12.09.2021, 01:05
(09.09.2021, 09:06)Gast schrieb:(09.09.2021, 00:05)Gast schrieb:(08.09.2021, 23:52)Gast schrieb: So wie ich es gehört habe, hat man bei den kirchlichen Arbeitgebern als Mann deutlich bessere Chancen, bzw. wenn man als Frau aus dem gebärfähigen Alter raus ist.
Und wie schon geschrieben, falls auch noch katholisch gibt es bei erneuter Heirat sicherlich Probleme.
Wo „hört“ man denn sowas? Klingt eher wie eine Ausgeburt der Sammlung Deiner Vorurteile.
Nein, Vorurteile sind es nicht. Ich habe es eben nur nicht selber erlebt. Aber ein Studienkollege hat als Referent bei einem großen kirchlichen Träger in der Personalabteilung angefangen. Und wenig subtil wurde der Wunsch der Kirche, wenig Wechsel durch Erziehungszeit zu haben, kund getan.
Das es in der katholischen Kirche mit der erneuten Heirat problematisch ist, ist ja überall bekannt. Ein Verwandter war über 25 Jahre lang in einer leitenden Tätigkeit. Hat seinen Job gut gemacht und war geschätzt. Dann hat er nach fast 10 Jahren „wilder“ Ehe ein zweites Mal geheiratet und wurde aufgrund dessen entlassen. Es gibt ebenfalls Urteile in denen bestätigt wird, dass dies Rechtens ist.
Zudem wird erwartet, dass man in der Kirche ist. Je nach Einkommen bedeutet dies einen entsprechend hohe Kirchensteuer, die das eigene Einkommen auch dann mindert, wenn man eigentlich nicht gläubig ist. (Ich selber bin in der evangelischen Kirche und zahle brav die Kirchensteuer, da ich die Kirche dadurch auch stützen möchte)
Das alles soll ja nicht gegen eine Tätigkeit bei der Kirche sprechen. Bitte nicht falsch verstehen. Mein Studienkollege arbeitet dort immer noch sehr gerne. Ein nettes Kollegium, die Arbeit macht Spaß. Nur finde ich, darf und sollte man eben auf die Gegebenheiten hinweisen.
Der Hinweis auf die Missbrauchstaten ist hier aber absolut fehl am Platz. Ja diese gab es systematisch in der katholischen Kirche. Aber deshalb kümmert sich die Kirche, auch die katholische, um Probleme. Hilft Menschen und tut dadurch Gutes.
Selbstverständlich muss die Missbrauchsthematik bei der Wahl des Arbeitgebers berücksichtigt werden









