08.02.2021, 17:16
(08.02.2021, 17:09)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:49)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:14)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:02)Gast schrieb:(08.02.2021, 15:02)Gast schrieb: Ne, ich bin ja nicht komplett verblödet und weiß, dass Steuern essentiell für einen funktionierenden Staat sind und da ich ebenso kein egoistisches Arschloch bin, zahle ich gerne Steuern. Außerdem bin ich kein ungebildeter Idiot und weiß daher, dass wenn Reiche es sich zu bequem machen und die Schere zwischen arm und reich zu sehr aufgeht, am Ende die Reichen unter der Guillotine liegen. Daher ist es auch in meinem Interesse als Reicher (wie gesagt, deine lächerlichen 40 Mio. sind in meiner Familie nicht mal ein Taschengeld), dass der Pöbel ruhig gehalten wird und nicht verarmt.
Das ist unironisch das infantilste, das ich jemals in diesem Forum gelesen habe. Steuern sind kein Schutzgeld.
Genau genommen sind sie historisch genau daraus entstanden.
Ganz genau. Steuer sind EXAKT das. Infantil ist nur die mangelnde Bildung des Vorposters. Es ist auch völlig egal, was sie sein SOLLEN. Es ist einfach ein Fakt, dass der Bauer mit der Forke irgendwann vor dem Schloss steht und da hilft dir irgendwann auch keine Polizei mehr, wenn der Polizist auch zu wenig verdient und sich nix mehr leisten kann.
Grundrechtseinschränkungen können nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass pauschal behauptet wird, dass ohne die Grundrechtseinschränkungen Straftaten durch Dritte drohen.
Das sollte spätestens seit dem 2. Semester Verwaltungsrecht (Stadthallenfall) bekannt sein.
Wenn der Staat verhindern will, dass Reiche abgemurkst werden, muss er Schutzmaßnahmen treffen und nicht den Reichen in seinen Grundrechten belasten.
Das sind Argumente hier, die könnten genauso gut vom nächstbesten Cosa-Nostra-Paten stammen. "Schutzgelderpressung ist richtig, da es nunmal einfach FAKT ist, dass deine Pizzeria möglicherweise das Opfer von Spontanentzündungen wird, wenn die Schutzgelder nicht gezahlt werden".
Für Polizei und Justiz wäre übrigens auch genug Geld da, wenn jede einzelne Steuer abgeschafft werden würde und die Einkommenssteuer auf einen sehr geringen Prozentsatz abgesenkt werden würde. Und selbst wenn nicht: Im Zweifel könnten die bedrohten Reichen ja immer noch freiwillig an die Polizeibehörden spenden, oder sich direkt einen privaten Sicherheitsdienst engagieren.
Letztlich ist diese ganze Diskussion aber auch komplett unnötig, da der Bauer eben nicht mit der Mistgabel vorm Schloss steht, wenn der Schlossherr den Bauern einfach in Ruhe lässt. Die Bauernaufstände der letzten Jahrhunderte sind gerade nicht entstanden, weil die Schlossherren die Bauern in Ruhe gelassen hätten, sondern weil sie geschröpft und ausgebeutet werden.
Es liegt also schon gar keine "vergleichbare Interessenslage" hinsichtlich der Ausgangsforderung, Steuern massiv zu senken, vor. Reiche sind nicht reich, weil Arme arm sind, Marktwirtschaft ist kein Nullsummenspiel.
Was für ein Staat? Wir reden hier von einer Situation analog Russland 1917 oder USA in 20 Jahren. Du schreibst als wenns um einen Jura Sachverhalt ginge, aber die Welt ist nicht Jura sondern die normative Kraft des Faktischen. Wenn es soweit ist, gibt es keinen Staat mehr. Unter diesen libertären Schwachsinn glauben doch nichtmal mehr libertäre Ökonomen. Falls du die Entwicklung der VWL der letzten 70 Jahre verpasst hast: Chicago School ist tot, keiner glaubt mehr, dass "Möglichst wenig Staat" irgendwo für irgendwas funktioniert oder der Markt alles toll regelt. Also wirklich niemand, außer ein paar Hängengebliebene, die zu viel vom Ayn Rand Topf genascht haben.
08.02.2021, 17:18
(08.02.2021, 17:09)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:49)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:14)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:02)Gast schrieb:(08.02.2021, 15:02)Gast schrieb: Ne, ich bin ja nicht komplett verblödet und weiß, dass Steuern essentiell für einen funktionierenden Staat sind und da ich ebenso kein egoistisches Arschloch bin, zahle ich gerne Steuern. Außerdem bin ich kein ungebildeter Idiot und weiß daher, dass wenn Reiche es sich zu bequem machen und die Schere zwischen arm und reich zu sehr aufgeht, am Ende die Reichen unter der Guillotine liegen. Daher ist es auch in meinem Interesse als Reicher (wie gesagt, deine lächerlichen 40 Mio. sind in meiner Familie nicht mal ein Taschengeld), dass der Pöbel ruhig gehalten wird und nicht verarmt.
