20.02.2026, 23:00
(20.02.2026, 20:02)Frankfurt123 schrieb:(20.02.2026, 16:42)JurisRef schrieb:komisch…. Aber hatte hier auch im Forum rumgelesen, da gibt es noch andere threads zu dem Thema Justiz Rheinland Pfalz. Da haben auch 8 Punkte Kandidaten davon berichtet, nichts zu hören seit Monaten. Hab aber eh eine andere Stelle, deshalb werde ich da jetzt nicht nachfragen.(20.02.2026, 16:16)Frankfurt123 schrieb: Eine Bekannte von mir hat mit 8,3 auch eine Stelle außerhalb von Mainz angeboten bekommen. Sie hatte ganz viele Orte (kein Mainz) angegeben.
Glaube ich habe mir ins eigene Fleisch geschnitten nur mit dem Ortswunsch Mainz. Und ich glaube, sie wollen sich alles offenhalten, falls man doch irgendwann auf meine Bewerbung zurückgreifen will, die ja die formalen Voraussetzungen erfüllt. 😃 deshalb keine absage. Ist jetzt aber nur eine Vermutung.
Ich kann von anderen berichten, die telefonisch gefragr worden ob auch Ort XY in Betracht käme, obwohl sie das vorher nicht angegeben hatten 🤔
Ja, zurzeit kommt man aber auch mit 8 Punkten garnicht rein, aber hätte wenigstens mit einer Rückmeldung gerechnet 🤦
24.02.2026, 12:39
Ich hatte Anfang des Jahres ein Gespräch (zwischen Bewerbung und Einladung lagen auch schon 2 Monate). Danach wurde mir gesagt, es dauert ca 3 Wochen bis ich etwas höre. Da kam aber nichts und als ich nachgefragt hatte, wurde ich nochmal um 2 Wochen vertröstet. Die sind aber auch verstrichen ohne Rückmeldung. Ich hab dann nochmal nachgefragt und dann wurde mir erst abgesagt mit der Begründung es gäbe aktuell eine sehr gute Bewerberlage. Ich hatte mich mit knapp über 8 Punkten im 2. beworben und örtlich die komplette südliche Pfalz angegeben.
24.02.2026, 13:53
(24.02.2026, 12:39)JuristABC schrieb: Ich hatte Anfang des Jahres ein Gespräch (zwischen Bewerbung und Einladung lagen auch schon 2 Monate). Danach wurde mir gesagt, es dauert ca 3 Wochen bis ich etwas höre. Da kam aber nichts und als ich nachgefragt hatte, wurde ich nochmal um 2 Wochen vertröstet. Die sind aber auch verstrichen ohne Rückmeldung. Ich hab dann nochmal nachgefragt und dann wurde mir erst abgesagt mit der Begründung es gäbe aktuell eine sehr gute Bewerberlage. Ich hatte mich mit knapp über 8 Punkten im 2. beworben und örtlich die komplette südliche Pfalz angegeben.
Oha, aber krass dass du 3x nachfragen musstest dafür
24.02.2026, 13:54
(24.02.2026, 12:39)JuristABC schrieb: Ich hatte Anfang des Jahres ein Gespräch (zwischen Bewerbung und Einladung lagen auch schon 2 Monate). Danach wurde mir gesagt, es dauert ca 3 Wochen bis ich etwas höre. Da kam aber nichts und als ich nachgefragt hatte, wurde ich nochmal um 2 Wochen vertröstet. Die sind aber auch verstrichen ohne Rückmeldung. Ich hab dann nochmal nachgefragt und dann wurde mir erst abgesagt mit der Begründung es gäbe aktuell eine sehr gute Bewerberlage. Ich hatte mich mit knapp über 8 Punkten im 2. beworben und örtlich die komplette südliche Pfalz angegeben.Ein kommunikatives Desaster seitens des Dienstherrn.
24.02.2026, 14:10
Ja ich war mir auch nicht sicher, ob ich wirklich nochmal nachfragen soll, aber ich wollte einfach einen Haken dranmachen können. Ich bin inzwischen auch anderweitig unter. Die Kommunikation und der Umgang mit Bewerbern ist aber wirklich eine Katastrophe …
24.02.2026, 14:50
Das dürfte nicht besser werden. Im Moment haben es die Justizverwaltungen einfach nicht nötig, ordentlich mit Bewerbern umzugehen. Leider setzt sich das mitunter in der Probezeit und danach fort. Der Einzelne ist ersetzbar und die potentiellen Nachfolger stehen schon Schlange.
Als ich nach fast 10 Jahren angekündigt hatte, die Justiz verlassen zu wollen, hieß es lapidar „Sie werden schon Ihre Gründe haben. Brauchen Sie überhaupt eine Beurteilung?“
Wertschätzung sieht anders aus.
Als ich nach fast 10 Jahren angekündigt hatte, die Justiz verlassen zu wollen, hieß es lapidar „Sie werden schon Ihre Gründe haben. Brauchen Sie überhaupt eine Beurteilung?“
Wertschätzung sieht anders aus.
Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php
Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
24.02.2026, 22:17
(24.02.2026, 14:50)Spencer schrieb: Das dürfte nicht besser werden. Im Moment haben es die Justizverwaltungen einfach nicht nötig, ordentlich mit Bewerbern umzugehen. Leider setzt sich das mitunter in der Probezeit und danach fort. Der Einzelne ist ersetzbar und die potentiellen Nachfolger stehen schon Schlange.
