• Suche
  • Deine Referendarswelt
    • Juristenkoffer.de - Kommentare mieten
    • RefNews - Das Blog zum Referendariat
    • Infoseiten zum Referendariat
    • Referendarbuchladen - Bücher für Rechtsreferendare
    • Stationsradar.de - Stationsangebote u. Nebenjobs
    • Protokolle-Assessorexamen.de - Protokolle für das 2. Examen
    • Referendarswelt - Die Stadt für Rechtsreferendare
    • Infoseiten: Richter / Staatsanwalt werden
Einloggen oder Registrieren » Hallo, Gast! Auch als Gast kannst Du Beiträge posten. Besser nutzbar ist das Forum aber, wenn Du Dich registrierst und einloggst.
Login
Benutzername/E-Mail:
Passwort: Passwort vergessen?
 
  1. Startseite
  2. Zur letzten Instanz - Das Forum für Rechtsreferendare
  3. Instanzen für Rechtsreferendare
  4. Berufseinstieg nach dem Referendariat
  5. Staatsanwaltschaft Home Office
1 2 »
Antworten

 
Staatsanwaltschaft Home Office
Questioner
Member
***
Beiträge: 103
Themen: 28
Registriert seit: Mar 2024
#1
19.12.2025, 22:31
Hallo liebe Forumsmitglieder,

gibt es hier Leute,  die in einer StA arbeiten?

Dürft ihr Home Office machen? Falls ja, wie oft? Und ab dem wie vielten Monat ist das realistisch?

Würde mich freuen, wenn ihr auch euer Bundesland dazu schreibt.
Suchen
Zitieren
#Forum.Ads
Advertisement
*******
 
 
 
Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:

https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php

Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
 
Broton
Junior Member
**
Beiträge: 48
Themen: 0
Registriert seit: Nov 2022
#2
20.12.2025, 08:19
Bei unserer StA in NRW gibt es da meines Wissens keine festen Vorgaben. Die meisten Leute, die davon Gebrauch machen, machen es so 1, manchmal 2 Mal pro Woche. Mehr wird ggf. etwas schwierig, weil es ja auch noch zahlreiche Papierakten gibt, die bearbeitet werden möchten. Wie es bei unseren Berufsanfängern aussieht, weiß ich nicht. Gerade in den ersten Monaten läuft man aber mit sehr vielen Akten zu Kollegen, um die was zu fragen. Da bietet sich Homeoffice nicht unbedingt an. Daneben müsste man mit seinem Gegenzeichner klären, wie dieser die Gegenzeichnung durchführen möchte und ob man dabei anwesend sein soll.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2025, 08:22 von Broton.)
Suchen
Zitieren
RatlosimNorden
Junior Member
**
Beiträge: 11
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2025
#3
20.12.2025, 09:57
Wie auch zumeist in der Privatwirtschaft abhängig vom jeweiligen Team/Abteilung/Dezernat! 

Ich habe mehrere Freunde/Bekannte in StAen, davon machen die meisten gar kein HO, auch einfach weil es sich nicht anbietet: Noch immer viele Papierakten, auch eilige, häufig muss man erfahrene KollegInnen fragen, die keinen Bock auf Teams-Calls haben, kein Diensthandy und keine Möglichkeit, Anrufe vom Diensttelefon aufs Privathandy umzuleiten. 

Ein Bekannter schaufelt sich die Woche irgendwie so, dass er Freitags im HO nur Abschlussentscheidungen schreibt. Keine Ahnung, wie der das mit den Eilsachen und der Erreichbarkeit regelt. Der Freitag ist dann aber für ihn auch häufig der längste Tag, bei den anderen der kürzeste (wenn man die regelmäßigen Wochenendsessions außen vor lässt).
Suchen
Zitieren
Questioner
Member
***
Beiträge: 103
Themen: 28
Registriert seit: Mar 2024
#4
20.12.2025, 11:38
Danke euch für die Einblicke. Ich will mich auch bei Staatsanwaltschaften bewerben, die etwas weiter weg sind, aber fände es gut, wenn ich zumindest Donnerstag Abends hier hin zurückkommen könnte und Freitag im HO wäre. 

Ich bin als Mensch sehr an Freunde und Familie gebunden und fände es schade, wenn ich das für den Beruf aufgeben müsste.

Ich würde es aber hinkriegen, zumindest die erste Zeit auf die Zähne zu beißen, und nur vor Ort zu sein. In der Hoffnung, dass ich möglicherweise nach drei Monaten einen Tag HO kriege freitags
Suchen
Zitieren
Broton
Junior Member
**
Beiträge: 48
Themen: 0
Registriert seit: Nov 2022
#5
20.12.2025, 11:46
Einen sicheren "festen" (immer den gleichen) Homeofficetag zu nehmen, ist vermutlich noch etwas schwieriger. Wenn du Freitags in eine Sitzung eingeteilt wirst, fällt Homeoffice aus. Wenn du Donnerstags den ganzen Tag Sitzung hast, wird Freitags Homeoffice ggf. auch schwierig.
Suchen
Zitieren
Drin
Senior Member
****
Beiträge: 346
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2022
#6
20.12.2025, 20:45
(20.12.2025, 11:46)Broton schrieb:  Einen sicheren "festen" (immer den gleichen) Homeofficetag zu nehmen, ist vermutlich noch etwas schwieriger. Wenn du Freitags in eine Sitzung eingeteilt wirst, fällt Homeoffice aus. Wenn du Donnerstags den ganzen Tag Sitzung hast, wird Freitags Homeoffice ggf. auch schwierig.