Das ist unironisch das infantilste, das ich jemals in diesem Forum gelesen habe. Steuern sind kein Schutzgeld.
Genau genommen sind sie historisch genau daraus entstanden.
Ganz genau. Steuer sind EXAKT das. Infantil ist nur die mangelnde Bildung des Vorposters. Es ist auch völlig egal, was sie sein SOLLEN. Es ist einfach ein Fakt, dass der Bauer mit der Forke irgendwann vor dem Schloss steht und da hilft dir irgendwann auch keine Polizei mehr, wenn der Polizist auch zu wenig verdient und sich nix mehr leisten kann.
Grundrechtseinschränkungen können nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass pauschal behauptet wird, dass ohne die Grundrechtseinschränkungen Straftaten durch Dritte drohen.
Das sollte spätestens seit dem 2. Semester Verwaltungsrecht (Stadthallenfall) bekannt sein.
Wenn der Staat verhindern will, dass Reiche abgemurkst werden, muss er Schutzmaßnahmen treffen und nicht den Reichen in seinen Grundrechten belasten.
Das sind Argumente hier, die könnten genauso gut vom nächstbesten Cosa-Nostra-Paten stammen. "Schutzgelderpressung ist richtig, da es nunmal einfach FAKT ist, dass deine Pizzeria möglicherweise das Opfer von Spontanentzündungen wird, wenn die Schutzgelder nicht gezahlt werden".
Für Polizei und Justiz wäre übrigens auch genug Geld da, wenn jede einzelne Steuer abgeschafft werden würde und die Einkommenssteuer auf einen sehr geringen Prozentsatz abgesenkt werden würde. Und selbst wenn nicht: Im Zweifel könnten die bedrohten Reichen ja immer noch freiwillig an die Polizeibehörden spenden, oder sich direkt einen privaten Sicherheitsdienst engagieren.
Letztlich ist diese ganze Diskussion aber auch komplett unnötig, da der Bauer eben nicht mit der Mistgabel vorm Schloss steht, wenn der Schlossherr den Bauern einfach in Ruhe lässt. Die Bauernaufstände der letzten Jahrhunderte sind gerade nicht entstanden, weil die Schlossherren die Bauern in Ruhe gelassen hätten, sondern weil sie geschröpft und ausgebeutet werden.
Es liegt also schon gar keine "vergleichbare Interessenslage" hinsichtlich der Ausgangsforderung, Steuern massiv zu senken, vor. Reiche sind nicht reich, weil Arme arm sind, Marktwirtschaft ist kein Nullsummenspiel.
Haha geil, ich hätte echt nicht gedacht, dass ich nochmal einen echten Libertären treffe in der echten Welt. Dachte die sind alle ausgestorben, aber im Internet gibts immer irgendwo ein Edgy Kid


08.02.2021, 17:22
(08.02.2021, 17:18)Gast schrieb:(08.02.2021, 17:09)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:49)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:14)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:02)Gast schrieb: Das ist unironisch das infantilste, das ich jemals in diesem Forum gelesen habe. Steuern sind kein Schutzgeld.
Genau genommen sind sie historisch genau daraus entstanden.
Ganz genau. Steuer sind EXAKT das. Infantil ist nur die mangelnde Bildung des Vorposters. Es ist auch völlig egal, was sie sein SOLLEN. Es ist einfach ein Fakt, dass der Bauer mit der Forke irgendwann vor dem Schloss steht und da hilft dir irgendwann auch keine Polizei mehr, wenn der Polizist auch zu wenig verdient und sich nix mehr leisten kann.
Grundrechtseinschränkungen können nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass pauschal behauptet wird, dass ohne die Grundrechtseinschränkungen Straftaten durch Dritte drohen.
Das sollte spätestens seit dem 2. Semester Verwaltungsrecht (Stadthallenfall) bekannt sein.
Wenn der Staat verhindern will, dass Reiche abgemurkst werden, muss er Schutzmaßnahmen treffen und nicht den Reichen in seinen Grundrechten belasten.
Das sind Argumente hier, die könnten genauso gut vom nächstbesten Cosa-Nostra-Paten stammen. "Schutzgelderpressung ist richtig, da es nunmal einfach FAKT ist, dass deine Pizzeria möglicherweise das Opfer von Spontanentzündungen wird, wenn die Schutzgelder nicht gezahlt werden".
Für Polizei und Justiz wäre übrigens auch genug Geld da, wenn jede einzelne Steuer abgeschafft werden würde und die Einkommenssteuer auf einen sehr geringen Prozentsatz abgesenkt werden würde. Und selbst wenn nicht: Im Zweifel könnten die bedrohten Reichen ja immer noch freiwillig an die Polizeibehörden spenden, oder sich direkt einen privaten Sicherheitsdienst engagieren.
