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Derzeitige Bewerbungssituation bei GKs
Gast
Unregistered
 
#111
18.08.2020, 13:29
(18.08.2020, 12:41)associate schrieb:  
(18.08.2020, 12:28)Gast Gast schrieb:  
(18.08.2020, 12:24)associate schrieb:  Sind immerhin zwei bis drei Jahrgänge. Das ganze sind für uns größere volkswirtschaftliche Einbußen als auch nur ein Weltkrieg. Selbst im Krieg waren unsere Universitäten und Schulen durchgehend geöffnet.

Dein Ernst?! Hast Du Dir im Studium erfolgreich das Hirn weggesoffen oder wie kommst Du zu so einer Aussage... das ist echt schockierend. Ich hoffe einfach mal, dass du ein Internet-Troll bist und kein praktizierender Kollege.

Was ist denn konkret an der Aussage inhaltlich falsch?

Also soweit mein Opa das erzählt hat, waren Schulen und Universitäten im Krieg nicht geöffnet. Vielmehr wurden nach dem Krieg alle bisherigen Klassen zusammen unterrichtet in irgendwelchen kleinen Räumen, weil es die Schulen gar nicht mehr gab. Und um an die Uni zu gehen, musste man erstmal 1 Jahr Aufbauarbeit leisten, da konnte also auch nicht einfach studiert werden.

Im Übrigen beschreibst du ja weiter unten die volkswirtschaftlichen Einbußen als Wachstumseinbrüche. Dass geringeres Wachstum aber immer noch Wachstum ist, scheinst du dabei zu vergessen.

Also generell einfach Unfug, was du schreibst.
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gast 1001
Unregistered
 
#112
18.08.2020, 13:31
Ich sehe die wirtschaftliche Entwicklung auch kritisch, der Vergleich mit einem Weltkrieg ist aber tatsächlich fehl am Platz. Wir alle kennen doch die Trümmerbilder nach dem 2. Weltkrieg. Man hatte da sicherlich andere probleme als 20% Gehaltseinbußen als Rechtsanwalt in einer großen Kanzlei...
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Gast7
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#113
18.08.2020, 13:42
Der größte Unterschied ist vor allem, dass im Krieg die komplette Infrastruktur zerstört wurde und ein signifikanten Teil der arbeitenden Bevölkerung schlicht tot war. Völlig unvergleichbare Situation.
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Gast
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#114
18.08.2020, 13:45
Der Vergleich ist einfach sowas von absurd...sa fehlen einem echt die Worte
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Gast
Unregistered
 
#115
18.08.2020, 13:49
(18.08.2020, 13:42)Gast7 schrieb:  Der größte Unterschied ist vor allem, dass im Krieg die komplette Infrastruktur zerstört wurde und ein signifikanten Teil der arbeitenden Bevölkerung schlicht tot war. Völlig unvergleichbare Situation.
Wie gesagt. Der Kriegsvergleich taugt nicht. Was man aber schon sagen kann ist, dass es sehr nach dem größten Wirtschaftseinbruch zu Friedenszeiten aussieht. Größer als die Finanzkrise oder Ölkrise in den 70ern. 

Dass sich das zwangsläufig auch auf die wirtschaftsnahe Beratung auswirkt ist jetzt nicht sonderlich verwunderlich. Und dann stellt sich eben die Frage, ob wir jetzt nich einige Wellen erleben oder der Spuk in einem Jahr, 1,5 Jahren vorbei ist. Ich würde aber mal vermuten, dass die Boomjahre des letzten Jahrzehnts einfach vorbei sind. Egal wie schnell die Wirtschaft wieder anspringt. 

Wir haben einfach alle in Schlaraffenland gelebt. Und jetzt zieht ein Stück weit die Realität wieder ein. Wie hier schon richtig geschrieben wurde, ist es bei fast KEINEM Studium ein selbstverständlich innerhalb von einem Monat einen guten Job zu finden. Auch bisher war es selbst bei Ingenieuren und Medizinern so, dass das auch mal ein halbes Jahr oder länger dauern kann. Und Juristen müssen sich daran jetzt etwas gewöhnen.
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Gast
Unregistered
 
#116
18.08.2020, 13:59
(18.08.2020, 12:51)associate schrieb:  OK. Dann glaub mal weiter dran, dass alles reibungslos weiterläuft in der Wirtschaft. Die Nachrichten von historisch einmaligen Einbrüchen des Wirtschaftswachstums sind bestimmt nur von Echsenmenschen in die Welt gesetzt.

Redet von „Schlimmere Folgen als ein Weltkrieg“.

Wer nicht zustimmt, behauptet angeblich „Alles läuft reibungslos weiter“.

Ohne Worte.

Und „historisch einmaliges Einbruch vom Wirtschaftswachstum“ heißt nicht, dass hier alles in Schutt und Asche liegt.
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Gast7
Unregistered
 
#117
18.08.2020, 14:01
(18.08.2020, 13:49)Gast schrieb:  
(18.08.2020, 13:42)Gast7 schrieb:  Der größte Unterschied ist vor allem, dass im Krieg die komplette Infrastruktur zerstört wurde und ein signifikanten Teil der arbeitenden Bevölkerung schlicht tot war. Völlig unvergleichbare Situation.
Wie gesagt. Der Kriegsvergleich taugt nicht. Was man aber schon sagen kann ist, dass es sehr nach dem größten Wirtschaftseinbruch zu Friedenszeiten aussieht. Größer als die Finanzkrise oder Ölkrise in den 70ern. 

