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  5. Kartellrechtliche Beratung in kleineren US-Einheiten in Deutschland/Brüssel
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Kartellrechtliche Beratung in kleineren US-Einheiten in Deutschland/Brüssel
Gast54321
Unregistered
 
#1
06.07.2021, 23:08
Hallo zusammen,

hat hier Eine® Kenntnisse über die kartellrechtliche Beratung der kleineren US-Einheiten (insb. Milbank, Willkie, Sullivan, Skadden, Kirkland), die in Deutschland und/oder Brüssel mit (relativ) wenigen Anwältinnen/Anwälten in diesem Rechtsgebiet beraten? Mich würde insb. Folgendes interessieren: Beraten diese Kanzleien (fast) ausschließlich transaktionsbegleitend, also insb. zur Fusionskontrolle, oder beraten sie auch zu sonstigen kartellrechtlichen Fragen? Würdet Ihr einen Berufseinstieg in einer dieser Kanzleien im Kartellrecht empfehlen, wenn man eine langfristige Tätigkeit im Kartellrecht in einer (Groß-)Kanzlei plant? Oder empfiehlt sich insofern eher der Einstieg bei einer im Kartellrecht breiter aufgestellten Großkanzlei?

Vielen Dank im Voraus Smile
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Gast
Unregistered
 
#2
06.07.2021, 23:43
(06.07.2021, 23:08)Gast54321 schrieb:  Hallo zusammen,

hat hier Eine® Kenntnisse über die kartellrechtliche Beratung der kleineren US-Einheiten (insb. Milbank, Willkie, Sullivan, Skadden, Kirkland), die in Deutschland und/oder Brüssel mit (relativ) wenigen Anwältinnen/Anwälten in diesem Rechtsgebiet beraten? Mich würde insb. Folgendes interessieren: Beraten diese Kanzleien (fast) ausschließlich transaktionsbegleitend, also insb. zur Fusionskontrolle, oder beraten sie auch zu sonstigen kartellrechtlichen Fragen? Würdet Ihr einen Berufseinstieg in einer dieser Kanzleien im Kartellrecht empfehlen, wenn man eine langfristige Tätigkeit im Kartellrecht in einer (Groß-)Kanzlei plant? Oder empfiehlt sich insofern eher der Einstieg bei einer im Kartellrecht breiter aufgestellten Großkanzlei?

Vielen Dank im Voraus Smile


Wenn man wirklich Kartellrecht machen möchte, ist Brüssel die richtige Wahl. 
Die Gehälter sind dort bei weitem nicht so hoch, wie hier. Bei S&C gibt es mehrere Deutsche Juristen die in Brüssel arbeiten.
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Gast
Unregistered
 
#3
07.07.2021, 00:00
Zitat:Beraten diese Kanzleien (fast) ausschließlich transaktionsbegleitend, also insb. zur Fusionskontrolle, oder beraten sie auch zu sonstigen kartellrechtlichen Fragen?

Das interessiert mich auch. Und wer macht auch noch Kartellbußgelder und vllt sogar Schadenersatz?
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Blubb
Unregistered
 
#4
07.07.2021, 08:45
Die von Dir genannten Kanzleien machen mE in der Tat vor allem transaktionsbegleitende Fusionskontrolle.

Als in D kleine US-Kanzlei mit herausragender Kartelltechtspraxis in D (Köln) und Brüssel schau Dir evtl mal Cleary Gottlieb an. Als in D größere US-Einheit ist auch Latham in D und Brüssel gut aufgestellt.
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Gast
Unregistered
 
#5
07.07.2021, 11:01
Ich schätze 95% Transaktionen - aber auch mal Kartellverfahren vor der EU Kommission, wenn es ein großer und wichtiger Mandant ist. Eine klassische Beratung kommt ziemlich selten vor und bildet ggf. die Grundlage für eine Transaktion.

Cleary ist da wirklich sehr gut aufgestellt und eine Empfehlung. Brüsseler Markt auch empfehlenswert und gut im Lebenslauf. Die Arbeitszeiten sind dort gefühlt aber umso höher und das Gehalt niedriger.
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Gast
Unregistered
 
#6
07.07.2021, 11:15
(06.07.2021, 23:43)Gast schrieb:  
(06.07.2021, 23:08)Gast54321 schrieb:  Hallo zusammen,

hat hier Eine® Kenntnisse über die kartellrechtliche Beratung der kleineren US-Einheiten (insb. Milbank, Willkie, Sullivan, Skadden, Kirkland), die in Deutschland und/oder Brüssel mit (relativ) wenigen Anwältinnen/Anwälten in diesem Rechtsgebiet beraten? Mich würde insb. Folgendes interessieren: Beraten diese Kanzleien (fast) ausschließlich transaktionsbegleitend, also insb. zur Fusionskontrolle, oder beraten sie auch zu sonstigen kartellrechtlichen Fragen? Würdet Ihr einen Berufseinstieg in einer dieser Kanzleien im Kartellrecht empfehlen, wenn man eine langfristige Tätigkeit im Kartellrecht in einer (Groß-)Kanzlei plant? Oder empfiehlt sich insofern eher der Einstieg bei einer im Kartellrecht breiter aufgestellten Großkanzlei?

Vielen Dank im Voraus Smile


Wenn man wirklich Kartellrecht machen möchte, ist Brüssel die richtige Wahl. 
Die Gehälter sind dort bei weitem nicht so hoch, wie hier. Bei S&C gibt es mehrere Deutsche Juristen die in Brüssel arbeiten.

