16.05.2026, 23:21
Hallo in die Runde. Mich interessiert, was man als Dipl-Jurist realistisch als Einstiegsgehalt erwarten kann. Ich habe hier im Forum schon einige Themen verfolgt bzw. mir durchgelesen, aber bisher noch nicht so wirklich das passende gefunden. TalentRocket und StepStone sprechen von ca. 40k bis 60k. Wie seht ihr das?
Meine Eckdaten:
- 1. StEx 5,1
- Zwei LL.Ms (Nischen Rechtsgebiet) mit der Note 1,6
- Großstadt (wäre natürlich bereit, den Standort zu wechseln. Mich interessiert aber, welches Einstiegsgehalt man für sich verhandeln kann)
- Berufseinstieg, aber viele Jahre als WiMi gearbeitet.
- 2 Fremdsprachen, EN verhandlungssicher, andere FS Muttersprache Niveau.
Freue mich über jede Antwort!
Meine Eckdaten:
- 1. StEx 5,1
- Zwei LL.Ms (Nischen Rechtsgebiet) mit der Note 1,6
- Großstadt (wäre natürlich bereit, den Standort zu wechseln. Mich interessiert aber, welches Einstiegsgehalt man für sich verhandeln kann)
- Berufseinstieg, aber viele Jahre als WiMi gearbeitet.
- 2 Fremdsprachen, EN verhandlungssicher, andere FS Muttersprache Niveau.
Freue mich über jede Antwort!
Gestern, 14:04
(16.05.2026, 23:21)iurisnord schrieb: Hallo in die Runde. Mich interessiert, was man als Dipl-Jurist realistisch als Einstiegsgehalt erwarten kann. Ich habe hier im Forum schon einige Themen verfolgt bzw. mir durchgelesen, aber bisher noch nicht so wirklich das passende gefunden. TalentRocket und StepStone sprechen von ca. 40k bis 60k. Wie seht ihr das?5,1 mit oder ohne spb?
Meine Eckdaten:
- 1. StEx 5,1
- Zwei LL.Ms (Nischen Rechtsgebiet) mit der Note 1,6
- Großstadt (wäre natürlich bereit, den Standort zu wechseln. Mich interessiert aber, welches Einstiegsgehalt man für sich verhandeln kann)
- Berufseinstieg, aber viele Jahre als WiMi gearbeitet.
- 2 Fremdsprachen, EN verhandlungssicher, andere FS Muttersprache Niveau.
Freue mich über jede Antwort!
Gestern, 16:00
Was sprach gegen Referendariat?
Gestern, 16:53
Ich würde vermuten, dass ein Einstiegsgehalt von ca. 4000 Brutto das höchste der Gefühle sein dürfte, eher weniger. Arbeitsmarkt generell nicht so top und es gibt auch viele schlecht-qualifizierte Volljuristen, die aber dann den Vorzug bekommen. Im Zweifel stechen dich auch Bewerber, die einen guten Bachelor of Laws gemacht haben, aus.
60 Brutto als Einstiegsgehalt halte ich für illusorisch. :)
60 Brutto als Einstiegsgehalt halte ich für illusorisch. :)
Gestern, 17:07
Denke auch, dass die Vergleichsgruppen (jedenfalls in Kanzleien) gut qualifizierte ReFa oder in großen Kanzleien die nicht zugelassenen juristischen Mitarbeiter wären (Legal Support/Transaction Lawyer, etc. - wobei auch hier häufig 2 Examen vorhanden sind). Deswegen läge ich eher bei 40-50k p.a. beim aktuellen Markt. Dürfte im öD wohl ähnlich sein.
Gestern, 18:20
(Gestern, 16:53)wroxbalker schrieb: Ich würde vermuten, dass ein Einstiegsgehalt von ca. 4000 Brutto das höchste der Gefühle sein dürfte, eher weniger. Arbeitsmarkt generell nicht so top und es gibt auch viele schlecht-qualifizierte Volljuristen, die aber dann den Vorzug bekommen. Im Zweifel stechen dich auch Bewerber, die einen guten Bachelor of Laws gemacht haben, aus.
60 Brutto als Einstiegsgehalt halte ich für illusorisch. :)
Bin jetzt davon ausgegangen, dass ein Master of Laws mit der Note 1.6 nicht unbedingt schlechter ist als ein Bachelor of Laws :)
Die Zahlen sind natürlich ernüchternd. Kam damals als WiMi rechnerisch gesehen schon auf 3360
Aber wir werden sehen!
Vor 9 Stunden
(Gestern, 18:20)iurisnord schrieb:Also wenn du einen LLM hast und ein Unternehmen findet was dich bspw. als Legal Counsel/Vertragsjurist etc. einstellt, stehen die Chancen nicht sonderlich schlecht. Bei uns in einem KMU verdienen die Juristen mit LLB/LLM zwischen 50-60k zum Einstieg. Grade mit dem ersten Stx wärst du ein starker Kandidat für Vertragsprüfungen, klassische InHouse Tätigkeiten. Aber ja, du konkurrierst dann mit "schwachen" Volljuristen. Nach ein paar Jahren ist da aber auch eine Entwicklung möglich Richtung 70k. Problem ist eher aktuell eine Stelle zu finden in einer attraktiven Gegend oder Stadt. Es will eben gefühlt jeder in Hamburg oder Berlin leben... Geheimtipp von mir wären kleinere Städte oder ländlichere Regionen, da hast du schlicht weniger Konkurrenz und es gibt genügend große Mittelständler die regelmäßig suchen in dem Bereich. Natürlich wird es wohl kein Großkonzern wie SAP odersowas, das dürfte auch klar sein. Aber wenn du örtlich flexibel bist, dann geht sehr viel.(Gestern, 16:53)wroxbalker schrieb: Ich würde vermuten, dass ein Einstiegsgehalt von ca. 4000 Brutto das höchste der Gefühle sein dürfte, eher weniger. Arbeitsmarkt generell nicht so top und es gibt auch viele schlecht-qualifizierte Volljuristen, die aber dann den Vorzug bekommen. Im Zweifel stechen dich auch Bewerber, die einen guten Bachelor of Laws gemacht haben, aus.
60 Brutto als Einstiegsgehalt halte ich für illusorisch. :)
Bin jetzt davon ausgegangen, dass ein Master of Laws mit der Note 1.6 nicht unbedingt schlechter ist als ein Bachelor of Laws :)
Die Zahlen sind natürlich ernüchternd. Kam damals als WiMi rechnerisch gesehen schon auf 3360Aber wir werden sehen!