Als ich nach fast 10 Jahren angekündigt hatte, die Justiz verlassen zu wollen, hieß es lapidar „Sie werden schon Ihre Gründe haben. Brauchen Sie überhaupt eine Beurteilung?“
Wertschätzung sieht anders aus.
Das finde ich sehr enttäuschend, weil ich eig so viel gutes über Justiz RLP gehört habe :(
25.02.2026, 07:05
(24.02.2026, 14:50)Spencer schrieb: (...)
Als ich nach fast 10 Jahren angekündigt hatte, die Justiz verlassen zu wollen, hieß es lapidar „Sie werden schon Ihre Gründe haben. Brauchen Sie überhaupt eine Beurteilung?“
Wertschätzung sieht anders aus.
Sorry, aber was erwartest Du?
Wenn Du nach fast 10 Jahren zum P1 oder PLG gehst und mitteilst, dass Du die Justiz verlassen willst, muss ein Dich ernst nehmendes Gegenüber doch davon ausgehen, dass Du gute Gründe hast. Ich hielte da eher ein "Haben Sie sich das auch gut überlegt?" für verfehlt.
Wenn man auf Wertschätzung Wert legt, ist man mE - ich kann indessen nur über NRW sprechen - als Richter in der Justiz (jedenfalls aber am AG) schon systembedingt nicht am richtigen Ort. Das ist dann eben die Kehrseite der richterlichen Unabhängigkeit. Und es ist eben auch, wie dieses Forum zeigt, so, dass genügend Bewerber zur Verfügung stehen. Ich meine, man muss sich da schon ehrlich vor Augen führen, dass die eigene Lebensentscheidung dem System egal ist (und sein muss).
25.02.2026, 08:17
(25.02.2026, 07:05)Boevenvanger schrieb:(24.02.2026, 14:50)Spencer schrieb: (...)
Als ich nach fast 10 Jahren angekündigt hatte, die Justiz verlassen zu wollen, hieß es lapidar „Sie werden schon Ihre Gründe haben. Brauchen Sie überhaupt eine Beurteilung?“
Wertschätzung sieht anders aus.
Sorry, aber was erwartest Du?
Wenn Du nach fast 10 Jahren zum P1 oder PLG gehst und mitteilst, dass Du die Justiz verlassen willst, muss ein Dich ernst nehmendes Gegenüber doch davon ausgehen, dass Du gute Gründe hast. Ich hielte da eher ein "Haben Sie sich das auch gut überlegt?" für verfehlt.
Wenn man auf Wertschätzung Wert legt, ist man mE - ich kann indessen nur über NRW sprechen - als Richter in der Justiz (jedenfalls aber am AG) schon systembedingt nicht am richtigen Ort. Das ist dann eben die Kehrseite der richterlichen Unabhängigkeit. Und es ist eben auch, wie dieses Forum zeigt, so, dass genügend Bewerber zur Verfügung stehen. Ich meine, man muss sich da schon ehrlich vor Augen führen, dass die eigene Lebensentscheidung dem System egal ist (und sein muss).
Es gibt genügend Bewerber richtig, aber gleichzeitig werden die top Absolventen schon von der Justizseite aus und kontaktiert um ihnen ein Angebot für die Justiz (ohne Bewerbung) zu machen, obwohl es doch genug freiwillige Bewerbungen gibt 🤣
25.02.2026, 09:32
(25.02.2026, 07:05)Boevenvanger schrieb:Wenn gleich mehrere Lebenszeitrichter in kurzer Abfolge ein Gericht verlassen, sollten die Gründe hierfür die Hausspitze sehr wohl interessieren. Es könnte ja an Umständen liegen, die man ändern könnte.(24.02.2026, 14:50)Spencer schrieb: (...)
Als ich nach fast 10 Jahren angekündigt hatte, die Justiz verlassen zu wollen, hieß es lapidar „Sie werden schon Ihre Gründe haben. Brauchen Sie überhaupt eine Beurteilung?“
Wertschätzung sieht anders aus.
Sorry, aber was erwartest Du?
Wenn Du nach fast 10 Jahren zum P1 oder PLG gehst und mitteilst, dass Du die Justiz verlassen willst, muss ein Dich ernst nehmendes Gegenüber doch davon ausgehen, dass Du gute Gründe hast. Ich hielte da eher ein "Haben Sie sich das auch gut überlegt?" für verfehlt.
Wenn man auf Wertschätzung Wert legt, ist man mE - ich kann indessen nur über NRW sprechen - als Richter in der Justiz (jedenfalls aber am AG) schon systembedingt nicht am richtigen Ort. Das ist dann eben die Kehrseite der richterlichen Unabhängigkeit. Und es ist eben auch, wie dieses Forum zeigt, so, dass genügend Bewerber zur Verfügung stehen. Ich meine, man muss sich da schon ehrlich vor Augen führen, dass die eigene Lebensentscheidung dem System egal ist (und sein muss).
Außerdem macht es einen Unterschied, ob zB 5 Lebenszeitrichter ihren Job machen oder 5 Probezeitrichter. Erstgenannte sind aufgrund jahrelanger Praxis und Fortbildung schon dort, wo die Proberichter erst in einigen Jahren sein werden.
Dass Wertschätzung in der Justiz mit Blick auf die richterliche Unabhängigkeit unangebracht sei, hört man leider öfter. Ich halte das, vorsichtig gesagt, für wenig überzeugend. Dann dürfte es auch keine Beurteilung durch die Verwaltung geben.


