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  5. Jurastudium mit 42
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Jurastudium mit 42
YuppYupp
Junior Member
**
Beiträge: 1
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#1
12.03.2026, 17:06
Hallo Zusammen,

Ich melde mich hier mal (so wie früher) klassisch in einem Forum. Ich bin unternehmerisch zwar gut unterwegs, jedoch habe ich mich schon immer sehr für das Gesetz und für Recht interessiert. Mein gutes NC hatte ich damals leider für das "falsche" Fach genutzt (KoWi). Jetzt bin ich in der Mitte meines Lebens und habe eine sehr große Sehnsucht danach, mich meiner Leidenschaft zu widmen und Jura zu studieren. Wenn alls gut läuft, wäre ich in ca. 7 Jahren dann durch und hätte das zarte Alter von 49 erreicht. Ich habe ein sehr großes Netzwerk mittlerweile und denke, dass es kein Problem sein würde direkt Mandanten zu bekommen für meine eigene Kanzlei.
Ich weiß dass das Studium sehr viel Energie braucht, jedoch bin ich - zumindest glaube ich es - mental darauf vorbereitet. Außerdem finde ich die heutige Zeit und gerade das (vorsichtige) Arbeiten mit KI ein faszinierendes Zeitalter um als Anwalt tätig zu sein.
Würde mir jemand davon abraten? Was hält die Allgemeinheit so von dieser Idee? Wenn ich mir so vorstelle im WS26 zu starten und die ganzen jungen Menschen um mich herum habe und das ganze Uni-Leben, hach das wäre eine herrliche Erfahrung. 

Ist es zu spät? Macht es Sinn? Ich weiß es nicht wirklich.
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Praktiker
Posting Freak
*****
Beiträge: 2.112
Themen: 0
Registriert seit: Apr 2021
#2
12.03.2026, 17:29
Wenn Du Lust darauf hast, rate ich nicht ab. Aber setz dich vielleicht vorher ein paar Mal in Vorlesungen rein, ob es überhaupt Deiner Vorstellung entspricht.
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MNN
Junior Member
**
Beiträge: 19
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2023
#3
12.03.2026, 19:40
Bist du dir sicher dass Jura deine geheime Leidenschaft ist? Woher weißt du das Cheese Kannst ja auch einfach so an der Uni chillen
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.03.2026, 19:41 von MNN.)
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JuraBW2026
Junior Member
**
Beiträge: 11
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2026
#4
12.03.2026, 21:53
Auch wenn das Studium zumindest theoretisch in 5 Jahren machbar ist (wenig bis keine Anwesenheitspflicht, dennoch musst du 12 Wochen Praktika nachweisen), musst du dir überlegen, dass du im Ref Vollzeit im Ref bist und zwischen 47-49 Jahren nur von 1300-1500€ im Monat (je nach BL) leben musst. Je nach Note wurde bei uns 1 Tag Nebentätigkeit genehmigt aber mehr nicht. Abhängig von deiner finanziellen oder Familiensituation kann das schwierig sein.
Warum möchtest du denn Jura studieren? Du kannst es inoffiziell studieren/darüber lesen und musst nicht durch die gruselige Ausbildung. StA/Richter dürfte bei dem Alter ausgeschlossen sein, dh. falls du nicht unbedingt Anwalt werden willst, sehe ich den Sinn dahinter nicht ganz.
(Aus Interesse kann man natürlich alles studieren und machen aber der Weg ist wirklich viel viel länger als 6 Semester Bachelor!)
Wünsche dir alles Gute!
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Reichsexekution
Junior Member
**
Beiträge: 22
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2025
#5
13.03.2026, 01:46
Auf dem inoffiziellen Message und VoIP Server (eine Plattform bekannt unter Gamern, wird vom Forum zensiert 🤷‍♂️) der FUH hat jemand mit 40 einen ähnlichen Weg eingeschlagen und neben seinem Beruf Jura studiert. Muss man auch erstmal hinbekommen.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.03.2026, 01:49 von Reichsexekution.)
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Spencer
Senior Member
****
Beiträge: 383
Themen: 0
Registriert seit: May 2023
#6
13.03.2026, 10:03
Nichts für ungut, aber dein Post liest sich ein wenig unbedarft.

Woher willst du denn wissen, dass Jura deine große Leidenschaft ist, wo du doch 42 Jahre ganz gut ohne sie durchs Leben gekommen bist?

