11.06.2021, 14:51
Ich nehme das hier schon genannte Präparat und fahre sehr gut damit.
Hatte beim ersten Examen massive Schlafprobleme, nächtelang kein Schlaf, hat sich auch auf die Note ausgewirkt.
Zwei Nächte ohne Schlaf, dann kannst du auch mit nem Vollrausch mitschreiben, macht im Ergebnis keinen Unterschied.
Jetzt schlafe ich so gut wie sonst auch, werde das Präparat dann natürlich absetzen.
Wie hier schon genannt, wer das Problem nicht hat, der hat leicht reden.
Wie wenn ein glücklicher Mensch nem Depressiven absprechen will, es gehe im schlecht.
Ich rate dringend zu Schlaftabletten, wenn es Euch so geht wie mir, die Klausuren aktuell laufen wie am Schnürchen.
Hatte beim ersten Examen massive Schlafprobleme, nächtelang kein Schlaf, hat sich auch auf die Note ausgewirkt.
Zwei Nächte ohne Schlaf, dann kannst du auch mit nem Vollrausch mitschreiben, macht im Ergebnis keinen Unterschied.
Jetzt schlafe ich so gut wie sonst auch, werde das Präparat dann natürlich absetzen.
Wie hier schon genannt, wer das Problem nicht hat, der hat leicht reden.
Wie wenn ein glücklicher Mensch nem Depressiven absprechen will, es gehe im schlecht.
Ich rate dringend zu Schlaftabletten, wenn es Euch so geht wie mir, die Klausuren aktuell laufen wie am Schnürchen.
12.06.2021, 01:46
Ich kann dich/euch so gut verstehen. Während ich beim ersten Examen überhaupt keine Schlafprobleme hatte, hatte ich sie beim zweiten ganz extrem. Bei mir hat es auch schon gut 2 Monate vor den Klausuren begonnen. Warum weiß ich auch nicht genau…ich denke es war die Kombination aus Lern-bzw. Prüfungsstress, privaten Problemen und noch dazu diesem ewig langen Lockdown im Winter und Frühjahr ohne „echten“ Ausgleich zum Lernen.
Ich habe von autogenem Training über Progressive Muskelentspannung, diverse Arten der Meditation, entspannende Einschlafhörbücher usw. so ziemlich alles ausprobiert. Vieles davon hilft teilweise sehr gut, soweit man es jedenfalls hinreichend erprobt hat und regelmäßig macht (d.h. auch an Abenden, an denen die Gedanken mal ruhen und man es „eigentlich“ nicht bräuchte). Insoweit kann ich mich guten Gewissens meinen Vorrednern anschließen.
Für den absoluten Notfall habe aber auch ich zum Schlafmittel (Zopiclon) gegriffen. In niedriger Dosierung vertrage zumindest ich es gut. Allerdings sollte man auch da mehrere Dinge beachten 1. es unbedingt vor den Klausuren mal genommen und auf Verträglichkeit/Konzentrationsfähigkeit am nächsten Tag überprüft haben, 2. wenn schon mehrere Tage am Stück maximal für die Zeit der Klausuren selbst nehmen, da bei häufiger Einnahme Abhängigkeitsgefahr besteht und 3. die Tabletten nicht erst einwerfen, wenn man schon die halbe Nacht wach lag, sondern spätestens 7-8 Stunden (s. Beipackzettel) bevor der Wecker klingelt. Gerade 3. ist immens wichtig, wenn man am nächsten Tag fit sein will. Denn wirkt das Mittel noch nach, kann man sich am nächsten Morgen schon mal ziemlich bleiern fühlen. Ob das dann immer noch besser ist als gar kein Schlaf muss wohl jeder für sich herausfinden. Dass Schlafmittel keinesfalls eine Dauerlösung sein können, dürfte überdies klar sein.
Was ich in all den Strapazen für mich persönlich auch herausgefunden habe: mal ein paar Tage schlechter Schlaf wirken sich meist nicht so krass auf die Leistungsfähigkeit aus wie man vielleicht glaubt. Klar ist das auch Typsache, aber der Körper funktioniert unter Druck, Adrenalin, Motivation es „durchzuziehen“ usw. tatsächlich erschreckend gut. Vielleicht hilft dieser Gedanke ja dabei, sich bei dem Thema nicht ganz so sehr unter Druck zu setzen. Im Endeffekt sprechen wir hier über einen Zeitraum von wenigen Monaten im Ausnahmezustand. Sobald das Schlimmste überstanden ist, wird auch der Schlaf wiederkommen, versprochen!
