Gestern, 17:10
Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
Gestern, 17:16
Mir wurde in einer mittelständischen Kanzlei 36.000 angeboten.
Erstes Examen: 7,12
Zweites Examen: 8,13
Werde ich aber definitiv ablehnen 😅
Erstes Examen: 7,12
Zweites Examen: 8,13
Werde ich aber definitiv ablehnen 😅
Gestern, 17:18
(Gestern, 17:10)Refex2026 schrieb: Sind heute 65k bei zwei Examen als Einstiegsgehalt realistisch mit folgenden Noten?
im ersten 6,2
im zweiten 6,2
ich habe keine erfahrungswerte zum berufseinstieg in der aktuellen situation. ich bin 2024 mit b/a zu 60+bonus im unternehmen eingestiegen. mittlerweile in eine boutique gewechselt und kurz vor 100k (bei 40h).
65k fix wird wahrscheinlich schwierig werden, ist aber nicht völlig realitätsfern. irgendwo bei 60 wirst du schon landen (wenn es keine kleinkanzlei wird). dann spezialisieren und wechseln
Gestern, 17:21
(Gestern, 17:16)Jurarebell90 schrieb: Mir wurde in einer mittelständischen Kanzlei 36.000 angeboten.
Erstes Examen: 7,12
Zweites Examen: 8,13
Werde ich aber definitiv ablehnen 😅
ist für mich schwierig nachzuvollziehen. bei einer mk 36k? vollzeit? das wäre ja ca. der monatsumsatz eines ordentlichen anwalts wtf
Gestern, 17:24
(Gestern, 17:21)kumpelanton schrieb:(Gestern, 17:16)Jurarebell90 schrieb: Mir wurde in einer mittelständischen Kanzlei 36.000 angeboten.
Erstes Examen: 7,12
Zweites Examen: 8,13
Werde ich aber definitiv ablehnen 😅
ist für mich schwierig nachzuvollziehen. bei einer mk 36k? vollzeit? das wäre ja ca. der monatsumsatz eines ordentlichen anwalts wtf
Danke für deine Antwort. Wie lange warst du arbeitslos? Hast du verhandelt?
Gestern, 17:28
wenn du mich meinst: wechsel aus dem job heraus, zuvor arbeitslos weniger als ein halbes jahr nach ref. beim ersten job gabs wenig zu verhandeln, ich habe damals nur 60k als minimum kommuniziert. beim zweiten job entsprach meine vorstellung genau der vorstellung der kanzlei, war zufall oder ich hab zu schlecht verhandelt =)
Gestern, 17:34
(Gestern, 17:28)kumpelanton schrieb: wenn du mich meinst: wechsel aus dem job heraus, zuvor arbeitslos weniger als ein halbes jahr nach ref. beim ersten job gabs wenig zu verhandeln, ich habe damals nur 60k als minimum kommuniziert. beim zweiten job entsprach meine vorstellung genau der vorstellung der kanzlei, war zufall oder ich hab zu schlecht verhandelt =)
Ja ich meine dich. Wie erlebst du die heutige Situation? Ich bitte um eine Einschätzung von dir. Ich finde es krass, dass du dich so gesteigert hast. Hast du Tipps für die Jobsuche? Sollte man alles nehmen, was man kriegen kann?
Gestern, 18:04
(Gestern, 17:34)Refex2026 schrieb:(Gestern, 17:28)kumpelanton schrieb: wenn du mich meinst: wechsel aus dem job heraus, zuvor arbeitslos weniger als ein halbes jahr nach ref. beim ersten job gabs wenig zu verhandeln, ich habe damals nur 60k als minimum kommuniziert. beim zweiten job entsprach meine vorstellung genau der vorstellung der kanzlei, war zufall oder ich hab zu schlecht verhandelt =)
Ja ich meine dich. Wie erlebst du die heutige Situation? Ich bitte um eine Einschätzung von dir. Ich finde es krass, dass du dich so gesteigert hast. Hast du Tipps für die Jobsuche? Sollte man alles nehmen, was man kriegen kann?
aus dem gk und mk umfeld höre ich von um bis zu 50% verringerten einstellungen pro jahr. diverse branchen bzw unternehmen bauen steigernd stellen ab. die situation müsste demnach schlechter sein als 2024, das ist aber allgemein bekannt. ich arbeite seit berufseinstieg im bankaufsichtsrecht, dieses rechtsgebiet produziert international unendlich arbeit bei allen verpflichteten und folglich gibt es einen enormen markt mit zahlungskräftigen mandanten/arbeitgebern. von der allgemeinen wirtschaftlichen krise merke ich in meiner branche gar nichts.
als berufseinsteiger musst du irgendwann fast alles annehmen, anderes verhalten wäre für deinen lebenslauf schwer nachteilig. idealerweise suchst du dir aber ein gebiet, auf dem man sich in absehbarer zeit spezialisieren kann. die möglichkeit, ein eigenes profil aufzubauen und zu schärfen, ist wichtiger als das einstiegsgehalt. von in-house-stellen, die nur allgemeine vertragsprüfung machen, rate ich ab - schlechte zukunft angesichts ki.
meine starke steigerung beruht auf meiner spezialisierung + überdurchschnittlichen softskills (nebenbei im strafrecht aktiv). das ist aber eine für die freie wirtschaft allgemeingültige aussage, introvertierte und unsichere persönlichkeiten werden regelmäßig nicht wirklich viel verdienen.
