28.10.2026, 12:59
(28.10.2026, 09:04)Träumchen schrieb:(27.10.2026, 00:03)indubiopro123 schrieb: Wollte das mal wieder aus der Versenkung holen :). Wie schätzt ihr den aktuellen Arbeitsmarkt ein? Sowohl für Berufseinsteiger als auch für Berufserfahrene? Und was ist eure Prognose für 2027-2028?
Naja, es ist ja in allen Medien: Er ist (für Leute ohne VB) ziemlich schlecht, wenn auch nicht komplett am Boden. Allgemeine Wirtschaftskrise, KI und Sterben der Industrie. Auch Juristen können sich da nicht von freimachen. GKs/MKs/Unternehmen stellen weniger ein oder bauen sogar Stellen ab, im ÖD muss trotz Demographie und teils hoher Arbeitsbelastung gespart werden.
Ob es bald besser wird? Schwer zu sagen. Es hängt ja auch massiv von Faktoren ab, die nicht in unserer Gewalt liegen (Chinageschäft, Orangenmann).
Danke Dir!
28.10.2026, 15:15
(28.10.2026, 12:16)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 10:59)Bescheid schrieb:Als Syndikus oder als Sachbearbeiter?(28.10.2026, 10:02)Milo6 schrieb: was machen denn die Leute mit 1x oder gar 2x ausreichend? ich habe langsam Angst, dass die Arbeitssuche so schnell kein Ende finden wird
Die fangen für wenig Geld als RA an und hoffen auf bessere Zeiten, die mit mehr Berufserfahrung (hoffentlich) kommen.
Bestenfalls arbeitet man in einem Rechtsgebiet, das zur eigenen Planung passt. Wer sich langfristig im Unternehmen sieht, braucht im Familien- oder Verkehrsrecht keine Erfahrung zu sammeln.
Auch bei Versicherungen hat man mit unterdurchschnittlichen Noten immer noch realistische Chancen.
sehr abhängig vom Unternehmen. Ich kenne VUs Stellen häufiger syndikusfähig machen, als wir z.B. Wir sind da wirklich restriktiv. Einzelne MA der Rechtsabteilung (Unternehmens-, Aufsichts-, Wettbewerbsrecht), dann Datenschutz und selektiv im Bereich Erstellung und Überarbeitung von Versicherungsbedingungen. Andere VUs nehmen das in meinen Augen als Argument zur Personalgewinnung
Bei der letzten Abfragen des Verbandes haben die meisten VUs Bedarf an Juristen gemeldet. Kann aber nicht abschätzen für welche Jobs genau. Berufsanfänger waren durchaus erwünscht, aber dann mit roten Faden im Lebenslauf. Für eine Stelle z.B. im Leistungsbereich wirst du aber wahrscheinlich auch den nicht brauchen. Ehrlicherweise werden auf diesen Stellen aber auch MA mit Berufsausbildung eingesetzt. Das limitiert dann eben auch das Einstiegsgehalt. Trotzdem würde ich persönlich es mir trotzdem mal anschauen. Der Bedarf an Juristen ist eben in fast allen Häusern da und je größer eine Organisation ist, desto schneller und besser kann man sich intern weiterentwickeln
28.10.2026, 15:20
(28.10.2026, 15:15)Freidenkender schrieb:Was meinst du mit VU? Es ist schade, dass man nach 2 Examina auf eine Stelle gesetzt wird, die auch MA mit Berufsausbildung machen können.(28.10.2026, 12:16)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 10:59)Bescheid schrieb:Als Syndikus oder als Sachbearbeiter?(28.10.2026, 10:02)Milo6 schrieb: was machen denn die Leute mit 1x oder gar 2x ausreichend? ich habe langsam Angst, dass die Arbeitssuche so schnell kein Ende finden wird
Die fangen für wenig Geld als RA an und hoffen auf bessere Zeiten, die mit mehr Berufserfahrung (hoffentlich) kommen.
