27.03.2025, 13:46
Liebe Leute,
bitte leitet folgenden Aufruf der Referendariatskommission (RefKo) an alle Interessent:innen und euch bekannte AGs, Vereine etc. weiter! Da es auch noch fünf Dokumente mit zusätzlichen Infos gibt, die ich hier aber leider nicht anhängen kann, kommentiert gern hier drunter, dann können wir gucken, wie ich euch die Anhänge ggf. zukommen lassen kann.
Bei Fragen könnt ihr euch gern an die untenstehende Mailadresse wenden.
bitte leitet folgenden Aufruf der Referendariatskommission (RefKo) an alle Interessent:innen und euch bekannte AGs, Vereine etc. weiter! Da es auch noch fünf Dokumente mit zusätzlichen Infos gibt, die ich hier aber leider nicht anhängen kann, kommentiert gern hier drunter, dann können wir gucken, wie ich euch die Anhänge ggf. zukommen lassen kann.
Bei Fragen könnt ihr euch gern an die untenstehende Mailadresse wenden.
Ganz großen Dank im Voraus und liebe Grüße!
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Liebe Rechtsreferendar:innen,
hiermit möchten wir Euch ganz herzlich im Namen der Referendariatskommission (RefKo) beim Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften e.V. (BRF) zur
2. Referendariatsversammlung
am 26. und 27. April 2025
im IG-Farbenhaus in der Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main
Die Versammlung wird am Samstag, den 26.04.2025, um 10 Uhr beginnen und am Sonntag, den 27.04.2025, gegen 16 Uhr enden. Einen detaillierten Ablauf werden wir euch rechtzeitig vor der Versammlung zusenden.
Die Teilnahme ist für euch kostenlos!
Grundsätzlich wird die Veranstaltung vor Ort in Frankfurt stattfinden. An dem Workshop „Legal Tech und KI im juristischen Vorbereitungsdienst“ sowie an der Vorstellung der Workshop-Ergebnisse und der Arbeit im Plenum am Sonntag wird aber auch eine
hybride Teilnahme möglich sein.
Meldet euch daher bis zum 18.04.2025 um 24 Uhr unter dem folgenden Link
an:
Bei Fragen meldet euch gerne per E-Mail an:
refko@bundesfachschaft.de
Konkret werden wir die folgenden Workshops anbieten:
Legal Tech und Künstliche Intelligenz (KI) sind längst keine Zukunftsmusik mehr – sie verändern die juristische Praxis bereits heute grundlegend. Doch welche Technologien gibt es aktuell? Was können sie leisten – und was (noch) nicht? Wie können diese Technologien
für das juristische Lernen und Arbeiten eingesetzt werden und welche Kompetenzen brauchen die Jurist:innen der Zukunft?
Der Workshop „Legal Tech und KI im juristischen Vorbereitungsdienst“ soll sich mit diesen Themen beschäftigen. Wir werden gemeinsam einen praxisnahen Blick auf das Zusammenspiel von Recht, Technologie und Ausbildung werfen. Ziel des Workshops ist es, konkrete
Ideen für den sinnvollen Einsatz von Legal Tech-Anwendungen im juristischen Vorbereitungsdienst zu entwickeln. In interaktiven Einheiten können diese von den Teilnehmenden auch selbst ausprobiert werden.
Der juristische Vorbereitungsdienst ist eine zentrale Station auf dem Weg in den Justiz- und Rechtsberuf. Doch bislang spiegelt er die gesellschaftliche Vielfalt nur unzureichend wider. Menschen mit Migrationsgeschichte, mit Behinderungen, aus nicht-akademischen
Familien oder aus der LSBTIQ*-Community sind im Referendariat und in der Justiz oft unterrepräsentiert – trotz gleicher Qualifikation.
In diesem Workshop setzen wir uns mit den Ursachen und Auswirkungen dieser Ungleichverhältnisse auseinander. Wir beleuchten strukturelle Hürden, institutionelle Praktiken und individuelle Erfahrungen, die Vielfalt im juristischen Ausbildungssystem begrenzen.