Gestern, 19:55
(Gestern, 18:04)kumpelanton schrieb:hey, ich arbeite auch im Bankaufsichtsrecht und es interessiert mich total, was man da strafrechtlich noch nebenbei machen kann. Spontan fielen mir Geldwäsche Straftaten ein, aber bekommt man da als Einzelanwalt sinnvolle Akten? Oder was bearbeitest du alles? Finde ich sehr cool!(Gestern, 17:34)Refex2026 schrieb:(Gestern, 17:28)kumpelanton schrieb: wenn du mich meinst: wechsel aus dem job heraus, zuvor arbeitslos weniger als ein halbes jahr nach ref. beim ersten job gabs wenig zu verhandeln, ich habe damals nur 60k als minimum kommuniziert. beim zweiten job entsprach meine vorstellung genau der vorstellung der kanzlei, war zufall oder ich hab zu schlecht verhandelt =)
Ja ich meine dich. Wie erlebst du die heutige Situation? Ich bitte um eine Einschätzung von dir. Ich finde es krass, dass du dich so gesteigert hast. Hast du Tipps für die Jobsuche? Sollte man alles nehmen, was man kriegen kann?
aus dem gk und mk umfeld höre ich von um bis zu 50% verringerten einstellungen pro jahr. diverse branchen bzw unternehmen bauen steigernd stellen ab. die situation müsste demnach schlechter sein als 2024, das ist aber allgemein bekannt. ich arbeite seit berufseinstieg im bankaufsichtsrecht, dieses rechtsgebiet produziert international unendlich arbeit bei allen verpflichteten und folglich gibt es einen enormen markt mit zahlungskräftigen mandanten/arbeitgebern. von der allgemeinen wirtschaftlichen krise merke ich in meiner branche gar nichts.
als berufseinsteiger musst du irgendwann fast alles annehmen, anderes verhalten wäre für deinen lebenslauf schwer nachteilig. idealerweise suchst du dir aber ein gebiet, auf dem man sich in absehbarer zeit spezialisieren kann. die möglichkeit, ein eigenes profil aufzubauen und zu schärfen, ist wichtiger als das einstiegsgehalt. von in-house-stellen, die nur allgemeine vertragsprüfung machen, rate ich ab - schlechte zukunft angesichts ki.
meine starke steigerung beruht auf meiner spezialisierung + überdurchschnittlichen softskills (nebenbei im strafrecht aktiv). das ist aber eine für die freie wirtschaft allgemeingültige aussage, introvertierte und unsichere persönlichkeiten werden regelmäßig nicht wirklich viel verdienen.
Gestern, 20:26
(Gestern, 19:55)JuraBW2026 schrieb:(Gestern, 18:04)kumpelanton schrieb:hey, ich arbeite auch im Bankaufsichtsrecht und es interessiert mich total, was man da strafrechtlich noch nebenbei machen kann. Spontan fielen mir Geldwäsche Straftaten ein, aber bekommt man da als Einzelanwalt sinnvolle Akten? Oder was bearbeitest du alles? Finde ich sehr cool!(Gestern, 17:34)Refex2026 schrieb:(Gestern, 17:28)kumpelanton schrieb: wenn du mich meinst: wechsel aus dem job heraus, zuvor arbeitslos weniger als ein halbes jahr nach ref. beim ersten job gabs wenig zu verhandeln, ich habe damals nur 60k als minimum kommuniziert. beim zweiten job entsprach meine vorstellung genau der vorstellung der kanzlei, war zufall oder ich hab zu schlecht verhandelt =)
Ja ich meine dich. Wie erlebst du die heutige Situation? Ich bitte um eine Einschätzung von dir. Ich finde es krass, dass du dich so gesteigert hast. Hast du Tipps für die Jobsuche? Sollte man alles nehmen, was man kriegen kann?
aus dem gk und mk umfeld höre ich von um bis zu 50% verringerten einstellungen pro jahr. diverse branchen bzw unternehmen bauen steigernd stellen ab. die situation müsste demnach schlechter sein als 2024, das ist aber allgemein bekannt. ich arbeite seit berufseinstieg im bankaufsichtsrecht, dieses rechtsgebiet produziert international unendlich arbeit bei allen verpflichteten und folglich gibt es einen enormen markt mit zahlungskräftigen mandanten/arbeitgebern. von der allgemeinen wirtschaftlichen krise merke ich in meiner branche gar nichts.
als berufseinsteiger musst du irgendwann fast alles annehmen, anderes verhalten wäre für deinen lebenslauf schwer nachteilig. idealerweise suchst du dir aber ein gebiet, auf dem man sich in absehbarer zeit spezialisieren kann. die möglichkeit, ein eigenes profil aufzubauen und zu schärfen, ist wichtiger als das einstiegsgehalt. von in-house-stellen, die nur allgemeine vertragsprüfung machen, rate ich ab - schlechte zukunft angesichts ki.
meine starke steigerung beruht auf meiner spezialisierung + überdurchschnittlichen softskills (nebenbei im strafrecht aktiv). das ist aber eine für die freie wirtschaft allgemeingültige aussage, introvertierte und unsichere persönlichkeiten werden regelmäßig nicht wirklich viel verdienen.
vielen dank. meine arbeit im strafrecht ist losgelöst von meiner arbeit im bankaufsichtsrecht. ich bearbeite hin und wieder kleinere gewaltdelikte, betrugsfälle oder btm; für größere sachen habe ich keine zeit. das wäre auch verantwortungslos gegenüber den mandanten.