+1
Schwierig meint dabei vor allem, dass im Zweifel die Dienstpflichten vorgehen. In den meisten Behörden wird man vermutlich (so jdf bei uns in nrw) Wege bei der Sirzungseinteilung finden, um den Kolleginnen und Kollegen möglichst entgegenzukommen. Manchmal wird es aber aufgrund der Sitzungsdichte oder ungeplanter Fortsetzungstermine nicht anders gehen. Aber dann wirst du meist eine eine Woche oder länger vorher bescheid wissen und entsprechend planen können. Mit zunehmender eAkte wird sich das auch alles nochmal umgestalten, denke ich.
Suchen
Zitieren
Anka
Junior Member
**
Beiträge: 25
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2024
#7
20.12.2025, 21:32
Hier (NDS) funktioniert es ganz gut mit 1-2 Homeoffice-Tagen pro Woche. Natürlich kann Sitzungsdienst oder Bereitschaft dazwischenkommen, aber es lässt sich eigentlich alles gut vom HO aus bewerkstelligen. Eine entsprechende Ausstattung braucht man seit der eAkte allerdings schon.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.12.2025, 21:34 von Anka.)
Suchen
Zitieren
Questioner
Member
***
Beiträge: 103
Themen: 28
Registriert seit: Mar 2024
#8
21.12.2025, 10:45
(20.12.2025, 21:32)Anka schrieb:  Hier (NDS) funktioniert es ganz gut mit 1-2 Homeoffice-Tagen pro Woche. Natürlich kann Sitzungsdienst oder Bereitschaft dazwischenkommen, aber es lässt sich eigentlich alles gut vom HO aus bewerkstelligen. Eine entsprechende Ausstattung braucht man seit der eAkte allerdings schon.

Interessant. Kannst du einschätzen, ab wann es nach Berufseinstieg möglich ist, 1-2 Tage HO zu bekommen?
Suchen
Zitieren
Anka
Junior Member
**
Beiträge: 25
Themen: 1
Registriert seit: Jun 2024
#9
21.12.2025, 12:01
(21.12.2025, 10:45)Questioner schrieb:  
(20.12.2025, 21:32)Anka schrieb:  Hier (NDS) funktioniert es ganz gut mit 1-2 Homeoffice-Tagen pro Woche. Natürlich kann Sitzungsdienst oder Bereitschaft dazwischenkommen, aber es lässt sich eigentlich alles gut vom HO aus bewerkstelligen. Eine entsprechende Ausstattung braucht man seit der eAkte allerdings schon.

Interessant. Kannst du einschätzen, ab wann es nach Berufseinstieg möglich ist, 1-2 Tage HO zu bekommen?
Also nach meiner ganz persönlichen Erfahrung ist ein Tag relativ schnell möglich - genutzt zB, um umfangreichere Verfahren „in Ruhe“ abzuschließen. Wenn sich etwas Routine eingestellt hat, dann auch mehr. Vermutlich ist es aber schon individuell davon abhängig, was für ein Dezernat und welchen Abteilungsleiter man erwischt hat bzw. wie gut man zurecht kommt. Allerdings kann natürlich Sitzungsdienst/Bereitschaft/Abteilungsbesprechung dazwischenkommen. Da sind aber auch oft Absprachen dahingehend möglich, z.B. einen bestimmten Wochentag (von Ausnahmen, wie Fortsetzungsterminen mal abgesehen) als Sitzungstag auszuschließen oder bevorzugte, da besser erreichbare Gerichte zu vereinbaren.
Suchen
Zitieren
Questioner
Member
***
Beiträge: 103
Themen: 28
Registriert seit: Mar 2024
#10
21.12.2025, 12:05
(21.12.2025, 12:01)Anka schrieb:  
(21.12.2025, 10:45)Questioner schrieb:  
(20.12.2025, 21:32)Anka schrieb:  Hier (NDS) funktioniert es ganz gut mit 1-2 Homeoffice-Tagen pro Woche. Natürlich kann Sitzungsdienst oder Bereitschaft dazwischenkommen, aber es lässt sich eigentlich alles gut vom HO aus bewerkstelligen. Eine entsprechende Ausstattung braucht man seit der eAkte allerdings schon.

Interessant. Kannst du einschätzen, ab wann es nach Berufseinstieg möglich ist, 1-2 Tage HO zu bekommen?
Also nach meiner ganz persönlichen Erfahrung ist ein Tag relativ schnell möglich - genutzt zB, um umfangreichere Verfahren „in Ruhe“ abzuschließen. Wenn sich etwas Routine eingestellt hat, dann auch mehr. Vermutlich ist es aber schon individuell davon abhängig, was für ein Dezernat und welchen Abteilungsleiter man erwischt hat bzw. wie gut man zurecht kommt. Allerdings kann natürlich Sitzungsdienst/Bereitschaft/Abteilungsbesprechung dazwischenkommen. Da sind aber auch oft Absprachen dahingehend möglich, z.B. einen bestimmten Wochentag (von Ausnahmen, wie Fortsetzungsterminen mal abgesehen) als Sitzungstag auszuschließen oder bevorzugte, da besser erreichbare Gerichte zu vereinbaren.

Vielen Dank für deine Einschätzung! ,,Relativ schnell" wäre dann mglw bereits nach 3 Monaten?
Suchen
Zitieren
« Ein Thema zurück | Ein Thema vor »
1 2 »
Antworten



 

Zur letzten Instanz

Das Forum "Zur letzten Instanz" ist das einzige Forum speziell für Rechtsreferendare. Diskutiere mit bei Fragen Rund um den juristischen Vorbereitungsdienst und zum Zweiten Staatsexamen!

Quick Links



Kontaktiere uns

E-Mail an uns  Datenschutzhinweise

Impressum 

Linearer Modus
Baumstrukturmodus