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Ich hasse Jura
Gast
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#41
07.02.2022, 19:24
(07.02.2022, 19:19)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:11)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 18:59)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 18:53)Nballer schrieb:  
(07.02.2022, 16:39)Anon schrieb:  Wieso habt ihr eigentlich nicht einfach BWL oder direkt Lehramt studiert? Das sind hier ja wahrlich keine neuen Erkenntnisse. Jeder der sich vor seiner Studienwahl auch nur 30min informiert hat, hat gewusst worauf er sich einlässt und was er verpasst. Wobei den Juristen, die sich vor 10 Jahren informiert haben, noch eine viel düstere Zukunft vorhergesagt wurde, als sie nun tatsächlich eingetreten ist. Doppelt unverständlich also, wieso so viele Leute mit ihrer Studienwahl hadern.

Anwalt zu sein gilt bei vielen Leuten halt als finanzielles Nonplusultra, einzig und allein durch den Arztberuf schlagbar.
Die meisten sind ziemlich überrascht wenn sie erfahren, was der durchschnittliche FWW Anwalt (zumindest zum Einstieg? so wirklich verdient. 
Kann mir vorstellen, dass einige Teenager die frisch ausm Abi kommen blind drauf vertrauen und das Jura Studium alleine als Ticket in die Oberklasse sehen.


Korrekt. Aber welcher Beruf genießt denn immer noch ein derartiges Renommee in der Gesellschaft? Wie viele Studiengänge - in denen kein Mathe vorkommt - gibt es denn noch neben dem Jurastudium, die einem hypothetisch derartige Berufs- und Verdienstchancen eröffnen? Also wenigstens den Versuch starten.

Das Renommee aus den 80/90er Jahren ist doch längst nicht mehr vorhanden. Da haben uns die IT-Cracks längst überholt; zumindest im Ansinnen jüngerer Bevölkerungsschichten.

Du sagst es: Jura ist im Endeffekt ein deutlich besseres Philosophstudium.

Dazu kann ich nur sagen:

Anwalt --> Suits

ITler --> Der dicke Typ mit dem lustigen Tshirt aus jeder Serie

Kannst ja mal das Ansehen bei der "jüngeren Bevölkerungsschicht" auf Tinder testen. Anwalt läuft da top. Arzt noch besser. ITler rangiert hingegen noch hinter Lehrer.


Ich glaube Jura und BWL sind nach wie vor die beliebtesten Studienfächer. Und daran wird sich auch nichts ändern. Das Abitur wird von der Mehrheit der Schüler abgelegt (nicht Realschule o.ä). Wenn ich meinen Abiturjahrgang herannehme: Frauen entw. Lehramt oder Medizin, Männer inbs. Jura, BWL (mit all ihren Verästelungen) oder ne halbe Handvoll an Ingenieuren bzw Chemikern.
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Ahrens
Junior Member
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Beiträge: 45
Themen: 1
Registriert seit: Dec 2021
#42
07.02.2022, 19:28
(07.02.2022, 19:19)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:11)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 18:59)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 18:53)Nballer schrieb:  
(07.02.2022, 16:39)Anon schrieb:  Wieso habt ihr eigentlich nicht einfach BWL oder direkt Lehramt studiert? Das sind hier ja wahrlich keine neuen Erkenntnisse. Jeder der sich vor seiner Studienwahl auch nur 30min informiert hat, hat gewusst worauf er sich einlässt und was er verpasst. Wobei den Juristen, die sich vor 10 Jahren informiert haben, noch eine viel düstere Zukunft vorhergesagt wurde, als sie nun tatsächlich eingetreten ist. Doppelt unverständlich also, wieso so viele Leute mit ihrer Studienwahl hadern.

Anwalt zu sein gilt bei vielen Leuten halt als finanzielles Nonplusultra, einzig und allein durch den Arztberuf schlagbar.
Die meisten sind ziemlich überrascht wenn sie erfahren, was der durchschnittliche FWW Anwalt (zumindest zum Einstieg? so wirklich verdient. 
Kann mir vorstellen, dass einige Teenager die frisch ausm Abi kommen blind drauf vertrauen und das Jura Studium alleine als Ticket in die Oberklasse sehen.