Letztlich ist diese ganze Diskussion aber auch komplett unnötig, da der Bauer eben nicht mit der Mistgabel vorm Schloss steht, wenn der Schlossherr den Bauern einfach in Ruhe lässt. Die Bauernaufstände der letzten Jahrhunderte sind gerade nicht entstanden, weil die Schlossherren die Bauern in Ruhe gelassen hätten, sondern weil sie geschröpft und ausgebeutet werden.
Es liegt also schon gar keine "vergleichbare Interessenslage" hinsichtlich der Ausgangsforderung, Steuern massiv zu senken, vor. Reiche sind nicht reich, weil Arme arm sind, Marktwirtschaft ist kein Nullsummenspiel.
Haha geil, ich hätte echt nicht gedacht, dass ich nochmal einen echten Libertären treffe in der echten Welt. Dachte die sind alle ausgestorben, aber im Internet gibts immer irgendwo ein Edgy KidKlaaar doch Kollege, ohne Staat würde eh alles besser funktionieren. Steuern sind ja auch Raub, ne?
Strohmann, da steht nix von "kein Staat", sondern nur von einer Verkleinerung des Staates und einer Absenkung der Steuerlast. Übrigens eigentlich eine klassisch linke Position. Der einfache Arbeiter kommt besser, schneller und effektiver in Lohn und Brot, wenn er nicht erstmal monatelang durch diverse Amtsstuben tingeln und mehrere dutzend Anträge im Behördendeutsch ausfüllen muss, nur weil er zufällig in einem Land außerhalb der EU geboren wurde, in dem jetzt leider Krieg herrscht.
08.02.2021, 17:41
(08.02.2021, 17:22)Gast schrieb:(08.02.2021, 17:18)Gast schrieb:(08.02.2021, 17:09)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:49)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:14)Gast schrieb: Genau genommen sind sie historisch genau daraus entstanden.
Ganz genau. Steuer sind EXAKT das. Infantil ist nur die mangelnde Bildung des Vorposters. Es ist auch völlig egal, was sie sein SOLLEN. Es ist einfach ein Fakt, dass der Bauer mit der Forke irgendwann vor dem Schloss steht und da hilft dir irgendwann auch keine Polizei mehr, wenn der Polizist auch zu wenig verdient und sich nix mehr leisten kann.
Grundrechtseinschränkungen können nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass pauschal behauptet wird, dass ohne die Grundrechtseinschränkungen Straftaten durch Dritte drohen.
Das sollte spätestens seit dem 2. Semester Verwaltungsrecht (Stadthallenfall) bekannt sein.
Wenn der Staat verhindern will, dass Reiche abgemurkst werden, muss er Schutzmaßnahmen treffen und nicht den Reichen in seinen Grundrechten belasten.
Das sind Argumente hier, die könnten genauso gut vom nächstbesten Cosa-Nostra-Paten stammen. "Schutzgelderpressung ist richtig, da es nunmal einfach FAKT ist, dass deine Pizzeria möglicherweise das Opfer von Spontanentzündungen wird, wenn die Schutzgelder nicht gezahlt werden".
Für Polizei und Justiz wäre übrigens auch genug Geld da, wenn jede einzelne Steuer abgeschafft werden würde und die Einkommenssteuer auf einen sehr geringen Prozentsatz abgesenkt werden würde. Und selbst wenn nicht: Im Zweifel könnten die bedrohten Reichen ja immer noch freiwillig an die Polizeibehörden spenden, oder sich direkt einen privaten Sicherheitsdienst engagieren.
Letztlich ist diese ganze Diskussion aber auch komplett unnötig, da der Bauer eben nicht mit der Mistgabel vorm Schloss steht, wenn der Schlossherr den Bauern einfach in Ruhe lässt. Die Bauernaufstände der letzten Jahrhunderte sind gerade nicht entstanden, weil die Schlossherren die Bauern in Ruhe gelassen hätten, sondern weil sie geschröpft und ausgebeutet werden.
Es liegt also schon gar keine "vergleichbare Interessenslage" hinsichtlich der Ausgangsforderung, Steuern massiv zu senken, vor. Reiche sind nicht reich, weil Arme arm sind, Marktwirtschaft ist kein Nullsummenspiel.
Haha geil, ich hätte echt nicht gedacht, dass ich nochmal einen echten Libertären treffe in der echten Welt. Dachte die sind alle ausgestorben, aber im Internet gibts immer irgendwo ein Edgy KidKlaaar doch Kollege, ohne Staat würde eh alles besser funktionieren. Steuern sind ja auch Raub, ne?