Gleichzeitig wollen wir den Blick nach vorn richten.
3. Workshop: Resilienz gegen Rechts
In unserem Workshop „Resilienz gegen Rechts“ setzen wir uns kritisch mit der Frage auseinander, wie historische Kontinuitäten aus der NS-Zeit bis heute in der juristischen Ausbildung und Praxis vorhanden sind – etwa durch rassistische oder antisemitische Narrative,
die in Fallbeispielen oder der Haltung von Ausbilder:innen weiterleben. Dabei reflektieren wir, wie diese Prägungen unser Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Autorität beeinflussen – und welche Verantwortung wir als angehende Jurist:innen tragen. Ziel
des Workshops ist es, ein Bewusstsein für diese historischen Spuren zu schaffen und gemeinsam Konzepte zu entwerfen, wie ein reflektierter, demokratischer und inklusiver juristischer Vorbereitungsdienst ausgestaltet werden kann.
Das Rechtsreferendariat wird oft als Brücke zwischen Theorie und Praxis beschrieben – als entscheidende Phase, in der angehende Jurist:innen Praxiserfahrungen sammeln und das juristische Handwerkszeug für das juristische Berufsleben erlernen sollen. Eine gelungene
praktische Ausbildung lebt aber davon, den Berufsalltag als Anwält:in, Richter:in, Staatsanwält:in und Verwaltungsjurist:in realitätsnah kennenlernen zu können. Viele Rechtsreferendar:innen erleben jedoch ihre Stationen, die Arbeitsgemeinschaften und auch
die zweite Staatsprüfung als praxis- und realitätsfern.
In unserem Workshop „Praxisbezug des juristischen Vorbereitungsdienstes und der zweiten Staatsprüfung“ wollen wir Konzepte erarbeiten, wie das Referendariat praxisnah, berufsorientiert und zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Folgende Themen und Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
Alle Workshop-Ergebnisse wollen wir in unser Grundsatzprogramm aufnehmen und darauf unsere weitere Arbeit in der Referendariatskommission zur Vertretung der Interessen aller Rechtsreferendar:innen aufbauen!
Wir freuen uns auf euch!
Eure RefKo
Timeela Manandhar, Abigail Filusch, Andreas Knecht, Melissa Gulde, Nicolai Laing und Hendrik Wanner
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Liebe Rechtsreferendar:innen,
hiermit möchten wir Euch ganz herzlich im Namen der Referendariatskommission (RefKo) beim Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften e.V. (BRF) zur
2. Referendariatsversammlung
am 26. und 27. April 2025
im IG-Farbenhaus in der Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main
einladen!
Wir, die Referendariatskommission, sind eine bundesweite Interessenvertretung von allen Rechtsreferendar:innen in Deutschland und wirken gezielt auf die Verbesserung des juristischen Vorbereitungsdienstes sowie der zweiten juristischen Staatsprüfung hin. In
diesem Zusammenhang richten wir einmal jährlich die Referendariatsversammlung aus, zu der
alle Rechtsreferendar:innen eingeladen sind. Als Rechtsreferendar:in gilt jeder, der sich im juristischen Vorbereitungsdienst befindet oder diesen vor maximal 12 Monaten beendet hat. Die Versammlung dient dem Austausch von Rechtsreferendar:innen über Bundesländergrenzen hinweg und insbesondere der Erarbeitung von Reformkonzepten zur juristischen Ausbildung.
diesem Zusammenhang richten wir einmal jährlich die Referendariatsversammlung aus, zu der
alle Rechtsreferendar:innen eingeladen sind. Als Rechtsreferendar:in gilt jeder, der sich im juristischen Vorbereitungsdienst befindet oder diesen vor maximal 12 Monaten beendet hat. Die Versammlung dient dem Austausch von Rechtsreferendar:innen über Bundesländergrenzen hinweg und insbesondere der Erarbeitung von Reformkonzepten zur juristischen Ausbildung.
