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Schlimmes Bewerbungsgespräch
Silverywintersweet
Member
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Beiträge: 56
Themen: 6
Registriert seit: Mar 2026
#11
17.07.2026, 13:51
(17.07.2026, 13:17)JurisRef schrieb:  
(17.07.2026, 10:30)Silverywintersweet schrieb:  
(16.07.2026, 14:09)Almöhi schrieb:  Hast du denn schon die finale Absage oder ist das erstmal der Eindruck von dir?

Man bekommt direkt im Anschluss eine mündliche Zu- oder Absage. Also hab direkt die Absage erhalten mit Begründung, die wirklich demütigend war

Ich kenn das. Bekam bei meiner Traumstelle auch direkt nach dem AC bestehend aus einer schriftlichen Aufgabe und zwei mündlichen Aufgaben eine Absage. Ich hätte zwar eine ruhige und sachliche Art, was positiv wäre, aber hätte trd nicht überzeugt, also bei den mündlichen Teilen. Also meine charakterliche Eignung wurde jetzt nicht wie bei dir niederschmetternd in Frage gestellt, aber dadurch habe ich sehr an mir gezweifelt und hatte Angst vor den Vorstellungsgesprächen weil ich offensichtlich mündlich nicht überzeugen kann und jede Absage nach einem Vorstellungsgespräch hat es dann auch bestägigt. Das hat mich sehr runtergezogen, sodass ich an mir komplett gezweifelt habe. Aber es geht bergauf, vertrau mir. Nur weil die deine charakterliche Eignung in Frage stellen, heißt es nicht dass andere das auch so sehen. Versuchs einfach woanders und nach ein paar Jahren Berufserfahrung probierst du es dann nochmal bei der Justiz. Lass den Kopf nicht hängen. Du hast zwei tolle Staatsexamina geschafft und auch Bescheinigungen dass du für die Justiz geeignet bist und tolle Stationszeugnisse. Das wird mehr aussagen, als ein einzelnes Vorstellungsgespräch, bei der es sich nur um eine Momentaufnahme handelt :)
Vielen Dank für deine Antwort! Ich würde halt so gerne im Strafrecht arbeiten, aber ich möchte wirklich keine Strafverteidigerin werden und es gibt hier auch kaum Kanzleien, die Geschädigtenvertretung anbieten und direkt selbstständig machen und das alleine aufziehen macht mir auch irgendwie Angst. Ich hab ja jetzt 5 Jahre Berufserfahrung im Arzthaftungsrecht und hab Angst, dass ich einfach das Strafrecht immer mehr verlerne. Das Examen ist ja doch schon recht lange her. Aber Zivilrecht macht mir halt langfristig irgendwie keinen Spaß mehr. Ich bin gerade wirklich unentschlossen, wie es für mich beruflich weitergehen soll. Hab schon überlegt, Jura komplett sein zu lassen und eine Ausbildung bei der Polizei zu machen, damit ich dann wenigsten bei der KriPo ermitteln kann. Aber ich hab einfach so viel Zeit und Gesundheit in das Studium und die Doktorarbeit gesteckt, das fühlt sich also auch nicht so richtig an
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Srcub
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Beiträge: 39
Themen: 3
Registriert seit: May 2026
#12
17.07.2026, 14:03
(17.07.2026, 13:51)Silverywintersweet schrieb:  
(17.07.2026, 13:17)JurisRef schrieb:  
(17.07.2026, 10:30)Silverywintersweet schrieb:  
(16.07.2026, 14:09)Almöhi schrieb:  Hast du denn schon die finale Absage oder ist das erstmal der Eindruck von dir?

Man bekommt direkt im Anschluss eine mündliche Zu- oder Absage. Also hab direkt die Absage erhalten mit Begründung, die wirklich demütigend war

