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  5. Jahr? - Katastrophe! Nächstes Jahr nochmal sowas?
1 2 »
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Jahr? - Katastrophe! Nächstes Jahr nochmal sowas?
WerWasVonwemWoraus?
Junior Member
**
Beiträge: 3
Themen: 1
Registriert seit: Oct 2025
#1
18.10.2025, 22:58
Hallo zusammen!

Ich möchte Mal einfach gradaus von meinem Jahr erzählen und fragen was euch dazu einfällt:

Hab dieses Jahr im Juni 2. Examen in Bayern geschrieben.

Richtig ins Lernen bin ich aber nie gekommen, Ref ist einfach von der Konzeption nicht mein Ding gewesen. Zu viel Zeug nebenbei, ständig werden Termine verschoben, teilweise Unsinn vom Dienstherren der an Sabotage grenzt ("Sie dürfen die Klausuren am Computer schreiben, allerdings dürfen sie diesen nicht an den Steckdosen laden, bei Zuwiderhandlung Disziplinarverfahren!").

Der Stress war jedenfalls extrem, selbst im Vergleich zu dem vorm Ersten.
Der hat mir dann meine 9-jährige Beziehung zerlegt. Länger schon belastet, Ende Mai richtig gestritten, quasi nicht mehr geredet, jeder sein Ding allein (sie hatte genau gleichzeitig das 3. Med. Examen).
Sie ist dann, während ich in der letzten Klausur war aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, ich kam also nach Steuerrecht in eine halb leere Wohnung zurück. Entsprechend ging's mir dann auch die nächsten Monate.

Dann Ergebnisbekanntgabe der nächste Genickschlag, einen halben Punkt am bestehen vorbei (3,66 von 3,72 fürs Mündliche).
War schon immer ein Wackelkandidat, Leistung war auch einfach nicht gut, muss man sagen.
Hat aber auch nicht geholfen, dass im Examen wirklich alles schief gelaufen ist: Am ersten Tag ist beim Austeilen des SV aufgefallen, dass nicht genug für alle da waren, haben dann 2h zu spät angefangen (Ergebnis: 2 P.); Neuer Klausurtyp "Vermerk" im Ö-Recht, wurden wir simpel nicht dafür ausgebildet, noch nie vorher gehört (auch 2 P.); dazu Kleinigkeiten: Fehler im SV, zwitschernde Vögel im Prüfungsraum.

Artzt hat jetzt Depression und Burnout diagnostiziert.
Ich bin einfach bloß fertig, nur der Gedanke das nochmal machen zu müssen stresst mich als würde ich schon drin hocken.
Ich weiß nicht wie ich den EVD mit 30 Klausuren und dann den zweiten Versuch krafttechnisch hinbekommen soll.

Meinungen, Ratschläge, was euch sonst noch einfällt?
Wenn's Fragen gibt jederzeit.
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SubOptional
Junior Member
**
Beiträge: 1
Themen: 0
Registriert seit: Oct 2025
#2
18.10.2025, 23:43
Puh, das klingt hart. Erstmal mein Beileid. 

Falls es hilft:  Bei mir hat das Ref ebenfalls die Beziehung gekillt. Die erste Zeit ging es mir auch wirklich mies und ich habe mich lang genug verkrochen. Irgendwann bin ich dann aber umgezogen in eine neue Umgebung undStück für Stück ging es dann aufwärts.

Vom Ergänzungsvorbereitungsdienst habe ich dagegen schon viele gute Dinge gehört. Wer ordentlich mitmacht, kann sich oft sogar um etliche Punkte steigern. Die Betreuung soll wohl gar nicht so verkehrt sein. Du kannst es also schaffen, nur Mut!

