21.12.2023, 11:17
(19.12.2023, 17:07)nachdenklich schrieb: Trotzdem eine Frage: Warum gehst du nicht den Weg über die Patentanwaltschaft? Als Freiberufler bzw als Partner in einer Sozietät dürftest du die meisten Juristen monetär abhängen? Ich habe mich jetzt mit den Voraussetzungen bzgl Prüfung usw aber au h nicht auseinandergesetzt.
Ich möchte mir die Rechtsgebiete weitmöglich offenhalten.
Ansonsten wäre das natürlich ein naheliegender Weg.
21.12.2023, 13:31
(21.12.2023, 11:17)Ingenieur schrieb:(19.12.2023, 17:07)nachdenklich schrieb: Trotzdem eine Frage: Warum gehst du nicht den Weg über die Patentanwaltschaft? Als Freiberufler bzw als Partner in einer Sozietät dürftest du die meisten Juristen monetär abhängen? Ich habe mich jetzt mit den Voraussetzungen bzgl Prüfung usw aber au h nicht auseinandergesetzt.
Ich möchte mir die Rechtsgebiete weitmöglich offenhalten.
Ansonsten wäre das natürlich ein naheliegender Weg.
Finde ich gut. Schau dir alles an. Dein Erststudium nimmt dir keiner und du „musst“ nicht Patentrecht machen. Vielleicht magst du ja Öffentliches Recht und berätst Behörden im Technikbereich? ^^
21.12.2023, 17:47
Alles möglich. Derzeit sehe ich mich im (privaten) Baurecht, da ich das gut mit meiner bisherigen Erfahrung als Projektingenieur kombinieren kann. Vielleicht knüpfe ich aber auch an meinen 16 Punkten im Fam./Erbrecht beruflich an

02.07.2024, 13:12
19.12.2024, 10:01
Ich studiere nebenberuflich an der Fernuni Hagen und arbeite Vollzeit in einer Behörde.
Trotzdem schaffe ich 30 ECTS pro Semester und 8 Punkte waren bisher mein schlechtestes Prüfungsergebnis.
Die Stoffmenge ist jedoch ziemlich hoch. In meinem Privatleben mache ich viele Abstriche.
Ich habe viele berufstätige Kommilitonen und auch einige, die erst mit 40 Jahren mit dem Studium begonnen haben.
Machbar ist es also definitiv. Ob sich der Aufwand lohnt, kannst nur du beurteilen.
Trotzdem schaffe ich 30 ECTS pro Semester und 8 Punkte waren bisher mein schlechtestes Prüfungsergebnis.
Die Stoffmenge ist jedoch ziemlich hoch. In meinem Privatleben mache ich viele Abstriche.
Ich habe viele berufstätige Kommilitonen und auch einige, die erst mit 40 Jahren mit dem Studium begonnen haben.
Machbar ist es also definitiv. Ob sich der Aufwand lohnt, kannst nur du beurteilen.
19.12.2024, 10:12
(18.12.2023, 22:35)rerumpublicarum schrieb: Hallo an Alle,
ich überlege schon seit sehr langer Zeit, ein Studium der Rechtswissenschaften aufzunehmen.
Zu meinem Background: 27 Jahre, Beamter in einem Ministerium (A 10), Bachelor Verwaltungswissenschaften.
Aufgrund meines Studiums habe ich auch schon einige Bezugspunkte zu den Rechtswissenschaften herstellen können (u.a. VwVfG, VwGO, BGB ; Module im Zivilrecht, allg. und besonderem Verwaltungsrecht, Haushaltsrecht, etc.).
Allerdings könnte ich ein Studium der Rechtswissenschaften lediglich nebenberuflich (in Vollzeit oder vollzeitnah; bis ca. 30 Stunden/ Woche) absolvieren. Dies würde ich dann im Rahmen eines Fernstudiums an der FU Hagen aufnehmen (Teilzeit-Fernstudium).
Ist ein nebenberufliches Jura-Studium aus Eurer Sicht machbar - auch mit entsprechenden Noten (mind. befriedigend)?