Alles Gute!
Ich habe von autogenem Training über Progressive Muskelentspannung, diverse Arten der Meditation, entspannende Einschlafhörbücher usw. so ziemlich alles ausprobiert. Vieles davon hilft teilweise sehr gut, soweit man es jedenfalls hinreichend erprobt hat und regelmäßig macht (d.h. auch an Abenden, an denen die Gedanken mal ruhen und man es „eigentlich“ nicht bräuchte). Insoweit kann ich mich guten Gewissens meinen Vorrednern anschließen.
Für den absoluten Notfall habe aber auch ich zum Schlafmittel (Zopiclon) gegriffen. In niedriger Dosierung vertrage zumindest ich es gut. Allerdings sollte man auch da mehrere Dinge beachten 1. es unbedingt vor den Klausuren mal genommen und auf Verträglichkeit/Konzentrationsfähigkeit am nächsten Tag überprüft haben, 2. wenn schon mehrere Tage am Stück maximal für die Zeit der Klausuren selbst nehmen, da bei häufiger Einnahme Abhängigkeitsgefahr besteht und 3. die Tabletten nicht erst einwerfen, wenn man schon die halbe Nacht wach lag, sondern spätestens 7-8 Stunden (s. Beipackzettel) bevor der Wecker klingelt. Gerade 3. ist immens wichtig, wenn man am nächsten Tag fit sein will. Denn wirkt das Mittel noch nach, kann man sich am nächsten Morgen schon mal ziemlich bleiern fühlen. Ob das dann immer noch besser ist als gar kein Schlaf muss wohl jeder für sich herausfinden. Dass Schlafmittel keinesfalls eine Dauerlösung sein können, dürfte überdies klar sein.
Was ich in all den Strapazen für mich persönlich auch herausgefunden habe: mal ein paar Tage schlechter Schlaf wirken sich meist nicht so krass auf die Leistungsfähigkeit aus wie man vielleicht glaubt. Klar ist das auch Typsache, aber der Körper funktioniert unter Druck, Adrenalin, Motivation es „durchzuziehen“ usw. tatsächlich erschreckend gut. Vielleicht hilft dieser Gedanke ja dabei, sich bei dem Thema nicht ganz so sehr unter Druck zu setzen. Im Endeffekt sprechen wir hier über einen Zeitraum von wenigen Monaten im Ausnahmezustand. Sobald das Schlimmste überstanden ist, wird auch der Schlaf wiederkommen, versprochen!
Alles Gute!
12.06.2021, 08:40
(11.06.2021, 12:50)Lg guga schrieb: Ey, wie gesagt, es geht um die noch vorhandene Zeitspanne bis zum Examen. Wenn das Examen in einer Woche ist, dann könnt ihr Therapie und Meditation oder Entspannungszeug vergessen. Das müsst ihr viele Monate oder Jahr vorher anfangen. Schlaftabletten sollte man auch vorher einmal testen. Die können können sich auch auf eure Leistungsfähigkeit auswirken.
Im Examen müsst ihr Höchstleistung abliefern. Ohne Schlaf könnt ihr das vergessen. Für ein einmaliges Ereignis im Leben, kann man auch Tabletten nehmen oder Alkohol. Die Situation wird so nie wieder vorkommen. Es ist natürlich keine Dauerlösung.
Nein das stimmt nicht!!!!!! Ich hab kurz vorher mit der online Hypnose angefangen. Das wirkt sofort! Ich bin direkt beim ersten Mal direkt dabei eingepennt! .. man konzentriert sich auf die Atmung und pennt ein, weil man sich entspannt und nicht mehr an die Sorgen denkt!
Das ist kein Voodoo oder Heilpraktiker Gelaber!

Die Tabletten kann man ja immer noch kaufen und zur Not nehmen, wenn man das unbedingt will! Aber die Direkt zu nehmen ist nicht so gut! Es kann wirklich auch die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen...
Alkohol würde ich auf keinen Fall trinken am Abend vor der Prüfung. Und während der Prüfung kein Energiedrink und kein Traubenzucker! Dazu gibt es genug Studien
12.06.2021, 09:36
(11.06.2021, 14:51)Gast schrieb: Ich nehme das hier schon genannte Präparat und fahre sehr gut damit.
Hatte beim ersten Examen massive Schlafprobleme, nächtelang kein Schlaf, hat sich auch auf die Note ausgewirkt.