Achso, ist das so? Steht dass im "echtes KartellR Gesetzbuch"? Weil ich mach Kartellrecht in Düsseldof bei einer T1 GK und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich "wirklich" Kartellrecht mache. Inkl. großer multinationaler Konzernfusionen, großer SE-Verfahren und mit scharfe Soße. Immer diese Studibinsen. Nach Brüssel hätte ich und jeder aus dem Team natürlich auch gekonnt aber warum zum Himmel sollte man das wollen?
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Insiderwissen
Unregistered
 
#7
07.07.2021, 12:10
(07.07.2021, 11:15)Gast schrieb:  
(06.07.2021, 23:43)Gast schrieb:  
(06.07.2021, 23:08)Gast54321 schrieb:  Hallo zusammen,

hat hier Eine® Kenntnisse über die kartellrechtliche Beratung der kleineren US-Einheiten (insb. Milbank, Willkie, Sullivan, Skadden, Kirkland), die in Deutschland und/oder Brüssel mit (relativ) wenigen Anwältinnen/Anwälten in diesem Rechtsgebiet beraten? Mich würde insb. Folgendes interessieren: Beraten diese Kanzleien (fast) ausschließlich transaktionsbegleitend, also insb. zur Fusionskontrolle, oder beraten sie auch zu sonstigen kartellrechtlichen Fragen? Würdet Ihr einen Berufseinstieg in einer dieser Kanzleien im Kartellrecht empfehlen, wenn man eine langfristige Tätigkeit im Kartellrecht in einer (Groß-)Kanzlei plant? Oder empfiehlt sich insofern eher der Einstieg bei einer im Kartellrecht breiter aufgestellten Großkanzlei?

Vielen Dank im Voraus Smile


Wenn man wirklich Kartellrecht machen möchte, ist Brüssel die richtige Wahl. 
Die Gehälter sind dort bei weitem nicht so hoch, wie hier. Bei S&C gibt es mehrere Deutsche Juristen die in Brüssel arbeiten.

Achso, ist das so? Steht dass im "echtes KartellR Gesetzbuch"? Weil ich mach Kartellrecht in Düsseldof bei einer T1 GK und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich "wirklich" Kartellrecht mache. Inkl. großer multinationaler Konzernfusionen, großer SE-Verfahren und mit scharfe Soße. Immer diese Studibinsen. Nach Brüssel hätte ich und jeder aus dem Team natürlich auch gekonnt aber warum zum Himmel sollte man das wollen?


Willst du hier das Azur-Insider-Wissen von Forumsmitgliedern in Frage stellen? Habe gehört, dass die Ableger von T1-Kanzleien in Düsseldorf nur der verlängerte Arm von Brüssel sind. Die braucht man eigentlich nur als Sprachrohr, wenn es mal zum BKartA geht. Das habe ich mal hier im Forum gelesen ähh ich meine: Das hat mir mal ein T1-Partner verraten, als wir uns vor einem wichtigen Deal im Aufzug unterhalten haben.
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Gast 543210
Unregistered
 
#8
07.07.2021, 14:38
Vielen Dank für die bisherigen Antworten. 

Cleary ist als (auch international) führende Kanzlei im Kartellrecht sicherlich interessant. Die Kanzlei hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren allerdings schon ziemlich verkleinert (auch wenn dies nicht die kartellrechtliche Praxisgruppe betraf) und sich im Kartellrecht auch viel mit Quereinsteigern verstärkt. Beides lässt mich etwas an den Entwicklungschancen zweifeln. Ich weiß aber natürlich, dass die Entwicklungschancen bei den anderen kleinen US-Einheiten im Endeffekt ähnlich (schlecht) sind. Die anderen genannten Kanzleien zahlen aber immerhin ein noch höheres Einstiegsgehalt  Cheese

Latham zähle ich, wie Ihr, auch zu den interessantesten Einstiegsadressen.
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Gast
Unregistered
 
#9
07.07.2021, 15:12
Also wenn es dein absolutes Karriereziel ist, irgendwo in 10 Jahren im Kartellrecht Partner zu sein - koste es was es wolle - würde ich an deiner Stelle tatsächlich bei einer der großen Mergermaschinen in Brüssel anfangen. Große und komplexe Merger sind einfach brutal profitabel, kann mir nicht vorstellen, dass man z.B. bei Beratung zu vertikalen Vertriebssystemen oder kleineren Kartellen / Schadensersatzsachen die teuren US-Stundensätze wirklich rechtfertigen kann. 

Sieht man ja auch, wenn man sich GCR (oder Juve-Meldungen) aus dem Markt anschaut - bei Kartellschadensersatz im LKW-Kartell ist z.B. Noerr oder Buntscheck dabei, in anderen größen Fällen durchaus auch Kanzleien wie Oppenländer, CMS Hasche Sigle, Redeker.

Für so furchtbare Monstermerger, bei denen von Anfang an klar ist, dass wahrscheinlich Phase-II bei Kommission und 2nd request in USA drohen, gibt es meines Erachtens einen ganz kleinen Kreis an Kanzleien, die regelmäßig mitspielen. 

Wenn es unbedingt Amis sein müssen, dann Cleary, Latham oder Skadden Brüssel, ansonsten sicher Freshfields, Linklaters, Slaughter&May + Hengeler etc... Milbank oder Willkie hätte ich in den Kontext nicht eingeordnet.
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