13.12.2025, 15:41
(13.12.2025, 15:33)mittelmäßig25 schrieb:(06.12.2025, 21:08)JurisRef schrieb: Ich bin auch seit ein 4 Monate fertig, knapp am Prädikat gescheitert und seitdem auf der Suche. Es wird zwar überall behauptet, man hätte heutzutage freie Auswahl und es wird überall gesucht, aber es scheint doch mehr Bewerber als Stellen zu geben 😅 Habe jetzt ein Angebot als Rechtsanwältin, obwohl ich eigentlich lieber zur Justiz will (die Bewerbung steht noch aus). Die bieten mir 3.200€ brutto an. Würde das Angebot gerne ablehnen, habe aber Angst, dass es dann kein besseres mehr geben wird
Welches Rechtsgebiet willst du machen? Was ist dein Wunschgehalt?
Will eigentlich zur Justiz, warte dort aber auf die Rückmeldung und wollte deshalb sicherheitshalber mich mal bei Kanzleien bewerben. Bei Rechtsgebiete habe ich mich nicht festgelegt. Bei uns wird man natürlich nichtmals Ansatzweise das Gehalt eines Richters verdienen, mir klar. Aber 4K brutto/Monat als Einsteigsgehalt mindestens hätte ich schon gerne 😅
13.12.2025, 15:58
(13.12.2025, 15:41)JurisRef schrieb:(13.12.2025, 15:33)mittelmäßig25 schrieb:(06.12.2025, 21:08)JurisRef schrieb: Ich bin auch seit ein 4 Monate fertig, knapp am Prädikat gescheitert und seitdem auf der Suche. Es wird zwar überall behauptet, man hätte heutzutage freie Auswahl und es wird überall gesucht, aber es scheint doch mehr Bewerber als Stellen zu geben 😅 Habe jetzt ein Angebot als Rechtsanwältin, obwohl ich eigentlich lieber zur Justiz will (die Bewerbung steht noch aus). Die bieten mir 3.200€ brutto an. Würde das Angebot gerne ablehnen, habe aber Angst, dass es dann kein besseres mehr geben wird
Welches Rechtsgebiet willst du machen? Was ist dein Wunschgehalt?
Will eigentlich zur Justiz, warte dort aber auf die Rückmeldung und wollte deshalb sicherheitshalber mich mal bei Kanzleien bewerben. Bei Rechtsgebiete habe ich mich nicht festgelegt. Bei uns wird man natürlich nichtmals Ansatzweise das Gehalt eines Richters verdienen, mir klar. Aber 4K brutto/Monat als Einsteigsgehalt mindestens hätte ich schon gerne 😅
Ok. Bist du örtlich flexibel? Ich kann dir das Steuerrecht empfehlen. Insbesondere, wenn du auch Buchhaltung etc machst, verdienst du ganz gut .
13.12.2025, 17:07
(13.12.2025, 15:58)mittelmäßig25 schrieb:(13.12.2025, 15:41)JurisRef schrieb:(13.12.2025, 15:33)mittelmäßig25 schrieb:(06.12.2025, 21:08)JurisRef schrieb: Ich bin auch seit ein 4 Monate fertig, knapp am Prädikat gescheitert und seitdem auf der Suche. Es wird zwar überall behauptet, man hätte heutzutage freie Auswahl und es wird überall gesucht, aber es scheint doch mehr Bewerber als Stellen zu geben 😅 Habe jetzt ein Angebot als Rechtsanwältin, obwohl ich eigentlich lieber zur Justiz will (die Bewerbung steht noch aus). Die bieten mir 3.200€ brutto an. Würde das Angebot gerne ablehnen, habe aber Angst, dass es dann kein besseres mehr geben wird
Welches Rechtsgebiet willst du machen? Was ist dein Wunschgehalt?
Will eigentlich zur Justiz, warte dort aber auf die Rückmeldung und wollte deshalb sicherheitshalber mich mal bei Kanzleien bewerben. Bei Rechtsgebiete habe ich mich nicht festgelegt. Bei uns wird man natürlich nichtmals Ansatzweise das Gehalt eines Richters verdienen, mir klar. Aber 4K brutto/Monat als Einsteigsgehalt mindestens hätte ich schon gerne 😅
Ok. Bist du örtlich flexibel? Ich kann dir das Steuerrecht empfehlen. Insbesondere, wenn du auch Buchhaltung etc machst, verdienst du ganz gut .
Buchhaltung ist sowas von nichts für Juristen und wird in jeder seriösen Kanzlei in spätestens ein paar Jahren vollautomatisiert erledigt...