Bestenfalls arbeitet man in einem Rechtsgebiet, das zur eigenen Planung passt. Wer sich langfristig im Unternehmen sieht, braucht im Familien- oder Verkehrsrecht keine Erfahrung zu sammeln.
Auch bei Versicherungen hat man mit unterdurchschnittlichen Noten immer noch realistische Chancen.
sehr abhängig vom Unternehmen. Ich kenne VUs Stellen häufiger syndikusfähig machen, als wir z.B. Wir sind da wirklich restriktiv. Einzelne MA der Rechtsabteilung (Unternehmens-, Aufsichts-, Wettbewerbsrecht), dann Datenschutz und selektiv im Bereich Erstellung und Überarbeitung von Versicherungsbedingungen. Andere VUs nehmen das in meinen Augen als Argument zur Personalgewinnung
Bei der letzten Abfragen des Verbandes haben die meisten VUs Bedarf an Juristen gemeldet. Kann aber nicht abschätzen für welche Jobs genau. Berufsanfänger waren durchaus erwünscht, aber dann mit roten Faden im Lebenslauf. Für eine Stelle z.B. im Leistungsbereich wirst du aber wahrscheinlich auch den nicht brauchen. Ehrlicherweise werden auf diesen Stellen aber auch MA mit Berufsausbildung eingesetzt. Das limitiert dann eben auch das Einstiegsgehalt. Trotzdem würde ich persönlich es mir trotzdem mal anschauen. Der Bedarf an Juristen ist eben in fast allen Häusern da und je größer eine Organisation ist, desto schneller und besser kann man sich intern weiterentwickeln
28.10.2026, 15:58
(28.10.2026, 15:20)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 15:15)Freidenkender schrieb:Was meinst du mit VU? Es ist schade, dass man nach 2 Examina auf eine Stelle gesetzt wird, die auch MA mit Berufsausbildung machen können.(28.10.2026, 12:16)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 10:59)Bescheid schrieb:Als Syndikus oder als Sachbearbeiter?(28.10.2026, 10:02)Milo6 schrieb: was machen denn die Leute mit 1x oder gar 2x ausreichend? ich habe langsam Angst, dass die Arbeitssuche so schnell kein Ende finden wird
Die fangen für wenig Geld als RA an und hoffen auf bessere Zeiten, die mit mehr Berufserfahrung (hoffentlich) kommen.
Bestenfalls arbeitet man in einem Rechtsgebiet, das zur eigenen Planung passt. Wer sich langfristig im Unternehmen sieht, braucht im Familien- oder Verkehrsrecht keine Erfahrung zu sammeln.
Auch bei Versicherungen hat man mit unterdurchschnittlichen Noten immer noch realistische Chancen.
sehr abhängig vom Unternehmen. Ich kenne VUs Stellen häufiger syndikusfähig machen, als wir z.B. Wir sind da wirklich restriktiv. Einzelne MA der Rechtsabteilung (Unternehmens-, Aufsichts-, Wettbewerbsrecht), dann Datenschutz und selektiv im Bereich Erstellung und Überarbeitung von Versicherungsbedingungen. Andere VUs nehmen das in meinen Augen als Argument zur Personalgewinnung
Bei der letzten Abfragen des Verbandes haben die meisten VUs Bedarf an Juristen gemeldet. Kann aber nicht abschätzen für welche Jobs genau. Berufsanfänger waren durchaus erwünscht, aber dann mit roten Faden im Lebenslauf. Für eine Stelle z.B. im Leistungsbereich wirst du aber wahrscheinlich auch den nicht brauchen. Ehrlicherweise werden auf diesen Stellen aber auch MA mit Berufsausbildung eingesetzt. Das limitiert dann eben auch das Einstiegsgehalt. Trotzdem würde ich persönlich es mir trotzdem mal anschauen. Der Bedarf an Juristen ist eben in fast allen Häusern da und je größer eine Organisation ist, desto schneller und besser kann man sich intern weiterentwickeln
VU=Versicherungsunternehmen.