Ich kenn das. Bekam bei meiner Traumstelle auch direkt nach dem AC bestehend aus einer schriftlichen Aufgabe und zwei mündlichen Aufgaben eine Absage. Ich hätte zwar eine ruhige und sachliche Art, was positiv wäre, aber hätte trd nicht überzeugt, also bei den mündlichen Teilen. Also meine charakterliche Eignung wurde jetzt nicht wie bei dir niederschmetternd in Frage gestellt, aber dadurch habe ich sehr an mir gezweifelt und hatte Angst vor den Vorstellungsgesprächen weil ich offensichtlich mündlich nicht überzeugen kann und jede Absage nach einem Vorstellungsgespräch hat es dann auch bestägigt. Das hat mich sehr runtergezogen, sodass ich an mir komplett gezweifelt habe. Aber es geht bergauf, vertrau mir. Nur weil die deine charakterliche Eignung in Frage stellen, heißt es nicht dass andere das auch so sehen. Versuchs einfach woanders und nach ein paar Jahren Berufserfahrung probierst du es dann nochmal bei der Justiz. Lass den Kopf nicht hängen. Du hast zwei tolle Staatsexamina geschafft und auch Bescheinigungen dass du für die Justiz geeignet bist und tolle Stationszeugnisse. Das wird mehr aussagen, als ein einzelnes Vorstellungsgespräch, bei der es sich nur um eine Momentaufnahme handelt :)
Vielen Dank für deine Antwort! Ich würde halt so gerne im Strafrecht arbeiten, aber ich möchte wirklich keine Strafverteidigerin werden und es gibt hier auch kaum Kanzleien, die Geschädigtenvertretung anbieten und direkt selbstständig machen und das alleine aufziehen macht mir auch irgendwie Angst. Ich hab ja jetzt 5 Jahre Berufserfahrung im Arzthaftungsrecht und hab Angst, dass ich einfach das Strafrecht immer mehr verlerne. Das Examen ist ja doch schon recht lange her. Aber Zivilrecht macht mir halt langfristig irgendwie keinen Spaß mehr. Ich bin gerade wirklich unentschlossen, wie es für mich beruflich weitergehen soll. Hab schon überlegt, Jura komplett sein zu lassen und eine Ausbildung bei der Polizei zu machen, damit ich dann wenigsten bei der KriPo ermitteln kann. Aber ich hab einfach so viel Zeit und Gesundheit in das Studium und die Doktorarbeit gesteckt, das fühlt sich also auch nicht so richtig an

Wenn das dein Traum ist, dann solltest du dich nicht auf ein Bundesland beschränken und den Mut aufweisen auch deine vertraute Umgebung zu verlassen. Nur weil die einen dich nicht wollten, muss das nicht auf den Rest zutreffen.
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JurisRef
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Beiträge: 330
Themen: 7
Registriert seit: Dec 2023
#13
17.07.2026, 18:36
(17.07.2026, 13:51)Silverywintersweet schrieb:  
(17.07.2026, 13:17)JurisRef schrieb:  
(17.07.2026, 10:30)Silverywintersweet schrieb:  
(16.07.2026, 14:09)Almöhi schrieb:  Hast du denn schon die finale Absage oder ist das erstmal der Eindruck von dir?

Man bekommt direkt im Anschluss eine mündliche Zu- oder Absage. Also hab direkt die Absage erhalten mit Begründung, die wirklich demütigend war

Ich kenn das. Bekam bei meiner Traumstelle auch direkt nach dem AC bestehend aus einer schriftlichen Aufgabe und zwei mündlichen Aufgaben eine Absage. Ich hätte zwar eine ruhige und sachliche Art, was positiv wäre, aber hätte trd nicht überzeugt, also bei den mündlichen Teilen. Also meine charakterliche Eignung wurde jetzt nicht wie bei dir niederschmetternd in Frage gestellt, aber dadurch habe ich sehr an mir gezweifelt und hatte Angst vor den Vorstellungsgesprächen weil ich offensichtlich mündlich nicht überzeugen kann und jede Absage nach einem Vorstellungsgespräch hat es dann auch bestägigt. Das hat mich sehr runtergezogen, sodass ich an mir komplett gezweifelt habe. Aber es geht bergauf, vertrau mir. Nur weil die deine charakterliche Eignung in Frage stellen, heißt es nicht dass andere das auch so sehen. Versuchs einfach woanders und nach ein paar Jahren Berufserfahrung probierst du es dann nochmal bei der Justiz. Lass den Kopf nicht hängen. Du hast zwei tolle Staatsexamina geschafft und auch Bescheinigungen dass du für die Justiz geeignet bist und tolle Stationszeugnisse. Das wird mehr aussagen, als ein einzelnes Vorstellungsgespräch, bei der es sich nur um eine Momentaufnahme handelt :)
Vielen Dank für deine Antwort! Ich würde halt so gerne im Strafrecht arbeiten, aber ich möchte wirklich keine Strafverteidigerin werden und es gibt hier auch kaum Kanzleien, die Geschädigtenvertretung anbieten und direkt selbstständig machen und das alleine aufziehen macht mir auch irgendwie Angst. Ich hab ja jetzt 5 Jahre Berufserfahrung im Arzthaftungsrecht und hab Angst, dass ich einfach das Strafrecht immer mehr verlerne. Das Examen ist ja doch schon recht lange her. Aber Zivilrecht macht mir halt langfristig irgendwie keinen Spaß mehr. Ich bin gerade wirklich unentschlossen, wie es für mich beruflich weitergehen soll. Hab schon überlegt, Jura komplett sein zu lassen und eine Ausbildung bei der Polizei zu machen, damit ich dann wenigsten bei der KriPo ermitteln kann. Aber ich hab einfach so viel Zeit und Gesundheit in das Studium und die Doktorarbeit gesteckt, das fühlt sich also auch nicht so richtig an

