09.10.2022, 23:22
@TE: in welcher Stadt bist du denn? Mit deinem „Versagt in GK“ Problem kann ich dir zwar nicht besonders helfen, da ich selber gerade erst mit dem Examen fertig geworden bin und nun in einer GK anfange. Ziehe dafür aber auch in ne neue Stadt um und falls es passt könnte man sich wenigstens mal am Wochenende verabreden.
09.10.2022, 23:23
(09.10.2022, 22:58)theopenmind schrieb: @TE: gibst dir schon wenig Mühe sympathisch rüberzukommen. Klar, wer sich selbst nicht leiden kann, tut sich auch damit schwer, anderen Respekt entgegenzubringen. Du suchst Bestätigung von Außen und willst dafür Karriere machen. Machen wir alle ein bisschen, ist aber trotzdem eine dumme Idee und funktioniert nicht richtig. Wenn Du deine Arbeit in der GK inhaltlich mögen würdest, wäre es vermutlich kein Problem, dass deine Kollegen angeblich alle viel besser sind. Wenn Du dich selber mögen würdest, müsstest Du jdf nicht zwanghaft Karriere machen. Das einzige Problem bist Du selbst und nur Du kannst es lösen. Niemand hier im Forum kann dir helfen. Du hast es selbst einleitend geschrieben ("Ich denke, ich sollte mir professionelle (psychologische) Hilfe suchen"). Und Du hast sicher auch bewusst in der Überschrift vom diesem tread von depressiv gesprochen. Bau auf dieser Ehrlichkeit (zu dir selbst) auf. Vielleicht hilft es dir, dich krankschreiben zu lassen und Sport zu machen. Vielleicht auch nicht. Könnte jedenfalls sein, dass es nichts bringt, sich überstürzt in einen neuen Job zu schmeißen a la "Ich will zeigen, dass ich es doch kann".
Ich weiß das zu schätzen, was Du schreibst. Ist ausgewogen, kein übermäßiges Rückenstreicheln, aber auch nicht so "Pech gehabt, kommt in den besten Familien vor"-mäßig.
Aber um ehrlich zu sein, kann ich mit dem Vorschlag, "nicht zwanghaft Karriere [zu] machen", nichts anfangen. Ich bin halt kein reicher Erbe (und unterstelle auch Dir nicht, ein solcher zu sein). Also irgendwie muss ich beruflich vorankommen, weil Lebenskünstler fällt mangels ausreichender Kapitalbasis nun mal flach.
09.10.2022, 23:32
(09.10.2022, 23:10)Gast schrieb: @Desperados
Was du schreibst klingt irgendwie alles nicht ganz schlüssig. Es liest sich für mich so, als wärst du derzeit im Bereich ÖffR unterwegs. Nach 2 Jahren in der Tier1-GK bist du weder "gescheitert" noch dürftest du in dieser Zeit so wenig bzw. "nichts" gelernt haben wie du beschreibst. Das mag sich für dich derzeit so anfühlen, wird bzw. kann faktisch aber kaum der Fall sein. Dafür sind 2 Jahre intensiver Tätigkeit in der GK eine zu lange Zeit.
Die für dich in Betracht kommenden alternativen Berufszweige siehst du glaube ich auch ein bisschen zu eindimensional. Die Justiz kann man nicht auf "Oma Erna" (also quasi auf die Arbeit, wie du sie dir offenbar in einem klischeemäßigen Dorf-Amtsgericht vorstellst) herunterbrechen, vielmehr gibt es eine Menge spannender Betätigungsfelder (z.B. Kammern am LG), bei denen du fachlich wachsen kannst und gute Aufstiegschancen hast (bei Gericht Vorsitzender, in der StA Abteilungsleiter, OStA, etc.). Auch deine Befürchtung, dass ein Aufstieg in Ministerien untrennbar an eine Parteizugehörigkeit geknüpft sei, dürfte in dieser Pauschalität nicht zutreffen.