In dieser Branche arbeiten schon immer auch Juristen in der Schadensachbearbeitung. Dafür bilden wir aber eben auch aus. Das hat auch nichts mit "schade" zu tun. Du musst das ja nicht machen. Bleibt jedem selbst überlassen. Damit nimmst du dir aber auch Beschäftigung- und damit auch Aufstiegschancen. Denn die sind als Juristen im VU sicher deutlich besser als bei einem Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
28.10.2026, 21:57
(28.10.2026, 15:58)Freidenkender schrieb:Ich danke dir für deine Antwort. Was verdienen die Juristen in der Schadensachbearbeitung?(28.10.2026, 15:20)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 15:15)Freidenkender schrieb:Was meinst du mit VU? Es ist schade, dass man nach 2 Examina auf eine Stelle gesetzt wird, die auch MA mit Berufsausbildung machen können.(28.10.2026, 12:16)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 10:59)Bescheid schrieb: Die fangen für wenig Geld als RA an und hoffen auf bessere Zeiten, die mit mehr Berufserfahrung (hoffentlich) kommen.Als Syndikus oder als Sachbearbeiter?
Bestenfalls arbeitet man in einem Rechtsgebiet, das zur eigenen Planung passt. Wer sich langfristig im Unternehmen sieht, braucht im Familien- oder Verkehrsrecht keine Erfahrung zu sammeln.
Auch bei Versicherungen hat man mit unterdurchschnittlichen Noten immer noch realistische Chancen.
sehr abhängig vom Unternehmen. Ich kenne VUs Stellen häufiger syndikusfähig machen, als wir z.B. Wir sind da wirklich restriktiv. Einzelne MA der Rechtsabteilung (Unternehmens-, Aufsichts-, Wettbewerbsrecht), dann Datenschutz und selektiv im Bereich Erstellung und Überarbeitung von Versicherungsbedingungen. Andere VUs nehmen das in meinen Augen als Argument zur Personalgewinnung
Bei der letzten Abfragen des Verbandes haben die meisten VUs Bedarf an Juristen gemeldet. Kann aber nicht abschätzen für welche Jobs genau. Berufsanfänger waren durchaus erwünscht, aber dann mit roten Faden im Lebenslauf. Für eine Stelle z.B. im Leistungsbereich wirst du aber wahrscheinlich auch den nicht brauchen. Ehrlicherweise werden auf diesen Stellen aber auch MA mit Berufsausbildung eingesetzt. Das limitiert dann eben auch das Einstiegsgehalt. Trotzdem würde ich persönlich es mir trotzdem mal anschauen. Der Bedarf an Juristen ist eben in fast allen Häusern da und je größer eine Organisation ist, desto schneller und besser kann man sich intern weiterentwickeln
VU=Versicherungsunternehmen.
In dieser Branche arbeiten schon immer auch Juristen in der Schadensachbearbeitung. Dafür bilden wir aber eben auch aus. Das hat auch nichts mit "schade" zu tun. Du musst das ja nicht machen. Bleibt jedem selbst überlassen. Damit nimmst du dir aber auch Beschäftigung- und damit auch Aufstiegschancen. Denn die sind als Juristen im VU sicher deutlich besser als bei einem Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
Gestern, 00:03
(28.10.2026, 21:57)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 15:58)Freidenkender schrieb:Ich danke dir für deine Antwort. Was verdienen die Juristen in der Schadensachbearbeitung?(28.10.2026, 15:20)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 15:15)Freidenkender schrieb:Was meinst du mit VU? Es ist schade, dass man nach 2 Examina auf eine Stelle gesetzt wird, die auch MA mit Berufsausbildung machen können.(28.10.2026, 12:16)Refex2026 schrieb: Als Syndikus oder als Sachbearbeiter?