Korrekt. Aber welcher Beruf genießt denn immer noch ein derartiges Renommee in der Gesellschaft? Wie viele Studiengänge - in denen kein Mathe vorkommt - gibt es denn noch neben dem Jurastudium, die einem hypothetisch derartige Berufs- und Verdienstchancen eröffnen? Also wenigstens den Versuch starten.

Das Renommee aus den 80/90er Jahren ist doch längst nicht mehr vorhanden. Da haben uns die IT-Cracks längst überholt; zumindest im Ansinnen jüngerer Bevölkerungsschichten.

Du sagst es: Jura ist im Endeffekt ein deutlich besseres Philosophstudium.

Dazu kann ich nur sagen:

Anwalt --> Suits

ITler --> Der dicke Typ mit dem lustigen Tshirt aus jeder Serie

Kannst ja mal das Ansehen bei der "jüngeren Bevölkerungsschicht" auf Tinder testen. Anwalt läuft da top. Arzt noch besser. ITler rangiert hingegen noch hinter Lehrer.


Bis der von seinen Fristen total zerstreute Anwalt mit Halbglatze, neben Elon Musk und Bill Gates steht. Ashton Kutcher bei Two and half man, darf man sicherlich auch nicht unterschlagen.

Das gesellschaftliche Renommee bezieht sich auch nicht mehr allzu sehr auf Äußerlichkeiten. Heute wollen die "jungen Menschen" mit Jogginghose auf der Arbeit remote in Bali Tischkicker spielen.

Wer Suits für glaubwürdig hält, hat sowieso ganz andere Probleme.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.02.2022, 19:29 von Ahrens.)
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Gast
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#43
07.02.2022, 19:30
(07.02.2022, 19:28)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:19)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:11)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 18:59)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 18:53)Nballer schrieb:  Anwalt zu sein gilt bei vielen Leuten halt als finanzielles Nonplusultra, einzig und allein durch den Arztberuf schlagbar.
Die meisten sind ziemlich überrascht wenn sie erfahren, was der durchschnittliche FWW Anwalt (zumindest zum Einstieg? so wirklich verdient. 
Kann mir vorstellen, dass einige Teenager die frisch ausm Abi kommen blind drauf vertrauen und das Jura Studium alleine als Ticket in die Oberklasse sehen.


Korrekt. Aber welcher Beruf genießt denn immer noch ein derartiges Renommee in der Gesellschaft? Wie viele Studiengänge - in denen kein Mathe vorkommt - gibt es denn noch neben dem Jurastudium, die einem hypothetisch derartige Berufs- und Verdienstchancen eröffnen? Also wenigstens den Versuch starten.

Das Renommee aus den 80/90er Jahren ist doch längst nicht mehr vorhanden. Da haben uns die IT-Cracks längst überholt; zumindest im Ansinnen jüngerer Bevölkerungsschichten.

Du sagst es: Jura ist im Endeffekt ein deutlich besseres Philosophstudium.

Dazu kann ich nur sagen:

Anwalt --> Suits

ITler --> Der dicke Typ mit dem lustigen Tshirt aus jeder Serie

Kannst ja mal das Ansehen bei der "jüngeren Bevölkerungsschicht" auf Tinder testen. Anwalt läuft da top. Arzt noch besser. ITler rangiert hingegen noch hinter Lehrer.


Bis der von seinen Fristen total zerstreute Anwalt mit Halbglatze, neben Elon Musk und Bill Gates steht.

Das gesellschaftliche Renommee bezieht sich auch nicht mehr allzu sehr auf Äußerlichkeiten. Heute wollen die "jungen Menschen" mit Jogginghose auf der Arbeit remote in Bali Tischkicker spielen.

Wer Suits für glaubwürdig hält, hat sowieso ganz andere Probleme.