Na ja, und bis man in der Justiz dahin kommt, mal Vorsitzender zu werden, hat man den ganzen OLG-Bezirk, was ja ein ganzes Bundesland sein kann, kennengelernt und irgendwelchen Leuten im unangenehm pädagogisierenden Ton klar machen müssen, dass absolutes Halteverbot nun mal absolutes Halteverbot bedeutet und man deshalb dazu rät, den Einspruch zurückzunehmen.
Wird einem die Pendelei als Proberichter dann eigentlich bezahlt? Weil ich bin so ein Großstadt-Kind, habe nie ein Auto besessen...
09.10.2022, 23:34
(09.10.2022, 23:22)Lor schrieb: @TE: in welcher Stadt bist du denn? Mit deinem „Versagt in GK“ Problem kann ich dir zwar nicht besonders helfen, da ich selber gerade erst mit dem Examen fertig geworden bin und nun in einer GK anfange. Ziehe dafür aber auch in ne neue Stadt um und falls es passt könnte man sich wenigstens mal am Wochenende verabreden.
Ist wirklich super nett von Dir! Aber ich möchte nicht aus der Anonymität treten. Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine beruflichen Einstieg. :-)
09.10.2022, 23:52
GK ist nicht gleich GK. Geh halt in ne andere
10.10.2022, 00:21
offtopic@aftershow und juramaus.
ich nehme nicht für mich in Anspruch die Wahrheit zu kennen und habe nur geschrieben, dass Studien nahelegen, dass Sport gegen Depressionen helfen soll. Ob Antidepressiva das Gehirn kaputtmachen könne, wie Juramaus geschrieben hat, kann ich nicht sagen. Wäre natürlich interessant, zu wissen, auf welche Quelle Du, Juramaus, dich da beziehst. Für meine These mal folgende Links. Geht da um Meta-Analysen von vorherigen Studien. Ganz unten noch ein Link, wonach Ernährung Einfluss auf Depressionen haben könnte. Ob das inhaltlich richtig ist, kann ich nicht sagen, nur entspricht es meiner persönlichen Erfahrung, dass Sport und gesunde Ernährung mein Wohlbefinden signifikant verbessern. Persönlich meine ich auch, dass sich Sport, gesunde Ernährung, Antidepressiva, Gesprächstherapie etc nicht gegenseitig ausschließen, sondern nebeneinander angewendet werden können. Wie aftershow schrieb, sind Depressionen in unserer Fachrichtung und erst recht seit Corona eine Massenphänomen. Als Laie habe ich das Bauchgefühl, dass Depressionen nicht per se schlimm sein müssen. Es kann hilfreich sein, wenn der Körper dem "Kranken" signalisiert, dass er keine Lust hat, so wie bisher weiter zu machen. Hilfreich ist es jedenfalls dann, wenn es dem "Kranken" gelingt, sein Leben umzustellen und irgendwann auf gesündere und erfüllendere Weise fortzusetzen. Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ...
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Spo...80307.html
https://www.psychologie-fernstudium.eu/m...d-aengste/
https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/de...03925.html
ich nehme nicht für mich in Anspruch die Wahrheit zu kennen und habe nur geschrieben, dass Studien nahelegen, dass Sport gegen Depressionen helfen soll. Ob Antidepressiva das Gehirn kaputtmachen könne, wie Juramaus geschrieben hat, kann ich nicht sagen. Wäre natürlich interessant, zu wissen, auf welche Quelle Du, Juramaus, dich da beziehst. Für meine These mal folgende Links. Geht da um Meta-Analysen von vorherigen Studien. Ganz unten noch ein Link, wonach Ernährung Einfluss auf Depressionen haben könnte. Ob das inhaltlich richtig ist, kann ich nicht sagen, nur entspricht es meiner persönlichen Erfahrung, dass Sport und gesunde Ernährung mein Wohlbefinden signifikant verbessern. Persönlich meine ich auch, dass sich Sport, gesunde Ernährung, Antidepressiva, Gesprächstherapie etc nicht gegenseitig ausschließen, sondern nebeneinander angewendet werden können. Wie aftershow schrieb, sind Depressionen in unserer Fachrichtung und erst recht seit Corona eine Massenphänomen. Als Laie habe ich das Bauchgefühl, dass Depressionen nicht per se schlimm sein müssen. Es kann hilfreich sein, wenn der Körper dem "Kranken" signalisiert, dass er keine Lust hat, so wie bisher weiter zu machen. Hilfreich ist es jedenfalls dann, wenn es dem "Kranken" gelingt, sein Leben umzustellen und irgendwann auf gesündere und erfüllendere Weise fortzusetzen. Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ...