sehr abhängig vom Unternehmen. Ich kenne VUs Stellen häufiger syndikusfähig machen, als wir z.B. Wir sind da wirklich restriktiv. Einzelne MA der Rechtsabteilung (Unternehmens-, Aufsichts-, Wettbewerbsrecht), dann Datenschutz und selektiv im Bereich Erstellung und Überarbeitung von Versicherungsbedingungen. Andere VUs nehmen das in meinen Augen als Argument zur Personalgewinnung
Bei der letzten Abfragen des Verbandes haben die meisten VUs Bedarf an Juristen gemeldet. Kann aber nicht abschätzen für welche Jobs genau. Berufsanfänger waren durchaus erwünscht, aber dann mit roten Faden im Lebenslauf. Für eine Stelle z.B. im Leistungsbereich wirst du aber wahrscheinlich auch den nicht brauchen. Ehrlicherweise werden auf diesen Stellen aber auch MA mit Berufsausbildung eingesetzt. Das limitiert dann eben auch das Einstiegsgehalt. Trotzdem würde ich persönlich es mir trotzdem mal anschauen. Der Bedarf an Juristen ist eben in fast allen Häusern da und je größer eine Organisation ist, desto schneller und besser kann man sich intern weiterentwickeln
VU=Versicherungsunternehmen.
In dieser Branche arbeiten schon immer auch Juristen in der Schadensachbearbeitung. Dafür bilden wir aber eben auch aus. Das hat auch nichts mit "schade" zu tun. Du musst das ja nicht machen. Bleibt jedem selbst überlassen. Damit nimmst du dir aber auch Beschäftigung- und damit auch Aufstiegschancen. Denn die sind als Juristen im VU sicher deutlich besser als bei einem Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
Schadensachbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung. Und es hängt noch vom Alter ab. Aber realistisch sind bei uns 60000 inkl Bonus in der Massenschadenbearbeitung. Wenn du im Großschaden anfängst, dann mehr. Plus Karrierechancen. Viele unterschätzen die Branche. Finanzdienstleistungsbranche mit Banken und Versicherungen zählt zu den bestbezahlenden Brachen in Deutschland. Die Wirtschaftskrise hat die Branche nicht gebeutelt. Ja auch hier wird KI Einfluss auf die Beschäftigung haben. Aber das wird nach gegenwärtigen Stand nicht zu Kündigungen führen, sondern erlaubt den Unternehmen den demografischen Wandel zu schaffen. Derzeit wächst die Branche
https://www.versicherungsbote.de/id/4949...neue-Jobs/
Gestern, 15:22
(Gestern, 00:03)Freidenkender schrieb:Hast du Tipps, um da einzusteigen? Sind sie notenfixiert? Glaubst du 2027 wird auch noch sehr viel gesucht?(28.10.2026, 21:57)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 15:58)Freidenkender schrieb:Ich danke dir für deine Antwort. Was verdienen die Juristen in der Schadensachbearbeitung?(28.10.2026, 15:20)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 15:15)Freidenkender schrieb: sehr abhängig vom Unternehmen. Ich kenne VUs Stellen häufiger syndikusfähig machen, als wir z.B. Wir sind da wirklich restriktiv. Einzelne MA der Rechtsabteilung (Unternehmens-, Aufsichts-, Wettbewerbsrecht), dann Datenschutz und selektiv im Bereich Erstellung und Überarbeitung von Versicherungsbedingungen. Andere VUs nehmen das in meinen Augen als Argument zur PersonalgewinnungWas meinst du mit VU? Es ist schade, dass man nach 2 Examina auf eine Stelle gesetzt wird, die auch MA mit Berufsausbildung machen können.
Bei der letzten Abfragen des Verbandes haben die meisten VUs Bedarf an Juristen gemeldet. Kann aber nicht abschätzen für welche Jobs genau. Berufsanfänger waren durchaus erwünscht, aber dann mit roten Faden im Lebenslauf. Für eine Stelle z.B. im Leistungsbereich wirst du aber wahrscheinlich auch den nicht brauchen. Ehrlicherweise werden auf diesen Stellen aber auch MA mit Berufsausbildung eingesetzt. Das limitiert dann eben auch das Einstiegsgehalt. Trotzdem würde ich persönlich es mir trotzdem mal anschauen. Der Bedarf an Juristen ist eben in fast allen Häusern da und je größer eine Organisation ist, desto schneller und besser kann man sich intern weiterentwickeln
VU=Versicherungsunternehmen.