Wahrscheinlich solltest du deiner Entscheidung erst einmal ein paar Praktika und Vorlesungsbesuche vorschalten, um überhaupt einen Eindruck von der Ausbildung und späteren Praxis zu bekommen.
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Hugo97
Junior Member
**
Beiträge: 3
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2024
#7
13.03.2026, 14:47
Wieso eigentlich so viele negative Kommentare? Vermutlich war es für die wenigsten hier die größte Leidenschaft ihres Lebens zu Beginn des Studiums. Vermutlich werden wir alle mindestens bis 70 arbeiten müssen, also wirst du noch über 20 Jahre in dem Beruf arbeiten können/müssen. Wenn du finanziell abgesichert bist und ein paar Rücklagen hast, dann versuche dein Glück! Wenn du nach ein paar Semestern merkst, dass es doch nichts ist, dann hörst du halt wieder auf. Wünsche dir viel Erfolg! 🍀
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Fast_and_fatigued
Junior Member
**
Beiträge: 28
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2025
#8
13.03.2026, 15:39
Wenn dich Jura interessiert, dann solltest du dich auch jeden Fall mal in eine Vorlesung setzen/ auf Youtube eine ansehen/ ein Lehrbuch ausleihen. Ich denke du wirst schon recht schnell merken, ob dich die Materie begeistert. Ansonsten hatte ich viele Kommilitonen an der Fernuni Hagen, die auch noch im fortgeschrittenen Alter mit dem Studium begonnen haben. Das Alter war da wirklich kein Hinderungsgrund, nur haben die meisten sich auf den Bachelor fokussiert. Die Examensvorbereitung von einem bis 1,5 Jahre hat nur eine Handvoll wirklich angefangen. Du musst dir nur bewusst sein, dass dir das sehr akademische Lernen insb. von Meinungsstreitigkeiten vielleicht nicht mehr ganz so einfach fallen könnte.

Nur zu deiner Zeitplanung vielleicht ein paar Hinweise: Viele schaffen das Studium nicht in den 5 Jahren. Das kann daran liegen, dass sie nebenher in nicht unerheblichem Maße arbeiten, die familiäre Situation es nicht zulässt oder aber das Studium nicht ganz flüssig läuft. Viele Verlaufspläne berücksichtigen auch nicht, dass man zwischen den schriftlichen Examensklausuren und der Mündlichen auch nochmal einige Monate Wartezeit hat. Von den Wartezeiten auf einen Ref-Platz (NRW aktuell 13 Monate aufwärts) ganz zu schweigen. Es wird damit höchstwahrscheinlich ein doch noch längerer Weg zum Anwalt werden, wenn du ihn einschlagen möchtest.

Wie oben schon geschrieben wirst du während des Studiums eher weniger arbeiten können, das solltest du bei deiner finanziellen Situation, evtl. Rentenüberlegungen und Krankenkasse beachten. Während des Refs musst du mit der Unterhaltsbeihilfe und einem zeitlich sehr eingeschränkten Nebenjob vorlieb nehmen. 

Vielleicht lässt du dich ansonsten mal von einer Fachstudienberatung an deiner Wunschuni beraten.
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Spencer
Senior Member
****
Beiträge: 383
Themen: 0
Registriert seit: May 2023
#9
13.03.2026, 15:53
(13.03.2026, 14:47)Hugo97 schrieb:  Wieso eigentlich so viele negative Kommentare? Vermutlich war es für die wenigsten hier die größte Leidenschaft ihres Lebens zu Beginn des Studiums. Vermutlich werden wir alle mindestens bis 70 arbeiten müssen, also wirst du noch über 20 Jahre in dem Beruf arbeiten können/müssen. Wenn du finanziell abgesichert bist und ein paar Rücklagen hast, dann versuche dein Glück! Wenn du nach ein paar Semestern merkst, dass es doch nichts ist, dann hörst du halt wieder auf. Wünsche dir viel Erfolg! 🍀
Welche echte Leidenschaft für das Studienfach soll das denn bitte vor Beginn des Studiums sein? Man weiss doch gar nicht, was das Jurastudium bedeutet. 

Ich habe zB Jura nach den ersten Misserfolgserlebnissen (= 1. Klausur im BGB mit 2 Punkten bei völliger Ahnungslosigkeit vergeigt) erst mit wachsender Begeisterung studiert. Meine Studienwahl habe ich aber zunächst ohne echte Ahnung davon getroffen, was da auf mich zukommt. Ich war staats- und gesellschaftspolitisch interessiert und hatte Spaß am Umgang mit der deutschen Sprache. Dann war ich noch in einer StrafR-AT und einer Mietrechtsvorlesung und habe mit einer Bekannten im 3. Semester gesprochen. Viel konkreter war es nicht.