Ich gebe dir grds in allem recht :).
Aber: wer sich in NY mal  von außeren die altehrwürdigen HQs der US-Großbuden anschaut (die nicht einmal in Deutschland bekannt sind, trotzdem aber gerne 600 Mio -1,2 Mia Umsatz generieren).....da scheint Suits gar nicht sooo weit weg zu sein X)
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Gast
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#44
07.02.2022, 19:36
(07.02.2022, 19:28)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:19)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:11)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 18:59)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 18:53)Nballer schrieb:  Anwalt zu sein gilt bei vielen Leuten halt als finanzielles Nonplusultra, einzig und allein durch den Arztberuf schlagbar.
Die meisten sind ziemlich überrascht wenn sie erfahren, was der durchschnittliche FWW Anwalt (zumindest zum Einstieg? so wirklich verdient. 
Kann mir vorstellen, dass einige Teenager die frisch ausm Abi kommen blind drauf vertrauen und das Jura Studium alleine als Ticket in die Oberklasse sehen.


Korrekt. Aber welcher Beruf genießt denn immer noch ein derartiges Renommee in der Gesellschaft? Wie viele Studiengänge - in denen kein Mathe vorkommt - gibt es denn noch neben dem Jurastudium, die einem hypothetisch derartige Berufs- und Verdienstchancen eröffnen? Also wenigstens den Versuch starten.

Das Renommee aus den 80/90er Jahren ist doch längst nicht mehr vorhanden. Da haben uns die IT-Cracks längst überholt; zumindest im Ansinnen jüngerer Bevölkerungsschichten.

Du sagst es: Jura ist im Endeffekt ein deutlich besseres Philosophstudium.

Dazu kann ich nur sagen:

Anwalt --> Suits

ITler --> Der dicke Typ mit dem lustigen Tshirt aus jeder Serie

Kannst ja mal das Ansehen bei der "jüngeren Bevölkerungsschicht" auf Tinder testen. Anwalt läuft da top. Arzt noch besser. ITler rangiert hingegen noch hinter Lehrer.


Bis der von seinen Fristen total zerstreute Anwalt mit Halbglatze, neben Elon Musk und Bill Gates steht. Ashton Kutcher bei Two and half man, darf man sicherlich auch nicht unterschlagen.

Das gesellschaftliche Renommee bezieht sich auch nicht mehr allzu sehr auf Äußerlichkeiten. Heute wollen die "jungen Menschen" mit Jogginghose auf der Arbeit remote in Bali Tischkicker spielen.

Wer Suits für glaubwürdig hält, hat sowieso ganz andere Probleme.


Du lässt dich so herrlich ärgern, wenn es um IT geht und springst aber auch echt bereitwillig über jedes Stöckchen dabei  Prost

Du bezeichnest Suits als unseriös aber kommst dafür mit Two and a half men?  Happywide also ich habe als Anwalt schon ganz remote mehrere Wochen im letzten Jahr aus Urlaubsorten gearbeitet. Natürlich nicht während meines eigentlichen Urlaubs. Den hatte ich einfach so frei. 

Wer den zerstreuten Anwalt mit Halbglatze will, muss auch mit dem übergewichtigen ITler leben, der Dungeons & Dragons spielt. Weil, eins sollte uns klar sein, der normale ITler ist von einem Tech-Milliardär genauso weit weg, wie der durchschnittliche FWW-Anwalt von Harvey Specter.
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Ahrens
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Registriert seit: Dec 2021
#45
07.02.2022, 19:52
(07.02.2022, 19:36)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:28)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:19)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:11)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 18:59)Gast schrieb:  Korrekt. Aber welcher Beruf genießt denn immer noch ein derartiges Renommee in der Gesellschaft? Wie viele Studiengänge - in denen kein Mathe vorkommt - gibt es denn noch neben dem Jurastudium, die einem hypothetisch derartige Berufs- und Verdienstchancen eröffnen? Also wenigstens den Versuch starten.