In dieser Branche arbeiten schon immer auch Juristen in der Schadensachbearbeitung. Dafür bilden wir aber eben auch aus. Das hat auch nichts mit "schade" zu tun. Du musst das ja nicht machen. Bleibt jedem selbst überlassen. Damit nimmst du dir aber auch Beschäftigung- und damit auch Aufstiegschancen. Denn die sind als Juristen im VU sicher deutlich besser als bei einem Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
Schadensachbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung. Und es hängt noch vom Alter ab. Aber realistisch sind bei uns 60000 inkl Bonus in der Massenschadenbearbeitung. Wenn du im Großschaden anfängst, dann mehr. Plus Karrierechancen. Viele unterschätzen die Branche. Finanzdienstleistungsbranche mit Banken und Versicherungen zählt zu den bestbezahlenden Brachen in Deutschland. Die Wirtschaftskrise hat die Branche nicht gebeutelt. Ja auch hier wird KI Einfluss auf die Beschäftigung haben. Aber das wird nach gegenwärtigen Stand nicht zu Kündigungen führen, sondern erlaubt den Unternehmen den demografischen Wandel zu schaffen. Derzeit wächst die Branche
https://www.versicherungsbote.de/id/4949...neue-Jobs/
Gestern, 16:52
(Gestern, 15:22)Refex2026 schrieb:Schau einfach auf den gängigen Jobportalen. In der Schadensachbearbeitung sind ständig Stellen ausgeschrieben. Lass dir mal von der KI erklären, was man da eigentlich macht, damit du einen ersten Eindruck hast, ob das was sein könnte. Arbeit ist viel da. Da schiebt keiner ne ruhige Kugel, so wie ich das mitbekomme. Rechne dir nach dem Tarifvertrag der privaten Vwirtschaft aus, was du wahrscheinlich bekommst und ob dir das für die nächsten Jahre reicht. Schnell aufsteigen ist da nicht. Bewerben kannst du dich auch schon vor Abschluss des 2. StEx, falls es dir darum geht. Schließlich arbeiten da genug Diplomjuristen.(Gestern, 00:03)Freidenkender schrieb:Hast du Tipps, um da einzusteigen? Sind sie notenfixiert? Glaubst du 2027 wird auch noch sehr viel gesucht?(28.10.2026, 21:57)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 15:58)Freidenkender schrieb:Ich danke dir für deine Antwort. Was verdienen die Juristen in der Schadensachbearbeitung?(28.10.2026, 15:20)Refex2026 schrieb: Was meinst du mit VU? Es ist schade, dass man nach 2 Examina auf eine Stelle gesetzt wird, die auch MA mit Berufsausbildung machen können.
VU=Versicherungsunternehmen.
