24.09.2023, 13:43
Hallo liebe Leute,
meine Partnerin ist für mindestens noch 12 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet. Ich bin mitten im Referendariat. Ich frage mich ob Ihr Ideen/ Erfahrungen habt, wie man karrieretechnisch gut damit als Volljurist umgehen kann, wenn die Partner/in wegen ihres Berufs planmäßig alle drei Jahre umziehen muss (insbesondere nicht nur nach Düsseldorf/HH/Berlin/Frankfurt, sondern auch in mittelgroße Städte).
Beispiel: Wenn ich fertig bin, müssten wir zusammen noch 6 Monate in einer kleineren Stadt (ca. 130.000 Einwohner) verbringen, bevor der nächste Umzug ansteht. Wo es hingeht, ist nicht abzusehen, bzw. sind wir grundsätzlich ein wenig der Willkür ausgeliefert.
Am sinnvollsten (und erfüllendsten) erscheint mir die Arbeit in einer Kanzlei/ Unternehmen (Prädikat im 1. Examen; fast fertige Promotion) – allerdings sind natürlich einige Wechsel der Kanzleien im Laufe der Zeit vorprogrammiert, wenn nicht zufällig auch ein Standort am neuen Wohnort vorhanden ist. Gerade die erste Station in der mittelgroßen Stadt dürfte auch nur eine Durchgangsstation für mich werden, was natürlich nicht optimal auf dem Lebenslauf aussehen könnte (vorher vorwiegend nur in Großkanzleien gearbeitet).
Habt Ihr daher Gedanken dazu, wie man als „mit-Umziehende-Person“ seine Karriere als Jurist angehen kann?
Ich würde mich wirklich über jede Idee freuen!
meine Partnerin ist für mindestens noch 12 Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet. Ich bin mitten im Referendariat. Ich frage mich ob Ihr Ideen/ Erfahrungen habt, wie man karrieretechnisch gut damit als Volljurist umgehen kann, wenn die Partner/in wegen ihres Berufs planmäßig alle drei Jahre umziehen muss (insbesondere nicht nur nach Düsseldorf/HH/Berlin/Frankfurt, sondern auch in mittelgroße Städte).
Beispiel: Wenn ich fertig bin, müssten wir zusammen noch 6 Monate in einer kleineren Stadt (ca. 130.000 Einwohner) verbringen, bevor der nächste Umzug ansteht. Wo es hingeht, ist nicht abzusehen, bzw. sind wir grundsätzlich ein wenig der Willkür ausgeliefert.
Am sinnvollsten (und erfüllendsten) erscheint mir die Arbeit in einer Kanzlei/ Unternehmen (Prädikat im 1. Examen; fast fertige Promotion) – allerdings sind natürlich einige Wechsel der Kanzleien im Laufe der Zeit vorprogrammiert, wenn nicht zufällig auch ein Standort am neuen Wohnort vorhanden ist. Gerade die erste Station in der mittelgroßen Stadt dürfte auch nur eine Durchgangsstation für mich werden, was natürlich nicht optimal auf dem Lebenslauf aussehen könnte (vorher vorwiegend nur in Großkanzleien gearbeitet).
Habt Ihr daher Gedanken dazu, wie man als „mit-Umziehende-Person“ seine Karriere als Jurist angehen kann?
Ich würde mich wirklich über jede Idee freuen!
24.09.2023, 15:45
Ganz kurz angedacht: Wichtig wäre mir hierbei eine Kanzlei in Deutschland mit vielen Standorten und einer guten Home Office-Kultur.
25.09.2023, 07:17
Würde auf einen AG mit der Möglichkeit zu 100% HO raten. Dauernde Wechsel sehen nicht gut aus und du kommst nirgendwo Mal richtig an.
25.09.2023, 10:08
Die Alternative sähe so aus, dass ihr irgendwo mittig (z.B. Frankfurt a.M.) eine Home Base habt, die gut mit ICE/KfZ zu erreichen ist. Deine Frau pendelt dann. Dafür spricht auch, dass du dir so deine Karrierchancen nicht verbaust, dein Gehalt dürfte ggü. A13 deiner FRau (ich unterstelle: Offz.-Laufbahn) ja auch höher sein.
Viele BW-Standorte sind wirklich nicht so attraktiv, schau dir mal Munster (ohne "ü"!) an...
Viele BW-Standorte sind wirklich nicht so attraktiv, schau dir mal Munster (ohne "ü"!) an...
25.09.2023, 10:55
Offizierslaufbahn ist A9 (gehobener Dienst) ;)
A13 + sind die Stabsoffiziere.
A13 + sind die Stabsoffiziere.
25.09.2023, 11:29
25.09.2023, 17:20
Ich kenne es so, dass diejenigen in einer Wochenendbeziehung leben oder einer jeweils mitzieht (oft die Frau dem Mann hinterher). Bei einem 0815-Job mag das vertretbar sein und wenn man keinen Wert auf Karriere legt. Bei hochqualifizierten Berufen sehe ich es ähnlich wie die Vorschreiber und finde einen ständigen Wechsel weniger sinnvoll.
Home Office wäre meine bevorzugte Lösung. Einen Standort in der Mitte zu wählen ist auch ok. Wenn ihr aber Kinder wollt, wird sich früher oder später die Frage stellen, wo ihr als Familie leben wollt oder bei wem die Kinder aufwachsen sollen.
Home Office wäre meine bevorzugte Lösung. Einen Standort in der Mitte zu wählen ist auch ok. Wenn ihr aber Kinder wollt, wird sich früher oder später die Frage stellen, wo ihr als Familie leben wollt oder bei wem die Kinder aufwachsen sollen.
25.09.2023, 17:35
(24.09.2023, 15:45)Friedman schrieb: Ganz kurz angedacht: Wichtig wäre mir hierbei eine Kanzlei in Deutschland mit vielen Standorten und einer guten Home Office-Kultur.
+1 - bei Kanzleien/Arbeitgebern mit mehreren Standorten in DE kann man ggf. einfach an den anderen Standort wechseln, das ist weder mit Team- noch Arbeitgeberwechsel verbunden. Ansonsten käme mir Selbstständigkeit/Freelancing oder Projektarbeit in den Sinn, 100%-remote Stellen (vor allem bei internationalen Unternehmen/Start-Ups), oder eben WE-Pendelei (auch nicht ungewöhnlich).










