Referendarswelt
Juristen-
koffer
Ref-
Infoseiten
Stations-
börse
Buchladen Protokolle
& Co.
Richter-
Infoseiten
  • Suche
  • Deine Referendarswelt
    • Juristenkoffer.de - Kommentare mieten
    • RefNews - Das Blog zum Referendariat
    • Infoseiten zum Referendariat
    • Referendarbuchladen - Bücher für Rechtsreferendare
    • Stationsradar.de - Stationsangebote u. Nebenjobs
    • Protokolle-Assessorexamen.de - Protokolle für das 2. Examen
    • Referendarswelt - Die Stadt für Rechtsreferendare
    • Infoseiten: Richter / Staatsanwalt werden
Einloggen oder Registrieren » Hallo, Gast! Auch als Gast kannst Du Beiträge posten. Besser nutzbar ist das Forum aber, wenn Du Dich registrierst und einloggst.
Login
Benutzername/E-Mail:
Passwort: Passwort vergessen?
 
  1. Startseite
  2. Zur letzten Instanz - Das Forum für Rechtsreferendare
  3. Instanzen für Rechtsreferendare
  4. Berufseinstieg nach dem Referendariat
  5. Arbeitsbelastung in der Justiz
1 2 »
Antworten

 
Arbeitsbelastung in der Justiz
NDS
Unregistered
 
#1
27.06.2018, 15:56
Hallo alle miteinander,

ich stehe, dank guter Noten, vor der Entscheidung entweder in den Staatsdienst zu gehen oder doch mein Glück in einer Großkanzlei zu versuchen.

Bislang war ich immer davon überzeugt später ins Richteramt zu gehen. Mittlerweile sehe ich diese Überlegung aber kritisch und überlege doch mich bei der ein oder anderen Großkanzlei zu bewerben.

Vielleicht steckt oder steckte jemand von euch in einer ähnlichen Situation und kann mir sagen wie er sich entschieden hat und warum.

Das Gehalt einer Großkanzlei lockt doch schon sehr, andererseits bietet der Staatsdienst als Frau auch gewisse Sicherheiten (nicht dass ich vorhabe in den nächsten 3 Jahren schwanger zu werden, aber man weiß ja nie). Wie sieht es tatsächlich mit der Arbeitsbelastung aus?

Über ehrliche Antworten wäre ich sehr dankbar :-)
Zitieren
#Forum.Ads
Advertisement
*******
 
 
 
Wer Richter auf Probe bzw. Staatsanwalt werden möchte, sollte sich mit dem Karriere-Dossier über die Einstellungschancen und Bewerbungsvoraussetzungen informieren. Das Karriere-Dossier ist als Print-Buch sowie als E-Book für alle 16 Bundesländer erhältlich:

https://www.juristenkoffer.de/richter/karriere-dossier-richter-staatsanwalt-werden.php

Und zur Vorbereitung auf das alles entscheidende Vorstellungsgespräch sollte man auf die vielen hunderten Erfahrungsberichte anderer Juristen zugreifen, die bereits das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.
 
SenAss
Unregistered
 
#2
29.06.2018, 13:16
Hast du denn mal in einer GK arbeiten können? U.A. ist mangelnde GK Erfahrung (im Ref) ein Auschlusskriterium. Wer nur auf Grund von Azur Angaben, sprich Geld, diesen Weg wählt ist meist eh im Laufe der Probezeit weg ;)
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#3
29.06.2018, 18:52
Arbeitsbelastung in der Justiz kann man echt nicht vorhersagen. Das kommt stark darauf an, an welchem Gericht du als was landest und wie dein Dezernat bisher geführt wurde bzw. wie du es weiterführst. Ein paar Bekannte arbeiten recht "angenehm" (wenngleich nun aber auch nicht wie vor 20 Jahren mit um 15h Feierabend ;)). Aber vielerorts fehlt es der Jusitz halt an Personal (darum suchen sie ja auch ständig und sind mit den Notenanforderungen deutlich runtergegangen), so dass viele doch recht viel und tlw. lange auch arbeiten, weil sie einfach auch chronisch unterbesetzt sind.