Das Renommee aus den 80/90er Jahren ist doch längst nicht mehr vorhanden. Da haben uns die IT-Cracks längst überholt; zumindest im Ansinnen jüngerer Bevölkerungsschichten.

Du sagst es: Jura ist im Endeffekt ein deutlich besseres Philosophstudium.

Dazu kann ich nur sagen:

Anwalt --> Suits

ITler --> Der dicke Typ mit dem lustigen Tshirt aus jeder Serie

Kannst ja mal das Ansehen bei der "jüngeren Bevölkerungsschicht" auf Tinder testen. Anwalt läuft da top. Arzt noch besser. ITler rangiert hingegen noch hinter Lehrer.


Bis der von seinen Fristen total zerstreute Anwalt mit Halbglatze, neben Elon Musk und Bill Gates steht. Ashton Kutcher bei Two and half man, darf man sicherlich auch nicht unterschlagen.

Das gesellschaftliche Renommee bezieht sich auch nicht mehr allzu sehr auf Äußerlichkeiten. Heute wollen die "jungen Menschen" mit Jogginghose auf der Arbeit remote in Bali Tischkicker spielen.

Wer Suits für glaubwürdig hält, hat sowieso ganz andere Probleme.


Du lässt dich so herrlich ärgern, wenn es um IT geht und springst aber auch echt bereitwillig über jedes Stöckchen dabei  Prost

Du bezeichnest Suits als unseriös aber kommst dafür mit Two and a half men?  Happywide also ich habe als Anwalt schon ganz remote mehrere Wochen im letzten Jahr aus Urlaubsorten gearbeitet. Natürlich nicht während meines eigentlichen Urlaubs. Den hatte ich einfach so frei. 

Wer den zerstreuten Anwalt mit Halbglatze will, muss auch mit dem übergewichtigen ITler leben, der Dungeons & Dragons spielt. Weil, eins sollte uns klar sein, der normale ITler ist von einem Tech-Milliardär genauso  weit weg, wie der durchschnittliche FWW-Anwalt von Harvey Specter.

Mir geht diese Arroganz von einigen Kollegen einfach furchtbar auf die Nerven. :D Mir ist einfach unbegreiflich, wieso wir dt. Juristen glauben, dass wir der Nabel der Welt seien.

Der durchschnittliche Itler arbeitet aber auch seine 9-5; macht gelegentlich freitags frei und widmet sich mit 65k Einstieg seinem Leben. Der FFW-Scrubs-Anwalt steckt -neben seine diversen Anwaltshaftungsprozessen- bis 8-9 Uhr in der Butze und sortiert seine Papierakten.

Im Übrigen konnte ich dieses Klischee nie so wirklich wahrnehmen. Das mag meinem eigenen Umfeld geschuldet sein, aber kein Einziger Info, spielt auch nur irgendein Computerspiel. Die chillen einfach ihr Leben und cashen ab.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.02.2022, 19:57 von Ahrens.)
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Gast
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#46
07.02.2022, 20:03
(07.02.2022, 19:52)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:36)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:28)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:19)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:11)Ahrens schrieb:  Das Renommee aus den 80/90er Jahren ist doch längst nicht mehr vorhanden. Da haben uns die IT-Cracks längst überholt; zumindest im Ansinnen jüngerer Bevölkerungsschichten.

Du sagst es: Jura ist im Endeffekt ein deutlich besseres Philosophstudium.

Dazu kann ich nur sagen:

Anwalt --> Suits

ITler --> Der dicke Typ mit dem lustigen Tshirt aus jeder Serie

Kannst ja mal das Ansehen bei der "jüngeren Bevölkerungsschicht" auf Tinder testen. Anwalt läuft da top. Arzt noch besser. ITler rangiert hingegen noch hinter Lehrer.


Bis der von seinen Fristen total zerstreute Anwalt mit Halbglatze, neben Elon Musk und Bill Gates steht. Ashton Kutcher bei Two and half man, darf man sicherlich auch nicht unterschlagen.