Ich hatte ne Station bei der Polizei gemacht. Klar, der Schwerpunkt läge als Juristin bei Verwaltungsrecht, aber du hast auch etwas Strafrecht drin, wenn nicht so viel. Und ich habe im ÖD auch schon Stellen gesehen, bei denen es auch um Strafrecht geht (sind halt wenige Stellen), aber schau dich einfach mal um, ob du vielleicht was im Bereich Strafrecht findest
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RRalf
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#14
19.07.2026, 15:37
Also wenn ich hier höre, dass jemand gute Noten, eine Promotion und mehrere Jahre Berufserfahrung aufgrund des Feedbacks zu einem Bewerbungsgespräch wegschmeißen will, wirkt das mit der fehlenden charakterlichen Eignung für eine stressige und konfliktlastige Position bei der Staatsanwaltschaft gar nicht so ungerecht und weit hergeholt.
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JurisRef
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Beiträge: 330
Themen: 7
Registriert seit: Dec 2023
#15
19.07.2026, 16:18
(19.07.2026, 15:37)RRalf schrieb:  Also wenn ich hier höre, dass jemand gute Noten, eine Promotion und mehrere Jahre Berufserfahrung aufgrund des Feedbacks zu einem Bewerbungsgespräch wegschmeißen will, wirkt das mit der fehlenden charakterlichen Eignung für eine stressige und konfliktlastige Position bei der Staatsanwaltschaft gar nicht so ungerecht und weit hergeholt.

Es geht um den Berufswunsch. Sie will ja zur Staatsanwaltschaft. Hast du jemals einen Traum gehabt auf den du jahrelang hingearbeitet hast? Und wurde dir danach gesagt, du bist nicht gut genug für diesen Traum?
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.07.2026, 16:18 von JurisRef.)
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Gastzugang123
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#16
Gestern, 00:44
Lasst euch davon nicht entmutigen. Teilweise geschieht das, um zu testen, wie Kandidaten auf Provokation reagieren. Dann ist es noch halbwegs ok. 

Teilweise wissen sie schon, dass sie eigentlich niemanden einstellen wollen und suchen aktiv Gründe um abzulehnen. Teilweise hat die Person einfach viele Probleme mit sich selbst und ihrem Job und braucht ein Ventil. Manche sind auch einfach sauer, dass sie nicht die gleichen Möglichkeiten hatten oder haben immer noch ein Trauma, weil sie selbst in der mündlichen Prüfung nur 9 Punkte bekommen haben und dementsprechend ist für denjenigen dann 9 Punkte die absolute Höchstnote und wenn irgendwo was drüber liegt wird es als „ungerechtfertigt geschenkt bekommen“ gewertet. 
Und manchmal fühlt sich die Person auch einfach selbst unsicher, wenn da jemand vor ihr steht, der/die mehr drauf hat als sie selbst.

In manchen „Organisationseinheiten“ herrscht auch einfach das absolute Chaos hinter den Kulissen. Ich hab zB schon extrem wichtige Unterlagen für fremde Personen zugeschickt bekommen und musste nach telefonischer Rückfrage dann sofort zur Post rennen, um die per Express an die richtige Person weiterzuschicken. Auf die Rückerstattung der Kosten warte ich bis heute.

