicher, dass du Jurist bist und Lesen kannst?