In dieser Branche arbeiten schon immer auch Juristen in der Schadensachbearbeitung. Dafür bilden wir aber eben auch aus. Das hat auch nichts mit "schade" zu tun. Du musst das ja nicht machen. Bleibt jedem selbst überlassen. Damit nimmst du dir aber auch Beschäftigung- und damit auch Aufstiegschancen. Denn die sind als Juristen im VU sicher deutlich besser als bei einem Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
Schadensachbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung. Und es hängt noch vom Alter ab. Aber realistisch sind bei uns 60000 inkl Bonus in der Massenschadenbearbeitung. Wenn du im Großschaden anfängst, dann mehr. Plus Karrierechancen. Viele unterschätzen die Branche. Finanzdienstleistungsbranche mit Banken und Versicherungen zählt zu den bestbezahlenden Brachen in Deutschland. Die Wirtschaftskrise hat die Branche nicht gebeutelt. Ja auch hier wird KI Einfluss auf die Beschäftigung haben. Aber das wird nach gegenwärtigen Stand nicht zu Kündigungen führen, sondern erlaubt den Unternehmen den demografischen Wandel zu schaffen. Derzeit wächst die Branche
https://www.versicherungsbote.de/id/4949...neue-Jobs/
Gestern, 19:17
(Gestern, 16:52)Bescheid schrieb:Schadenbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung – weder inhaltlich noch bei der Vergütung.(Gestern, 15:22)Refex2026 schrieb:(Gestern, 00:03)Freidenkender schrieb:Hast du Tipps, um da einzusteigen? Sind sie notenfixiert? Glaubst du 2027 wird auch noch sehr viel gesucht?(28.10.2026, 21:57)Refex2026 schrieb:(28.10.2026, 15:58)Freidenkender schrieb: ...Ich danke dir für deine Antwort. Was verdienen die Juristen in der Schadensachbearbeitung?
Schadensachbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung. Und es hängt noch vom Alter ab. Aber realistisch sind bei uns 60000 inkl Bonus in der Massenschadenbearbeitung. Wenn du im Großschaden anfängst, dann mehr. Plus Karrierechancen. Viele unterschätzen die Branche. Finanzdienstleistungsbranche mit Banken und Versicherungen zählt zu den bestbezahlenden Brachen in Deutschland. Die Wirtschaftskrise hat die Branche nicht gebeutelt. Ja auch hier wird KI Einfluss auf die Beschäftigung haben. Aber das wird nach gegenwärtigen Stand nicht zu Kündigungen führen, sondern erlaubt den Unternehmen den demografischen Wandel zu schaffen. Derzeit wächst die Branche
https://www.versicherungsbote.de/id/4949...neue-Jobs/
Es macht einen großen Unterschied, in welchem Bereich du arbeitest: Kfz- oder Sachschaden, Firmen- oder Privatkunden, Großschäden oder Massengeschäft. Meine Einschätzung zum Verdienst bezog sich auf typische Masseschadenbearbeitung. Nach Tarifvertrag werden Juristinnen und Juristen in den meisten Versicherungsunternehmen in der Tarifgruppe V eingruppiert. Den Tarifvertrag der privaten Versicherungswirtschaft findest du hier: vvw-agv9_01.indd
Dort ist noch von „Berufsjahren“ die Rede. Die meisten Versicherer rechnen bei Studienabsolventen jedes Lebensjahr über 18 als ein Berufsjahr an. Die Branche zahlt in der Regel 13,3 Gehälter pro Jahr. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob es im Unternehmen ein Bonussystem gibt – das haben nicht alle Häuser, aber viele. Darüber lässt sich das Gesamtgehalt recht gut hochrechnen.
Die Aufstiegschancen für Juristinnen und Juristen mit zwei Staatsexamina würde ich intern nicht als schlecht bezeichnen, im Gegenteil: Viele Versicherer haben derzeit einen hohen Bedarf. Die Erfahrung, das eigene Haus und seine Prozesse gut zu kennen, ist eine hervorragende Visitenkarte. Bei uns im Legal-Bereich (den viele hier wohl als eine Art „Krone der Schöpfung“ in Unternehmen ansehen) arbeiten etliche Kolleginnen und Kollegen, die intern aufgestiegen sind – ebenso in anderen Abteilungen, die auf vergleichbarem Niveau vergüten.
Eine extreme Notenfixierung erlebe ich bei uns nicht. Wie in vielen anderen Unternehmen spielen soziale Kompetenzen eine große Rolle: Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, lösungsorientiertes Arbeiten.
Aus meiner Erfahrung kann ich deshalb die Versicherungsbranche als Arbeitgeber für Juristinnen und Juristen wirklich empfehlen. Die Kombination aus stabiler Nachfrage, ordentlicher Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten und der Chance, sich intern weiterzuentwickeln, ist gerade in der aktuellen Lage sehr attraktiv.