Letztendlich sind das wirklich Schicksalsschläge, die ich niemenaden gönne. Trotzdem kann Aufgeben jetzt keine Option sein. Ansonsten war der lange Weg umsonst und deine Beziehung ist, so wie es klingt, auch nicht mehr zu retten. Das tut weh, ich weiß. Andererseits nimmt es aber auch Druck, denn du musst jetzt nur noch für dich planen. Wenn du dann in einem halben Jahr dein Examen hast, kannst du umso stolzer sein und dich sogar nochmal ganz neu erfinden. 

Viel Erfolg!
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Dachpappe
Junior Member
**
Beiträge: 15
Themen: 3
Registriert seit: Apr 2023
#3
19.10.2025, 10:27
Da auch mein Jahr von juristischen wie persönlichen Schicksalsschlägen geprägt war, erst einmal danke dir, dass du dich hier öffnest. Das ist der erste große Schritt.

Ich kann dir auch nur dazu raten: Nicht aufgeben!

Auch ich empfand das Ref. als extreme Zumutung, der Dauerstress, die teils unnötigen Aufgaben in den Stationen und der dank zahlreicher, übermotivierter Streber (bei denen die Hand wirklich wie im Film immer schön nach oben ging) starke Lerndruck hat bei mir eher das Gegenteil bewirkt. 

Du bist jetzt auf Grundeis. Das einzusehen kann helfen, denn davon wirst du zehren, wenn du all das hinter dir gelassen hast. 
Der EVD soll wirklich gut sein und jetzt musst du nur noch eine gewisse Zeit lang alles aus dir herausholen, was du hast. Eine Beziehung zu verarbeiten, gerade eine so lange, ist unheimlich wichtig, aber wenn du es irgendwie schaffst, verlagere das auf die Zeit nach dem Examen. Such dir den Ausgleich mit Freunden oder Sport, gehe in die Bib zum Lernen oder an einen anderen Ort und lenke dich so gut es geht von der ehemals gemeinsamen Wohnung ab. Denn m.E. würde das Zuhause-Lernen eher dazu beitragen, dass man zu sehr an die Partnerschaft denkt.

Suche dir Lichtblicke für nach dem Examen. Denke gerne an einen LL.M. zum Beispiel. Dort kann auch wieder eine Beziehung entstehen bzw. ist man erst einmal in einem neuen Land und hat soviel Ablenkung, dass man gar nicht anders kann, als neue Lebenslust zu entwickeln.

Gib die Hoffnung nicht auf, das ist ganz wichtig. Und gib dich nicht auf. Du bist schon weit gekommen!

Irgendwann wirst du stolz auf dich sein, dass du dich nicht hast unterkriegen lassen. Vermutlich so stolz, wie du noch nie in deinem Leben warst. Denn du weißt, du bist durch den Dreck gegangen und hast weitergemacht.
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medoLAW
Member
***
Beiträge: 52
Themen: 5
Registriert seit: Sep 2023
#4
19.10.2025, 11:42
Ich habe vom EVB viel gutes gehört. Du hast zum ersten Mal so richtig Zeit, tatsächlich zu lernen. Kenne jemanden, die erst durchgefallen ist und dann auf einmal 11 Punkte hatte. Ist jetzt Richterin.

Mir persönlich haben die Hemmer-Klausurencoachings viel geholfen. 

Ansonsten such dir etwas, was dir niemand nehmen kann. Wir Juristen verkrampfen uns so sehr aufs Examen als ob es ein Welteruntergang wäre, wenn man es nicht packt oder die gewünschte Note rauskommt. Bei mir ist es der Sport. Den habe ich bis zum Examen durchgezogen.
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nachdenklich
Senior Member
****
Beiträge: 280
Themen: 1
Registriert seit: Sep 2023
#5
19.10.2025, 12:05
Musst du sofort in den EVB oder kannst du erst einmal Aussetzen/Urlaub nehmen, um etwas herunterzukommen und Abstand zu gewinnen? 
In eurem BL scheint der EVB ja auch relativ lange zu dauern (30 Klausuren), sodass eine gute Vorbereitung möglich erscheint.

