12.06.2026, 20:31
Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung damit, Inhouse in einer Rechts-/Steuerabteilung als Syndikusanwalt schwerpunktmäßig steuerrechtlich zu arbeiten, ohne dass ein Steuerberater-Titel vorliegt?
Einige Jahre Berufserfahrung in einer Next 10 im Steuerrecht liegen vor. StB möchte ich nicht machen, da ich den Verlust an Privatleben nach 2 Examina nicht in Kauf nehmen möchte.
Wenn jemand hier Erfahrung hat, was sind eure täglichen Aufgaben?
Vielen Dank im Voraus! :)
hat jemand Erfahrung damit, Inhouse in einer Rechts-/Steuerabteilung als Syndikusanwalt schwerpunktmäßig steuerrechtlich zu arbeiten, ohne dass ein Steuerberater-Titel vorliegt?
Einige Jahre Berufserfahrung in einer Next 10 im Steuerrecht liegen vor. StB möchte ich nicht machen, da ich den Verlust an Privatleben nach 2 Examina nicht in Kauf nehmen möchte.
Wenn jemand hier Erfahrung hat, was sind eure täglichen Aufgaben?
Vielen Dank im Voraus! :)
13.06.2026, 11:48
Die konkreten Tätigkeiten im Arbeitsalltag hängen maßgeblich davon ab, welchem Fachbereich du zugeordnet bist. In vielen Inhouse-Steuerabteilungen kann auch eine weitere Spezialisierung erfolgen, beispielsweise auf Umsatzsteuer (VAT) oder Ertragsteuern. Entsprechend variieren die Aufgaben je nach Unternehmen, Position und interner Zuständigkeitsverteilung. Eine allgemeingültige Aussage hierzu lässt sich daher nur schwer treffen.
Falls deine Frage darauf abzielt, ob der Steuerberatertitel für die Tätigkeit erforderlich ist, lässt sich auch auch das nicht pauschal beantworten. Maßgeblich sind insbesondere der Umfang und die Tiefe deiner Kenntnisse. Du solltest daher selbst einschätzen, ob du über einen hinreichenden Überblick über die relevanten steuerrechtlichen Normen verfügst, um steuerliche Problemstellungen eigenständig zu erkennen und sachgerecht einzuordnen. In entsprechenden Positionen bist du der Ansprechpartner und trägst die Verantwortung für die Beurteilung der an dich herangetragenen Sachverhalte.
Falls deine Frage darauf abzielt, ob der Steuerberatertitel für die Tätigkeit erforderlich ist, lässt sich auch auch das nicht pauschal beantworten. Maßgeblich sind insbesondere der Umfang und die Tiefe deiner Kenntnisse. Du solltest daher selbst einschätzen, ob du über einen hinreichenden Überblick über die relevanten steuerrechtlichen Normen verfügst, um steuerliche Problemstellungen eigenständig zu erkennen und sachgerecht einzuordnen. In entsprechenden Positionen bist du der Ansprechpartner und trägst die Verantwortung für die Beurteilung der an dich herangetragenen Sachverhalte.
14.06.2026, 17:01
Ich kenne die Lebensläufe nicht alle im Detail, aber in der Steuerabteilung unseres Unternehmens wirbt keiner damit, einen StB zu haben. Der AL hat definitiv keinen. Das weiß ich.
15.06.2026, 08:04
wichtig ist, dass du im Steuerrecht fit bist und das durch deinen Berufsweg nachweisen kannst. In deinem Berufsweg vor einem Unternehmen kann es ggf. hilfreich sein den Steuerberater abzulegen.
Bei uns in der Steuerabteilung wirst du verschiedene Vorbildungen finden. Die Leiterin der Steuerabteilung ist Volljuristin, Steuerberaterin und WP. Direkt abgeworben bei unserem WP, da sie als Prüfungsleiterin einfach den Vorstand überzeugt hat.
Bei uns in der Steuerabteilung wirst du verschiedene Vorbildungen finden. Die Leiterin der Steuerabteilung ist Volljuristin, Steuerberaterin und WP. Direkt abgeworben bei unserem WP, da sie als Prüfungsleiterin einfach den Vorstand überzeugt hat.
29.10.2026, 21:37
(12.06.2026, 20:31)Hoegri schrieb: Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung damit, Inhouse in einer Rechts-/Steuerabteilung als Syndikusanwalt schwerpunktmäßig steuerrechtlich zu arbeiten, ohne dass ein Steuerberater-Titel vorliegt?
Einige Jahre Berufserfahrung in einer Next 10 im Steuerrecht liegen vor. StB möchte ich nicht machen, da ich den Verlust an Privatleben nach 2 Examina nicht in Kauf nehmen möchte.
Wenn jemand hier Erfahrung hat, was sind eure täglichen Aufgaben?
Vielen Dank im Voraus! :)
bist du mittlerweile schlauer oder hast sogar inhouse gewechselt? ich stehe zwar erst vor dem Berufseinstieg, aber stelle mir die selben Fragen :)
Gestern, 16:05
Ich habe bisher in den Inhouse-Abteilungen einiger großer Unternehmen keine Juristen getroffen. Die meisten Leiter hatten dort einen steuerrechtlichen, aber keinen juristischen, Background. Das wiederum teilweise ohne StB, aber eben mit vielen vielen Jahren Berufserfahrung.
Vor 8 Stunden
(Gestern, 16:05)BlnBrb schrieb: Ich habe bisher in den Inhouse-Abteilungen einiger großer Unternehmen keine Juristen getroffen. Die meisten Leiter hatten dort einen steuerrechtlichen, aber keinen juristischen, Background. Das wiederum teilweise ohne StB, aber eben mit vielen vielen Jahren Berufserfahrung.
+1 Auch bei uns sind es alles BWLer. Was nicht heißt, dass man keinen Juristen nehmen würde, aber er müsste mindestens langjährige Berufserfahrung und wahrscheinlich auch mindestens den Fachanwalt haben. Ich vermute, das liegt an der Ausbildung, denn im BWL-Studium ist Steuerrecht glaube ich reguläre Vorlesung oder zumindest Wahlfach aus circa drei Wahlmöglichkeiten
während Steuerrecht bei den Juristen, je nach Uni, nur für einen kleinen Teil der Studenten eine Rolle spielt, die den Schwerpunkt gewählt haben. Das Steuerrecht ist im BWL-Studium also viel präsenter und man scheint den BWLern mehr zuzutrauen.










