12.10.2022, 19:04
Hallo zusammen,
Ich bin so unglücklich in meinem Job, dass ich wirklich raus aus diesem Umfeld muss. Ich hab ab Dezember bereits einen neuen Job, aber ich halte es nicht aus noch länger hin zu gehen. Bin noch in der Probezeit und habe eine 2 wöchige Kündigungsfrist… würde aber Montag gerne mit meinem AG reden und sofort raus.
Was kommen für Probleme auf mich zu? Finanziell ist das kein Problem, mein Freund fängt die laufenden Kosten auf
Ich bin so unglücklich in meinem Job, dass ich wirklich raus aus diesem Umfeld muss. Ich hab ab Dezember bereits einen neuen Job, aber ich halte es nicht aus noch länger hin zu gehen. Bin noch in der Probezeit und habe eine 2 wöchige Kündigungsfrist… würde aber Montag gerne mit meinem AG reden und sofort raus.
Was kommen für Probleme auf mich zu? Finanziell ist das kein Problem, mein Freund fängt die laufenden Kosten auf
12.10.2022, 19:12
(12.10.2022, 19:04)Anonym12345 schrieb: Hallo zusammen,
Ich bin so unglücklich in meinem Job, dass ich wirklich raus aus diesem Umfeld muss. Ich hab ab Dezember bereits einen neuen Job, aber ich halte es nicht aus noch länger hin zu gehen. Bin noch in der Probezeit und habe eine 2 wöchige Kündigungsfrist… würde aber Montag gerne mit meinem AG reden und sofort raus.
Was kommen für Probleme auf mich zu? Finanziell ist das kein Problem, mein Freund fängt die laufenden Kosten auf
Das Leben ist zu kurz zum Leiden! Kündige und alles ist gut. Die Probezeit ist für dich und den AG nun mal da. Der AG denkt ja auch bei einer Kündigung nicht nach welche Konsequenzen das für die AN hat. Er denkt halt unternehmerisch. Mach dir da bloß keinen Kopf. Es gibt keine Konsequenzen für dich. Das ist völlig legitim und dein Recht! Alles Gute!
12.10.2022, 20:09
Hast du kein eigenes Büro oder was stört dich an dem Umfeld?
12.10.2022, 20:12
(12.10.2022, 19:04)Anonym12345 schrieb: Hallo zusammen,
Ich bin so unglücklich in meinem Job, dass ich wirklich raus aus diesem Umfeld muss. Ich hab ab Dezember bereits einen neuen Job, aber ich halte es nicht aus noch länger hin zu gehen. Bin noch in der Probezeit und habe eine 2 wöchige Kündigungsfrist… würde aber Montag gerne mit meinem AG reden und sofort raus.
Was kommen für Probleme auf mich zu? Finanziell ist das kein Problem, mein Freund fängt die laufenden Kosten auf
Ich kann das gut nachvollziehen. Ich bin in einer ähnlichen Situation.
War vor ein paar Wochen schwer krank (Corona), sollte dann aber arbeiten. Ich habe mich geweigert und dann kam auch schon die Kündigung in der Probezeit.
Ich will dir damit nur sagen, dass man kein Mitgefühl mit seinem Arbeitgeber haben muss. Wenn man das Gefühl hat da passt es grundlegend nicht, würde ich nicht leiden.
Da du schon eine neue Stelle hast, was vor dem Hintergrund der eher schlechter werdenden Wirtschaftslage, super ist, mach dir keine Sorgen!
12.10.2022, 20:36
Was habt ihr eigentlich mit der schlechter werdenden Wirtschaftslage? Juristen haben es noch relativ gut verglichen mit anderen Berufsgruppen wie zb Tourismus oder Gastronomie in Corona.
12.10.2022, 20:44
(12.10.2022, 20:36)Gast schrieb: Was habt ihr eigentlich mit der schlechter werdenden Wirtschaftslage? Juristen haben es noch relativ gut verglichen mit anderen Berufsgruppen wie zb Tourismus oder Gastronomie in Corona.
Die Insolvenzwelle schwappt durch zahlreiche Branchen, gespart wird da erstmal an unnötig großen Budgets wie z.B. dem für die Rechtsabteilung und externe Rechtsberatung.
Also berechtigter Einwand
12.10.2022, 23:04
ich würde auch sofort kündigen.
Das einzige, was passieren kann, ist eine Sperre beim ALG I, was in dieser Konstellation aber ohnehin keine bedeutende Rolle spielen dürfte...
Das einzige, was passieren kann, ist eine Sperre beim ALG I, was in dieser Konstellation aber ohnehin keine bedeutende Rolle spielen dürfte...
13.10.2022, 00:53
Nimm doch Resturlaub.
13.10.2022, 08:51
(12.10.2022, 23:04)Gast schrieb: ich würde auch sofort kündigen.
Das einzige, was passieren kann, ist eine Sperre beim ALG I, was in dieser Konstellation aber ohnehin keine bedeutende Rolle spielen dürfte...
@TE: Es kann sein, dass du eine Sperrfrist beim ALG bekommst. Muss aber nicht sein, wenn du die Kündigung gut begründen kannst. Du schreibst nicht, warum du kündigst, aber wenn die Belastung so extrem ist, z.B. durch Mobbing, kannst du auch zum Arzt und der bescheinigt dir das.
Der erste Ansprechpartner für ALG ist aber die Agentur für Arbeit. Mir hat man das damals sehr gut erklärt und war verständnisvoll, als ich in einer ähnlichen Situation war (narzisstischer, cholerischer Chef). Ich hätte somit keine Sperrfrist bekommen, habe letztlich aber noch ein paar Monate durchgehalten bis ich etwas neues hatte.
Wenn dein Partner die finanzielle Situation auffangen kann, ist es für dich sowieso egal. Dann muss die Sperrfrist, die evtl. ausgesprochen wird, dich nicht stören. Andere Konsequenzen gibt es nicht. Das Versorgungswerk musst du einmal kontaktieren, denn die wollen wissen, wie es weiter geht und ob du im Versorgungswerk bleiben wirst. Da reicht ein formloses Schreiben.
Wenn du es nicht mehr aushältst, kündige. Es gibt schlimmeres im Leben als einen Monat Arbeitslosigkeit zwischendurch.
13.10.2022, 09:34
Krankschreibung und Resturlaub ist das Zauberwort.