Ich wünsch dir viel Kraft und alles Gute TE. Du schaffst das.
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luleble
Unregistered
 
#6
19.10.2025, 12:55
Hier ein sehr positiver und ermunternder Erfahrungsbericht zum EVD: https://www.forum-zur-letzten-instanz.de...?tid=14254

Alles Gute dir!!
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Joko
Posting Freak
*****
Beiträge: 819
Themen: 11
Registriert seit: Dec 2021
#7
19.10.2025, 13:01
(18.10.2025, 22:58)WerWasVonwemWoraus? schrieb:  Hallo zusammen!

Ich möchte Mal einfach gradaus von meinem Jahr erzählen und fragen was euch dazu einfällt:

Hab dieses Jahr im Juni 2. Examen in Bayern geschrieben.

Richtig ins Lernen bin ich aber nie gekommen, Ref ist einfach von der Konzeption nicht mein Ding gewesen. Zu viel Zeug nebenbei, ständig werden Termine verschoben, teilweise Unsinn vom Dienstherren der an Sabotage grenzt ("Sie dürfen die Klausuren am Computer schreiben, allerdings dürfen sie diesen nicht an den Steckdosen laden, bei Zuwiderhandlung Disziplinarverfahren!").

Der Stress war jedenfalls extrem, selbst im Vergleich zu dem vorm Ersten.
Der hat mir dann meine 9-jährige Beziehung zerlegt. Länger schon belastet, Ende Mai richtig gestritten, quasi nicht mehr geredet, jeder sein Ding allein (sie hatte genau gleichzeitig das 3. Med. Examen).
Sie ist dann, während ich in der letzten Klausur war aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, ich kam also nach Steuerrecht in eine halb leere Wohnung zurück. Entsprechend ging's mir dann auch die nächsten Monate.

Dann Ergebnisbekanntgabe der nächste Genickschlag, einen halben Punkt am bestehen vorbei (3,66 von 3,72 fürs Mündliche).
War schon immer ein Wackelkandidat, Leistung war auch einfach nicht gut, muss man sagen.
Hat aber auch nicht geholfen, dass im Examen wirklich alles schief gelaufen ist: Am ersten Tag ist beim Austeilen des SV aufgefallen, dass nicht genug für alle da waren, haben dann 2h zu spät angefangen (Ergebnis: 2 P.); Neuer Klausurtyp "Vermerk" im Ö-Recht, wurden wir simpel nicht dafür ausgebildet, noch nie vorher gehört (auch 2 P.); dazu Kleinigkeiten: Fehler im SV, zwitschernde Vögel im Prüfungsraum.

Artzt hat jetzt Depression und Burnout diagnostiziert.
Ich bin einfach bloß fertig, nur der Gedanke das nochmal machen zu müssen stresst mich als würde ich schon drin hocken.
Ich weiß nicht wie ich den EVD mit 30 Klausuren und dann den zweiten Versuch krafttechnisch hinbekommen soll.

Meinungen, Ratschläge, was euch sonst noch einfällt?
Wenn's Fragen gibt jederzeit.
Hey TE,

das klingt hart und das wünscht man keinem. 

Die meisten, die ich kenne, haben das Ref insgesamt als sehr belastend und unnütz empfunden. 

Mir persönlich hat während des Refs geholfen ein Ziel zu haben das völlig unabhängig vom Ausgang des 2. Examens ist. In meinem Fall war das der LLM in meinem Wunschland. 

Es muss bei dir kein LLM sein. Klar musst du dich auch erholen und gesund werden. Freunde von mir die den EVD erfolgreich absolviert haben haben ihn rückblickend als Rettung empfunden. Denen ging es ähnlich (Beziehung zu Ende, familiärer Trauerfall). Sie haben sich gesagt: Ich gebe mein Bestes, gehe da hin und dann war es dann. 