Strohmann, da steht nix von "kein Staat", sondern nur von einer Verkleinerung des Staates und einer Absenkung der Steuerlast. Übrigens eigentlich eine klassisch linke Position. Der einfache Arbeiter kommt besser, schneller und effektiver in Lohn und Brot, wenn er nicht erstmal monatelang durch diverse Amtsstuben tingeln und mehrere dutzend Anträge im Behördendeutsch ausfüllen muss, nur weil er zufällig in einem Land außerhalb der EU geboren wurde, in dem jetzt leider Krieg herrscht.
Strohmann ist eher, dass man von seiner eigentlichen Intention ablenkt. In der Geschichte der Menschheit hat jedenfalls der "kleine Mann" nie von geringerer Steuerlast für die Reichen profitiert, Tickle Down ist empirisch Nachweisbar Blödsinn und wird deshalb auch von keinem ernsthaften Ökonomen mehr vertreten. Aber klar, ich gebe dir Recht, der kleine Mann würde von weniger Steuerlast profitieren. Daher wäre mein Vorschlag: Steuerfreiheit für geringe Einkommen und nur sehr geringe Steuern für Einkommen bis 100k, dafür ein progressiv ansteigender Steuersatz von 50% ab 100k immer weiter aufsteigend bis 90% wie in den besten Zeiten der USA (99% Spitzensteuersatz). Natürlich gleiche Besteuerung für Kapitalerträge. Wärst du dafür? Ging Dir doch um den kleinen Mann. Oder gehts vielleicht doch eher darum sich asozial an der Infrastruktur, Bildung und Krankenversorgung der Gesellschaft zu bereichern aber dann um jeden Cent den man der Gesellschaft zurückgeben soll zu knausern?
Und bevor der lächerlich kleingeistige "Nein" Einwurf kommt. Ich brauche auf wirklich gar nichts neidisch sein, ich komme aus einer echten Unternehmerfamilie und erbe mehr als genug Vermögen. Wir bezahlen aber auch seit Generationen unsere Steuern ohne irgendwelche Tricks in Deutchland und finden dass wir nach wie vor VIEL zu wenig zahlen, weshalb wir einen enormen Betrag zusätzlich spenden, zinslose Darlehen für das Eigenheim an unsere Mitarbeiter bezahlen, zusätzlich zu außertariflichen Löhnen weit über Marktstandard. Wegen asozialen Reichen denen kein ekelhafter Steuerspartrick zuwider ist, haben wir aber teilweise genau so einen beschissenen Ruf, was mir persönlich mächtig auf den Senkel geht. Dabei ist diese Steuersparmentalität nichts anderes als kleingeistig, ungebildet und letztlich selbstschädigend. Wir sind auf eine wohlhabende Gesellschaft angewiesen, weil wir ohne gut ausgebildete, zufriedene und motivierte Mitarbeiter nichts sind.
08.02.2021, 18:10
(08.02.2021, 17:41)Gast schrieb:(08.02.2021, 17:22)Gast schrieb:(08.02.2021, 17:18)Gast schrieb:(08.02.2021, 17:09)Gast schrieb:(08.02.2021, 16:49)Gast schrieb: Ganz genau. Steuer sind EXAKT das. Infantil ist nur die mangelnde Bildung des Vorposters. Es ist auch völlig egal, was sie sein SOLLEN. Es ist einfach ein Fakt, dass der Bauer mit der Forke irgendwann vor dem Schloss steht und da hilft dir irgendwann auch keine Polizei mehr, wenn der Polizist auch zu wenig verdient und sich nix mehr leisten kann.
Grundrechtseinschränkungen können nicht dadurch gerechtfertigt werden, dass pauschal behauptet wird, dass ohne die Grundrechtseinschränkungen Straftaten durch Dritte drohen.
Das sollte spätestens seit dem 2. Semester Verwaltungsrecht (Stadthallenfall) bekannt sein.
Wenn der Staat verhindern will, dass Reiche abgemurkst werden, muss er Schutzmaßnahmen treffen und nicht den Reichen in seinen Grundrechten belasten.
Das sind Argumente hier, die könnten genauso gut vom nächstbesten Cosa-Nostra-Paten stammen. "Schutzgelderpressung ist richtig, da es nunmal einfach FAKT ist, dass deine Pizzeria möglicherweise das Opfer von Spontanentzündungen wird, wenn die Schutzgelder nicht gezahlt werden".
Für Polizei und Justiz wäre übrigens auch genug Geld da, wenn jede einzelne Steuer abgeschafft werden würde und die Einkommenssteuer auf einen sehr geringen Prozentsatz abgesenkt werden würde. Und selbst wenn nicht: Im Zweifel könnten die bedrohten Reichen ja immer noch freiwillig an die Polizeibehörden spenden, oder sich direkt einen privaten Sicherheitsdienst engagieren.
Letztlich ist diese ganze Diskussion aber auch komplett unnötig, da der Bauer eben nicht mit der Mistgabel vorm Schloss steht, wenn der Schlossherr den Bauern einfach in Ruhe lässt. Die Bauernaufstände der letzten Jahrhunderte sind gerade nicht entstanden, weil die Schlossherren die Bauern in Ruhe gelassen hätten, sondern weil sie geschröpft und ausgebeutet werden.