Mit 20 ist es aber nochmal etwas anderes als mit 42, den Sprung ins Ungewisse zu wagen. Da gibt man idR noch keine gesicherte berufliche Existenz auf und hat auch keine familiären Verpflichtungen. Wenn man nach 1-2 Semestern merkt, dass es Jura nicht ist, wechselt man halt das Fach. Das kommt sogar sehr häufig vor. Die Situation ist dh nicht wirklich vergleichbar. Dh auch meine Skepsis, ob der Ausgangspost wirklich ernst gemeint ist.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.03.2026, 16:03 von Spencer.)
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Ex-GK
Senior Member
****
Beiträge: 330
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2022
#10
13.03.2026, 17:09
(13.03.2026, 15:39)Fast_and_fatigued schrieb:  Wenn dich Jura interessiert, dann solltest du dich auch jeden Fall mal in eine Vorlesung setzen/ auf Youtube eine ansehen/ ein Lehrbuch ausleihen. Ich denke du wirst schon recht schnell merken, ob dich die Materie begeistert. Ansonsten hatte ich viele Kommilitonen an der Fernuni Hagen, die auch noch im fortgeschrittenen Alter mit dem Studium begonnen haben. Das Alter war da wirklich kein Hinderungsgrund, nur haben die meisten sich auf den Bachelor fokussiert. Die Examensvorbereitung von einem bis 1,5 Jahre hat nur eine Handvoll wirklich angefangen. Du musst dir nur bewusst sein, dass dir das sehr akademische Lernen insb. von Meinungsstreitigkeiten vielleicht nicht mehr ganz so einfach fallen könnte.

Nur zu deiner Zeitplanung vielleicht ein paar Hinweise: Viele schaffen das Studium nicht in den 5 Jahren. Das kann daran liegen, dass sie nebenher in nicht unerheblichem Maße arbeiten, die familiäre Situation es nicht zulässt oder aber das Studium nicht ganz flüssig läuft. Viele Verlaufspläne berücksichtigen auch nicht, dass man zwischen den schriftlichen Examensklausuren und der Mündlichen auch nochmal einige Monate Wartezeit hat. Von den Wartezeiten auf einen Ref-Platz (NRW aktuell 13 Monate aufwärts) ganz zu schweigen. Es wird damit höchstwahrscheinlich ein doch noch längerer Weg zum Anwalt werden, wenn du ihn einschlagen möchtest.

Wie oben schon geschrieben wirst du während des Studiums eher weniger arbeiten können, das solltest du bei deiner finanziellen Situation, evtl. Rentenüberlegungen und Krankenkasse beachten. Während des Refs musst du mit der Unterhaltsbeihilfe und einem zeitlich sehr eingeschränkten Nebenjob vorlieb nehmen. 

Vielleicht lässt du dich ansonsten mal von einer Fachstudienberatung an deiner Wunschuni beraten.

+1. Schau erstmal über kostenfreie Angebote rein. Am Ende ist es selten schlecht, sich weiterbilden zu wollen und wenn es Dein Wunsch ist, go for it. Ob Du es Dir finanziell erlauben kannst und Du mental darauf vorbereitet bist, kannst nur Du wissen. Nur ist das Jurastudium durchaus auch ein Vollzeitjob, wenn man nicht ein überdurchschnittliches Talent hierfür mitbringt. Der Aufwand (Zeit und Geld), insbesondere in Richtung Examen, ist mE nicht zu unterschätzen. 

Ich möchte Dich nicht desillusionieren, aber auf Folgende zusätzliche Punkte hinweisen: ME braucht man für Jura durchaus auch eine gewisse Frustrationstoleranz und es ist nicht untypisch, dass viele, die in der Schule notenmäßige Überflieger waren (oder in Deinem Fall bereits beruflich erfolgreich sind bzw. eher Erfolge als Misserfolge gewöhnt sind), von der Notengebung im Studium überrascht werden. Das Studium hat auch nicht viel mit der echten Anwaltsarbeit zu tun, da lernt man sein Handwerk, ebenso im Ref, das die Anwaltsebene im Verhältnis eher vernachlässigt. Viele der Prüfer und Dozierenden werden jünger sein als Du - das sollte man sich bewusst machen und etwaige Empfindlichkeiten wegschieben. Es ist richtig, dass Du von eher jüngeren Leuten umgeben sein wirst - sofern Du aber Kontakte mit den jüngeren KommilitonInnen zu knüpfen möchtest, wäre ich an Deiner Stelle aber nicht überrascht, wenn das jedenfalls am Anfang etwas schwieriger wird.
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