Gestern, 20:47
(Gestern, 19:17)Freidenkender schrieb:Können wir irgendwo privat schreiben, wenn du magst? Ich gebe dir hier meine E-Mail Adresse.(Gestern, 16:52)Bescheid schrieb:Schadenbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung – weder inhaltlich noch bei der Vergütung.(Gestern, 15:22)Refex2026 schrieb:(Gestern, 00:03)Freidenkender schrieb:Hast du Tipps, um da einzusteigen? Sind sie notenfixiert? Glaubst du 2027 wird auch noch sehr viel gesucht?(28.10.2026, 21:57)Refex2026 schrieb: Ich danke dir für deine Antwort. Was verdienen die Juristen in der Schadensachbearbeitung?
Schadensachbearbeitung ist nicht gleich Schadensachbearbeitung. Und es hängt noch vom Alter ab. Aber realistisch sind bei uns 60000 inkl Bonus in der Massenschadenbearbeitung. Wenn du im Großschaden anfängst, dann mehr. Plus Karrierechancen. Viele unterschätzen die Branche. Finanzdienstleistungsbranche mit Banken und Versicherungen zählt zu den bestbezahlenden Brachen in Deutschland. Die Wirtschaftskrise hat die Branche nicht gebeutelt. Ja auch hier wird KI Einfluss auf die Beschäftigung haben. Aber das wird nach gegenwärtigen Stand nicht zu Kündigungen führen, sondern erlaubt den Unternehmen den demografischen Wandel zu schaffen. Derzeit wächst die Branche
https://www.versicherungsbote.de/id/4949...neue-Jobs/
Es macht einen großen Unterschied, in welchem Bereich du arbeitest: Kfz- oder Sachschaden, Firmen- oder Privatkunden, Großschäden oder Massengeschäft. Meine Einschätzung zum Verdienst bezog sich auf typische Masseschadenbearbeitung. Nach Tarifvertrag werden Juristinnen und Juristen in den meisten Versicherungsunternehmen in der Tarifgruppe V eingruppiert. Den Tarifvertrag der privaten Versicherungswirtschaft findest du hier: vvw-agv9_01.indd
Dort ist noch von „Berufsjahren“ die Rede. Die meisten Versicherer rechnen bei Studienabsolventen jedes Lebensjahr über 18 als ein Berufsjahr an. Die Branche zahlt in der Regel 13,3 Gehälter pro Jahr. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob es im Unternehmen ein Bonussystem gibt – das haben nicht alle Häuser, aber viele. Darüber lässt sich das Gesamtgehalt recht gut hochrechnen.
Die Aufstiegschancen für Juristinnen und Juristen mit zwei Staatsexamina würde ich intern nicht als schlecht bezeichnen, im Gegenteil: Viele Versicherer haben derzeit einen hohen Bedarf. Die Erfahrung, das eigene Haus und seine Prozesse gut zu kennen, ist eine hervorragende Visitenkarte. Bei uns im Legal-Bereich (den viele hier wohl als eine Art „Krone der Schöpfung“ in Unternehmen ansehen) arbeiten etliche Kolleginnen und Kollegen, die intern aufgestiegen sind – ebenso in anderen Abteilungen, die auf vergleichbarem Niveau vergüten.
Eine extreme Notenfixierung erlebe ich bei uns nicht. Wie in vielen anderen Unternehmen spielen soziale Kompetenzen eine große Rolle: Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, lösungsorientiertes Arbeiten.
Aus meiner Erfahrung kann ich deshalb die Versicherungsbranche als Arbeitgeber für Juristinnen und Juristen wirklich empfehlen. Die Kombination aus stabiler Nachfrage, ordentlicher Vergütung, Entwicklungsmöglichkeiten und der Chance, sich intern weiterzuentwickeln, ist gerade in der aktuellen Lage sehr attraktiv.