Es liegt also schon gar keine "vergleichbare Interessenslage" hinsichtlich der Ausgangsforderung, Steuern massiv zu senken, vor. Reiche sind nicht reich, weil Arme arm sind, Marktwirtschaft ist kein Nullsummenspiel.
Haha geil, ich hätte echt nicht gedacht, dass ich nochmal einen echten Libertären treffe in der echten Welt. Dachte die sind alle ausgestorben, aber im Internet gibts immer irgendwo ein Edgy KidKlaaar doch Kollege, ohne Staat würde eh alles besser funktionieren. Steuern sind ja auch Raub, ne?
Strohmann, da steht nix von "kein Staat", sondern nur von einer Verkleinerung des Staates und einer Absenkung der Steuerlast. Übrigens eigentlich eine klassisch linke Position. Der einfache Arbeiter kommt besser, schneller und effektiver in Lohn und Brot, wenn er nicht erstmal monatelang durch diverse Amtsstuben tingeln und mehrere dutzend Anträge im Behördendeutsch ausfüllen muss, nur weil er zufällig in einem Land außerhalb der EU geboren wurde, in dem jetzt leider Krieg herrscht.
Strohmann ist eher, dass man von seiner eigentlichen Intention ablenkt. In der Geschichte der Menschheit hat jedenfalls der "kleine Mann" nie von geringerer Steuerlast für die Reichen profitiert, Tickle Down ist empirisch Nachweisbar Blödsinn und wird deshalb auch von keinem ernsthaften Ökonomen mehr vertreten. Aber klar, ich gebe dir Recht, der kleine Mann würde von weniger Steuerlast profitieren. Daher wäre mein Vorschlag: Steuerfreiheit für geringe Einkommen und nur sehr geringe Steuern für Einkommen bis 100k, dafür ein progressiv ansteigender Steuersatz von 50% ab 100k immer weiter aufsteigend bis 90% wie in den besten Zeiten der USA (99% Spitzensteuersatz). Natürlich gleiche Besteuerung für Kapitalerträge. Wärst du dafür? Ging Dir doch um den kleinen Mann. Oder gehts vielleicht doch eher darum sich asozial an der Infrastruktur, Bildung und Krankenversorgung der Gesellschaft zu bereichern aber dann um jeden Cent den man der Gesellschaft zurückgeben soll zu knausern?
Und bevor der lächerlich kleingeistige "Nein" Einwurf kommt. Ich brauche auf wirklich gar nichts neidisch sein, ich komme aus einer echten Unternehmerfamilie und erbe mehr als genug Vermögen. Wir bezahlen aber auch seit Generationen unsere Steuern ohne irgendwelche Tricks in Deutchland und finden dass wir nach wie vor VIEL zu wenig zahlen, weshalb wir einen enormen Betrag zusätzlich spenden, zinslose Darlehen für das Eigenheim an unsere Mitarbeiter bezahlen, zusätzlich zu außertariflichen Löhnen weit über Marktstandard. Wegen asozialen Reichen denen kein ekelhafter Steuerspartrick zuwider ist, haben wir aber teilweise genau so einen beschissenen Ruf, was mir persönlich mächtig auf den Senkel geht. Dabei ist diese Steuersparmentalität nichts anderes als kleingeistig, ungebildet und letztlich selbstschädigend. Wir sind auf eine wohlhabende Gesellschaft angewiesen, weil wir ohne gut ausgebildete, zufriedene und motivierte Mitarbeiter nichts sind.
Und was soll diese lächerlich hohe Steuerbelastung bewirken? Die Praxis zeigt nunmal unwiderlegbar, dass der Staat umso mehr Geld verschwendet, desto mehr Geld man ihm zur Verfügung stellt. Insbesondere schafft der Staat mit diesem Geld auch keinen Wohlstand, sondern verwaltet diesen bestenfalls. Aktuell (unabhängig von Corona) wird der Wohlstand sogar nicht einmal mehr werterhaltend verwaltet. Seit Jahren befindet sich der Wert des Volksvermögens (also Infrastruktur, Schulen etc) in einem steilen Sinkflug.
Zudem ist der Staat der schlechteste Unternehmer überhaupt. Jede denkbare Aufgabe, die nicht in rein hoheitlichem Verwaltungshandeln besteht, kann der Markt effektiver, nachhaltiger und ressourcenschonender erledigen, als der Staat. Zeigt sich ja auch aktuell sehr eindrucksvoll. Während die freie Wirtschaft Sicherheitskonzepte entwickelt, massenhaft günstige Schutzmasken produziert und sogar innerhalb kürzester Zeit hochkomplexe, bisher noch nie dagewesene mRNA-Impfstoffe entwicklet, hat der Staat es nicht einmal geschafft, vernünftige Rahmenverträge mit BioNtech et. al. abzuschließen.