Mein Favorit war eine Person, die mir im Gespräch schon eine Zusage gegeben hat, mir meinen Arbeitsplatz gezeigt hat, zukünftige Kollegen vorgestellt hat etc., mir angekündigt hat, dass ich dann nächste Woche die Unterlagen bekomme… und mich dann komplett geghostet hat. Komplett totgestellt. Bin mal gespannt, was passiert, wenn wir mal zufällig aufeinandertreffen.
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Homer S.
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#17
Gestern, 07:01
(16.07.2026, 15:09)Srcub schrieb:  
(16.07.2026, 13:35)Silverywintersweet schrieb:  Ich hatte mich bei der StA beworben und wusste, dass es ein Stressinterview wird. Aber ich hab im Strafrecht promoviert, 5 Jahre Berufserfahrung als Anwältin, die Notenerfordernisse habe ich erfüllt, in meinen Zeugnissen aus dem Ref habe ich drei Empfehlungen für die Richterschaft/den Staatsdienst und mein Arbeitszeugnis als Anwältin ist auch echt gut. Ich liebe das Strafrecht und mein Ziel war es immer, in die Justiz zu kommen. Und dieses Bewerbungsgespräch war so furchtbar. Meine Kompetenzen wurden mir am Ende abgesprochen und selbst meine Doktorarbeit wurde in dem Interview belächelt und schlecht gemacht. Einerseits bin ich wahnsinnig enttäuscht, dass mein Traum jetzt nicht in Erfüllung geht, andererseits bin ich jetzt komplett verunsichert. Ich habe mich anscheinend so wahnsinnig schlecht verkauft, dass mir Kompetenzen abgesprochen wurden, die ich eigentlich als sehr ausgeprägt bei mir beschreiben würde. Davor hatte ich nur 3 Bewerbungsgespräche in Kanzleien, die alle ein total angenehmes Kennenlernen waren. Bei meinem letzten Bewerbungsgespräch in einer Kanzlei habe ich allerdings auch eine halbe Absage bekommen, bzw. wurde mir ein Gehalt angeboten, von dem die Partner schon wusste, dass das so gering war, dass ich da nein sagen würde. Ich habe jetzt richtig Bedenken, überhaupt nicht mehr bei Bewerbungsgesprächen überzeugen zu können.

Welches Bundesland war das denn?

Klingt nach GStA Hamm. Hatte da ebenfalls ein richtig dummes Vorstellungsgespräch, bin am Ende aber genommen worden. Hatte aber eigentlich da schon keine Lust mehr  LolLolLol
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Homer S.
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#18
Gestern, 07:03
(19.07.2026, 15:37)RRalf schrieb:  Also wenn ich hier höre, dass jemand gute Noten, eine Promotion und mehrere Jahre Berufserfahrung aufgrund des Feedbacks zu einem Bewerbungsgespräch wegschmeißen will, wirkt das mit der fehlenden charakterlichen Eignung für eine stressige und konfliktlastige Position bei der Staatsanwaltschaft gar nicht so ungerecht und weit hergeholt.

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Silverywintersweet
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Registriert seit: Mar 2026
#19
Gestern, 12:23
(19.07.2026, 15:37)RRalf schrieb:  Also wenn ich hier höre, dass jemand gute Noten, eine Promotion und mehrere Jahre Berufserfahrung aufgrund des Feedbacks zu einem Bewerbungsgespräch wegschmeißen will, wirkt das mit der fehlenden charakterlichen Eignung für eine stressige und konfliktlastige Position bei der Staatsanwaltschaft gar nicht so ungerecht und weit hergeholt.

Ich hab das ja alles immer noch  Happywide Aber diese ganze Art, wie man immer wieder schlecht geredet wird in Jura und einem immer wieder gespiegelt wird, dass man doch nie gut genug ist, verdirbt mit komplett den Spaß. Und es geht hier ja um einen Berufswunsch. Ich möchte einfach gerne im Strafrecht arbeiten, ich habe Stationen im Justiziariat bei der Polizei und bei der KriPo gemacht. Und die Tätigkeit bei der KriPo hat mir auch so mega viel Spaß gemacht. Da hat mir dann nur der juristische Teil (also vor allem das Gerichtsverfahren) gefehlt. Ich finde auch, es macht einen Unterschied, ob die Arbeit stressig ist oder ob mein Charakter schlecht gemacht wird, aber naja. Was bringt mir denn die ganze tolle Ausbildung, wenn mir das Anwaltsdasein keinen Spaß macht, ich nicht in der Verwaltungslaufbahn arbeiten möchte und es in meiner Stadt kaum Stellenangebote gibt, die das abdecken, was ich beruflich gerne machen will.
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Silverywintersweet
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Registriert seit: Mar 2026
#20
Gestern, 12:25
(19.07.2026, 15:37)RRalf schrieb:  Also wenn ich hier höre, dass jemand gute Noten, eine Promotion und mehrere Jahre Berufserfahrung aufgrund des Feedbacks zu einem Bewerbungsgespräch wegschmeißen will, wirkt das mit der fehlenden charakterlichen Eignung für eine stressige und konfliktlastige Position bei der Staatsanwaltschaft gar nicht so ungerecht und weit hergeholt.

Ich glaube , dass dieses persönlich Herabwürdigen von anderen Leuten und das Festhalten an bestimmten Noten und dadurch das Einteilen in "gute Juristen" und "schlechte Juristen" und "ohne Prädikat bist du nichts Wert" einfach so tief in vielen Juristen sitzt. Da sind so Reaktionen wie diese auch einfach ein Symptom. Einfach super unangenehm.
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