Gestern, 20:39
Nein, ich schreibe spezifische Fachbereiche an mit einer wie von die beschriebenen Begründung warum mich dieses oder jenes interessiert. Allerdings habe ich abgesehen von Restrukturierung und Arbeitsrecht, die ja aktuell viel einstellen dürften, kein Gespür was sonst aktuell noch „heiß“ ist und dementsprechend ggf. niedrigere Vss. haben. Mir geht es auch nicht darum auf Biegen und Brechen in die GK zu kommen, allerdings habe ich auch schon von MK‘s Absagen bekommen. Daher drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass es mit den Unterlagen zusammenhängen muss.
Vor 11 Stunden
Zum Standort München kann ich akut nichts sagen, aber generell ist die Lage gerade wieder anspruchsvoller. Selbst von einer größeren mittelständischen Kanzlei habe ich kürzlich gehört, dass sie ihre formelle Untergrenze von 2x 7,0 auf 2x 8,0 angehoben haben, was mich doch sehr verwundert hat, da diese im Vergleich zu den GK's eher überschaubar bezahlen und ich es als Untergrenze schon sehr anspruchsvoll finde. Deshalb erscheint es mir ziemlich realistisch, dass auch wieder vermehrt auf 2x 9,0 gesetzt wird.
Vor 7 Stunden
Nachdem ich mir Anschreiben und Lebenslauf angesehen habe, hier ein kleines (anonymisiertes) Feedback für die Mitleser:
Anschreiben und Lebenslauf haben unterdurchschnittlich gewirkt. Das Anschreiben ist gestelzt formuliert und es wird nicht wirklich daraus klar, wieso ich ihn nun für meine Praxisgruppe konkret einladen sollte. Die relevante Berufserfahrung (der Grund für den Job) wird ungefähr im gleichen Umfang abgehandelt wie der Bereich "tolle Hobbys von mir, die zeigen, dass ich teamfähig etc." bin.
Der Lebenslauf lässt sich bestenfalls als "nackt" bezeichnen, angegeben sind Abi mit Note, Uni mit Note, Ref mit Note und dann alle Ref Stationen einzelnen aufgelistet. Kein Hinweis auf Praktika, ehrenamtliches Engagement (was es aber gibt) und keine Gewichtung im Lebenslauf. Wer sich auf Strafrecht bewirbt, muss die Verwaltungsstation nicht ausführlich darstellen und andersrum.
Am Ende blieb bei mir hängen: Ein Bewerber mit zwei vernünftigen Examina, der aber sonst nichts gemacht hat und dazu neigt, sich gestelzt auszudrücken. Warum ich ihn nun für meinen Bereich einstellen soll, blieb mir schleierhaft.
PS: Ich habe gerade nochmal in das Anschreiben geschaut; die wirklich relevante Darstellung der praktischen Vorerfahrung im avisierten Bereich ist ein einziger Satz im Anschreiben. Davor ist bla bla und danach ist bla bla, was komplett generisch ist. Und er hat passende (!) Vorerfahrung, geht nur komplett unter in Anschreiben und Lebenslauf.
Anschreiben und Lebenslauf haben unterdurchschnittlich gewirkt. Das Anschreiben ist gestelzt formuliert und es wird nicht wirklich daraus klar, wieso ich ihn nun für meine Praxisgruppe konkret einladen sollte. Die relevante Berufserfahrung (der Grund für den Job) wird ungefähr im gleichen Umfang abgehandelt wie der Bereich "tolle Hobbys von mir, die zeigen, dass ich teamfähig etc." bin.
Der Lebenslauf lässt sich bestenfalls als "nackt" bezeichnen, angegeben sind Abi mit Note, Uni mit Note, Ref mit Note und dann alle Ref Stationen einzelnen aufgelistet. Kein Hinweis auf Praktika, ehrenamtliches Engagement (was es aber gibt) und keine Gewichtung im Lebenslauf. Wer sich auf Strafrecht bewirbt, muss die Verwaltungsstation nicht ausführlich darstellen und andersrum.
Am Ende blieb bei mir hängen: Ein Bewerber mit zwei vernünftigen Examina, der aber sonst nichts gemacht hat und dazu neigt, sich gestelzt auszudrücken. Warum ich ihn nun für meinen Bereich einstellen soll, blieb mir schleierhaft.
PS: Ich habe gerade nochmal in das Anschreiben geschaut; die wirklich relevante Darstellung der praktischen Vorerfahrung im avisierten Bereich ist ein einziger Satz im Anschreiben. Davor ist bla bla und danach ist bla bla, was komplett generisch ist. Und er hat passende (!) Vorerfahrung, geht nur komplett unter in Anschreiben und Lebenslauf.