Vom Ablauf der Impfstoffverteilung wollen wir gar nicht erst anfangen.
Mein persönliches Highlight ist dabei aber ja eh die Bereitstellung von Masken an Bedürftige. 6€ pro Maske lässt sich der Staat das kosten, während die Dinger bei Rewe, Lidl usw. für 99ct. an der Kasse liegen. Insgesamt hat der Staat 2,5 Milliarden Euro ausgegeben, um 27 Millionen Deutsche mit je 12 Masken auszustatten. 100 € pro Person!
Lange Rede kurzer Sinn: Der Staat betreibt keine Wertschöpfung, dem kleinen Mann geht es also nicht besser, wenn der Staat mehr Geld hat. Das hat im Übrigen auch nichts mit Trickle-Down zu tun, da der kleine Mann, wie bereits im letzten Post geschrieben, nicht mehr hat, wenn der Reiche härter besteuert wird, und umgekehrt. Kein Nullsummenspiel und so.
Im Ergebnis ist es also überhaupt nicht nötig die Steuern zu erhöhen, im Gegenteil. Die von dir genannten Dinge (Infrastruktur, Bildung und Krankenversorgung), könnten mit einem Mindestmaß an Steuerlast effektiv bewältigt werden. Schau dazu einfach mal in die Haushalte, was diese Posten jeweils ausmachen. Im Übrigen könnten große Teile davon sogar noch effektiver erledigt werden, wenn man einfach privatisieren würde. Wenn eine Straße einfach Maut kostet, kann sich auch kein Steueroptimierer mehr hinterziehen. Amazon würde für jeden einzelnen LKW und für jedes Zustellfahrzeug, das sie über deutsche Straßen und durch deutsche Innenstädte schicken, genau das zahlen müssen, was tatsächlich an Kosten anfällt.
08.02.2021, 18:12
Zitat: Die Praxis zeigt nunmal unwiderlegbar, dass der Staat umso mehr Geld verschwendet, desto mehr Geld man ihm zur Verfügung stellt.
Schwachsinn. Zeig mir bitte diese Studie, nach der ein kausaler Zusammenhang zwischen Steuerineffizienz und Steueraufkommen bestehen soll. Ich habe mich für meinen MBA mit genau dieser Frage intensiv beschäftigt und es ist nichts weiter als ein neoliberales Märchen.
08.02.2021, 18:23
Zitat:Jede denkbare Aufgabe, die nicht in rein hoheitlichem Verwaltungshandeln besteht, kann der Markt effektiver, nachhaltiger und ressourcenschonender erledigen, als der Staat.
Völliges Vulgärverständnis von Marktwirtschaft, über die jeder Ökonom heute den Kopf schütteln würde. Das ist, wie gesagt, ein Chicago School Märchen, das längst empirisch widerlegt und in der VWL von niemandem mehr ernsthaft vertreten wird, weils eben auch Schwachsinn ist. Genau diese Denke hat die USA seit den 70er Jahren ruiniert. Der Markt investiert nur dort, wo er sich Gewinne verspricht und zwar kurzfristig. Er ist nicht in der Lage (und konzeptionell auch überhaupt nicht darauf ausgelegt) in Zeitperioden von 20, 50 oder gar 100 Jahren zu denken. Deshalb ist die komplette Infrastruktur in den USA verrottet, das Bildungssystem eine Schande, die Gesundheitsfürsorge für die meisten Menschen auf dem Niveau eines Drittweltlandes. Ich finds ja süß, dass es bei Juristen anscheinend noch ökonomisch Ungebildete gibt, die an diesen Quatsch vom Markt glauben (und ich bin nun wirklich alles andere als links, ich bin FDP Wähler und GK Anwalt, aber für diese Position gibt es einfach keinerlei faktische Grundlage, außer einem kindlichen Marktglauben, der durch nichts empirisch belegt ist).
08.02.2021, 18:46
(08.02.2021, 18:23)Gast schrieb:Zitat:Jede denkbare Aufgabe, die nicht in rein hoheitlichem Verwaltungshandeln besteht, kann der Markt effektiver, nachhaltiger und ressourcenschonender erledigen, als der Staat.