Zwei Nächte ohne Schlaf, dann kannst du auch mit nem Vollrausch mitschreiben, macht im Ergebnis keinen Unterschied.
Jetzt schlafe ich so gut wie sonst auch, werde das Präparat dann natürlich absetzen.
Wie hier schon genannt, wer das Problem nicht hat, der hat leicht reden.
Wie wenn ein glücklicher Mensch nem Depressiven absprechen will, es gehe im schlecht.
Ich rate dringend zu Schlaftabletten, wenn es Euch so geht wie mir, die Klausuren aktuell laufen wie am Schnürchen.
Kann ich nur unterschreiben! Habe wie im Vorpost schon erahnt Hoggar Night vor den Klausurtagen des 1. Examens und SP genommen. Ich habe einfach generell Probleme damit, früh einzuschlafen. Von Natur aus schlage ich erst gegen 12/1 Uhr ein. Wenn man schon um 5 Uhr für seine Examensprüfungen aufstehen muss ist das natürlich schlecht. Mit den Tabletten bin ich immer um 22 Uhr schlafen gegangen und habe auch ohne Probleme ruhig durchgeschlafen.
In beiden Prüfungen habe ich meine Höchstleistungen abrufen können, was sich auch in den Noten deutlich gezeigt hat. Also wenn hier einige meinen, Schlaftabletten würden die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.. natürlich sollte man keine „Hämmer“ nehmen und vorher ein-, zweimal testen, dass man auch wirklich am nächsten Tag fit ist.
Wer also schon weiß, dass er Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte m.E. über Schlaftabletten nachdenken. Und da reichen auch frei in der Apotheke erhältliche, wie bei mir. Wer sofort nach den Klausuren aufhört, die Tabletten zu nehmen, wird keine Probleme haben. Ist doch nur eine einmalige Situation im Leben.
12.06.2021, 10:52
Ich wundere mich, dass viele hier Alkohol vor einer Examensklausur empfehlen. Also nichts gegen Alkohol im Allgemeinen, aber das ist echt nicht das erste, was mir einfällt, wenn ich am nächsten Tag fit und leistungsfähig sein will
12.06.2021, 10:55
(12.06.2021, 10:52)Gast schrieb: Ich wundere mich, dass viele hier Alkohol vor einer Examensklausur empfehlen. Also nichts gegen Alkohol im Allgemeinen, aber das ist echt nicht das erste, was mir einfällt, wenn ich am nächsten Tag fit und leistungsfähig sein will
Mal ganz davon abgesehen, dass Alkohol die Schlafqualität MASSIV beeinträchtigt/verschlechtert. Jeder Schlafforscher würde sofort die Hände über den Kopf schlagen.
12.06.2021, 11:00
(12.06.2021, 01:46)Gast schrieb: Ich kann dich/euch so gut verstehen. Während ich beim ersten Examen überhaupt keine Schlafprobleme hatte, hatte ich sie beim zweiten ganz extrem. Bei mir hat es auch schon gut 2 Monate vor den Klausuren begonnen. Warum weiß ich auch nicht genau…ich denke es war die Kombination aus Lern-bzw. Prüfungsstress, privaten Problemen und noch dazu diesem ewig langen Lockdown im Winter und Frühjahr ohne „echten“ Ausgleich zum Lernen.
Ich habe von autogenem Training über Progressive Muskelentspannung, diverse Arten der Meditation, entspannende Einschlafhörbücher usw. so ziemlich alles ausprobiert. Vieles davon hilft teilweise sehr gut, soweit man es jedenfalls hinreichend erprobt hat und regelmäßig macht (d.h. auch an Abenden, an denen die Gedanken mal ruhen und man es „eigentlich“ nicht bräuchte). Insoweit kann ich mich guten Gewissens meinen Vorrednern anschließen.
Für den absoluten Notfall habe aber auch ich zum Schlafmittel (Zopiclon) gegriffen. In niedriger Dosierung vertrage zumindest ich es gut. Allerdings sollte man auch da mehrere Dinge beachten 1. es unbedingt vor den Klausuren mal genommen und auf Verträglichkeit/Konzentrationsfähigkeit am nächsten Tag überprüft haben, 2. wenn schon mehrere Tage am Stück maximal für die Zeit der Klausuren selbst nehmen, da bei häufiger Einnahme Abhängigkeitsgefahr besteht und 3. die Tabletten nicht erst einwerfen, wenn man schon die halbe Nacht wach lag, sondern spätestens 7-8 Stunden (s. Beipackzettel) bevor der Wecker klingelt. Gerade 3. ist immens wichtig, wenn man am nächsten Tag fit sein will. Denn wirkt das Mittel noch nach, kann man sich am nächsten Morgen schon mal ziemlich bleiern fühlen. Ob das dann immer noch besser ist als gar kein Schlaf muss wohl jeder für sich herausfinden. Dass Schlafmittel keinesfalls eine Dauerlösung sein können, dürfte überdies klar sein.