Du musst - bei allem selbstgemachten Druck der mehr als verständlich ist - nichts mehr leisten. Dieses System hat schon so viele Menschen gebrochen. Du musst dich nicht brechen lassen und das ist auch nicht das Ende.
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Fritz
Unregistered
 
#8
19.10.2025, 16:08
"Trotzdem kann Aufgeben jetzt keine Option sein. Ansonsten war der lange Weg umsonst und deine Beziehung ist, so wie es klingt, auch nicht mehr zu retten. Das tut weh, ich weiß."

Ich sehe das anders. Da wird der Druck ja noch viel viel größer, wenn man auch die Studienzeit reinrechnet und sagt, dass das umsonst gewesen wäre. Du bist Jurist. Sei stolz drauf. Natürlich ist es eine Option, aufzuhören. Das ist kein feiges Abbrechen. Kein Master Absolvent muss sich nach 5,6 Jahren Studium rechtfertigen.

Mein 2025 war auch nicht bombe. Das Ref war rückblickend weit aus "schlimmer", als das Studium. Die Dozenten teilweise am Rande des Zumutbaren. Ebenso die Stationsarbeit.

Versuche, herauszufinden, ob du den 2. Versuch schaffen kannst. Die 2 Jahre sind eh weg (versunkene Kosten). So oder so ist es keine Schande.
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WerWasVonwemWoraus?
Junior Member
**
Beiträge: 3
Themen: 1
Registriert seit: Oct 2025
#9
19.10.2025, 17:57
Erstmal danke für alle Antworten!

Der EVD dauert 6 Monate bis zum Examen (also wohl Start nach Weihnachten) und umfasst um die 10 Klausuren je Rechtsgebiet, dazu kommen dann wohl die Besprechungseinheiten.
Die Sache ist, das ich das schon als große Belastung empfinde, die mich mehr Kraft kosten könnte, als sie an Vorbereitung wert ist.
Ich hab bei der Vorbereitung aufs Erste 1,5 Jahre veranschlagt, nach einem Jahr den sonst verfallenden Freischuss zur Übung mitgeschrieben und überraschenderweise (für meine Verhältnisse sogar ganz gut) durchgekommen.
War die beste Entscheidung, ich war nach einem Jahr energietechnisch noch fit, wäre danach gefühlt deutlich schlechter geworden.
Im Ref ist ja quasi ab Tag 1 Examensvorbereitung und ich war vor der AG3 eigentlich am besten, Noten wurden Richtung Examen immer schlechter und ich war kraftmäßig schon deutlich drüber. Deshalb auch die Frage ob ich das den EVD vollumfänglich durchziehen soll, man kann sich wohl auch teilweise befreien lassen (dann gibt's aber kein Geld mehr). Ergebnis war trotz Umständen ja nicht bodenlos, Stress, Erschöpfung und Pech waren einfach zu viel und Fähigkeiten dann nicht mehr genug.

Es ist für mich auch einfach keine Freude mehr drin, mich mit dem ganzen Zeug zu beschäftigen, sonder nur noch Selbstgeißelung.
Ich bin von der Veranlagung (Denkweise) einfach kein Richter und die Aufgaben die eben nur von Richtern und STA und Behörden gemacht werden ist für mich zu beherrschen für die Praxis wertlos - was natürlich nicht hilft bei Vorbereitung und Prüfung über die "Befähigung zum Richteramt".
Ich wollte immer RA werden (RA-Klausuren waren übrigens die besten im Examen; wurde in der Vorbereitung ausdrücklich für mein Verständnis der Aufgaben des Klausurtyps gelobt^^), Note spielt gar keine Rolle, Job ist sicher (Familienkanzlei; wird und wurde aber niemals  etwas von mir erwartet, alles meine Entscheidung). Hab da auch schon länger mitgearbeitet und wurde herangeführt und es ist genau das, was ich machen will, alles andere wäre beruflich zweite Wahl.
Ich bin überzeugt, dass ich in der Praxis gut wäre, ebenso wie ich überzeugt bin, dass ich für Theorie und Klausuren und Richteramt nichts tauge, was völlig ok für mich ist - ein halber Punkt mehr und ich wäre der glücklichste Typ auf dem Planeten gewesen.

