03.07.2021, 18:13
(03.07.2021, 17:49)Gast schrieb:(03.07.2021, 16:26)Gast schrieb:(03.07.2021, 11:58)Gast schrieb: Ging mir als Associate auch so. Positives Feedback gibt es eben nicht, dass etwas passt wird erwartet. Wenn dann doch mal was nicht passt kann man sich das ein halbes Jahr später im Jahresgespräch anhören, wo man dann 60min runtergemacht wird. Das ist die GK Feedbackkultur, gewöhn dich dran.
Wie ein Vorposter sagte, solange man nicht gekündigt wird läuft es gut genug.
Ist bei uns in der GK teilweise ähnlich. Aber was wollen die schon groß machen? Arbeitgeberkündigungen kommen in GKs so gut wie nicht vor.
Sie finden auch keinen Ersatz. Die Alternative ist, einen Berufseinsteiger einzustellen, aber der kann am Anfang wenig und ob er später die Erwartungen erfüllt, ist auch ungewiss.
…und inwiefern unterscheidet sich die Ungewissheit in der GK, ob Neueinsteiger wirklich besser sind als die Berufsanfänger, von jedem anderen Job?!?
…und inwiefern hat das jemand behauptet?
Das Risiko eines schlecht performenden Berufseinsteigers ist in einer GK jedoch höher als in einer KK. Die Arbeitsinhalte unterscheiden sich doch sehr stark vom Examensstoff.
Zudem scheuen viele GKs die Arbeitgeberkündigung, um sich keinen Imageschaden (sowohl ggü Mandanten als auch ggü Bewerbern) zu erleiden. Man wartet lieber ab, bis jemand nach 2-3 Jahren selbst geht.
04.07.2021, 08:57
In der GK brauchen sie dich mehr als du die GK. Wenn jemand von jetzt auf gleich weg ist verliert die Kanzlei erstens Kohle, weil Arbeit liegen bleibt oder nicht angenommen werden kann. Dann wird auf die anderen Associates mehr verteilt und die werden unzufriedener. Einen adäquaten Ersatz zu finden ist oft mühsam, Partner wollen keine Bewerbungsgespräche führen müssen (auch das kostet Kohle). Dazu kann der Ruf leiden wodurch man wieder den Zugriff auf gute Bewerber verlieren kann (vgl.TW).
Das tut man sich in den wenigsten Fällen freiwillig an.
Das tut man sich in den wenigsten Fällen freiwillig an.
04.07.2021, 10:49
(03.07.2021, 18:13)Gast schrieb:(03.07.2021, 17:49)Gast schrieb:(03.07.2021, 16:26)Gast schrieb:(03.07.2021, 11:58)Gast schrieb: Ging mir als Associate auch so. Positives Feedback gibt es eben nicht, dass etwas passt wird erwartet. Wenn dann doch mal was nicht passt kann man sich das ein halbes Jahr später im Jahresgespräch anhören, wo man dann 60min runtergemacht wird. Das ist die GK Feedbackkultur, gewöhn dich dran.
Wie ein Vorposter sagte, solange man nicht gekündigt wird läuft es gut genug.
Ist bei uns in der GK teilweise ähnlich. Aber was wollen die schon groß machen? Arbeitgeberkündigungen kommen in GKs so gut wie nicht vor.
Sie finden auch keinen Ersatz. Die Alternative ist, einen Berufseinsteiger einzustellen, aber der kann am Anfang wenig und ob er später die Erwartungen erfüllt, ist auch ungewiss.
…und inwiefern unterscheidet sich die Ungewissheit in der GK, ob Neueinsteiger wirklich besser sind als die Berufsanfänger, von jedem anderen Job?!?
…und inwiefern hat das jemand behauptet?
Das Risiko eines schlecht performenden Berufseinsteigers ist in einer GK jedoch höher als in einer KK. Die Arbeitsinhalte unterscheiden sich doch sehr stark vom Examensstoff.
Zudem scheuen viele GKs die Arbeitgeberkündigung, um sich keinen Imageschaden (sowohl ggü Mandanten als auch ggü Bewerbern) zu erleiden. Man wartet lieber ab, bis jemand nach 2-3 Jahren selbst geht.
Hat weniger mit Imageschäden als mit dem deutschen Arbeitsrecht zu tun. Wenn ein Arbeitnehmer erstmal über die sechs Monate hinaus ist, wird man ihn kaum noch los. Viele Fälle, bei denen die Kündigung eigentlich eindeutig rechtmäßig erscheint, werden dann von ArbG oder LAG kassiert. Oder man einigt sich vorher auf fette Abfindungen (und selbstverständlich gutes Arbeitszeugnis). So oder so, und da stimme ich dir wieder zu, ist eine Eigenkündigung nach 2-3 Jahren für den AG weitaus wünschenswerter.
04.07.2021, 10:59
Probezeitkündigungen kommen in GKs ebenso selten vor.
Einmal drin, kann man ziemlich safe bis zur ersten Beförderungsstufe arbeiten, sofern man natürlich selbst Bock drauf hat.
Einmal drin, kann man ziemlich safe bis zur ersten Beförderungsstufe arbeiten, sofern man natürlich selbst Bock drauf hat.
04.07.2021, 11:09
(04.07.2021, 10:59)Gast schrieb: Probezeitkündigungen kommen in GKs ebenso selten vor.
Einmal drin, kann man ziemlich safe bis zur ersten Beförderungsstufe arbeiten, sofern man natürlich selbst Bock drauf hat.
Ich würde sagen die kommen schon etwas häufiger vor, gerade wenn es menschlich nicht richtig passt.