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Spo...80307.html
https://www.psychologie-fernstudium.eu/m...d-aengste/
https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/de...03925.html
10.10.2022, 01:20
(10.10.2022, 00:21)theopenmind schrieb: offtopic@aftershow und juramaus.
ich nehme nicht für mich in Anspruch die Wahrheit zu kennen und habe nur geschrieben, dass Studien nahelegen, dass Sport gegen Depressionen helfen soll. Ob Antidepressiva das Gehirn kaputtmachen könne, wie Juramaus geschrieben hat, kann ich nicht sagen. Wäre natürlich interessant, zu wissen, auf welche Quelle Du, Juramaus, dich da beziehst. Für meine These mal folgende Links. Geht da um Meta-Analysen von vorherigen Studien. Ganz unten noch ein Link, wonach gesunde Ernährung Einfluss auf Depressionen haben könnten. Ob das inhaltlich richtig ist, kann ich nicht sagen, nur entspricht es meiner persönlichen Erfahrung, dass Sport und gesunde Ernährung mein Wohlbefinden signifikant verbessern. Persönlich meine ich auch, dass sich Sport, gesunde Ernährung, Antidepressiva, Gesprächstherapie etc nicht gegenseitig ausschließen, sondern nebeneinander angewendet werden können. Wie aftershow schrieb, sind Depressionen in unserer Fachrichtung und erst recht seit Corona eine Massenphänomen.
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Spo...80307.html
https://www.psychologie-fernstudium.eu/m...d-aengste/
https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/de...03925.html
@theopenmind: ich denke, dass wir nicht groß auseinanderliegen (außer vielleicht damit, dass Depressionen nicht per se schlimm sein müssen- das mag retrospektiv für Erkrankte so sein, wenn es gut verlaufen ist, dürfte sich aber im Zeitpunkt der Erkrankung anders darstellen; aber wahrscheinlich war das von Dir auch mitgemeint). Selbstverständlich dürfte Sport (und Ernährung) bei einer medizinischen Depression wichtig und lindernd sein. Es wäre aber eben kein Ersatz für eine Gesprächstherapie und für eine Behandlung mit einem passenden Antidepressivum (wohlgemerkt: im Falle einer echten Depression). Gesund und wahrscheinlich (etwas) lindernd ja, allemal sinnvolle Ergänzung ja, Ersatz nein.
Helfen Sport und Bewegung? | Gesundheitsinformation.de
Sport gegen Depression | Medizin Transparent (medizin-transparent.at)
Mich hat nur besagte Behauptung, wonach Antidepressiva ,,das Gehirn kaputt machen können", gestört, weil es bei modernen Antidepressiva einfach nicht den Fakten entspricht. Auf einen Link, der diese Behauptung untermauern soll, wäre ich ebenfalls gespannt... Sowas kann man nicht mir nichts, dir nichts in ein starkfrequentiertes Jura-Forum klatschen, schon weil, wie Du zurecht schreibst, diese Krankheit in unserer Fachrichtung nun wahrlich kein Randphänomen ist. Dafür, dass SSRIs bei Depressiven positive Wirkung auf die Neuroplastizität haben: Antidepressiva drehen Gehirn wieder auf Empfang für neue Erfahrungen (meduniwien.ac.at)
Das war es auch von meiner Seite mit Offtopic :)
10.10.2022, 07:31
(10.10.2022, 00:21)theopenmind schrieb: offtopic@aftershow und juramaus.