Das gesellschaftliche Renommee bezieht sich auch nicht mehr allzu sehr auf Äußerlichkeiten. Heute wollen die "jungen Menschen" mit Jogginghose auf der Arbeit remote in Bali Tischkicker spielen.

Wer Suits für glaubwürdig hält, hat sowieso ganz andere Probleme.


Du lässt dich so herrlich ärgern, wenn es um IT geht und springst aber auch echt bereitwillig über jedes Stöckchen dabei  Prost

Du bezeichnest Suits als unseriös aber kommst dafür mit Two and a half men?  Happywide also ich habe als Anwalt schon ganz remote mehrere Wochen im letzten Jahr aus Urlaubsorten gearbeitet. Natürlich nicht während meines eigentlichen Urlaubs. Den hatte ich einfach so frei. 

Wer den zerstreuten Anwalt mit Halbglatze will, muss auch mit dem übergewichtigen ITler leben, der Dungeons & Dragons spielt. Weil, eins sollte uns klar sein, der normale ITler ist von einem Tech-Milliardär genauso  weit weg, wie der durchschnittliche FWW-Anwalt von Harvey Specter.

Mir geht diese Arroganz von einigen Kollegen einfach furchtbar auf die Nerven. :D Mir ist einfach unbegreiflich, wieso wir dt. Juristen glauben, dass wir der Nabel der Welt seien.

Der durchschnittliche Itler arbeitet aber auch seine 9-5; macht gelegentlich freitags frei und widmet sich mit 65k Einstieg seinem Leben. Der FFW-Scrubs-Anwalt steckt -neben seine diversen Anwaltshaftungsprozessen- bis 8-9 Uhr in der Butze und sortiert seine Papierakten.

Im Übrigen konnte ich dieses Klischee nie so wirklich wahrnehmen. Das mag meinem eigenen Umfeld geschuldet sein, aber kein Einziger Info, spielt auch nur irgendein Computerspiel. Die chillen einfach ihr Leben und cashen ab.

Also die Informatiker aus meinem Umfeld zocken während der Home-Office-Zeit. Alle anderen Home-Officeler aber auch
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#47
07.02.2022, 20:04
Der Titel schlägt sich daher doch wunderbar in diesem Thread nieder.
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#48
07.02.2022, 20:40
(07.02.2022, 20:03)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:52)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:36)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:28)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:19)Gast schrieb:  Dazu kann ich nur sagen:

Anwalt --> Suits

ITler --> Der dicke Typ mit dem lustigen Tshirt aus jeder Serie

Kannst ja mal das Ansehen bei der "jüngeren Bevölkerungsschicht" auf Tinder testen. Anwalt läuft da top. Arzt noch besser. ITler rangiert hingegen noch hinter Lehrer.


Bis der von seinen Fristen total zerstreute Anwalt mit Halbglatze, neben Elon Musk und Bill Gates steht. Ashton Kutcher bei Two and half man, darf man sicherlich auch nicht unterschlagen.

Das gesellschaftliche Renommee bezieht sich auch nicht mehr allzu sehr auf Äußerlichkeiten. Heute wollen die "jungen Menschen" mit Jogginghose auf der Arbeit remote in Bali Tischkicker spielen.

Wer Suits für glaubwürdig hält, hat sowieso ganz andere Probleme.


Du lässt dich so herrlich ärgern, wenn es um IT geht und springst aber auch echt bereitwillig über jedes Stöckchen dabei  Prost

Du bezeichnest Suits als unseriös aber kommst dafür mit Two and a half men?  Happywide also ich habe als Anwalt schon ganz remote mehrere Wochen im letzten Jahr aus Urlaubsorten gearbeitet. Natürlich nicht während meines eigentlichen Urlaubs. Den hatte ich einfach so frei. 

Wer den zerstreuten Anwalt mit Halbglatze will, muss auch mit dem übergewichtigen ITler leben, der Dungeons & Dragons spielt. Weil, eins sollte uns klar sein, der normale ITler ist von einem Tech-Milliardär genauso  weit weg, wie der durchschnittliche FWW-Anwalt von Harvey Specter.