04.07.2021, 12:38
Soziale Kompetenzen sind überbewertet. Sagt auch die Intelligenzforschung. Und für eine komplexe Tätigkeit wie Anwalt braucht man nur hohe Intelligenz, keinen EQ. Also sollte man auch einstellen und drin lassen, wessen Nase einem nicht passt. Hauptsache zwei Staatsexamen. Note ist auch eigentlich egal. Immer dieser Eiertanz darum.
04.07.2021, 13:45
(04.07.2021, 12:38)Gast schrieb: Soziale Kompetenzen sind überbewertet. Sagt auch die Intelligenzforschung. Und für eine komplexe Tätigkeit wie Anwalt braucht man nur hohe Intelligenz, keinen EQ. Also sollte man auch einstellen und drin lassen, wessen Nase einem nicht passt. Hauptsache zwei Staatsexamen. Note ist auch eigentlich egal. Immer dieser Eiertanz darum.Das scheint mir nicht nur höchst substanzlos, sondern auch noch in sich widersprüchlich zu sein. Die Qualität mancher Beiträge hier ist schockierend.
18.05.2022, 23:11
(27.06.2021, 23:41)NRW_Examen2021 schrieb: Mir gefällt es in meiner Wahlstation echt gut.
Kann man davon ausgehen, dass man gefragt, werden würde, ob man dort arbeiten möchte, wenn die Interesse an einem haben und wenn sie nichts sagen, dann nicht?
Ich habe echt Angst, dass von denen nichts kommt. Ist es dann üblich von selbst zu fragen? Oder eher unangenehm weil das schweigen schon bedeutet, dass man sich dumm angestellt hat..?
Ähnliche Frage: Wie sieht es aus, wenn man bereits bei einer Kanzlei war, bald dort die Wahlstation beginnt und gerne bei der Kanzlei anfangen würde, man aber nicht weiß, ob die Kanzlei einen nach dem Ref als Associate möchte? Sollte man dies aktiv vor der Station oder zu Beginn der Station ansprechen? Was ist die beste Strategie, wenn man gerne zeitnah wissen möchte, ob eine Anstellung bei der Kanzlei nach dem Ref zustandekommen wird?
19.05.2022, 09:18
(18.05.2022, 23:11)Gast schrieb:(27.06.2021, 23:41)NRW_Examen2021 schrieb: Mir gefällt es in meiner Wahlstation echt gut.
Kann man davon ausgehen, dass man gefragt, werden würde, ob man dort arbeiten möchte, wenn die Interesse an einem haben und wenn sie nichts sagen, dann nicht?
Ich habe echt Angst, dass von denen nichts kommt. Ist es dann üblich von selbst zu fragen? Oder eher unangenehm weil das schweigen schon bedeutet, dass man sich dumm angestellt hat..?
Ähnliche Frage: Wie sieht es aus, wenn man bereits bei einer Kanzlei war, bald dort die Wahlstation beginnt und gerne bei der Kanzlei anfangen würde, man aber nicht weiß, ob die Kanzlei einen nach dem Ref als Associate möchte? Sollte man dies aktiv vor der Station oder zu Beginn der Station ansprechen? Was ist die beste Strategie, wenn man gerne zeitnah wissen möchte, ob eine Anstellung bei der Kanzlei nach dem Ref zustandekommen wird?
Ich würde erstmal fragen, ob überhaupt Stellen frei sind bzw. Bedarf in Deinem Rechtsgebiet besteht. Du kannst noch so gut sein, wenn kein Bedarf besteht, dann werden sie Dich nicht einstellen.
19.05.2022, 10:16
(18.05.2022, 23:11)Gast schrieb:(27.06.2021, 23:41)NRW_Examen2021 schrieb: Mir gefällt es in meiner Wahlstation echt gut.
Kann man davon ausgehen, dass man gefragt, werden würde, ob man dort arbeiten möchte, wenn die Interesse an einem haben und wenn sie nichts sagen, dann nicht?
Ich habe echt Angst, dass von denen nichts kommt. Ist es dann üblich von selbst zu fragen? Oder eher unangenehm weil das schweigen schon bedeutet, dass man sich dumm angestellt hat..?
Ähnliche Frage: Wie sieht es aus, wenn man bereits bei einer Kanzlei war, bald dort die Wahlstation beginnt und gerne bei der Kanzlei anfangen würde, man aber nicht weiß, ob die Kanzlei einen nach dem Ref als Associate möchte? Sollte man dies aktiv vor der Station oder zu Beginn der Station ansprechen? Was ist die beste Strategie, wenn man gerne zeitnah wissen möchte, ob eine Anstellung bei der Kanzlei nach dem Ref zustandekommen wird?
Ich denke, das Vorgehen ist egal. Entweder sie wollen oder eben nicht. Was denkst du, wie ist ihr Eindruck von dir? Kannst/musst du noch mehr rausholen? Was ist das für eine Kanzlei? GKen suchen doch immer. Ansonsten bringt eine frühe Absage den Vorteil, dass du es dir dann entspannt machen kannst. Wenn du da aber 2 Stationen machst und ein ordentliches Zweites hast, werden sie wohl schon interessiert an dir sein.
Persönlich würde ich erstmal nicht fragen, sondern Interesse bekunden. Normal wird man ja irgendwann von Kollegen/Chefs gefragt, was man sich vorstellen kann, ob es gefällt etc. Gegen Ende der Station würde ich dann in die Offensive gehen. Anwälte sind oft sehr beschäftigt und haben das ggf. nicht so auf dem Schirm, da kann man schon mal anfragen.