Die Versammlung wird am Samstag, den 26.04.2025, um 10 Uhr beginnen und am Sonntag, den 27.04.2025, gegen 16 Uhr enden. Einen detaillierten Ablauf werden wir euch rechtzeitig vor der Versammlung zusenden.
Die Teilnahme ist für euch kostenlos!
Grundsätzlich wird die Veranstaltung vor Ort in Frankfurt stattfinden. An dem Workshop „Legal Tech und KI im juristischen Vorbereitungsdienst“ sowie an der Vorstellung der Workshop-Ergebnisse und der Arbeit im Plenum am Sonntag wird aber auch eine
hybride Teilnahme möglich sein.
Meldet euch daher bis zum 18.04.2025 um 24 Uhr unter dem folgenden Link
an:
Bei Fragen meldet euch gerne per E-Mail an:
refko@bundesfachschaft.de
Konkret werden wir die folgenden Workshops anbieten:
1. Workshop: Legal Tech & KI im juristischen Vorbereitungsdienst
Legal Tech und Künstliche Intelligenz (KI) sind längst keine Zukunftsmusik mehr – sie verändern die juristische Praxis bereits heute grundlegend. Doch welche Technologien gibt es aktuell? Was können sie leisten – und was (noch) nicht? Wie können diese Technologien
für das juristische Lernen und Arbeiten eingesetzt werden und welche Kompetenzen brauchen die Jurist:innen der Zukunft?
Der Workshop „Legal Tech und KI im juristischen Vorbereitungsdienst“ soll sich mit diesen Themen beschäftigen. Wir werden gemeinsam einen praxisnahen Blick auf das Zusammenspiel von Recht, Technologie und Ausbildung werfen. Ziel des Workshops ist es, konkrete
Ideen für den sinnvollen Einsatz von Legal Tech-Anwendungen im juristischen Vorbereitungsdienst zu entwickeln. In interaktiven Einheiten können diese von den Teilnehmenden auch selbst ausprobiert werden.
- Lernen mit Legal Tech: Wie können digitale Tools das Selbststudium und die Examensvorbereitung unterstützen?
- Arbeiten mit KI-Anwendungen: Wie helfen diese beim Lösen und der praktischen Umsetzung rechtlicher Fragestellungen?
- Klausuren der Zukunft: Wie verändert sich das Klausurenschreiben – und könnte eine KI besser Klausuren korrigieren als eine menschliche Korrektor:in?
2. Workshop: Vielfalt im juristischen Vorbereitungsdienst
Der juristische Vorbereitungsdienst ist eine zentrale Station auf dem Weg in den Justiz- und Rechtsberuf. Doch bislang spiegelt er die gesellschaftliche Vielfalt nur unzureichend wider. Menschen mit Migrationsgeschichte, mit Behinderungen, aus nicht-akademischen
Familien oder aus der LSBTIQ*-Community sind im Referendariat und in der Justiz oft unterrepräsentiert – trotz gleicher Qualifikation.
In diesem Workshop setzen wir uns mit den Ursachen und Auswirkungen dieser Ungleichverhältnisse auseinander. Wir beleuchten strukturelle Hürden, institutionelle Praktiken und individuelle Erfahrungen, die Vielfalt im juristischen Ausbildungssystem begrenzen.
Gleichzeitig wollen wir den Blick nach vorn richten.
- Ursachen von Nachteilsfaktoren: Welche Faktoren begründen finanzielle, strukturelle und tatsächliche Barrieren im juristischen Vorbereitungsdienst?
- Lösungsansätze: Welche rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen können zur Förderung von Diversität und Chancengleichheit im juristischen Vorbereitungsdienst geschaffen werden?
- Umsetzung: Wie können diese Rahmenbedingungen durchgesetzt und im bestehenden System integriert werden?
3. Workshop: Resilienz gegen Rechts
Die Justiz versteht sich heute als Hüterin der Demokratie – doch sie trägt noch immer die Spuren einer belasteten Vergangenheit. Das NS-Unrecht ist nicht nur Geschichte, sondern wirkt auch in der Gegenwart weiter: durch tradierte Denkmuster, stereotype Lernsachverhalte
und subtile Diskriminierungen im juristischen Vorbereitungsdienst.
und subtile Diskriminierungen im juristischen Vorbereitungsdienst.