Mir geht diese Arroganz von einigen Kollegen einfach furchtbar auf die Nerven. :D Mir ist einfach unbegreiflich, wieso wir dt. Juristen glauben, dass wir der Nabel der Welt seien.

Der durchschnittliche Itler arbeitet aber auch seine 9-5; macht gelegentlich freitags frei und widmet sich mit 65k Einstieg seinem Leben. Der FFW-Scrubs-Anwalt steckt -neben seine diversen Anwaltshaftungsprozessen- bis 8-9 Uhr in der Butze und sortiert seine Papierakten.

Im Übrigen konnte ich dieses Klischee nie so wirklich wahrnehmen. Das mag meinem eigenen Umfeld geschuldet sein, aber kein Einziger Info, spielt auch nur irgendein Computerspiel. Die chillen einfach ihr Leben und cashen ab.

Also die Informatiker aus meinem Umfeld zocken während der Home-Office-Zeit. Alle anderen Home-Officeler aber auch

kann ich bestätigen. Die BWLer und Informatiker, die ich kenne machen max 2h "Billable Zeit" pro Tag. Rest ist Eierschaukeln, Meetings und herumsurfen.
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Ahrens
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Registriert seit: Dec 2021
#49
07.02.2022, 20:59
(07.02.2022, 20:40)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 20:03)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:52)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:36)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:28)Ahrens schrieb:  Bis der von seinen Fristen total zerstreute Anwalt mit Halbglatze, neben Elon Musk und Bill Gates steht. Ashton Kutcher bei Two and half man, darf man sicherlich auch nicht unterschlagen.

Das gesellschaftliche Renommee bezieht sich auch nicht mehr allzu sehr auf Äußerlichkeiten. Heute wollen die "jungen Menschen" mit Jogginghose auf der Arbeit remote in Bali Tischkicker spielen.

Wer Suits für glaubwürdig hält, hat sowieso ganz andere Probleme.


Du lässt dich so herrlich ärgern, wenn es um IT geht und springst aber auch echt bereitwillig über jedes Stöckchen dabei  Prost

Du bezeichnest Suits als unseriös aber kommst dafür mit Two and a half men?  Happywide also ich habe als Anwalt schon ganz remote mehrere Wochen im letzten Jahr aus Urlaubsorten gearbeitet. Natürlich nicht während meines eigentlichen Urlaubs. Den hatte ich einfach so frei. 

Wer den zerstreuten Anwalt mit Halbglatze will, muss auch mit dem übergewichtigen ITler leben, der Dungeons & Dragons spielt. Weil, eins sollte uns klar sein, der normale ITler ist von einem Tech-Milliardär genauso  weit weg, wie der durchschnittliche FWW-Anwalt von Harvey Specter.

Mir geht diese Arroganz von einigen Kollegen einfach furchtbar auf die Nerven. :D Mir ist einfach unbegreiflich, wieso wir dt. Juristen glauben, dass wir der Nabel der Welt seien.

Der durchschnittliche Itler arbeitet aber auch seine 9-5; macht gelegentlich freitags frei und widmet sich mit 65k Einstieg seinem Leben. Der FFW-Scrubs-Anwalt steckt -neben seine diversen Anwaltshaftungsprozessen- bis 8-9 Uhr in der Butze und sortiert seine Papierakten.

Im Übrigen konnte ich dieses Klischee nie so wirklich wahrnehmen. Das mag meinem eigenen Umfeld geschuldet sein, aber kein Einziger Info, spielt auch nur irgendein Computerspiel. Die chillen einfach ihr Leben und cashen ab.

Also die Informatiker aus meinem Umfeld zocken während der Home-Office-Zeit. Alle anderen Home-Officeler aber auch

kann ich bestätigen. Die BWLer und Informatiker, die ich kenne machen max 2h "Billable Zeit" pro Tag. Rest ist Eierschaukeln, Meetings und herumsurfen.