Völliges Vulgärverständnis von Marktwirtschaft, über die jeder Ökonom heute den Kopf schütteln würde. Das ist, wie gesagt, ein Chicago School Märchen, das längst empirisch widerlegt und in der VWL von niemandem mehr ernsthaft vertreten wird, weils eben auch Schwachsinn ist. Genau diese Denke hat die USA seit den 70er Jahren ruiniert. Der Markt investiert nur dort, wo er sich Gewinne verspricht und zwar kurzfristig. Er ist nicht in der Lage (und konzeptionell auch überhaupt nicht darauf ausgelegt) in Zeitperioden von 20, 50 oder gar 100 Jahren zu denken. Deshalb ist die komplette Infrastruktur in den USA verrottet, das Bildungssystem eine Schande, die Gesundheitsfürsorge für die meisten Menschen auf dem Niveau eines Drittweltlandes. Ich finds ja süß, dass es bei Juristen anscheinend noch ökonomisch Ungebildete gibt, die an diesen Quatsch vom Markt glauben (und ich bin nun wirklich alles andere als links, ich bin FDP Wähler und GK Anwalt, aber für diese Position gibt es einfach keinerlei faktische Grundlage, außer einem kindlichen Marktglauben, der durch nichts empirisch belegt ist).
Echauffiert sich über ökonomische Unbildung bei Juristen, doziert aber gleichzeitig über den (volks-)wirtschaftlichen Niedergang seit den 70ern, ohne Bretton Woods 1971 (https://wtfhappenedin1971.com/) zu nennen. Und als ob das nicht genug wäre, wird noch so getan, als ob 5, 10 oder 20 Jahrespläne jemals funktioniert hätten. Das Sahnehäubchen ist dann die Behauptung, in der VWL würden die -zugegebenermaßen simplifiziert dargestellten- Grundsätze nicht mehr vertreten werden. Tatsächlich gibt es praktisch keinen seriösen Ökonom, der vertreten würde, dass staatliche Planung effektiver wäre, als freie Preisbildung. Wir könnten hier jetzt natürlich über gewisse Ausnahmen diskutieren (insb. Monopole), das ändert aber nichts an den grundlegenden Mechanismen. Freie Preisbildung ermöglicht nach absoluter hM die effektivste und nachhaltigste Ressourcenallokation überhaupt.
08.02.2021, 18:51
(08.02.2021, 18:46)Gast schrieb:(08.02.2021, 18:23)Gast schrieb:Zitat:Jede denkbare Aufgabe, die nicht in rein hoheitlichem Verwaltungshandeln besteht, kann der Markt effektiver, nachhaltiger und ressourcenschonender erledigen, als der Staat.
Völliges Vulgärverständnis von Marktwirtschaft, über die jeder Ökonom heute den Kopf schütteln würde. Das ist, wie gesagt, ein Chicago School Märchen, das längst empirisch widerlegt und in der VWL von niemandem mehr ernsthaft vertreten wird, weils eben auch Schwachsinn ist. Genau diese Denke hat die USA seit den 70er Jahren ruiniert. Der Markt investiert nur dort, wo er sich Gewinne verspricht und zwar kurzfristig. Er ist nicht in der Lage (und konzeptionell auch überhaupt nicht darauf ausgelegt) in Zeitperioden von 20, 50 oder gar 100 Jahren zu denken. Deshalb ist die komplette Infrastruktur in den USA verrottet, das Bildungssystem eine Schande, die Gesundheitsfürsorge für die meisten Menschen auf dem Niveau eines Drittweltlandes. Ich finds ja süß, dass es bei Juristen anscheinend noch ökonomisch Ungebildete gibt, die an diesen Quatsch vom Markt glauben (und ich bin nun wirklich alles andere als links, ich bin FDP Wähler und GK Anwalt, aber für diese Position gibt es einfach keinerlei faktische Grundlage, außer einem kindlichen Marktglauben, der durch nichts empirisch belegt ist).
Echauffiert sich über ökonomische Unbildung bei Juristen, doziert aber gleichzeitig über den (volks-)wirtschaftlichen Niedergang seit den 70ern, ohne Bretton Woods 1971 (https://wtfhappenedin1971.com/) zu nennen. Und als ob das nicht genug wäre, wird noch so getan, als ob 5, 10 oder 20 Jahrespläne jemals funktioniert hätten. Das Sahnehäubchen ist dann die Behauptung, in der VWL würden die -zugegebenermaßen simplifiziert dargestellten- Grundsätze nicht mehr vertreten werden. Tatsächlich gibt es praktisch keinen seriösen Ökonom, der vertreten würde, dass staatliche Planung effektiver wäre, als freie Preisbildung. Wir könnten hier jetzt natürlich über gewisse Ausnahmen diskutieren (insb. Monopole), das ändert aber nichts an den grundlegenden Mechanismen. Freie Preisbildung ermöglicht nach absoluter hM die effektivste und nachhaltigste Ressourcenallokation überhaupt.
Wer hat etwas von Jahresplänen gesagt? Wir reden nicht von der KP in China, sondern davon, dass Staaten Investitionen brauchen, die keine unmittelbare Rendite abwerfen und deswegen vom Markt niemals getätigt werden. Es hat sich hier auch keiner für Staatliche Planung per se ausgesprochen, sondern die 70er Jahre Chicago School Leiche zurückgewiesen, dass man dem Staat am besten kein Geld in die Hand geben soll und man ruhig mal den Markt alles regeln lassen soll. Nenn mir bitte einen seriösen Ökonomen der Moderne, der das noch vertritt? Das hat auch rein gar nichts mit Preisbildung zu tun, völlig anderes Feld. Also keine Ahnung mit dem du da diskutierst, aber offensichtlich nicht mit dem Vorposter.