13.12.2025, 20:28
(13.12.2025, 15:58)mittelmäßig25 schrieb:(13.12.2025, 15:41)JurisRef schrieb:(13.12.2025, 15:33)mittelmäßig25 schrieb:(06.12.2025, 21:08)JurisRef schrieb: Ich bin auch seit ein 4 Monate fertig, knapp am Prädikat gescheitert und seitdem auf der Suche. Es wird zwar überall behauptet, man hätte heutzutage freie Auswahl und es wird überall gesucht, aber es scheint doch mehr Bewerber als Stellen zu geben 😅 Habe jetzt ein Angebot als Rechtsanwältin, obwohl ich eigentlich lieber zur Justiz will (die Bewerbung steht noch aus). Die bieten mir 3.200€ brutto an. Würde das Angebot gerne ablehnen, habe aber Angst, dass es dann kein besseres mehr geben wird
Welches Rechtsgebiet willst du machen? Was ist dein Wunschgehalt?
Will eigentlich zur Justiz, warte dort aber auf die Rückmeldung und wollte deshalb sicherheitshalber mich mal bei Kanzleien bewerben. Bei Rechtsgebiete habe ich mich nicht festgelegt. Bei uns wird man natürlich nichtmals Ansatzweise das Gehalt eines Richters verdienen, mir klar. Aber 4K brutto/Monat als Einsteigsgehalt mindestens hätte ich schon gerne 😅
Ok. Bist du örtlich flexibel? Ich kann dir das Steuerrecht empfehlen. Insbesondere, wenn du auch Buchhaltung etc machst, verdienst du ganz gut .
Aus Privaten Gründen leider nicht so
13.12.2025, 23:13
https://www.lto.de/recht/justiz/j/pakt-f...tsjuristen
Nach meiner Einschätzung wird die Arbeitsplatzsituation und insbesondere die Aussicht für die nächsten Jahre hier im Voraus etwas übertrieben. Nach dem oben zitierten Artikel wird insbesondere in der Justiz durch die Verrentungswelle ein hoher Bedarf an Juristennachschub entstehen. Für den Anwaltsbereich wird nicht viel anderes gelten.
Momentan mögen also zwar die Aussichten etwas Mau sein, dass wird jedoch wieder besser werden. Dabei kann es sich auch lohnen, erstmal in einer Kanzlei anzufangen, die vielleicht nicht ganz den eigenen Ansprüchen entspricht und dann aber später (im selben Rechtsgebiet) zu einer anderen Kanzlei zu wechseln. Bei mir war das dieses Jahr auch der Fall. Ich war etwa ein dreiviertel Jahr bei einer mittelständischen Kanzlei tätig und konnte danach dann zu einer Großkanzlei wechseln, die froh über die Berufserfahrung waren, die ich mit brachte.
Also nicht verzagen ;)
Nach meiner Einschätzung wird die Arbeitsplatzsituation und insbesondere die Aussicht für die nächsten Jahre hier im Voraus etwas übertrieben. Nach dem oben zitierten Artikel wird insbesondere in der Justiz durch die Verrentungswelle ein hoher Bedarf an Juristennachschub entstehen. Für den Anwaltsbereich wird nicht viel anderes gelten.
Momentan mögen also zwar die Aussichten etwas Mau sein, dass wird jedoch wieder besser werden. Dabei kann es sich auch lohnen, erstmal in einer Kanzlei anzufangen, die vielleicht nicht ganz den eigenen Ansprüchen entspricht und dann aber später (im selben Rechtsgebiet) zu einer anderen Kanzlei zu wechseln. Bei mir war das dieses Jahr auch der Fall. Ich war etwa ein dreiviertel Jahr bei einer mittelständischen Kanzlei tätig und konnte danach dann zu einer Großkanzlei wechseln, die froh über die Berufserfahrung waren, die ich mit brachte.
Also nicht verzagen ;)
14.12.2025, 03:41
(13.12.2025, 17:07)Homer S. schrieb:(13.12.2025, 15:58)mittelmäßig25 schrieb:(13.12.2025, 15:41)JurisRef schrieb:(13.12.2025, 15:33)mittelmäßig25 schrieb:(06.12.2025, 21:08)JurisRef schrieb: Ich bin auch seit ein 4 Monate fertig, knapp am Prädikat gescheitert und seitdem auf der Suche. Es wird zwar überall behauptet, man hätte heutzutage freie Auswahl und es wird überall gesucht, aber es scheint doch mehr Bewerber als Stellen zu geben 😅 Habe jetzt ein Angebot als Rechtsanwältin, obwohl ich eigentlich lieber zur Justiz will (die Bewerbung steht noch aus). Die bieten mir 3.200€ brutto an. Würde das Angebot gerne ablehnen, habe aber Angst, dass es dann kein besseres mehr geben wird
Welches Rechtsgebiet willst du machen? Was ist dein Wunschgehalt?