ich nehme nicht für mich in Anspruch die Wahrheit zu kennen und habe nur geschrieben, dass Studien nahelegen, dass Sport gegen Depressionen helfen soll. Ob Antidepressiva das Gehirn kaputtmachen könne, wie Juramaus geschrieben hat, kann ich nicht sagen. Wäre natürlich interessant, zu wissen, auf welche Quelle Du, Juramaus, dich da beziehst. Für meine These mal folgende Links. Geht da um Meta-Analysen von vorherigen Studien. Ganz unten noch ein Link, wonach Ernährung Einfluss auf Depressionen haben könnte. Ob das inhaltlich richtig ist, kann ich nicht sagen, nur entspricht es meiner persönlichen Erfahrung, dass Sport und gesunde Ernährung mein Wohlbefinden signifikant verbessern. Persönlich meine ich auch, dass sich Sport, gesunde Ernährung, Antidepressiva, Gesprächstherapie etc nicht gegenseitig ausschließen, sondern nebeneinander angewendet werden können. Wie aftershow schrieb, sind Depressionen in unserer Fachrichtung und erst recht seit Corona eine Massenphänomen. Als Laie habe ich das Bauchgefühl, dass Depressionen nicht per se schlimm sein müssen. Es kann hilfreich sein, wenn der Körper dem "Kranken" signalisiert, dass er keine Lust hat, so wie bisher weiter zu machen. Hilfreich ist es jedenfalls dann, wenn es dem "Kranken" gelingt, sein Leben umzustellen und irgendwann auf gesündere und erfüllendere Weise fortzusetzen. Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ...
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Spo...80307.html
https://www.psychologie-fernstudium.eu/m...d-aengste/
https://www.fr.de/ratgeber/gesundheit/de...03925.html
Ich kann Dir mal ein paar Links suchen, gerade habe ich aber keine Zeit, weil ich gleich in die Arbeit musst.
Antidepressiva gibt man eigentlich nur bei schweren Depressionen, weil ansonsten der Nutzen das Risiko nicht überwiegt.
Du tust gerade so, als wären das Smarties, die alles einfach besser machen. Viele kommen ihr Leben lang nicht mehr weg von dem Zeug, auch Wenn es physisch eigentlich nicht abhängig macht. Viele haben auch total gestörte Sexualfunktionen, die auch nach absetzen bestehen bleiben können. Das nennt Man PSSD….die Betroffenen leiden ganz erheblich, was man auch verstehen kann.
Man darf während der Einnahme keinen Alkohol trinken. Manche nehmen stark an Gewicht zu. Man wird emotional total gleichgültig (ist ja der Sinn der Antidepressiva).
Klar, manchen helfen sie. Aber TE kann ja noch arbeiten etc.
TE sollte halt mal auf Realität klarkommen. Da helfen keine Antidepressiva.
10.10.2022, 07:35
Eine Therapie wäre vielleicht besser.
Klar, TE steckt in Sackgasse. Aber TE sollte mal nicht so engstirnig sein. TE kann auch im Unternehmen oder Beamtentum aufsteigen.
Klar, TE steckt in Sackgasse. Aber TE sollte mal nicht so engstirnig sein. TE kann auch im Unternehmen oder Beamtentum aufsteigen.
10.10.2022, 07:36
Ein bisschen kann ich TE aber schon verstehen. tE Will sich halt was aufbauen und angesichts der Bezahlung ist das im Beamtentum kaum möglich….finde die Bezahlung auch deshalb zu niedrig. Aber das ist ein anderes Kapitel.