Das nennt sich im Übrigen Effizienz. 
Die Geschichte hier finde ich dazu sehr bezeichnend.
-> https://m.faz.net/aktuell/karriere-hochs...2.amp.html

Wir Juristen glauben ja immernoch an das Denkgesetz „Viel hilft Viel“. 
Aber naja, machen wir uns nichts vor; Papierakten, unerklärliche Formvorschriften, veraltete Prozesse & Co. werden in der Verwaltung und in der Justiz auch weiterhin sakrosankt bleiben. Keiner weis warum. Ganz nach dem Prinzip: Mir nach, Ich folge euch.
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Gast
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#50
07.02.2022, 21:12
(07.02.2022, 20:59)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 20:40)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 20:03)Gast schrieb:  
(07.02.2022, 19:52)Ahrens schrieb:  
(07.02.2022, 19:36)Gast schrieb:  Du lässt dich so herrlich ärgern, wenn es um IT geht und springst aber auch echt bereitwillig über jedes Stöckchen dabei  Prost

Du bezeichnest Suits als unseriös aber kommst dafür mit Two and a half men?  Happywide also ich habe als Anwalt schon ganz remote mehrere Wochen im letzten Jahr aus Urlaubsorten gearbeitet. Natürlich nicht während meines eigentlichen Urlaubs. Den hatte ich einfach so frei. 

Wer den zerstreuten Anwalt mit Halbglatze will, muss auch mit dem übergewichtigen ITler leben, der Dungeons & Dragons spielt. Weil, eins sollte uns klar sein, der normale ITler ist von einem Tech-Milliardär genauso  weit weg, wie der durchschnittliche FWW-Anwalt von Harvey Specter.

Mir geht diese Arroganz von einigen Kollegen einfach furchtbar auf die Nerven. :D Mir ist einfach unbegreiflich, wieso wir dt. Juristen glauben, dass wir der Nabel der Welt seien.

Der durchschnittliche Itler arbeitet aber auch seine 9-5; macht gelegentlich freitags frei und widmet sich mit 65k Einstieg seinem Leben. Der FFW-Scrubs-Anwalt steckt -neben seine diversen Anwaltshaftungsprozessen- bis 8-9 Uhr in der Butze und sortiert seine Papierakten.

Im Übrigen konnte ich dieses Klischee nie so wirklich wahrnehmen. Das mag meinem eigenen Umfeld geschuldet sein, aber kein Einziger Info, spielt auch nur irgendein Computerspiel. Die chillen einfach ihr Leben und cashen ab.

Also die Informatiker aus meinem Umfeld zocken während der Home-Office-Zeit. Alle anderen Home-Officeler aber auch

kann ich bestätigen. Die BWLer und Informatiker, die ich kenne machen max 2h "Billable Zeit" pro Tag. Rest ist Eierschaukeln, Meetings und herumsurfen.


Das nennt sich im Übrigen Effizienz. 
Die Geschichte hier finde ich dazu sehr bezeichnend.
-> https://m.faz.net/aktuell/karriere-hochs...2.amp.html

Wir Juristen glauben ja immernoch an das Denkgesetz „Viel hilft Viel“. 
Aber naja, machen wir uns nichts vor; Papierakten, unerklärliche Formvorschriften, veraltete Prozesse & Co. werden in der Verwaltung und in der Justiz auch weiterhin sakrosankt bleiben. Keiner weis warum. Ganz nach dem Prinzip: Mir nach, Ich folge euch.


Ich werde nach Stunde bezahlt. Wenn ich den Fall in 2h statt 8h mache, dann kriege ich nur 1/4 des Honorars. Außerdem kriege ich dann einfach 3 neue Fälle vom Partner zugeteilt. Es würde mir keiner danken, wenn ich nach 2h fertig wäre. Wahrscheinlich würde man mich auch schnell feuern, weil der Umsatz dann nicht mehr stimmen würde
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