Will eigentlich zur Justiz, warte dort aber auf die Rückmeldung und wollte deshalb sicherheitshalber mich mal bei Kanzleien bewerben. Bei Rechtsgebiete habe ich mich nicht festgelegt. Bei uns wird man natürlich nichtmals Ansatzweise das Gehalt eines Richters verdienen, mir klar. Aber 4K brutto/Monat als Einsteigsgehalt mindestens hätte ich schon gerne 😅
Ok. Bist du örtlich flexibel? Ich kann dir das Steuerrecht empfehlen. Insbesondere, wenn du auch Buchhaltung etc machst, verdienst du ganz gut .
Buchhaltung ist sowas von nichts für Juristen und wird in jeder seriösen Kanzlei in spätestens ein paar Jahren vollautomatisiert erledigt...
Du weißt, dass du den Jahresabchluss aus der Buchhaltung entwickeln musst. Wer keine Buchhaltung machen kann, der kann später auch schlecht Jahresabschlüsse machen. Das kann man zwar automatisieren, es gibt aber so viele Eigenarten. Bsp.: Wenn der Mandant die Kanzleiräume renoviert.
Dann sind das entweder "Miete für unbewegliche Wirtschaftsgüter"; "Instandhaltung für betriebliche Räume" oder "Forderungen aus LuL gegen den Vermieter". KI ist da kein Allheilmittel und führt dazu, dass entweder alle Informationen hinterlegt sind oder die automatische Buchung sonst falsch ist. Gerade im Mittelstand ist das aber das A und O.
Buchhaltung kann man erstens lernen und zweitens ist Steuerrecht eine wirklich sehr angenehme Materie, mit der es sich relativ leicht Geld verdienen lässt. Selbst mit zwei Mal ausreichend findet man da schnell eineen Job.
14.12.2025, 10:32
(14.12.2025, 03:41)mittelmäßig25 schrieb:(13.12.2025, 17:07)Homer S. schrieb:(13.12.2025, 15:58)mittelmäßig25 schrieb:(13.12.2025, 15:41)JurisRef schrieb:(13.12.2025, 15:33)mittelmäßig25 schrieb: Welches Rechtsgebiet willst du machen? Was ist dein Wunschgehalt?
Will eigentlich zur Justiz, warte dort aber auf die Rückmeldung und wollte deshalb sicherheitshalber mich mal bei Kanzleien bewerben. Bei Rechtsgebiete habe ich mich nicht festgelegt. Bei uns wird man natürlich nichtmals Ansatzweise das Gehalt eines Richters verdienen, mir klar. Aber 4K brutto/Monat als Einsteigsgehalt mindestens hätte ich schon gerne 😅
Ok. Bist du örtlich flexibel? Ich kann dir das Steuerrecht empfehlen. Insbesondere, wenn du auch Buchhaltung etc machst, verdienst du ganz gut .
Buchhaltung ist sowas von nichts für Juristen und wird in jeder seriösen Kanzlei in spätestens ein paar Jahren vollautomatisiert erledigt...
Du weißt, dass du den Jahresabchluss aus der Buchhaltung entwickeln musst. Wer keine Buchhaltung machen kann, der kann später auch schlecht Jahresabschlüsse machen. Das kann man zwar automatisieren, es gibt aber so viele Eigenarten. Bsp.: Wenn der Mandant die Kanzleiräume renoviert.
Dann sind das entweder "Miete für unbewegliche Wirtschaftsgüter"; "Instandhaltung für betriebliche Räume" oder "Forderungen aus LuL gegen den Vermieter". KI ist da kein Allheilmittel und führt dazu, dass entweder alle Informationen hinterlegt sind oder die automatische Buchung sonst falsch ist. Gerade im Mittelstand ist das aber das A und O.
Buchhaltung kann man erstens lernen und zweitens ist Steuerrecht eine wirklich sehr angenehme Materie, mit der es sich relativ leicht Geld verdienen lässt. Selbst mit zwei Mal ausreichend findet man da schnell eineen Job.
Sorry, aber das ist mE das ganz kleine 1x1 und immernoch nichts für einen Juristen im Steuerrecht.
15.12.2025, 11:04
vielleicht eher ein Büro für Buchführung mit etwas Steuerrecht.... wenn es Spaß macht
15.12.2025, 12:55
(15.12.2025, 11:04)Freidenkender schrieb: vielleicht eher ein Büro für Buchführung mit etwas Steuerrecht.... wenn es Spaß macht
Absolut - will hier auch niemandem irgendwas schlecht machen. Ging mir nur um den Rat "im Steuerrecht anzufangen" und denke, dass die beschriebene Tätigkeit nicht repräsentativ für eine juristische Tätigkeit im Steuerrecht ist. Habe auch meine Zweifel, dass sich damit auf Dauer gutes Geld verdienen lässt, aber das wird der Kollege im Zweifel besser beurteilen können...