Dass sich das zwangsläufig auch auf die wirtschaftsnahe Beratung auswirkt ist jetzt nicht sonderlich verwunderlich. Und dann stellt sich eben die Frage, ob wir jetzt nich einige Wellen erleben oder der Spuk in einem Jahr, 1,5 Jahren vorbei ist. Ich würde aber mal vermuten, dass die Boomjahre des letzten Jahrzehnts einfach vorbei sind. Egal wie schnell die Wirtschaft wieder anspringt. 

Wir haben einfach alle in Schlaraffenland gelebt. Und jetzt zieht ein Stück weit die Realität wieder ein. Wie hier schon richtig geschrieben wurde, ist es bei fast KEINEM Studium ein selbstverständlich innerhalb von einem Monat einen guten Job zu finden. Auch bisher war es selbst bei Ingenieuren und Medizinern so, dass das auch mal ein halbes Jahr oder länger dauern kann. Und Juristen müssen sich daran jetzt etwas gewöhnen.

Ja und nein. Zum einen ist der Einbruch nicht größer als die große Depression - zum anderen haben die meisten Staaten dieses mal wesentlich besser reagiert, weil sie nämlich gezielt gegengesteuert haben und damit z.B. eine massive Inflation wie in den 30ern verhindert haben. 

Auch haben wir nicht im "Schlaraffenland" vs. Realität gelebt. Beide Situationen waren absolut real, das eine war ein wirtschaftlicher Aufschwung, jetzt haben wir einen Abschwung. Ob und wie sich die Situation nun verfestigt und auf den speziellen Arbeitsmarkt für Juristen durchgreift, können wir noch gar nicht abschließen. Was ich aber weiß ist, dass die Zahlen aus dem zweiten Quartal für viele GKs wesentlich weniger schlimm waren, als zunächst befürchtet. Die Verluste liegen irgendwo bei um die 10%, bei manchen auch weniger (bei manchen - insbesondere reinen Transaktionskanzleien - auch deutlich mehr). Das ist sicherlich unangenehm, vor allem wenn man in den Jahren zuvor fast kontinuierlich zweistellig gewachsen ist, aber es führt auch nicht zum Ruin.
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Gast
Unregistered
 
#118
18.08.2020, 14:09
Wobei das in den GK auch eher zeitversetzt ankommen wird
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Gast
Unregistered
 
#119
18.08.2020, 14:10
Wurde mit 12,5 und 11,0 überall, wo ich mich beworben habe, eingeladen, und habe auch Angebote bekommen (HH).
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Gast
Unregistered
 
#120
18.08.2020, 14:13
(18.08.2020, 14:01)Gast7 schrieb:  
(18.08.2020, 13:49)Gast schrieb:  
(18.08.2020, 13:42)Gast7 schrieb:  Der größte Unterschied ist vor allem, dass im Krieg die komplette Infrastruktur zerstört wurde und ein signifikanten Teil der arbeitenden Bevölkerung schlicht tot war. Völlig unvergleichbare Situation.
Wie gesagt. Der Kriegsvergleich taugt nicht. Was man aber schon sagen kann ist, dass es sehr nach dem größten Wirtschaftseinbruch zu Friedenszeiten aussieht. Größer als die Finanzkrise oder Ölkrise in den 70ern. 

Dass sich das zwangsläufig auch auf die wirtschaftsnahe Beratung auswirkt ist jetzt nicht sonderlich verwunderlich. Und dann stellt sich eben die Frage, ob wir jetzt nich einige Wellen erleben oder der Spuk in einem Jahr, 1,5 Jahren vorbei ist. Ich würde aber mal vermuten, dass die Boomjahre des letzten Jahrzehnts einfach vorbei sind. Egal wie schnell die Wirtschaft wieder anspringt. 

Wir haben einfach alle in Schlaraffenland gelebt. Und jetzt zieht ein Stück weit die Realität wieder ein. Wie hier schon richtig geschrieben wurde, ist es bei fast KEINEM Studium ein selbstverständlich innerhalb von einem Monat einen guten Job zu finden. Auch bisher war es selbst bei Ingenieuren und Medizinern so, dass das auch mal ein halbes Jahr oder länger dauern kann. Und Juristen müssen sich daran jetzt etwas gewöhnen.

Ja und nein. Zum einen ist der Einbruch nicht größer als die große Depression - zum anderen haben die meisten Staaten dieses mal wesentlich besser reagiert, weil sie nämlich gezielt gegengesteuert haben und damit z.B. eine massive Inflation wie in den 30ern verhindert haben. 

Auch haben wir nicht im "Schlaraffenland" vs. Realität gelebt. Beide Situationen waren absolut real, das eine war ein wirtschaftlicher Aufschwung, jetzt haben wir einen Abschwung. Ob und wie sich die Situation nun verfestigt und auf den speziellen Arbeitsmarkt für Juristen durchgreift, können wir noch gar nicht abschließen. Was ich aber weiß ist, dass die Zahlen aus dem zweiten Quartal für viele GKs wesentlich weniger schlimm waren, als zunächst befürchtet. Die Verluste liegen irgendwo bei um die 10%, bei manchen auch weniger (bei manchen - insbesondere reinen Transaktionskanzleien - auch deutlich mehr). Das ist sicherlich unangenehm, vor allem wenn man in den Jahren zuvor fast kontinuierlich zweistellig gewachsen ist, aber es führt auch nicht zum Ruin.


Ich nehme an "Verluste" bedeutet 10 % geringerer Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum oder zum vorangegangenen Quartal? Oder wirklich ein negatives Ergebnis in diesem Zeitraum? Keine Kritik - frage nur aus Interesse
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