Und fest steht, dass ich nochmal rein muss, und sei es nur deshalb, dass ich später nicht "was wäre wenn" denken muss.
Aber das ist aus (psychisch-)gesundheitlicher Sicht nicht die beste Entscheidung.
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NRW556
Member
***
Beiträge: 74
Themen: 1
Registriert seit: Mar 2024
#10
19.10.2025, 18:33
(19.10.2025, 17:57)WerWasVonwemWoraus? schrieb:  Erstmal danke für alle Antworten!

Der EVD dauert 6 Monate bis zum Examen (also wohl Start nach Weihnachten) und umfasst um die 10 Klausuren je Rechtsgebiet, dazu kommen dann wohl die Besprechungseinheiten.
Die Sache ist, das ich das schon als große Belastung empfinde, die mich mehr Kraft kosten könnte, als sie an Vorbereitung wert ist.
Ich hab bei der Vorbereitung aufs Erste 1,5 Jahre veranschlagt, nach einem Jahr den sonst verfallenden Freischuss zur Übung mitgeschrieben und überraschenderweise (für meine Verhältnisse sogar ganz gut) durchgekommen.
War die beste Entscheidung, ich war nach einem Jahr energietechnisch noch fit, wäre danach gefühlt deutlich schlechter geworden.
Im Ref ist ja quasi ab Tag 1 Examensvorbereitung und ich war vor der AG3 eigentlich am besten, Noten wurden Richtung Examen immer schlechter und ich war kraftmäßig schon deutlich drüber. Deshalb auch die Frage ob ich das den EVD vollumfänglich durchziehen soll, man kann sich wohl auch teilweise befreien lassen (dann gibt's aber kein Geld mehr). Ergebnis war trotz Umständen ja nicht bodenlos, Stress, Erschöpfung und Pech waren einfach zu viel und Fähigkeiten dann nicht mehr genug.

Es ist für mich auch einfach keine Freude mehr drin, mich mit dem ganzen Zeug zu beschäftigen, sonder nur noch Selbstgeißelung.
Ich bin von der Veranlagung (Denkweise) einfach kein Richter und die Aufgaben die eben nur von Richtern und STA und Behörden gemacht werden ist für mich zu beherrschen für die Praxis wertlos - was natürlich nicht hilft bei Vorbereitung und Prüfung über die "Befähigung zum Richteramt".
Ich wollte immer RA werden (RA-Klausuren waren übrigens die besten im Examen; wurde in der Vorbereitung ausdrücklich für mein Verständnis der Aufgaben des Klausurtyps gelobt^^), Note spielt gar keine Rolle, Job ist sicher (Familienkanzlei; wird und wurde aber niemals  etwas von mir erwartet, alles meine Entscheidung). Hab da auch schon länger mitgearbeitet und wurde herangeführt und es ist genau das, was ich machen will, alles andere wäre beruflich zweite Wahl.
Ich bin überzeugt, dass ich in der Praxis gut wäre, ebenso wie ich überzeugt bin, dass ich für Theorie und Klausuren und Richteramt nichts tauge, was völlig ok für mich ist - ein halber Punkt mehr und ich wäre der glücklichste Typ auf dem Planeten gewesen.

Und fest steht, dass ich nochmal rein muss, und sei es nur deshalb, dass ich später nicht "was wäre wenn" denken muss.
Aber das ist aus (psychisch-)gesundheitlicher Sicht nicht die beste Entscheidung.

Ich würde jetzt an deiner Stelle erstmal das Single Leben genießen ( als Mann)
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