08.02.2021, 19:12
(08.02.2021, 18:51)Gast schrieb:(08.02.2021, 18:46)Gast schrieb:(08.02.2021, 18:23)Gast schrieb:Zitat:Jede denkbare Aufgabe, die nicht in rein hoheitlichem Verwaltungshandeln besteht, kann der Markt effektiver, nachhaltiger und ressourcenschonender erledigen, als der Staat.
Völliges Vulgärverständnis von Marktwirtschaft, über die jeder Ökonom heute den Kopf schütteln würde. Das ist, wie gesagt, ein Chicago School Märchen, das längst empirisch widerlegt und in der VWL von niemandem mehr ernsthaft vertreten wird, weils eben auch Schwachsinn ist. Genau diese Denke hat die USA seit den 70er Jahren ruiniert. Der Markt investiert nur dort, wo er sich Gewinne verspricht und zwar kurzfristig. Er ist nicht in der Lage (und konzeptionell auch überhaupt nicht darauf ausgelegt) in Zeitperioden von 20, 50 oder gar 100 Jahren zu denken. Deshalb ist die komplette Infrastruktur in den USA verrottet, das Bildungssystem eine Schande, die Gesundheitsfürsorge für die meisten Menschen auf dem Niveau eines Drittweltlandes. Ich finds ja süß, dass es bei Juristen anscheinend noch ökonomisch Ungebildete gibt, die an diesen Quatsch vom Markt glauben (und ich bin nun wirklich alles andere als links, ich bin FDP Wähler und GK Anwalt, aber für diese Position gibt es einfach keinerlei faktische Grundlage, außer einem kindlichen Marktglauben, der durch nichts empirisch belegt ist).
Echauffiert sich über ökonomische Unbildung bei Juristen, doziert aber gleichzeitig über den (volks-)wirtschaftlichen Niedergang seit den 70ern, ohne Bretton Woods 1971 (https://wtfhappenedin1971.com/) zu nennen. Und als ob das nicht genug wäre, wird noch so getan, als ob 5, 10 oder 20 Jahrespläne jemals funktioniert hätten. Das Sahnehäubchen ist dann die Behauptung, in der VWL würden die -zugegebenermaßen simplifiziert dargestellten- Grundsätze nicht mehr vertreten werden. Tatsächlich gibt es praktisch keinen seriösen Ökonom, der vertreten würde, dass staatliche Planung effektiver wäre, als freie Preisbildung. Wir könnten hier jetzt natürlich über gewisse Ausnahmen diskutieren (insb. Monopole), das ändert aber nichts an den grundlegenden Mechanismen. Freie Preisbildung ermöglicht nach absoluter hM die effektivste und nachhaltigste Ressourcenallokation überhaupt.
Wer hat etwas von Jahresplänen gesagt? Wir reden nicht von der KP in China, sondern davon, dass Staaten Investitionen brauchen, die keine unmittelbare Rendite abwerfen und deswegen vom Markt niemals getätigt werden. Es hat sich hier auch keiner für Staatliche Planung per se ausgesprochen, sondern die 70er Jahre Chicago School Leiche zurückgewiesen, dass man dem Staat am besten kein Geld in die Hand geben soll und man ruhig mal den Markt alles regeln lassen soll. Nenn mir bitte einen seriösen Ökonomen der Moderne, der das noch vertritt? Das hat auch rein gar nichts mit Preisbildung zu tun, völlig anderes Feld. Also keine Ahnung mit dem du da diskutierst, aber offensichtlich nicht mit dem Vorposter.
Ah ok, dann hab ich dich was das angeht falsch verstanden, da du das mit der Effektivität zitiert hattest, weshalb ich davon ausging.
Der behauptete Zwang, dass der Staat investieren müsse, erschließt sich mir trotzdem nicht. Die Investitionen könnten genauso gut von Unternehmen getätigt werden. Zeigt sich in den USA übrigens auch: Von den 10 besten Universitäten der Welt, kommen 8 aus den USA. Nicht das gesamte Bildungssystem der USA verrottet, sondern das >>staatliche<< Bildungssystem. Was ja genau mein Punkt war. Die Privaten kriegen es besser hin.
Und komm mir jetzt bitte nicht damit, dass in den USA zu wenig Geld da wäre, um ein paar Schulgebäude zu sanieren. Die ganzen Steuereinnahmen werden halt direkt an die Rüstungsunternehmen weitergeleitet. Wo wir wieder beim Thema wären, dass der Staat das Steuergeld nicht mal ansatzweise effizient verwendet.