Was ich in all den Strapazen für mich persönlich auch herausgefunden habe: mal ein paar Tage schlechter Schlaf wirken sich meist nicht so krass auf die Leistungsfähigkeit aus wie man vielleicht glaubt. Klar ist das auch Typsache, aber der Körper funktioniert unter Druck, Adrenalin, Motivation es „durchzuziehen“ usw. tatsächlich erschreckend gut. Vielleicht hilft dieser Gedanke ja dabei, sich bei dem Thema nicht ganz so sehr unter Druck zu setzen. Im Endeffekt sprechen wir hier über einen Zeitraum von wenigen Monaten im Ausnahmezustand. Sobald das Schlimmste überstanden ist, wird auch der Schlaf wiederkommen, versprochen!
Alles Gute!
Den Tipp mit dem früh nehmen des zopicolons kann ich nur unterschreiben. Setz dir ne Deadline bis wann du es nehmen willst... ich habe es an zwei Tagen rausgezögert und es dauert einen Moment bis es wirkt. Hatte am nächsten Tag zwar kein bleiernes Gefühl, habe mir aber mit dem rauszögern auch kein Gefallen getan. Ich musste mich nur selbst erstmal damit abfinden. Für mich selbst die Entscheidung treffen dass es in Ordnung ist und eine Ausnahmesituation. Habe es an zwei Tagen dann früher genommen und war damit sehr zufrieden. An den anderen Tagen habe ich keine benötigt.
Alles wird gut.
12.06.2021, 11:07
Ganz genau mein Punkt mit der Schlafqualität. Danke fürs Präzisieren. Ich bin in meine erste Klausur am Montag auch mit 4 Stunden Schlaf gegangen, das war vom Ergebnis her gefühlt besser als nach 8 Stunden wenn ich abends davor ein Glas Wein getrunken habe.
12.06.2021, 12:03
Sollten Sport, Spaziergängen oder Baldrian nicht ausreichen und dir die Note sehr wichtig ist, solltest du ernsthaft über einen Arztbesuch nachdenken. Mirtazapin hat sich bewährt. Im Gegensatz zu Schlaftabletten macht es nicht abhängig und am nächsten Tag fühlst du dich nicht gerädert. Negativ ist, dass man mehrere Kilo zunimmt und zu Beginn auch am nächsten Tag müde ist. Auch sollte man keinen Alkohol trinken und auf seine Ernährung achte, da die Einnahme zu einer Verschlechterung der Leberwerte führt. Auf jeden Fall sollte man die Kosten und den Nutzen abwägen und sich vom Arzt beraten lassen. Solltest du allerdings den Wunsch haben, in den Staatsdienst zu gehen, könnte dies vom Amtsarzt negativ berücksichtigt werden. Aber wozu hat man denn eine Familie...
12.06.2021, 17:00
(12.06.2021, 12:03)Gast schrieb: Sollten Sport, Spaziergängen oder Baldrian nicht ausreichen und dir die Note sehr wichtig ist, solltest du ernsthaft über einen Arztbesuch nachdenken. Mirtazapin hat sich bewährt. Im Gegensatz zu Schlaftabletten macht es nicht abhängig und am nächsten Tag fühlst du dich nicht gerädert. Negativ ist, dass man mehrere Kilo zunimmt und zu Beginn auch am nächsten Tag müde ist. Auch sollte man keinen Alkohol trinken und auf seine Ernährung achte, da die Einnahme zu einer Verschlechterung der Leberwerte führt. Auf jeden Fall sollte man die Kosten und den Nutzen abwägen und sich vom Arzt beraten lassen. Solltest du allerdings den Wunsch haben, in den Staatsdienst zu gehen, könnte dies vom Amtsarzt negativ berücksichtigt werden. Aber wozu hat man denn eine Familie...
Mich hat Mirtazapin ehrlich gesagt immer am nächsten Tag stark beeinträchtig (Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schwindel). Deshalb bitte echt immer selbst erstmal mit dem Arzt sprechen, v.a. auch wegen der richtigen Dosierung.