In unserem Workshop „Resilienz gegen Rechts“ setzen wir uns kritisch mit der Frage auseinander, wie historische Kontinuitäten aus der NS-Zeit bis heute in der juristischen Ausbildung und Praxis vorhanden sind – etwa durch rassistische oder antisemitische Narrative,
die in Fallbeispielen oder der Haltung von Ausbilder:innen weiterleben. Dabei reflektieren wir, wie diese Prägungen unser Verständnis von Recht, Gerechtigkeit und Autorität beeinflussen – und welche Verantwortung wir als angehende Jurist:innen tragen. Ziel
des Workshops ist es, ein Bewusstsein für diese historischen Spuren zu schaffen und gemeinsam Konzepte zu entwerfen, wie ein reflektierter, demokratischer und inklusiver juristischer Vorbereitungsdienst ausgestaltet werden kann.
- Untersuchung bestehender Justiz-Strukturen: Analyse in welchen Strukturen der Justiz und in welcher Gestalt sich das NS-Erbe niedergeschlagen hat
- Aufarbeitung des NS-Unrechts in der Ausbildung: Wie kann die Aufarbeitung des NS-Unrechts praxisnah in den juristischen Vorbereitungsdienst integriert werden?
- Fremdenfeindliche Vorurteile im Arbeitsumfeld: Welche rechtlichen und tatsächlichen Rahmenbedingungen können geschaffen werden, um Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit zu verhindern?
4. Workshop: Praxisbezug des juristischen Vorbereitungsdienstes und der zweiten Staatsprüfung
Das Rechtsreferendariat wird oft als Brücke zwischen Theorie und Praxis beschrieben – als entscheidende Phase, in der angehende Jurist:innen Praxiserfahrungen sammeln und das juristische Handwerkszeug für das juristische Berufsleben erlernen sollen. Eine gelungene
praktische Ausbildung lebt aber davon, den Berufsalltag als Anwält:in, Richter:in, Staatsanwält:in und Verwaltungsjurist:in realitätsnah kennenlernen zu können. Viele Rechtsreferendar:innen erleben jedoch ihre Stationen, die Arbeitsgemeinschaften und auch
die zweite Staatsprüfung als praxis- und realitätsfern.
In unserem Workshop „Praxisbezug des juristischen Vorbereitungsdienstes und der zweiten Staatsprüfung“ wollen wir Konzepte erarbeiten, wie das Referendariat praxisnah, berufsorientiert und zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Folgende Themen und Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Fehlende Einbindung in den Berufsalltag: Wie kann eine aktivere Teilhabe an dem Berufsalltag der Stationsausbilder:innen gelingen?
- Vernachlässigte berufspraktische Kompetenzen: Wie können zentrale Kompetenzen der juristischen Berufsfelder, etwa Softskills, das Kommunizieren mit Mandanten, strategisches Arbeiten, oder digitale Kompetenzen sinnvoll in die Ausbildung integriert werden?
- Unrealistische Prüfungsformate: Welche Prüfungsformate können statt der derzeitigen zweiten juristischen Staatsprüfung die praktischen Kompetenzen der juristischen Berufsfelder widerspiegeln?
- Fehlende Spezialisierungsoptionen: Wie können individuelle Interessen und Karriereziele im Rahmen des Referendariats besser verfolgt werden?
Alle Workshop-Ergebnisse wollen wir in unser Grundsatzprogramm aufnehmen und darauf unsere weitere Arbeit in der Referendariatskommission zur Vertretung der Interessen aller Rechtsreferendar:innen aufbauen!
Wir freuen uns auf euch!
Liebe Grüße
Eure RefKo
Timeela Manandhar, Abigail Filusch, Andreas Knecht, Melissa Gulde, Nicolai Laing und Hendrik Wanner