21.12.2025, 15:36
(21.12.2025, 14:59)Homer S. schrieb: Warum sollte ein Prüfer genervt sein? Die im Zweifel ganz guten korrigieren sich deutlich leichter als schlechte Klausuren. Regelmäßig droht kein Überdenkungsverfahren und in der mündlichen Prüfung hat man als Prüfer auch mehr Spaß mit guten Kandidaten als mit weniger guten. Im Ergebnis wird hier als das Geld leichter und angenehmer verdient...Ganz genau so sieht es aus. Mal davon abgesehen, dass ich als Korrektor im Schriftlichen nicht weiß, wer Verbesserer ist (man kann es höchstens anhand der Prüfziffer erahnen) freue ich mich über jede gute Klausur, weil man mit der viel schneller fertig ist und weniger frustriert ist.
21.12.2025, 18:19
Vielen Dank für die netten Tipps und Gedanken bis hier hin :)
Tatsächlich kenne ich mich im Verfahren nicht aus, habe aber in meiner mündlichen erlebt, wie das (vom schriftlichen nur um 0,1 höhere) Gesamtergebnis einer Kandidatin mit den Worten gewürdigt wurde "dass sich der Verbesserungsversuch ja für sie gelohnt hätte".
Tatsächlich hatte sie sich scheinbar im Gesamtergebnis um 1,2 Punkte verbessert ggü. dem Erstversuch nur halt unsere Mündliche hat nur 0,1p extra gebracht.
Da ist mir so im Kopf geblieben, dass die Prüfer in der mündlichen schon die gesamte Akte bekommen.
Nichtsdesto trotz meine ich raiszulesen, dass hier überwiegend wahrscheinlich absolut zu Recht aufgezeigt wird wie viel Energie das Referendat und die entspr. Vorbereitung einem abverlangt.
Habe da sehr großen Respekt und werde mir auf jeden Fall noch eine Pause zwischen dem 1 und dem 2 gönnen
Tatsächlich kenne ich mich im Verfahren nicht aus, habe aber in meiner mündlichen erlebt, wie das (vom schriftlichen nur um 0,1 höhere) Gesamtergebnis einer Kandidatin mit den Worten gewürdigt wurde "dass sich der Verbesserungsversuch ja für sie gelohnt hätte".
Tatsächlich hatte sie sich scheinbar im Gesamtergebnis um 1,2 Punkte verbessert ggü. dem Erstversuch nur halt unsere Mündliche hat nur 0,1p extra gebracht.
Da ist mir so im Kopf geblieben, dass die Prüfer in der mündlichen schon die gesamte Akte bekommen.
Nichtsdesto trotz meine ich raiszulesen, dass hier überwiegend wahrscheinlich absolut zu Recht aufgezeigt wird wie viel Energie das Referendat und die entspr. Vorbereitung einem abverlangt.
Habe da sehr großen Respekt und werde mir auf jeden Fall noch eine Pause zwischen dem 1 und dem 2 gönnen
21.12.2025, 19:25
Du wirst schon deinen Weg gehen. Dir sollte nur bewusst sein, dass sich aktuell natürlich alles auf das erste Examen fokussiert, weil es eben das ist, worum es sich die letzten Jahre gedreht hat. Aber beim Jobeinstieg und erst recht ein paar Jahre später ist das erste Examen nur eine Sache von vielen und wird im Verhältnis immer unwichtiger. Früher konnte ich dir noch sagen, welche Punkte ich in welchen Examensklausuren geschrieben habe. Heute kann ich mich noch an die Endnote erinnern und eine Klausur bekomme ich noch irgendwie im Kopf zusammen, weil die einen richtig abstrusen Sachverhalt hatte. Der Rest ist vergessen und egal geworden.
25.12.2025, 23:22
(21.12.2025, 15:36)Broton schrieb:(21.12.2025, 14:59)Homer S. schrieb: Warum sollte ein Prüfer genervt sein? Die im Zweifel ganz guten korrigieren sich deutlich leichter als schlechte Klausuren. Regelmäßig droht kein Überdenkungsverfahren und in der mündlichen Prüfung hat man als Prüfer auch mehr Spaß mit guten Kandidaten als mit weniger guten. Im Ergebnis wird hier als das Geld leichter und angenehmer verdient...Ganz genau so sieht es aus. Mal davon abgesehen, dass ich als Korrektor im Schriftlichen nicht weiß, wer Verbesserer ist (man kann es höchstens anhand der Prüfziffer erahnen) freue ich mich über jede gute Klausur, weil man mit der viel schneller fertig ist und weniger frustriert ist.
Da fällt mir ein, dass ich in meinem Verbesserungsversuch in der mündlichen auf die Frage ob ich zufrieden sei mit den Ergebnissen auch erwähnte mit Verbesserungsversuch. Mein Prüfer wusste das tatsächlich nicht dass ich Verbesserer bin 😅
25.12.2025, 23:24
(21.12.2025, 18:19)Thewilltobill schrieb: Vielen Dank für die netten Tipps und Gedanken bis hier hin :)
Tatsächlich kenne ich mich im Verfahren nicht aus, habe aber in meiner mündlichen erlebt, wie das (vom schriftlichen nur um 0,1 höhere) Gesamtergebnis einer Kandidatin mit den Worten gewürdigt wurde "dass sich der Verbesserungsversuch ja für sie gelohnt hätte".
Tatsächlich hatte sie sich scheinbar im Gesamtergebnis um 1,2 Punkte verbessert ggü. dem Erstversuch nur halt unsere Mündliche hat nur 0,1p extra gebracht.
Da ist mir so im Kopf geblieben, dass die Prüfer in der mündlichen schon die gesamte Akte bekommen.
Nichtsdesto trotz meine ich raiszulesen, dass hier überwiegend wahrscheinlich absolut zu Recht aufgezeigt wird wie viel Energie das Referendat und die entspr. Vorbereitung einem abverlangt.
Habe da sehr großen Respekt und werde mir auf jeden Fall noch eine Pause zwischen dem 1 und dem 2 gönnen
Kommt auf den Prüfer an, wie viel er sich mit deiner Akte auseinandersetzt. Im 2. Examen hatte ich einen Prüfer der sogar die Mails ans Prüfungsamt kannte, als ich einen Wunsch äußerte an welchem Tag ich bitte keine mündliche Prüfung haben möchte (aus privaten Gründen) 🤣🤣🤣
26.12.2025, 11:16
Ich würde mir den Stress ersparen. Die ein,zwei Punkte Unterschied interessiert am Ende wirklich niemanden.