Ähnlich sieht es bei den GK aus: ich habe Bekannte, die arbeiten dort recht human was die Arbeitszeiten angeht (bis max.(!) 19:30h, am WE komplett in Ruhe gelassen) und dafür ist das Gehalt dann natürlich richtig gut - andere Bekannte (gerade im M&A-Bereich) sitzen aber wirklich sehr oft um 22/23h noch auf der Arbeit (allerdings habe ich auch 2 Bekannte in der Justiz, die um diese Uhrzeit zwar nicht mehr arbeiten, aber sehr oft am WE dann doch auch noch was machen und sich Akten über das WE mit nach Hause nehmen). Auch bei der GK kommt es stark auf die konkrete Kanzlei, den Standort, das Rechtsgebiet und den Partner, unter dem du arbeitest, an.
Zitieren
ndsJ
Unregistered
 
#4
30.06.2018, 16:18
Also ich bin seit 4 Monaten in der Justiz in Niedersachsen, derzeit an einem kleineren Landgericht und mache dort ausschließlich erstinstanzliches Zivilrecht. Mein Dezernat umfasst (Einzelrichter- und Kammersachen zusammengefasst) ca. 115 Verfahren (kleinere Schwankungen mal ausgenommen). Ich arbeite in der Regel 10 Stunden täglich, am Sitzungstag für meine Einzelrichtersachen weniger. Nach den Verhandlungen ist man grade am Anfang total platt und bringt ohnehin nichts ordentliches mehr zustande.

Ich versuche es zu vermeiden am Wochenende oder Feiertag zu arbeiten, aber ganz verhindern kann ich es nicht. Das muss immer dann sein, wenn größere Kammersachen oÄ auflaufen oder ich selber bei der Organisation meiner Termine was falsch kalkuliert habe.

Wie lange und wieviel du arbeitest hängt im Wesentlichen davon ab, wie dein Dezernat aussieht und wie organisiert / effektiv du selber die Sachen angehst. Auf ersteres hat man keinen Einfluss, letzteres kann man meiner Meinung nach mit Hilfestellung von guten, erfahreneren Kollegen aber ganz gut lernen. Man muss sich halt trauen immer munter zu fragen.

Ich habe mich für die Justiz entscheiden weil es mir in den Stationen im Ref schon den meisten Spaß gebracht hat und weil ich es einfach großartig finde, meine Meinung / Beurteilung hinsichtlich eines Falles konsequent vertreten zu können ohne mich nach einem Mandanten strecken zu müssen.
Zitieren
NDS
Unregistered
 
#5
04.07.2018, 16:15
Danke für die Anworten. Ich werd mein Glück bei Beidem versuchen. Mal sehen wo zuerst ne Rückmeldung kommt.
Schlimmsten Fall muss ich eben doch später umschwenken ;-)
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#6
06.07.2018, 19:28
Sind die Arbeitsbedingungen in NDS schlechter als in Hamburg? Insbesondere bezogen auf den Bezirk des OLG Celle?
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#7
08.07.2018, 15:47
Das kann man so pauschal nicht sagen. Es kommt halt echt stark drauf an, wo du landest, wie dein Dezernat bisher geführt wurde, wie du es weiter führst etc. Unterschied ist aber auf jeden Fall, dass der OLG-Bezirk Celle flächenmässig ein weites Feld abdeckt - und wenn du Pech hast, du mehrmals versetzt wirst in der Probezeit (was nicht immer in Pendelnähe sein muss, dh ggf auch ein Umzug erforderlich sein kann).
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#8
09.07.2018, 14:23
Es hängt auch nicht nur vom Dezernat ab, sondern auch von einem selbst. Wer ewig Hin und Her überlegt und alles drei Mal abwägt, nur um das gefundene Ergebnis drei Stunden später wieder über den Haufen zu werfen, der sitzt eben auch länger am Schreibtisch. Gerade in der Eingangsinstanz ist eine gewisse Entscheidungsfreude und -Festigkeit gefragt.
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#9
19.07.2018, 22:12
Wie sieht es bei der Staatsanwaltschaft aus? Ich wollte eigentlich immer gerne zur Staatsanwaltschaft. In Betracht kommen für mich würde die StA in Hamburg.
Zitieren
Gast
Unregistered
 
#10
20.07.2018, 12:26
Auch da gilt das oben gesagte, was sich auf die gesamte Justiz bezieht ;)
Zitieren
« Ein Thema zurück | Ein Thema vor »
1 2 »
Antworten



 

Zur letzten Instanz

Das Forum "Zur letzten Instanz" ist das einzige Forum speziell für Rechtsreferendare. Diskutiere mit bei Fragen Rund um den juristischen Vorbereitungsdienst und zum Zweiten Staatsexamen!

Quick Links



Kontaktiere uns

E-Mail an uns  Datenschutzhinweise

Impressum 

Linearer Modus
Baumstrukturmodus