Derzeit studiere ich nebenberuflich Verwaltungswissenschaften im Master, um perspektivisch die Möglichkeit eines Aufstiegs vom gehobenen in den höheren Verwaltungsdienst zu haben. Allerdings fordert und erfüllt mich dieses Studium nicht in dem Ausmaße, welches ich mir wünsche.
Vorab vielen Dank für Eure Antworten!
Vermutlich ist die Antwort mittlerweile zu spät, aber ggf. gibt es ja andere die sich künftig dieselbe Frage stellen.
Ist es machbar? Definitiv! Ist es auch mit guten Noten machbar? Definitiv!
Es wird zweifelsohne anstrengend werden, viele Studierende sind bereits von meinem Vollzeit Jurastudium überfordert. Aber sofern du Disziplin aufweist und Interesse an dem Fach hast, ist es definitiv machbar und kann auch gut gelingen. Ich glaube insbesondere, dass das höhere Alter ein großer Vorteil sein kann. Viele fangen mit 18, 19 an, kommen gerade aus der Schule oder dem Auslandsjahr und sind einfach überfordert und diese Überforderung zieht sich nicht selten durch das ganze Studium. Wer hingegen ein wenig mehr im Leben steht, weiß wo er hin will, weiß, dass der das Studium für sich selbst und nicht etwa für seine Eltern macht, hat mEn sehr gute Chancen mit etwas Struktur sehr gut durch das Studium zu kommen.
Ich würde raten sich bereits im Vorfeld ein wenig mit dem Studium und dem Ablauf vertraut zu machen und sich einen Plan fürs Studium zu machen. Ferner kann es sinnvoll sein, ein wenig vor zu lernen, um gerade den doch anstrengenden Einstieg ein wenig abzudämpfen. Dafür würde ich insbesondere die Vorlesungen von der LMU (Lorenz im Zivilrecht) empfehlen.
Viel Erfolg an jeden der diesen mutigen Schritt wag, möge euer Mut belohnt werden.
19.12.2024, 10:13
(19.12.2024, 10:01)rue1202 schrieb: Ich studiere nebenberuflich an der Fernuni Hagen und arbeite Vollzeit in einer Behörde.
Trotzdem schaffe ich 30 ECTS pro Semester und 8 Punkte waren bisher mein schlechtestes Prüfungsergebnis.
Die Stoffmenge ist jedoch ziemlich hoch. In meinem Privatleben mache ich viele Abstriche.
Ich habe viele berufstätige Kommilitonen und auch einige, die erst mit 40 Jahren mit dem Studium begonnen haben.
Machbar ist es also definitiv. Ob sich der Aufwand lohnt, kannst nur du beurteilen.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser respektablen Leistung! Es ist schön positive Beispiele zu lesen.
An der Fernuni Hagen wir das Staatsexamen dann vermutlich in NRW abgelegt oder?
Viel Erfolg weiterhin!
19.12.2024, 13:05
Ich denke man muss klar zwischen Studium und Examen unterscheiden. Das Studium ist meiner Meinung nach mehr als machbar. Die Scheine besteht man mit wenig Aufwand. Beim Examen sieht es aber ganz anders aus. Da hat man in der Vorbereitung durchaus seine 8 Stunden Lernzeit am Tag (ich habe regelmäßig 10/11 Stunden gelernt) und das mindestens fünf Tage die Woche + mindestens eine Klausur die Woche. Das halte ich mit einem derartigen Hauptberuf nicht für machbar, jedenfalls nicht wenn es in einen höheren Punktebereich gehen soll, den du für die von dir angesprochenen Berufe wie StA oder Richter aber brauchst
19.12.2024, 13:37
Ist m.E. machbar, wenn Du mit einem unteren Befriedigend fine bist.
19.12.2024, 18:19
(19.12.2024, 13:37)Timwise schrieb: Ist m.E. machbar, wenn Du mit einem unteren Befriedigend fine bist.
So pauschale Antworten sind selten richtig. Auch ein gut lässt sich nebenberuflich erreichen, selbstverständlich wird das sehr anspruchsvoll und kaum planbar, jedoch kommt letztlich auf die Disziplin, Leistungsbereitschaft des Einzelnen an.